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Thema: Welche Heizung nachträglich im Keller verwenden?
Forum Heizung, Stromheizung

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Heizung, Stromheizung » 
VerfasserThema: Welche Heizung nachträglich im Keller verwenden?Druckerfreundliche Version
bostanni
einige Beiträge


  geschrieben: 26.02.2010, 14:26   
Ich halte mich als Rentner täglich durchschnittlich 3 Stunden im Keller auf, um zu basteln.. Mein Keller misst 4,5 m x 2,5 m, ist also ca. 11 qm groß.
Ich habe dort einen Ölradiator und einen Heizlüfter. Sie sind zwar mit Thermostaten ausgerüstet, die Stromrechnung fällt aber doch sehr hoch aus. Ich schalte den Heizlüfter mit 2000 W ein, damit es schnell warm wird, und schalte dann auf 1000 W zurück und schalte den Ölradiator mit 2000 W dazu.
Der Heizlüfter läuft dann nur mit 1000 W mit, bewegt aber die Luft, so dass es für mich angenehmer ist, da es dann an den Füßen auch warm ist.
Wegen der hohen Stromkosten suche ich nun nach einer preisgünstigeren Lösung.
Vorausgesetzt, mein Vermieter stimmt zu, könnte ich mir von meiner darüber liegenden Wohnung einen Strang in den Keller bauen lassen und daran einen Heizköper mit Heizkostenverteiler anbauen lassen. Ich könnte auch von der Hauptwarmwasserleitung, die durch meinen Keller führt, abzweigen.
Ich hatte auch schon an eine Gasversorgung mit Propan oder Butan gedacht, schrecke wegen der Erstickungsgefahr und der Explosionsgefahr aber davor zurück.
Möglich wäre auch der Anschluss eines Ofens, da ich im Keller Zugang zum Notschornstein habe.
Ich möchte meinen Keller noch mindestens 10 bis 15 Jahre täglich nutzen.
Hat jemand eine gute Idee zur preisgünstigeren Beheizung meines Kellers?


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  bostanni   Zur Webseite von bostanni
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 27.02.2010, 10:44   
Einen Heizkörper im Keller anzuschließen ist sicher die preiswerteste Lösung, alles andere können Sie bis auf die jetzt praktizierte Variante aus verschiedenen Gründen verwerfen. Allerdings vergrößert sich durch den Anschluss eines Heizkörpers an die zentrale Heizungsanlage die beheizte NutzflächeNutzfläche
Die Nutzfläche oder Gebäudenutzfläche ist in der Regel größer als die Wohnfläche. Oft ist im Gebäudebestand jedoch nur die Wohnfläche bekannt. Sie kann daher für die Erstellung von Energieausweisen entsprechend den Regeln zur  Datenaufnahme  und  Datenverwendung  im Wohngebäudebestand (EnEV 2007) vereinfachend mit dem Faktor 1,2 aus der Wohnfläche errechnet werden. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit beheiztem Keller ergibt sich ein Faktor von 1,35.
, so dass nicht nur verbrauchsabhängige Kosten sondern auch GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
abgerechnet werden müssen. Ein statischer Heizkörper wird aber nicht die BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
bringen, die Sie sich erhoffen. Denn hier fehlt die rasch aufheizende Komponente, das Warmluftgebläse. Sie müssten einen Heizkörper also deutlich früher in Betrieb gehen lassen (mit elektronischem ThermostatventilThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
). Ich sehe daher vor allem die Möglichkeit die Hüllflächen des Kellerraumes (Außenwand, Kellerinnenwände, ggf. Fußboden) durch eine InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
als Wärmespeichermasse abzukoppeln. Dies hätte zur Folge, dass die mittels Heizlüfter/Ölradiator eingebrachte Wärme nicht teilweise zur Aufheizung der massiven Kellerwände "verbraucht" wird. Durch die thermische Abkopplung wird es rasch warm und dies gilt auch für die Oberflächen der innengedämmten Konstruktion. Die HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
sinken dadurch beträchtlich.
_________________
...besser gut beraten
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Veit
wenige Beiträge


  geschrieben: 28.11.2017, 09:12   
Moin, ich würde da ein Infrarotheizung Hybrid empfehlen. Es kombiniert Infrarotstrahlung mit Konvektionstechnologie. Die Strahlung hält die Wände schön trocken und die Luft wird durch die Konvektion erwärmt. So wird der Raum möglichst schnell und effizient beheizt. Dabei hilft die Infrarotheizung bei hoher Luftfeuchtigkeit gegen Schimmelbildung, erzeugt eine gemütliche Wärme und muss lediglich an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen werden. Ist wohl die einfachste Lösung.

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WolfWex
einige Beiträge


  geschrieben: 08.01.2018, 21:20   
Hallo,
wir haben in unserem Keller einen Partyraum, der im Winter immer zusätzlich beheizt werden muss, da es dort immer irgendwie kühler ist. Ich habe mich für Infrarotstrahler entschieden und bin zufrieden. Sie sind in der Anschaffung günstig, erwärmen den Raum sehr schnell und sind auch recht sparsam. Für Keller, Garagen oder Werkstätte sind Infrarotstrahler meiner Meinung nach super geeignet.
Beste Grüße


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