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Thema: Sockelheizung
Forum Heizung, Stromheizung

Moderation: now
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VerfasserThema: SockelheizungDruckerfreundliche Version
bostanni
einige Beiträge


  geschrieben: 23.02.2011, 20:44   
Da in unserem alten Mietshaus eine Außendämmung zur Zeit aus Kostengründen wohl nicht in Frage kommt, ist jetzt als Alternative eine Sockelheizung im Gespräch. Diese soll die Oberflächentemperatur erhöhen und so dem bisher vorhandenen Schimmel vorbeugen. Die normale Zentralheizung bleibt weiter, wie bisher in Betrieb. Die Sockelheizung soll innen im Wohnzimmer an der Außenwand in Höhe der Fußbodenleiste angebaut werden und elektrisch betrieben werden. Verbrauch im Jahr ca. 37 Watt. Sie erhält eine elektronische Steuerung mit Fühlern, die dafür sorgt, dass die Wand sich bis zur Decke etwas erwärmt und damit auch etwas Strahlungswärme abgibt. Die Sockelheizung schaltet sich nur dann ein, wenn es zur Schimmelvermeidung erforderlich wird. Was kann man davon halten?

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von bostanni am 27.02.2011, 16:03 ]


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 19.03.2011, 09:36   
Wärme an kritische Bereiche heranzuführen ist ein probates Mittel, um Schimmel zu verhindern. Allerdings entstehen dadurch zusätzliche HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
vor allem dann, wenn die Wärmeerzeugung auf StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
beruht. 37 WattWatt
Das Watt ist die physikalische Einheit der Leistung. Leistung ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann.
  • Ein Heizkessel hat eine thermische Leistung von z. B. 18 kW (also 18000 Watt), wenn er in einer Stunde eine Wärmearbeit von 18 kWh verrichten kann. Dazu muss er etwa 1,8 Liter Heizöl oder 1,8 m³ Erdgas verbrennen.
  • Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Ein Fotovoltaikmodul hat eine Leistung von 50 Watt, wenn es bei einer Spannung von 12 Volt eine Stromstärke von ca. 4,2 Ampere liefert.
ist eine Leistungsangabe, die mit der Einschaltdauer in Stunden multipliziert werden muss, um auf den Stromverbrauch zu kommen. Es handelt sich wahrscheinlich auch nur um eine Angabe der LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
pro laufendem Meter. Es muss also noch die eingebaute Länge berücksichtigt werden. Ich würde eine Entscheidung für eine solche Lösung erst treffen, wenn Klarheit über die Ursachen des Schimmels besteht und alle anderen Möglichkeiten wirklich ausgeschöpft sind (Stichwörter: Farben, Tapeten, InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
, Lüftung, HygrometerHygrometer
Haarhygrometer.jpgEin Hygrometer ist ein Messgerät zur Anzeige der relativen Luftfeuchtigkeit. Sie sollte im Winterhalbjahr 55 % nicht übersteigen. Hygrometer sind unverzichtbare Messgeräte im Wohnbereich, da wir keine Sensoren für zu niedrige, aber meist zu hohe Luftfeuchtigkeit besitzen. Elektronische Hygrometer sind heute preiswert zu haben und hinreichend genau, vor allem aber schnell in der Anzeige. Omas Haarhygrometer muss man nicht wegwerfen, es sollte jedoch, wie alle Zeigerhygrometer, 2-4 mal im Jahr nachgestellt werden.
...).
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