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Thema: Vorlauftemperatur begrenzen
Forum Heizung, Regelung

Moderation: now
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VerfasserThema: Vorlauftemperatur begrenzenDruckerfreundliche Version
Einheizer
wenige Beiträge


  geschrieben: 28.01.2012, 17:50   
Hallo,

wir haben einen VAILLANT auroCOMPACT mit calorMATIC 430 (im auroCOMPACT eingebaut) in einem Neubau mit Fußbodenheizung. Wir haben nur einen Heizkreis und im Bad zusätzlich zur Fußbodenheizung einen Handtuchwärmer, der an die Heizung angeschlossen ist. Nun habe ich festgestellt, dass wir während der Heizperiode bei Außentemperaturen von ca. 6° bis 10°C eine Vorlauftemperatur von ca. 36°C brauchen, damit es morgens im Bad akzeptal warm wird. Um das in etwa zu erreichen, habe ich die Heizkurve 0,55 eingestellt mit einer Raumsolltemperatur von 22,5°C (Parallelverschiebung!). Allerdings ist dann bei niedrigeren Außentemperaturen von ca. 0° bis -10°C die Vorlauftemperatur über 40°C, was dann etwas zu hoch (zu warm) ist, denn auch wenn's draußen kälter ist, wird es mit einer Vorlauftemperatur von ca. 38°C/39°C schön warm. Wir brauchen also eine Spannbreite von 36°-39°C, was ich mit der normalen Einstellung einer Heizkurve nicht hinbekomme.

Meine Idee ist nun, eine maximale Vorlauftemperatur einzustellen (geht ja im DIA-System, allerdings wollte ich dort selbst nicht rumwerkeln).

Kann ich die Vorlauftemperatur auch begrenzen, indem ich den Regler am Heizgerät (also der Drehknopf zur Einstellung der Heizungs-Vorlauftemperatur) auf 39°C stelle, oder kann dadurch etwas kaputt gehen? Bei Einsatz eines Regelgerätes soll dieser Drehknopf ja auf maximal (Rechtsanschlag) gestellt werden.

Können Sie mir hier einen Rat geben?

Gruß,
Hans Jürgen


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 09.02.2012, 08:57   
1. Sie können die Temperatur im Bad (und in den anderen Räumen) doch auch mit elektronischen ThermostatenThermostat
Ein Thermostat, genauer ein Thermostatschalter, schaltet bei einer am Thermostat eingestellten Temperatur einen Kontakt oder ein Ventil. Thermostate werden in der Heizungstechnik als mechanische Thermostate mit einem Bimetall, mit Dehnstoff oder als elektronische Thermostate mit einem Temperaturfühler und einem Schaltltrelais eingesetzt. Bei einem Warmwasserspeicher z.B. schaltet ein Anlagethermostat, wenn die eingestellte Solltemperatur von 60°C unterschritten wird, die Speicherladepumpe ein, wodurch eine Erwärmung des Speicherwassers erfolgt. Thermostatventile am Heizkörper sorgen für eine Konstanthaltung der Raumtemperatur.
regeln, die die Zuschaltung früher oder später vornehmen. Was freilich bedeutet, dass die HeizthermeHeiztherme
Die Heiztherme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Heizthermen werden daher auch als Durchlaufheizer bzw. Umlaufheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering.
nachts nicht abgeschaltet werden kann.
2. Sie können die ParallelverschiebungParallelverschiebung
Paralleverschiebung einer HeizkurveParallelverschiebung ist ein Begriff aus der Reglungstechnik von Heizungsanlagen. Bei einer außentemperaturgeführten Heizungsreglung kann eine eingestellte Heizkurve um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten sozusagen parallel verschoben werden. Bei einer Verschiebung nach oben werden alle den jeweiligen Außentemperaturen zugehörige Vorlauftemperaturen um einen festen Betrag erhöht und umgekehrt. Bei Einstellung einer Nachtabsenkung bzw. beim Absenkbetrieb eine Heizungsanlage wird eine Paralleleverschiebung der Heizkurve zu geringeren Vorlauftemperaturen vorgenommen.
auf noch höhere Temperaturen einstellen und dafür die HeizkurveHeizkurve
Heizkurve, Steillheit verstellenDie Heizkurve ist die grafische Zuordnung zwischen einer bestimmten Außentemperatur und der zugehörigen Vorlauftemperatur des Heizwassers. Die Heizkurve (hier dünne Linie) zeigt z.B., dass bei 0°C das Heizwasser mit etwa 35 °C bereitgestellt wird, bei minus 10°C dagegen schon mit 42°C usw. Die Heizkurve kann in einer außentemperaturgeführten Regelung eingestellt werden und ist abhängig von Gebäude und Heizungsanlage. Sie muss am Regelgerät optimiert werden, um alle Energiesparmöglichkeiten auszunutzen. Optimal einegestellt ist sie, wenn man mit möglichst niedrigen Vorlauftemparaturen auskommt.
absenken. Das lässt den Zuwachs der VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
bei niedrigen Außentemperaturen geringer ausfallen.
3.Die Verstellung des Thermenreglers hat meines Wissens keine Auswirkung wenn Sie mit der calormatic im Automatikbetrieb arbeitenArbeit
Arbeit im physikalischen Sinne stellt die in einem Vorgang verbrauchte Wärme- bzw. Energiemenge dar. Die physikalische Einheit ist die kiloWattstunde (kWh). Eine Energiemenge von einer kWh wird verbraucht, wenn z.B. ein Heizgerät mit einer Anschlussleistung von 1 kW eine Stunde ununterbrochen in Betrieb ist. 
.
4.Wahrscheinlich lässt sich Ihr Problem aber durch einen sorgfältigen hydraulischen Abgleich aller Fussbodenheizkreise beseitigen (ist eigentlich die vorrangig durchzuführende Maßnahme).
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


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Einheizer
wenige Beiträge


  geschrieben: 11.02.2012, 14:55   
Vielen Dank für die Tipps! Wahrscheinlich wäre wohl wirklich der hydraulische Abgleich die beste Lösung!

Gruß,
Hans Jürgen


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