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Thema: Neue Brennwert Gastherme / Regelung
Forum Heizung, Regelung

Moderation: now
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VerfasserThema: Neue Brennwert Gastherme / RegelungDruckerfreundliche Version
Uso
wenige Beiträge


  geschrieben: 10.08.2011, 20:26   
Hallo zusammen!
Ich bin neu hier, habe auch schon viele interessante Beiträge gelesen, aber keiner passt eigentlich zu meinem Problem.
Wir möchten eine 21 Jahre alte witterungsgeführte GEA Happel Brennwert-Gastherme gegen eine neue Vaillant VC AT 206/4-7 exclusiv tauschen. Geheizt werden soll ein Zweifamilienhaus, bei welchem der erste Stock ebenfalls vor 21 Jahren renoviert wurde.
Parallel dazu betreiben wir einen Feststoffkessel.

Da wir seinerzeit nach vielen Versuche über zwei Heizperioden mit der witterungsgeführten Steuerung auf keinen Nenner gekommen sind (Erdgeschoß zu kalt -alte Verbundfenster, weniger Sonneneinstrahlung..., erster Stock immer zu warm, wenn die Sonne durch das große Wohnzimmerfenster schien...), habe ich in jedem Stockwerk ein Thermostat mit Wochenprogramm eingebaut.
Es bestehen 3 Heizkreise:
Erdgeschoß mit 4-Wege Mischer und Umwälzpumpe
1.Stock mit 4-Wege Mischer und Umwälzpumpe
1.Stock mit Fußbodenheizung -für Küche, Kinderzimmer und dessen Bad- 3-Wege Mischer und Umwälzpumpe (wurde bei letzter Renovierung 2000 eingebaut).

Der Thermostat im Erdgeschoß schließt ein im Rücklauf eingebautes Zonenventil und schaltet die Umwälzpumpe bei Erreichen der Solltemperatur aus (Mischer immer voll geöffnet).
Der Thermostat im ersten Stock schließt mittels Mischermotor den Mischer -offen/zu- und schaltet ebenfalls die Umwälzpumpe ab, wenn die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.
Für die Fußbodenheizung im ersten Stock sind in der Küche und im Kinderzimmer je ein einfaches Thermostat montiert, die bei Erreichen der Soll-Temperatur den jeweiligen Heizkreis schließen und- wenn beide geschlossen sind zusätzlich die Umwälzpumpe für diesen Heizkreis ausschalten. Der Mischer bleibt fix eingestellt und dieser Heizkreis ist mit einem Ventil hydraulisch eingeregelt.
Melden alle Räume genügend Wärme, heizt die Therme einen kleinen Kreis bis zu den 3 Mischern gemäß des eingestellten Gerätethermostaten in der Therme.
Die Gastherme schaltet sich aus, wenn im Feststoffkessel die über einen Thermostat eingestellte Temperatur erreicht wird und zusätzlich schaltet ein Ventil den Kessel in den Vorlauf. Die hydraulische Verbindung der Therme in den Vorlauf wird damit unterbrochen.
Alle Thermostate (außer für die Fußbodenheizung) werden voll aufgedreht. Die Regelung erfolgt manuell (weniger oder mehr Holz-kein Pufferspeicher vorhanden). Das soll auch so bleiben.

Nun meine eigentliche Frage hinsichtlich der Regelung der neuen Therme:
Der Installateur meint, ich solle meine Regelung belassen wie es ist und die neue Therme mit einer calor Matic 430 VRC versehen.
Was den Feststoffkessel betrifft, bin ich seiner Meinung. Was den Thermenbetrieb betrifft, so habe ich mit der witterungsgeführten Regelung auf Grund meiner Erfahrungen so meine Probleme.
Ich möchte natürlich das Einsparungspotential der neuen Therme voll nutzen, aber von meiner Raumtemperatursteuerung nicht weggehen.
Was wäre die ideale Regelung für meine o.a. Voraussetzungen bzw. welche Komponenten von Vaillant würdet ihr empfehlen?


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  geschrieben: 12.08.2011, 18:01   
Wenn ich nach Ihrer Schilderung die Anlage richtig vor Augen habe, wird die VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
an der ThermeTherme
Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung.
fest eingestellt. Eine Witterungsführung ist gegenwärtig nicht vorhanden, Komponenten die die Raumtemperatur erfassen und der Therme rückmelden gibt es ebenfalls nicht. Dann wäre der Einbau einer Calormatic 430 VRC nicht erforderlich, weil Sie wesentliche Funktionen der Regelung gar nicht nutzen würden. Viele Komponenten ihres jetzigen Regelkonzeptes können von der Regelung 430 gar nicht "geregelt" werden. Außer den in der neuen Therme enthaltenen Grundfunktionen brauchen Sie eigentlich gar nichts weiter. Tages- und Wochenprogramme lassen sich zentral eh nicht einstellen. Das Einsparpotential der neuen Brenwerttherme könnten Sie nur nutzen, wenn die Therme auch wirklich in den Kondensationsbetrieb kommt, d.h. möglichst geringe RücklauftemperaturRücklauftemperatur
Mit Rücklauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Wärmeerzeuger zurückfließenden Heizungswassers.
unter 45°C. Dafür scheint die Anlagenkonfiguration aber wenig geeignet. Sie werden gegenüber dem bisherigen Modell keine nennenswerten Einsparungen feststellen.
_________________
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Uso
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  geschrieben: 12.08.2011, 19:33   
Vielen Dank für Ihre Antwort now!
Ihre Zusammenfassung meiner Schilderung ist richtig.
Welche Komponenten von Vaillant -sollten ja mit der neuen Therme zusammenpassen- würden Sie empfehlen, um das Einsparungspotential der neuen Brennwerttherme zu nutzen? Ich möchte auf jeden Fall, dass die jeweilige Raumtemperatur in der Regelung mitberücksichtigt wird.


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  geschrieben: 15.08.2011, 15:24   
Es wird nur möglich sein eine Rückkopplung der in einem ReferenzraumReferenzraum
Der Referenzraum ist ein repräsentativer Raum, dessen Temperatur für die Heizungsreglung einer Raumzone oder eines ganzen Hauses maßgebend ist (Führungsraum, z.B. Wohnstube). Im Referenzraum wird der Raumfühler für innenraumtemperaturgeführte Heizungsreglungen bzw. der Temperaturfühler für Raumaufschaltungen außentemperaturgeführter Reglungen angebracht. Der Referenzraum sollte möglichst frei von Einflüssen sein, die auf die Temperaturreglung verzerrende Auswirkungen haben (Kein Kaminofen, keine große Solareinstrahlung). Im Referenzraum sollte auch keine weitere Reglung, wie z.B. ein Thermostventil regeln (oder ganz offen).
erfassten Raumtemperatur (Raumtemperaturaufschaltung) zur Anhebung oder Absenkung der VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
vorzusehen. Aber da Sie viele unterschiedliche Regelkreise haben kann dies nur ein grobe Vorregelung, sozusagen auf kleinstem gemeinsamen Nenner sein. Welche Reglung dafür in Frage kommt, kann ich jetzt nicht sagen, es sollte auf jeden Fall eine Stetigregelung sein wenn die LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
der HeizlastHeizlast
Die Heizlast ist jene Heizleistung, die einem Raum ständig zugeführt werden muss, um eine Temperatur im Raum von z. B. 20 °C konstant zu halten. Sie muss demnach genauso groß sein, wie die Summe der Wärmeverluste aus Wärmeleitung (Transmissionswärmebedarf) und Lüftung(Lüftungswärmebedarf). Die rechnerische Grundlage ist die DIN EN 12831.
in etwa entspricht. 
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