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Thema: Junkers Therme mini 11 KSE, Warmwasser zu heiß
Forum Heizung, Regelung

Moderation: now
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VerfasserThema: Junkers Therme mini 11 KSE, Warmwasser zu heißDruckerfreundliche Version
joeycool
wenige Beiträge


  geschrieben: 13.10.2008, 17:32   
Tag zusammen,

Ich habe eine Junkers mini 11 KSE mit zusätzlichem Warmwasser Druckspeicher, Baujahr ca 1991.
Das Ding ist mit vielen Kinderkrankheiten montiert worden, die ich fasst alle beheben konnte:
· Falsch gesetzte Brücke entfernt
· Vorlauffühler an die richtige Position gesetzt
· Warmwasserfühler ausgetauscht
· Falschen Anschluss vom Heizungsvorlauf für die Speicherladung getauscht

Jetzt bin ich mit folgendem Problem am Ende mit meinem Latein:

Im Teillastbetrieb wird das Warmwasser grundsätzlich zu heiss, der Temperaturregler hat kaum eine Funktion.

Ich vermute, das liegt an der falschen Einstellung des Bypass, der direkt an der Therme montiert ist, sieht aus, wie ein Junkers Original Teil. Wahrscheinlich ist das Ding zu weit zu, und der Vordruck der Heizung drückt bei geschlossenen Heizkörperthermostaten das Wasser in den Wäremtauscher des Speichers.


Nur, wie stellt man das Ding richtig ein, ist er zu weit offen, lässt der Bypass wohl zuviel Wasser durch, das dann an den Heizkörpern fehlt. Ist er zu weit geschlossen, dann wohl... siehe oben.

Oder ist der Effekt zwangsläufig aufgrund der wohl noch ungeregleten Heizungspumpe und daher nicht heilbar?

Bin für alle Ratschläge/Tips dankbar

Joeycool


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 15.10.2008, 08:36   
Um bei eingeschränktem Heizbetrieb zu hohe Pumpendrücke und damit Geräusche an den Heizkörperventilen
zu vermeiden, kann ein automatischer BypassBypass
Ein Bypass ist eine Einrichtung in Heizungsanlagen, die einen zu hohen Pumpendruck, hervorgerufen durch geschlossene Heizkörperventile, abbaut. Der Bypass sitzt unmittelbar hinter der Umwälzpumpe. Der Öffnungsdruck kann eingestellt werden. In Anlagen mit leistungsgeregelten Pumpen kann der Bypass entfallen. Das Vorbeifließen von Heizungswasser auch bei geschlossenen Ventilen sichert dagegen eine Bypassstrecke in einer Einrohrheizung. Der Bypass wird in diesem Falle durch ein Rohr zwischen dem Zwei-Wege-Thermostatventil und dem Rücklauf realisiert. Ohne diese "Kurzschlussstrecke" würde beim Absperren des Ventils der Durchfluss im Heizkreis unterbrochen und der folgende Heizkörper bliebe kalt.
(ÜberströmventilÜberströmventil
Das Überströmventil ist eine Einrichtung in Heizungsanlagen zur Anpassung des Förderdruckes der Umwälzpumpe an den Bedarf. Durch das Schließen der Thermostatventile steigt bei ungeregelten Pumpen der Förderdruck im Vorlauf, was zu Geräuschen und Schäden an der Pumpe führen kann. Das zwischen Vorlauf und Rücklauf eingebaute Überströmventil öffnet bei Überschreiten eines bestimmten Druckes (einstellbar) und baut so den Druck ab. Ein Überströmventil ist in der Regel nicht sinnvoll in Brennwertgeräten und in Systemen mit differenzdruckgeregelten Umwälzpumpen.
) eingebaut werden. Dieses Ventil wird zwischen HeizungsvorlaufHeizungsvorlauf
Mit Heizungsvorlauf bezeichnet man den Rohrstrang, in dem das Heizungswasser vom Heizkessel mit höherer Temperatur weggehend zu den Heizköpern fließt.
und RücklaufRücklauf
Mit Rücklauf bezeichnet man die Rohrleitung in einem Heizkreis, in dem das abgekühlte Heizungswasser vom Heizkörper weggehend zum Heizkessel zurück fließt. In Solaranlagen ist der Rücklauf die Rohrleitung vom Wärmetauscher des Speichers zum Solarkollektor in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit.
montiert. Dieser einstellbare Bypass kann aber eigentlich keine Rückwirkung auf die Warmwasserbereitung haben, es sei denn, dass das Umsteuerventil im Gerät nicht richtig schließen würde (Kalk?). Denn wird auf Anforderung warmes Wasser erzeugt, geht das Umsteuerventil (Dreiwegeventil innerhalb der ThermeTherme
Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung.
) in Stellung Warmwasserrücklauf offen. Im Heizungsbetrieb ist der Rücklauf vom Warmwasserspeicher dadurch eigentlich geschlossen. Wenn Sie das Überströmventil weiter öffnen, verschwindet der Effekt?


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joeycool
wenige Beiträge


  geschrieben: 15.10.2008, 12:37   
Schönen Dank für die Antwort.
Genau dieser Bypass scheint bei mir eingebaut zu sein, aber daran scheint es ja dann nicht zu liegen.

Ob das Umschaltventil verkalkt ist, weiß ich nicht, ich werde am Wochenende auf jeden fall mal den test bei weit geöffnetem Bypass machen.

Was wäre denn bei verkalkung zu tun, wechseln, oder lässt sich da was reparieren?

Auf jeden Fall schon mal schönen dank, ich melde mich dann mit Ergebnissen

joeycool


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 16.10.2008, 08:26   
Ob das bei der ThermeTherme
Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung.
verbaute Umsteuerventil zu reinigen geht, kann ich nicht sagen. Holen Sie noch andere Meinungen ein, nicht dass Sie am Ende alles demontiert haben und es liegt doch an einer anderen Sache. Stellen Sie Ihre Frage doch auch mal bei www.haustechnikdialog.de.


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Mark
wenige Beiträge


  geschrieben: 19.04.2010, 13:07   
Hallo,

auch wenn dieses Thema schon älter ist, muß ich dazu auch was fragen:

Bei mir ist es auch so, daß im Winterbetrieb das Brauchwasser auf 70 °C aufgeheizt wird, unabhängig von der am separaten Speicher eingestellten Temperatur. Ich habe bereits das Magnet-Umsteuerventil ausgebaut und gereinigt und auch ein weiteres gebrauchtes ausprobiert - jedoch ohne Erfolg.

Hat hier jemand einen Tipp für mich ?

Auch würde mich mal interessieren, wie die o.g. Kinderkrankheiten zu beheben sind.
Ich bin zwar nicht 100%ig vom Fach, kann mich aber schnell in die sache einarbeiten.

Freue mich auf Rückinfo - Danke ;-)


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Carun
wenige Beiträge


  geschrieben: 11.09.2010, 12:13   
das bezieht sich auf meine Therme Junkers CL100, scheint aber ein generelles Problem zu sein:

Zunächst schaltete sich die Heizung immer wieder ab, unabhängig vom Sommer- oder Winterbetrieb. linke LED leuchtete. Dann wurden einige Teile von meinem Heizungs-Fachmann ausgetauscht, als Letztes der "Hydraulikschalter" erneuert. Es funktioniert, aber:
jetzt gibt es ein neues Problem: Im Winterbetrieb heizt sich das Brauchwasser auf höchste Werte auf, unabhängig von der am separaten Speicher eingestellten Temperatur. Im Sommerbetrieb funktioniert die WW-Bereitung bestens!
Was bleibt nach der Runderneuerung da noch übrig? Ist es möglich, dass bei der Rep. etwas falsch gemacht wurde? Kabel falsch zusamengesteckt? Etwas nicht beachtet?

Hat hier jemand eine Idee?


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TECHNIKER15923
wenige Beiträge


  geschrieben: 20.09.2013, 17:06   
Bei der Gas-Kesseltherme Junkers mini 11 KSE wird das Warmwasser oder auch Brauchwasser zu heiß (über 70 Grad). Das ist aber nur der Fall während der Heizperiode. Bei Sommerbetrieb wird das Warmwasser konstant bei 60 Grad gehalten. Der Hydraulikschalter wurde schon ausgetauscht, aber der Fehler ist geblieben. Die Frage ist nun, warum schaltet der Hydraulikschalter nicht sauber. Kann auch die Umwälzpumpe die Ursache sein?

Meine Theorie ist:
Die Steuerleitung (die dünne Kupferleitung für die Umschaltung der Membrane zwischen "Heizung/Warmwasser") hat nicht genügend Druck und schafft daher nicht die präzise Umschaltung des Hydraulikschalters.

Bisher konnte kein Heizungsmonteur das Phänomen erklären, obwohl hier im Forum schon einmal ein solcher Fehler angesprochen wurde.

Hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt?

Für eine Hilfestellung wäre ich sehr dankbar.

Harald Wiebensohn

Tel. 0173 820 6028


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michael72793
wenige Beiträge


  geschrieben: 10.11.2013, 10:06   
ich hatte auch so ein Problem und ein alter Hase von Junkers hat es fast gelöst. Ich habe 2 Pumpen, eine in der Therme und eine 2. für die Fussbodenheizung. Der Differenzdruck reicht nicht aus um das Hydraulikventil zu schalten. Eine Abhilfemassnahme ist die Anpassung der beiden Pumpenleistungen.

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TECHNIKER15923
wenige Beiträge


  geschrieben: 05.12.2013, 16:06   
Vielen Dank für den Tipp, den ich erst heute gelesen habe. Damit liegst Du im Prinzip genau richtig. Bei meiner Heizung haben wir inzwischen die Umwälzpumpe ausgetauscht. Sie war voller Ablagerungen und konnte daher den nötigen Druck zur Steuerung des Hydraulikschalters nicht mehr erzeugen. Nun funktioniert die Anlage wieder einwandfrei.

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