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Thema: Heizkörper für Zimmer zu klein.
Forum Heizung, Regelung

Moderation: now
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VerfasserThema: Heizkörper für Zimmer zu klein.Druckerfreundliche Version
DaVin
wenige Beiträge


  geschrieben: 07.11.2007, 12:53   
Hallo,

ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen, wäre äußerst dankbar!

Meine Familie und ich haben eine Art "Doppelhaushälfte" in diesem Jahr angemietet. Im Mai/Juni sind wir also hier eingezogen. Dieses Haus verfügt über zwei Etagen. Unten ist eine Wohnstube und die Küche angedacht. Nur nutzen wir die Wohnstube als Esszimmer und habe unser Wohnzimmer quasi ins 1. OG verlegt.

Als es nun das erste mal Kalt (vor 1-2 Monaten) wurde schmissen wir unsere Heizanlage an (Gastherme), nur leider wurde es in unserem Wohnzimmer nicht richtig warm, daraufhin bestellten wir den Heizungsmonteur der die Anlage damals vor gut 7-10 Jahren hier verbaut hatte. Er sagte uns gleich das der Heizkörper für diesen Raum viel zu klein wäre.

Daraufhin sprachen wir unseren Vermieter an, der blockte aber gleich ab, dass ja dieses Zimmer auch nicht als Wohnzimmer angedacht ist und deshalb so ein kleiner Heizkörper damals verbaut wurde - er könne uns da nicht weiterhelfen.

Nun gut - das haben wir erst einmal Zähneknirschend hingenommen, so müssen wir nun den ganzen Tag den Heizkörper auf "5" drehen damit es Abends annähernd 20,5°C sind, obwohl wir doch schon gerne 22°C hätte.

Nun zu meiner Frage: dürfte ich von meinem Vermieter verlangen das er einen größeren Heizkörper einbauen lässt? Oder zu mindest einen Teil der Kosten dafür übernehmen würde?


Für eure Tipps sind wir sehr dankbar, denn bis jetzt sind es noch 10°C draußen, wir haben etwas Angst davor das wenn es noch kälter wird (was ja sicherlich auch passieren wird) wir bald im Wintermantel vor dem Fernseher sitzen müssen.


Liebe Grüße von
Familie Naumann


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FIB
einige Beiträge


  geschrieben: 07.11.2007, 13:27   
Die DIN EN 12831DIN EN 12831
In dieser DIN finden sich die Berechnungsgrundlagen für die Ermittlung der Heizlast von Wohngebäuden. Bis 30.09.2004 durfte nach der alten Vorschrift, der DIN 4701, gerechnet werden.
-Beiblatt 1, legt die Norm-Innentemperaturen fest, dabei gilt im Wohnungsbau folgende Regelung: Wohn- und Schlafräume 20°C, Bade- und Duschräume 24°C, WC-Räume 20°C, die Ausnahme bilden beheizte Nebenräume (Flur, Treppenhaus) mit 15°C.
Sollte der von Ihnen beschriebene Raum nicht zu den beheizten Nebenräumen zählen, haben Sie Anspruch auf die 20°C Raumtemperatur (diese Norm-Innentemperaturen galten auch schon vor 10 Jahren). Um verschiedene Einflüsse, unter anderem Planungs- bzw. Bauausführungsfehler zu berücksichtigen wird auf den berechneten Normwärmebedarf ein pauschaler Zuschlag von 15% gegeben (DIN 4107 Teil 3 Stand zum Installationszeitraum. Somit sollte i. d. R. Ihr Raum auch wärmer werden, außer dass die evtl. vorhandenen Mängel diesen Zuschlag aufbrauchen oder gar größer sind. Überprüfen Sie auch die Einstellung der Gastherme (HeizkurveHeizkurve
Heizkurve, Steillheit verstellenDie Heizkurve ist die grafische Zuordnung zwischen einer bestimmten Außentemperatur und der zugehörigen Vorlauftemperatur des Heizwassers. Die Heizkurve (hier dünne Linie) zeigt z.B., dass bei 0°C das Heizwasser mit etwa 35 °C bereitgestellt wird, bei minus 10°C dagegen schon mit 42°C usw. Die Heizkurve kann in einer außentemperaturgeführten Regelung eingestellt werden und ist abhängig von Gebäude und Heizungsanlage. Sie muss am Regelgerät optimiert werden, um alle Energiesparmöglichkeiten auszunutzen. Optimal einegestellt ist sie, wenn man mit möglichst niedrigen Vorlauftemparaturen auskommt.
, Solltemperatur).

_________________
Ingenieurgemeinschaft für Energieeffizienz und Wohngesundheit Fischer Ingenieur- & Sachverständigenbüro Thomas E.Fischer / Freier Sachverständiger


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DaVin
wenige Beiträge


  geschrieben: 07.11.2007, 13:34   
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Heizung wurde vom Heizungsfachmann überprüft und er hat auch den Raumtemp.fühler in dieses Zimmer verlegt, wo man dann seine gewünschte Temperatur einstellen kann, nur leider wird diese nicht erreicht (22°C).

Da ja mind. 20°C im Zimmer werden (nach ca. 8h heizen) kann ich davon ausgehen das die Bauvorschrift eingehalten wurde. oder?


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FIB
einige Beiträge


  geschrieben: 07.11.2007, 20:06   
Eine pauschale Antwort kann man darauf nicht geben, es kann auch möglich sein, dass der Heizkörper richtig dimensioniert ist. Aber es mangelt vielleicht an einem hydraulischem Abgleich der Heizungsanlage und der betroffene Heizkörper kann dann die benötigte Wärmeleistung somit nicht zur Verfügung stellen. Da der hydraulische Abgleich für viele Heizungsbauer ein Buch mit 7 Siegeln ist, wird er nicht durchgeführt obwohl er vorgeschrieben ist. Sie können dies jedoch schnell erkunden, stellen Sie das ThermostatventilThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
an den betroffenen Heizkörper auf Stellung 5 und alle anderen auf Stellung 0. Sollte das Zimmer jetzt ausreichend warm werden, liegt es nicht am Heizkörper, sondern an einer nicht fachgerecht abgeglichenen Anlage.
_________________
Ingenieurgemeinschaft für Energieeffizienz und Wohngesundheit Fischer Ingenieur- & Sachverständigenbüro Thomas E.Fischer / Freier Sachverständiger


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Christian12
wenige Beiträge


  geschrieben: 12.11.2007, 13:05   
Nach meinen Erfahrungen mit Vermietern wird der Vermieter einfach den Kessel höher fahren damit du die gewünschte Raumtemperatur erreichst.

Das mehr verballerte Heizöl zahlst du!


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