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Thema: Wie nur die Innendämmung machen ...
Forum Wärmedämmung, Innendämmung

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Wärmedämmung, Innendämmung » 
VerfasserThema: Wie nur die Innendämmung machen ...Druckerfreundliche Version
Snoozel
einige Beiträge


  geschrieben: 05.09.2011, 11:40   
Hallo,

ich kann mich nicht entscheiden wie ich die Innendämmung vor nehme.

Erstmal zum Haus, Bj. 1859, Wände aus Vollziegeln, ca. 24cm Dick, keine Hohlschicht.
Die Wände sind Innen teilweise schief, und stark zerklüftet, oft unverputzt.
Also total uneben.

Nun ist die Frage wie ich diese möglichst einfach und günstig dämme.

Multipor ... gutes System, Diffusionsoffen, aber erfordert gerade, verputzte Wände, sehr teuer.
Also wohl ohne umfangreiche Wandsanierung und begradigung nicht geeignet.

Hohlwand mit Glaswolle als Dämmstoff + aktive Dampfbremse ... sicherlich gut um die schiefen Wände in den Griff zu bekommen. Aber auch aufwändig und sicher teuer, Luftdichtheit zwingen erforderlich, schwer umsetzbar dank vieler Fenster und niedrigem Dach.

Dämmung mittels Heraklith-Verbndplatten (z.B. Knauff Heratekta C-3).
Scheint mir bisher die beste Möglichkeit, 75 oder 100mm mit Styroporkern, vor die (gesäuberten) Wände kleben, verputzen mit Kalkputz.
Keine Dampfbremse erforderlich.

wie seht ihr das? Wie würdet ihr die Wände dämmen?

Ach ja, Horizontalsperre ist bereits nach gerüstet (Chromstahlplatten eingeschlagen), es folgt aussen nach der Fugensanierung noch eine Imprägnierung gegen Schlagregen.

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Snoozel am 05.09.2011, 11:43 ]


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  geschrieben: 05.09.2011, 18:41   
Die einfache und preiswerte Gipskarton-Verbundplatte mit NeoporNeopor

Neopor, Schaumpolystyrol mit GraphitstaubeinlagerungenNeopor ist der Handelsname (BASF) für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS). Neopor besitzt mikroskopisch kleine eingelagerte Grafitplättchen, die dem Material die silbergraue Farbe geben. Durch diese soll eine Absorption der Wärmestrahlung erreicht werden, was die Wärmeleitfähigkeit vermindern soll. Diese wird mit 0,032 W/mK für ein Material mit der Rohdichte 15 kg/m³ angegeben.

032 (Knauf, Rigips) tut es auch ohne DampfbremseDampfbremse
Die Dampfbremse kann durch eine spezielle Folie oder ein beschichtetes Papier gebildet werden. Die Dampfbremse hat in einer wärmegedämmten Konstruktion die Aufgabe, die Anzahl der in die Wärmedämmschicht durch Diffusion eindringenden Wasserdampfmoleküle zu begrenzen. Gleichzeitig hat sie den Luftaustausch von der warmen Seite (Wohnraum) zur kalten Seite zu unterbinden (Herstellung der Luftdichtheit). Ziel ist bei beiden Aufgaben, eine Kondensation von Wasserdampf in der Bauteilschicht mit nachfolgenden Feuchteschäden zu verhindern. Die Dampfbremse ist immer auf der warmen Seite einer wärmegedämmten Konstruktion (Raumseite) lückenlos und luftdicht zu verlegen. Die Dampfbremse darf weder mit den Materialien für das Unterdach (Unterspannbahn), noch mit einer so genannten Dampfsperre verwechselt werden.
, wenn luftdicht angeklebt wird. Eine gute Lösung bei unebener Wand: angeblasene Zellulose mit dampfbremsender (feuchtevariabele Werte)) LuftdichtheitsebeneLuftdichtheitsebene
Die Luftdichtheitsebene ist eine den Lufttransport unterbrechende Ebene. Sie wird z.B. durch eine lückenlose Schicht aus beschichteten Papieren oder Folien gebildet. Die Luftdichtheitsebene ist auf der warmen Seite einer Wärmedämmung anzubringen. Bei der Verlegung ist auf Lückenlosigkeit und Unverletztlichkeit zu achten. Die Luftdichtheitsebene erfüllt immer auch die Aufgabe einer Wasserdampfbremse. Bei sorgfältiger und lückenloser Verlegung sichert die Luftdichtheitsebene eine bauschadensfreie Wärmedämmung im Dach oder, bei einer Innendämmung, die sichere Funktion einer Wärmedämmung an der Innenseite von Außenwänden.
(Schlagregensicher wird es ja gemacht). Anschließend Gika-Platte für die Feuchtepufferung (Spitzen). Das kann die Heraklithplatte mit Kalkputz natürlich auch.
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Snoozel
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  geschrieben: 06.09.2011, 08:29   
Stimmt, die gibt es auch noch.

Welche dicke dieser Platten würden Sie wählen? ~70?
Oder weniger?

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Snoozel am 06.09.2011, 08:30 ]


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Snoozel
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  geschrieben: 07.09.2011, 15:34   
Sooo, nach Wälzen der Unterlagen von Rigips (die sind wirklich gut, inkl. Berechnungserklärungen) und benutzung deren Berechnungstool für die Platten kommen bei mir wohl nur die 80er Verbundplatten in Frage, also 80mm Neopor.
Alles da drunter würde die EnEV 2009 nicht erfüllen.
Und bevor mir da mal irgendwie der Schornsteinfeger doof kommt halte ich mich lieber dran, auch wenn ich eigentlich sonst dünnere nehmen würde, die paar Prozent Unterschied ...

Zusammen mit den neuen Fenstern (3fach) dürfte ich damit den Ölverbrauch deutlich nach unten bekommen, und die neue zukünftige Ölheizung kann deutlich kleiner als die momentanen 21kw ausfallen.

Die Verbundplatten sind allerdings auch deutlich teurer als die 040er mit Styropor statt Neopor.

Ach ja, eine Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung kommt auch noch rein ins Haus.
Bin doch kein Sklave des Stoßlüftens. :-)


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  geschrieben: 09.09.2011, 11:31   
Gute und richtige Entscheidung. Bitte daran denken, lückenlos zu dämmen, also Fensterlaibungen etc . nicht vergessen. LuftdichtheitLuftdichtheit
Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art.
einhalten, möglichst keine Steckdosen im Außenwandbereich (Hinterströmungsgefahr!). Die Lüftungsanlage sichert auch optimale Luftfeuchte in den Räumen!
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Snoozel
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  geschrieben: 09.09.2011, 15:20   
Was nimmt man am besten für die Laibungsdämmung?

Reicht hier die Knauf InTherm Laibungsdämmplatte, 20mm? Dicker gibt es die nicht.
Wärmeleitfähigkeit 0,025 .
Mit 20mm würde ich nahezu überall gut klar kommen ohne weiter ausstemmen zu müßen.

An einer Aussenmauer ist innen der Schornstein hoch gezogen - dämme ich diesen komplett mit, oder reichen Dämmkeile rechts und links?

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Snoozel am 09.09.2011, 15:48 ]


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  geschrieben: 15.09.2011, 09:10   
Die Laibungsdämmplatte wird ihren Zweck erfüllen. Mit der WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
von 0,025 und 2 cm Stärke gibt es erst oberhalb 73 % Luftfeuchte Schimmelgefahr und erst über 91 % Tauwassergefahr. Wenn der Schornstein noch in Betrieb ist und dabei im Winter warm wird, wird keine Dämmung gebraucht. Ist der Schornstein jedoch still gelegt, würde ich ihn, wenn genügend Platz ist, vollständig mit InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
versehen, ansonsten Dämmkeile nehmen.
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Snoozel
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  geschrieben: 15.09.2011, 11:45   
Danke für die Hinweise.
An dem Schornstein hängt mein Bullerjahn, ist also zeitweise im Betrieb.
Ich habe mir den Schornstein mal genauer angeguckt, und er ist nachträglich eingezogen worden.
Gmauert aus KS, mit Ton-Rohr (?) Innen, zwischen Rohr und KS Dämmstoffkügelchen.
Also werde ich ihn beim Dämmen wohl auslassen, dann bleibt die Klappe für den Schornsteinfeger auch frei, und der Anschluß vom Kamin macht keine Probleme.



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Janet
wenige Beiträge


  geschrieben: 20.06.2012, 20:33   
Hallo,

wir wollen den Fußboden unseres Dachbodens dämmen. Unsere Überlegungen gehen bereits soweit, dass wir Styrodor nehmen werden. Meine Frage ist: brauchen wir eine Dampfbremse o.ä.? Der Boden besteht aus Sauerkrautplatten, eine dünne Schicht Lehmschlag mit Stroh und Balken mit Dielen oben drauf. 


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