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Thema: IR-Dämmfolien
Forum Wärmedämmung, Innendämmung

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Wärmedämmung, Innendämmung » 
VerfasserThema: IR-DämmfolienDruckerfreundliche Version
giaccomo
wenige Beiträge


  geschrieben: 12.12.2007, 15:16   
Hallo Frank,
ich habe in irgendeinem Beitrag in diesem Forum gelesen,daß du von IR-Dämmfolien abrätst.
Ich habe zwei Bekannte, die an ihren Gebäuden bei Sanierungsmaßnahmen solche Dämmfolien für die Innendämmung eingestze haben.
Das eine Gebäude ist ein Einfamilienwohnhaus Baujahr 1971. Bei diesem Gebäude war aus unterschiedlichen Gründen eine Dämmung auf der Außenseite der Außenwände nicht, bzw. nur teilweise möglich.
Das andere Gebäude hat eine denkmalgeschützte Fassade.
Beide Bauherren sind mit dieser Art von Dämmstoff sehr zufrieden.
Nicht nur wegen der geringen Materialstärke, sondern auch wegen des guten Dämmeffektes.
Ich denke die Problematik bei einer Innendämmung ist immer dieselbe, egal ob ich nun einen geschäumten, einer Faser- oder einen IR-Foliendämmstoff verwende. Es muß auf jeden Fall ein durchdringen der warmen Raumluft an die kalte Außenwand verhindert werden.
Sehe ich das so richtig ?
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  geschrieben: 13.12.2007, 13:40   
Also richtig ist, dass der Kontakt warmer Raumluft mit der kalten Wand (die ja durch die Dämmung noch kälter wird!) vermieden werden muss. Das ist für das Erzielen einer funktionsfähigen, bauschadensfreien InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
eine Forderung, die unabhängig vom verwendeten Dämmstoff gilt. Was aber bitte sind IR-Dämmfolien?


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giaccomo
wenige Beiträge


  geschrieben: 13.12.2007, 14:38   
IR-Dämmfolien heißt "infrarot (Strahlen) reflektierende Folien", deshalb auch kurz "Wärmedämmfolien" genannt. Wobei es keine Rolle spielt, ob "Wärme" oder "Kälte" reflektiert werden soll. Beides ist Infrarotstrahlung, nur mit unterschiedlicher Wellenlänge. D.h. diese Folien können also Wärme oder Kälte, z.B. im Kühlhaus, feflektieren, d.h. im Raum halten.
Diese Folien bestehen, je nach Hersteller, aus mehreren Schichten, wobei immer abgeschlossene Luftkammern mit dabei sind. Diese Luftkammern wirken wie bei geschäumten Dämmstoff und halten das meiste des geringen Restes an Energie, der nicht reflektiert wird, zurück.
Je nach Hersteller weissen diese Folien einen R-Wert auf zwischen 5 und 9 m²xK/W.
Meine Frage ist nun, ob Sie Erfahrungen mit dieser Art Dämmstoff haben, bzw. was sie davon halten.

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now
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  geschrieben: 14.12.2007, 08:50   
InfrarotstrahlungInfrarotstrahlung
Die Infrarotstrahlung ist eine elektromagnetische Strahlung, die an der langwelligen, sichtbaren Grenze zum Licht (rot, Wellenlänge λ=0,76 μm) beginnt und etwa bis zu den kurzwelligsten Radiowellen (λ=1,2 μm) reicht. Jeder Körper gibt abhängig von seiner Temperatur Infrarotstrahlung ab, die von anderen, niedriger temperierten Körpern aufgenommen und in Wärme umgewandelt wird. Daher nennt man die Infrarotstrahlung auch langwellige Wärmestrahlung. Abgabe von Strahlung (Emission) und die Aufnahme (Absorption) sind materialabhängig.
ist Teil der WärmestrahlungWärmestrahlung
Die Wärmestrahlung ist eine Form der Wärmeübertragung, die nicht an ein Transportmedium wie Luft oder Wasser gebunden ist. Die Energie der Wärmestrahlung ist abhängig von der Oberflächentemperatur, wobei immer der höher temperierte den kälteren Körper "anstrahlt". Die Wärmestrahlung wird durch undurchsichtige (opake) Bauteile und Gegenstände unterbrochen und absorbiert. Strahlungswärme ist bei der Beheizung von Wohn- und Arbeisträumen unbedingt anzubieten, da sie wesentlich zur Behaglichkeit beiträgt.
, die von jedem Körper ausgeht, die Intensität der EmissionEmission
In der Feuerungstechnik (Verbrennung) bezeichnet man mit Emission den Ausstoß luftverunreinigender Stoffe, wie z.B. Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Grobstaub, Feinstaub oder Ruß. In der Akustik ist die Lärmabgabe einer Quelle gemeint. In der Wärmelehre ist die Emission ein Maß für die Energieverluste infolge Abstrahlung von langwelliger Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung).
ist abhängig von seiner Temperatur. Durch metallisch blanke Flächen lässt sich die Emission, d.h. die WärmeabstrahlungWärmeabstrahlung
Die Wärmeabstrahlung (oder Wärmestrahlung) ist eine Form der Wärmeübertragung, die nicht an ein Transportmedium wie Luft oder Wasser gebunden ist. Die Energie der Wärmeabstrahlung ist abhängig von der Oberflächentemperatur, wobei immer der höher temperierte den kälteren Körper "anstrahlt". Die Wärmeabstrahlung wird durch undurchsichtige (opake) Bauteile und Gegenstände unterbrochen und absorbiert. Strahlungswärme ist bei der Wärmezufuhr unbedingt anzubieten, da sie wesentlich zur Behaglichkeit beiträgt.
verringern. (Weshalb Heizkörper auch nicht verchromt sein sollen!). Für die WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
kann eine innen (zur warmen Seite) angebrachte metallische Schicht die Wärmestrahlungsaufnahme verringern und einen Teil der Wärmestrahlung reflektieren (Prinzip der WärmeschutzverglasungWärmeschutzverglasung
Die Wärmeschutzverglasung besteht aus einem Zwei- oder Drei-Scheiben-Verbundglas mit Edelgasfüllung und einer so genannten Wärmefunktionsschicht. Bei dieser ist die nach außen gerichtete Seite der inneren Scheibe mit einer die langwellige Wärmestrahlung reflektierenden Schicht überzogen. Dadurch wird der Wärmeverlust durch Wärmeabstrahlung nach außen begrenzt.
mit aufgedampfter Metallschicht auf der Außenseite der inneren Scheibe). Die vermutlich von einer Polyethylenfolie eingeschlossenen Luftpolster, verringern ganz entscheidend die WärmeleitungWärmeleitung
Jeder Stoff leitet Wärme mehr oder weniger gut in Abhängigkeit von der Struktur und der Dichte. Die Weiterleitung beruht darauf, das Wärme die atomare Struktur eines Stoffes in Schwingungen versetzt, die von Atom zu Atom weitergegeben werden.
im Material, weshalb der von Ihnen angeführte Schichtenaufbau sicherlich eine gute Dämmwirkung hat.


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giaccomo
wenige Beiträge


  geschrieben: 14.12.2007, 11:02   
Die gute Dämmwirkung dieser Aluminium-Luftpolsterfolien lässt sich von dem hohen Wärmedurchlaßwiederstandswert ablesen.
Wie kommt solch ein hoher R-Wert bei diesen doch relativ dünnen Folien zustande?
Bei den "normalen" Dämmstoffen ist der R-Wert doch immer abhängig von vom Wärmeleitkoeffizienten und der Dicke des Materials. Beides kann ja bei diesen Folien nicht der Grund sein.
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