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Thema: Innendämmung mit Kalziumsilikatplatten im Bad
Forum Wärmedämmung, Innendämmung

Moderation: now
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VerfasserThema: Innendämmung mit Kalziumsilikatplatten im BadDruckerfreundliche Version
Forumgast
viele Beiträge


  geschrieben: 20.09.2007, 11:40   
Wir planen ein Badezimmer im Keller. Die Wände sollen Innengedämmt werden. Befliesung anschließend zu 50%. Frage sind die Kalzium- Silikatplatten dafür geeignet und welche Stärke enpfehlen Sie.


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now
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  geschrieben: 20.09.2007, 11:51   
Für eine InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
in einem Keller ist eine Kalzium-Silikatplatte nicht geeignet. Keller benötigen, wenn eine Innendämmung vorgesehn ist, eine Konstruktion mit lückenloser DampfsperreDampfsperre
Eine Dampfsperre ist eine praktisch wasserdampfundurchlässige Schicht aus Kunststoff- bzw. Aluminiumfolie o. ä. Materialien (Glas). Sie hat (wenn bewusst eingesetzt) die Aufgabe, sowohl die Diffusion von Wasserdampfmolekülen als auch den Lufttransport von der warmen Seite (Innenraum) zur kalten Seite der Konstruktion gänzlich zu verhindern. Eine Dampfsperre muss daher wie eine Dampfbremse auf der warmen Seite sorgfältig, d. h. lückenlos und luftdicht verlegt werden.
vor dem Dämmstoff (von innen gesehen), also auf der warmen Seite. Ich würde in einem solchen Fall einen Dämmstoff aus Hartschaum empfehlen (XPSXPS
XPS steht für extrudiertes Polystyrol (Handelsname z. B. Styrodur). Das Material ist ein geschlossenzelliger Schaumstoff und eignet sich gut für die Innendämmung und die Wärmedämmung erdreichberührender Bauteile, z. B. Kelleraußenwände (sogenannte Perimeterdämmung).
, EPS) ankleben und anschließend eine Dampfsperre lückenlos (verklebt) aufbringen. Der raumseitige Abschluss kann mit feuchtraumgeeigneten Gipskartonplatten erfolgen. Wichtig ist, dass keinerlei Wasserdampf hinter die Gipskartonplatte, und schon gar nicht hinter den Dämmstoff gelangen kann. Flankierend würde ich eine Abluftanlage einbauen, die bei Überschreitung einer LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³.
von 60 % sich selbsttätig einschaltet und feuchte Luft nach außen führt.


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et020406
wenige Beiträge


  geschrieben: 26.10.2007, 22:07   
Wir habenvor im Schlaf- und Kinderzimmer eine Innendämmung mit Kalzium-Silikatplartten durchzuführen. Gibt es jemanden, der Erfahrungswerte hat? Wir haben unterschiedliche Empfehlungen erhalten.

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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 27.10.2007, 18:23   
Kalzium-Silikatplatten gehen, aber so ankleben, das eine Hinterströmung mit warmer Raumluft ausgeschlossen ist. Fensterlaibungen nicht vergessen und eine eingebundenen Innenwand mindestens 30 cm in den Raum hineín ebenfalls dämmen (z.B. mit einem Dämmkeil, gibt es auch aus Kalzium-Silikat). Die K-S-Platten sind bezogen auf den Dämmwert vergleichsweise teuer, weshalb in trockenen Räumen auch eine HolzfaserdämmplatteHolzfaserdämmplatte
Die Holzfaserdämmplatte wird aus Holzfasern der Sägewerksabfälle oder der Schwachholzzerspanung meist ohne fremde Bindemittel zu wärmedämmenden Platten gepresst. Unter Zusatz von Bitumenemulsionen oder Paraffinen wird die Holzfaserdämmplatte auch als Unterdachplatte als gute Alternative zur Unterspannbahn hergestellt. Eien zulassung besitzt eien Holzfaserdämmplatte auch für eine geputzte Außenwanddämmung im Wärmedämm-Verbundsystem.
mit DampfbremseDampfbremse
Die Dampfbremse kann durch eine spezielle Folie oder ein beschichtetes Papier gebildet werden. Die Dampfbremse hat in einer wärmegedämmten Konstruktion die Aufgabe, die Anzahl der in die Wärmedämmschicht durch Diffusion eindringenden Wasserdampfmoleküle zu begrenzen. Gleichzeitig hat sie den Luftaustausch von der warmen Seite (Wohnraum) zur kalten Seite zu unterbinden (Herstellung der Luftdichtheit). Ziel ist bei beiden Aufgaben, eine Kondensation von Wasserdampf in der Bauteilschicht mit nachfolgenden Feuchteschäden zu verhindern. Die Dampfbremse ist immer auf der warmen Seite einer wärmegedämmten Konstruktion (Raumseite) lückenlos und luftdicht zu verlegen. Die Dampfbremse darf weder mit den Materialien für das Unterdach (Unterspannbahn), noch mit einer so genannten Dampfsperre verwechselt werden.
oder auch eine Gipskartonverbundplatte mit StyroporStyropor

Styropor, Expandiertes SchaumpolystyrolStyropor ist die Markenbezeichnung für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS = Expandierter Partikelschaum), bekannt vom Einsatz als Verpackungsmaterial. Styropor ist ein Massendämmstoff. Er eignet sich gut für die Außenwanddämmung im Wärmedämmverbundsystem, für die Innendämmung, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Dämmung unter dem Estrich. Für die Dachdämmung  ist er weniger gut geeignet, da er nicht zusammendrückbar ist und sich daher schlecht in eine Zwischensparrendämmung ein passen lässt.

oder PUR-Schaum funktionieren. Dämmstoffdicke ca. 6 bis 8 cm, wenns geht. Hier gibt es richtig viel Stoff dazu: Link


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