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Thema: Innendämmung bei Wandflächenheizung
Forum Wärmedämmung, Innendämmung

Moderation: now
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VerfasserThema: Innendämmung bei WandflächenheizungDruckerfreundliche Version
Dirk16
wenige Beiträge


  geschrieben: 02.04.2007, 11:24   
Hallo!
Ein Energieberater hat uns (wie in dem anderen Beitrag hier) auch gesagt, 6-8cm Styropor (o.ä.) wären ok vom Taupunkt her.

Jetzt tendieren wir bei der Sanierung eines Altbaus (Bauernhaus, ca.300mm Hohlziegel...gibt es das?) zu einer Wärmepumpe und Wandflächenheizungen.

Passt das zusammen? WFH und dahinter 6-8cm diffusionsoffene Dämmung?

Zudem wollen die wie WFH als mit Lehmbauplatten (Feuchtigkeitsregulierend) aufbauen, ein Tip war: Heizschlangen aus Heizungsrohr selber aufbauen, mit Lehm und Matten verputzen.


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 05.04.2007, 08:40   
Bei einer Wandflächenheizung würde ich mir schon mehr Dämmstoff wünschen, aber mehr als 8 cm Dämmstoffstärke bei einer InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
ist in der Regel nicht sinnvoll. Um Wärmeverluste zu verringern, lässt sich die Heizung so auslegen, dass mit einer minimalen OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
, also mit sehr geringer VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
bei enger Verlegedichte gearbeitet wird. Lehmputze sind ok.


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FIB
einige Beiträge


  geschrieben: 05.04.2007, 09:35   
Sollte eine InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
zum Einsatz kommen würde ich in Ihrem Fall eine Diffusionsoffenen Holzwollplatte (z.B. Heraklith) einsetzen welche Vollflächig mit der alten Wand verbunden wird. Die Wandflächenheizung würde ich dann mit Montageschienen in 10cm Raster verlegen (ein sehr handliches System ist z.B. Rehau), somit ist eine niedrige OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
gewährleistet. Ein Lehmverputz ist natürlich zu empfehlen wenn man sich an die positiven Eigenschafen des Baustoffes erinnert. Den Einsatz einer WärmepumpeWärmepumpe
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.
würde ich noch einmal überdenken, da gute LeistungszahlenLeistungszahl
Die Leistungszahl gibt das Verhältnis von abgegebener Heizleistung und zugeführter Antriebsleitung einer Wärmepumpe an. Die Leistungszahl ist ein Momentanwert und kann nur für einen bestimmten Betriebszustand angegeben werden. Für die Beurteilung der Effizienz und der Umweltbe- bzw. Entlastung ist die Arbeitszahl, noch besser die Jahresarbeitszahl aussagefähiger.
nur zu erreichen sind, wenn das gesamte Heizungskonzept stimmt (kompl. Niedertemperatur ohne Radiatoren).
_________________
Ingenieurgemeinschaft für Energieeffizienz und Wohngesundheit Fischer Ingenieur- & Sachverständigenbüro Thomas E.Fischer / Freier Sachverständiger


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