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Thema: Heizkörpernischen und Wanddämmung Heizkörper
Forum Wärmedämmung, Innendämmung

Moderation: now
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VerfasserThema: Heizkörpernischen und Wanddämmung HeizkörperDruckerfreundliche Version
HotteFred
einige Beiträge


  geschrieben: 04.07.2011, 11:53   
Hallo,

ich habe ein paar Fragen zur Dämmung des Innenraums:

1.) Wir möchten Heizkörpernischen Dämmen. Die Aussenmauer ist aus 30cm Kalksandstein. Die Nischen sind um 15cm verringert. Da hier wieder Heizkörper hinkommen die Frage, ob es sich lohnt, hier mit 6cm Styrodur und sonst nichts zu dämmen? Oder soll ich die 6cm auf andere Materialien verteilen?

2.) Einige Heizkörpernischen möchte ich koplett schliessen. Hier einfach 15cm Ytong einsetzen und glattputzen? Oder anders dämmen?

3.) Unter einige Fenster kommen keine Heizkörper mehr. Sind das Schimmelfallen?

4.) Dafür kommen Heizkörper Teilweise direkt auf die Innenwand wo nei Nischen waren(30cm Kalksandstein). Laut Baustoffhandel würde sich hier keine Folie lohnen. Diese sollte man einfach weglassen. Bringt eh nichts. So korrekt, oder soll ich hier 5mm irgendwas aufkleben? (wenn ja, was?)

Danke schon mal für Antworten und ich kenne mich leider nicht so aus. Wenn Fragen offen sind, versuche ich diese natürlich schnellstmöglich zu beantworten.

Viele Grüße
Fred


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HotteFred
einige Beiträge


  geschrieben: 04.07.2011, 11:53   
Ach ja, Das Haus ist von 1970.

Gruß
Fred


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HotteFred
einige Beiträge


  geschrieben: 04.07.2011, 17:15   
Hallo, noch ein Nachtrag:

ich sehe grade, das sich in der Nische unter dem putz Reaklit befindet. ist das ein Problem? wie muss ich damit umgehen?

danke und gruss
Fred


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  HotteFred
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 06.07.2011, 14:35   
Haben sich die Heizkörpernischen als Problem herausgestellt? Haben Sie eine Thermografieaufnahme machen lassen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier nur 30 cm KalksandsteinKalksandstein
Kalksandstein ist ein moderner Wandbaustoff, der eine hohe Rohdichte und Festigkeit aufweist. Die weißen Steine mit unterschiedliche Formaten besitzen eine gute Maßhaltigkeit. Die Wärmeleitfähigkeit von Kalksandstein ist hoch, weshalb Außenwandmauerwerk aus Kalksandstein im Wohnungsbau nur in Verbindung mit zusätzlicher Wärmedämmung eingesetzt werden kann. Die Steine werden aus Kalk (Bindemittel) und Feinsand unter Zugabe von Wasser hergestellt und unter Dampf gehärtet. Mit Kalksandstein können schlanke Wände mit sehr gutem Schallschutz erstellt werden.
ohne jede zusätzliche Dämmung verbaut wurde. Oder könnte das Haus eine Kerndämmung haben? Zweischalig mit Kerndämmung aus Heraklith? In den 70er Jahren wurde das gemacht? Hier sollten Sie sich z.B. durch eine Kernbohrung gewissheit verschaffen
zu 1.) Wenn gedämmt wird, ist die Volldämmung der Nische zu empfehlen. Reine Dämmstofflösungen machen die beste Figur, aber auch 6 bis 8 cm StyroporStyropor

Styropor, Expandiertes SchaumpolystyrolStyropor ist die Markenbezeichnung für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS = Expandierter Partikelschaum), bekannt vom Einsatz als Verpackungsmaterial. Styropor ist ein Massendämmstoff. Er eignet sich gut für die Außenwanddämmung im Wärmedämmverbundsystem, für die Innendämmung, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Dämmung unter dem Estrich. Für die Dachdämmung  ist er weniger gut geeignet, da er nicht zusammendrückbar ist und sich daher schlecht in eine Zwischensparrendämmung ein passen lässt.

(auch die LaibungenLaibung
Die Laibung (auch Leibung) ist der seitliche bzw. obere, innenliegende Wandbereich bei Öffnungen im Mauerwerk (Fenster, Türen). Bei traditionellen Bauweisen (Mauererk) aber auch bei fehlerhaft eingebauten Dachflächenfenstern ist der Laibungsbereich wegen der in Richtung des Rahmens abnehmenden Oberflächentemperaturen schimmelgefährdet. Bei Innendämmung ist der Laibungsbereich immer mit in die Dämmung einzubeziehen.
dämmen!), abgeschlossen durch eine Gipskartonplatte sind in Ordnung. DampfbremseDampfbremse
Die Dampfbremse kann durch eine spezielle Folie oder ein beschichtetes Papier gebildet werden. Die Dampfbremse hat in einer wärmegedämmten Konstruktion die Aufgabe, die Anzahl der in die Wärmedämmschicht durch Diffusion eindringenden Wasserdampfmoleküle zu begrenzen. Gleichzeitig hat sie den Luftaustausch von der warmen Seite (Wohnraum) zur kalten Seite zu unterbinden (Herstellung der Luftdichtheit). Ziel ist bei beiden Aufgaben, eine Kondensation von Wasserdampf in der Bauteilschicht mit nachfolgenden Feuchteschäden zu verhindern. Die Dampfbremse ist immer auf der warmen Seite einer wärmegedämmten Konstruktion (Raumseite) lückenlos und luftdicht zu verlegen. Die Dampfbremse darf weder mit den Materialien für das Unterdach (Unterspannbahn), noch mit einer so genannten Dampfsperre verwechselt werden.
ist in diesem Falle nicht nötig. Die Heraklithplatte können Sie ignorieren, deren Bedeutung ist in der Nische gering.
zu 2.) Vollständiges Zusetzen mit PorenbetonPorenbeton
PorenbetongefügePorenbeton ist ein moderner Wandbaustoff mit relativ geringer Wärmeleitfähigkeit (im Minimum bei etwa 0,10 W/mK). Der Baustoff erreicht bei niedriger Rohdichte eine relativ hohe Festigkeit. Porenbeton besteht aus Kalk und/oder Zement, sowie feinen Sanden. Der Ausgangsmasse wird ein gasbildender Zusatz, z.B. Aluminiumpulver (reagiert mit dem Wasser unter Abspaltung von Wasserstoff), beigemischt. Die geblähte Masse wird anschließend im Dampf gehärtet.
ist möglich, bei 15 cm erreichen Sie etwa den U-WertU-Wert
Der U-Wert oder Wärmedurchgangs-Koeffizient ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung eines Bauteils (oder eines Solarkollektors). Der Wert gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin pro Zeiteinheit und pro m² eines Bauteils von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert wird. Der Wert wird angegeben in W/m²K (Watt pro m² und Kelvin). Es ist eine neue Bezeichnung für den früheren k-Wert. Je kleiner der Wert ist, um so besser ist die Wärme dämmende Wirkung.
, der 5 cm Styropor entspricht.
zu 3.) Wenn lückenlos gedämmt wurde ist die Gefahr einer Schimmelbildung im Bereich der Nische nicht gegeben. Aber: Ich würde dennoch aus Behaglichkeitsgründen unter jedes Fenster einen flachen (einlagigen) Heizkörper vorsehen und als Gruppe schalten, so dass man nicht in Versuchung kommt einen Heizkörper allein abzudrehen (Stichwort KaltluftfallKaltluftfall
Der Kaltluftfall entsteht, wenn warme Raumluft sich an kalten Oberflächen, wie Fenster, Außenwände o.ä., abkühlt. Da kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie zu Boden. Sie führt dabei zu einer die Behaglichkeit ungünstig beeinflussenden Luftströmung. Durch den Kaltluftfall kommt es auch zur Ausbildung von kalten Luftschichten (Kaltluftsee) am Boden eines Raumes. In der Folge kommt es zur Empfindung kalter Füße. Ursache für kalte Oberflächen ist eine unzureichende Wärmedämmung. Dem Kaltluftfall begegnen kann man auch durch eine konvektive Auwärtsströmung warmer Luft aus Heizkörpern.
am Fenster).
zu 4.) Wenn ich das richtig verstehe meinte der Baustoffhändler, dass eine zusätzliche InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
nicht erforderlich sei? Dem will ich widersprechen! Wenn die Nische ein Problem ist, wird auch die nichtreduzierte Außenwand aus KS ein Problemn sein. Man merkt dies am besten im Winter an den sehr niedrigen, unbehaglich kalten Temperaturen auf der Wand. Ich würde, wenn eine AußendämmungAußendämmung
Wärmedämmung von außenMit Außendämmung wird kurz und treffend die Wärmedämmung der Außenwände von außen bezeichnet. Hierbei wird ein Wärmedämmstoff von außen aufgeklebt, gedübelt oder geschraubt und anschließend verputzt (WDVS) oder mit einer hinterlüfteten Fassade als Wetterschutz versehen. Die Außendämmung hat gegenüber der Innendämmung den Vorteil, dass Wärmebrücken weitgehend vemieden werden und die wirksame thermische Speichermasse des Gebäudes erhalten bleibt. Für eine optimale Funktion sind bei der Montage zahlreiche Ausführungsdetails zu beachten.
ausscheidet, zu einer Innendämmung mit 6 bis 8 cm Dämmstoff raten. Wenn es Styropor sein darf, dann  brauchen Sie keine Dampfbremse. 
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HotteFred
einige Beiträge


  geschrieben: 06.07.2011, 21:43   
Hallo und Danke für Ihre Antworten. Dazu aber noch ein paar Fragen:
Ich habe Styrodur gekauft und nicht Styrepur. Kann ich das genau so verwenden. Soll wohl besser dämmen und ist irgendwie stabiler. Muss die Gipskartongplatte (Rigips) davor oder kann ich die auch weglassen? Wofür ist diese gut?

Zu drei: vor die Fenster (mit der Nische) kommt die Küchenzeile. Daher hier keine Heizkörper mehr.

Bei der 4ten Frage ging es mir darum, das wir ein nach hinten verseztes Reihenmittelhaus haben und an der Versetzung nun ein Röhrenheizkörper angebracht werden soll. Daher wollte ich da ursprünglich eine 5mm Dämmung mit Alu oder so etwas anbringen, aber der Baustoffhändler meinte ja, das wäre nicht notwendig. Daher die Frage.
Ich denke 5mm ist besser als nichts, oder?

Danke und
Viele Grüße


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HotteFred
einige Beiträge


  geschrieben: 07.07.2011, 09:25   
Hallo und noch eine Frage zu 2.) hinterher:

Soll ich dann statt die Nische komplett mit Ytong auszumauern lieber dünneren Ytong nehmen (beispiel 5cm) und 10 cm Styrodur? Oder noch besser nur Styrodur und ne Rigibsplatte drauf?

Und zum Schluss: Reicht es das alles mit Putz zu schliessen oder soll ich die Ränder noch mit Silikon oder ähnlichem abschliessen?

Viele Grüße
Fred


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sehr viele Beiträge


  geschrieben: 08.07.2011, 13:10   
Sie können auch StyrodurStyrodur
Styrodur ist eine Markenbezeichnung für einen geschlossenzelligen, extrudierten Polystyrolschaum (XPS) mit geringer Wärmeleitfähigkeit. Styrodur ist gut geeignet für die Kelleraußenwanddämmung (Perimeterdämmung) und die äußere Dämmung von Flachdächern (Umkehrdach).
verwenden, es ist halt nur etwas teurer als StyroporStyropor

Styropor, Expandiertes SchaumpolystyrolStyropor ist die Markenbezeichnung für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS = Expandierter Partikelschaum), bekannt vom Einsatz als Verpackungsmaterial. Styropor ist ein Massendämmstoff. Er eignet sich gut für die Außenwanddämmung im Wärmedämmverbundsystem, für die Innendämmung, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Dämmung unter dem Estrich. Für die Dachdämmung  ist er weniger gut geeignet, da er nicht zusammendrückbar ist und sich daher schlecht in eine Zwischensparrendämmung ein passen lässt.

, da es speziell für feuchtigkeits- und druckbelastete Anwendungen entwickelt wurde. Die Gipskartonplatte können Sie weglassen, indem Sie z.B den Dämmstoff wie bei einem WDVSWDVS
WDVS ist die Abkürzung für Wärmedämm-Verbundsystem.
putzen. Die oberste Putzschicht oder die Gipskatonplatte dient neben der Stabilität auch der Verbesserung des kurzzeitigen Feuchtepuffervermögens. 5 mm sind besser als nichts, da haben Sie schon recht, aber das Preis-Leistungsverhältnis ist extrem schlecht und die bauphysikalischen Ergebniss sind auch nicht berauschend. 2,5 bis 3 cm sollten es schon sein. Es reicht alles sauber mit Putz abschließen zu lassen, wenn ein Armierungewebe über den Stoßbereich eingearbeitet ist (+ 10 cm links und rechts mit überdecken). Siehe auch Hinweise in: http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-877-heizkoerpernischen.html
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