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Thema: Ausbauhaus: die Aussenwände von innen dämmen
Forum Wärmedämmung, Innendämmung

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Wärmedämmung, Innendämmung » 
VerfasserThema: Ausbauhaus: die Aussenwände von innen dämmenDruckerfreundliche Version
serghei
wenige Beiträge


  geschrieben: 07.10.2010, 23:38   
Hallo liebe Gemeinde,

ich habe ein Ausbauhaus gefunden und wurde gern es kaufen. Aber, ich weis leider nicht, wie am besten die Außenwand von innen dämmen. Im Internet gibt tausend verschiedenen Meinungen, die mich durcheinander bringen.

In der Baubeschreibung steht:
Außenmauerwerk: Putzausführung
- Monolithisches Porenbetonmauerwerk
- Planblock Bauweise in Dünnbettmörtel Lambda-Wert von 0,10 in einer Dicke von 36cm
- Außen mineralischer Sperrputz und weißer Reibeputz in einer Dicke von ca. 1,5cm
- Alle Außenecken und unterer Abschluss zum Sockelmauerwerk erhalten weiße Kunststoffummantelte Eckschutzschienen
- Spezielle Kunststoffleisten in den Leibungen Fenster/Türen
- Sockelmauerwerk besteht aus 6 Schichten Verblendersteinen in NF-Format
- Zusätzliche Sperrschichten gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Was könnt Ihr mir in dem Fall für die Innendämmung empfehlen?
Mögliche Variante:
1. Putzen
2. Rigips
3. Dämmung, Rigips
4. Dämmung, Dampfsperre, Rigips
5. Was anderes, was nicht im Punkt 1-4 steht

Ich würde für jeden Tipp dankbar!


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 08.10.2010, 20:39   
Ihr Außenwandmauerwerk hat rein rechnerisch einen U-WertU-Wert
Der U-Wert oder Wärmedurchgangs-Koeffizient ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung eines Bauteils (oder eines Solarkollektors). Der Wert gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin pro Zeiteinheit und pro m² eines Bauteils von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert wird. Der Wert wird angegeben in W/m²K (Watt pro m² und Kelvin). Es ist eine neue Bezeichnung für den früheren k-Wert. Je kleiner der Wert ist, um so besser ist die Wärme dämmende Wirkung.
von etwa o,27 W/m²K. Das wäre schon ein sehr guter Wert, der eigentlich keine zusätzliche InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
erforderlich macht.
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serghei
wenige Beiträge


  geschrieben: 11.10.2010, 11:52   
Now,
Danke für Ihre Antwort

Was können Sie mir dann für die Trockenbau empfehlen, Putz, Rigips oder sonst was (s. Bilder:
Wand_1.jpg

Wand_2.jpg
)?
In meiner Wohnung, wo ich jetzt wohne, habe ich das Problem mit dem Schimmel und will nicht in vier eigenen Wänden gleicher Fehler machen.


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 11.10.2010, 16:35   
Nun Schimmel sollten Sie nur dann bekommen, wenn die Bauleute krasse WärmebrückenWärmebrücke
Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.
zurückgelassen haben und die LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³.
in den Räumen tendenziell zu hoch ist. Optimal wäre ein Putz, der die innenseitige LuftdichtheitLuftdichtheit
Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art.
herstellt. Ein Kalkputz bsw. bringt es auf einen hohen pH-WertpH-Wert
Der Wert gibt an, wie sauer bzw. basisch eine Substanz, z.B. eine Flüssigkeit reagiert. pH-Werte über 7 zeigen eine basische Reaktion an, unter 7 ist die Lösung sauer. Kondensat aus Brennwertfeuerstätten ist immer sauer, weshalb in einigen Fällen eine Neutralisation gefordert wird. Oberflächen, auf denen Schimmelpilze wachsen, haben in der Regel einen ph-Wert unter 9. Schimmel lässt sich durch einen hohen ph-Wert des Putzes und des Anstriches über 10 (Kalkputz, Kalkanstrich) vermeiden.
, auf dem sich Schimmel nicht wohlfühlt.  
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serghei
wenige Beiträge


  geschrieben: 11.10.2010, 16:41   
now,

ich bedanke mich sehr für Ihre Antwort.


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kriss
wenige Beiträge


  geschrieben: 26.02.2011, 21:10   
Hallo liebe Leute, wir brauchen Hilfe!
Unser Haus ist Baujahr 1969. Wir wollen es von einem zwei Familienhaus in ein Einfamilienhaus umwandeln. Vor fünf Jahren wurde es neu verputzt und angelegt.
An den Giebelseiten wurde Schiefer angebracht. Daher haben wir überlegt, ob wir es nicht besser von innen verputzen. Das Haus wurde mit 24er` Hohlblocksteinen gebaut. Wir lassen neue Fenster und Rollädenkästen (gedämmt) einbauen. Wir favorisieren Ytong Multipor (6cm)!? Macht das Sinn, überhaupt zu dämmen?! Wann amortisiert sich das Ganze? Wird das Haus von aussen schwarz? Entsteht innen Schimmel? Bitte helft uns!! Danke


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  geschrieben: 19.03.2011, 11:31   
Es macht bei 24er Hohlblocksteinen in jedem Fall Sinn zu dämmen. Sie können dies mit Holzfaser- mineralischen oder mit Schaum-Dämmstoffen tun. Ein Algenbesatz außen ist auf der Nord-Ost bis Nord-West-Seite möglich, da sich durch die Dämmung von innen die Trocknung der Oberflächen (Putz, Schiefer) nach einer Betauung oder Regen verlangsamt. Aber dies ist kein wirklicher Mangel und ist durch Putze geringer Oberflächenrauigkeit und Egalisationsanstrich weitgehend vermeidbar. Wenn innen lückenlos und hinterlüftungsfrei gedämmt wird, ist Schimmel nahezu ausgeschlossen. Wenn Schimmel entsteht, ist dies immer eine Folge falsch oder unvollständig gedämmter Wände und zu hoher Raumluftfeuchtigkeit. Wenn Sie also neue, dichte Fenster einbauen, ist die Inndedämmung unbedingt zu empfehlen. Siehe auch hier: http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-640-innendaemmung.html
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