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Thema: Kaminofen anschliessen an vorhandener Öl / Solarheizung mit Schichtspeicher
Forum Heizung, Hydraulischer Abgleich, Pumpen

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Heizung, Hydraulischer Abgleich, Pumpen » 
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VerfasserThema: Kaminofen anschliessen an vorhandener Öl / Solarheizung mit Schichtspeicher Druckerfreundliche Version
mariodelapasta
wenige Beiträge


  geschrieben: 24.06.2009, 12:52   
hallo zusammen!
ich habe da auch mal eine frage wie schliesst man einen wasserführenden kaminofen an eine vorhandene öl-heizung ohne pufferspeicher an?
wie einen heizkörper? oder muß man immer leitungen zum heizkessel legen?
gruß thomas


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 25.06.2009, 11:21   
Kaminofen als Heizkörper einbinden ist ungeeignet, da die WärmeverteilungWärmeverteilung
Benötigte Raumwärme muss nicht nur erzeugt, sondern auch bedarfsgerecht verteilt werden. Am Einfachsten lässt sich diese Aufgabe mittels Plattenheizkörper erfüllen. Man kann ebenso Flächenheizungen, wie eine Fußbodenheizung, eine Wandheizung oder eine Deckenheizung einsetzen oder auch die Randheizleiste nutzen. Je nach System wird für die Wärmeverteilung Heizungswasser als Wärmeträger unterschiedlicher Temperatur benötigt. Niedrigtemperierte Verteilungsysteme haben Vorteile bei der Nutzung von Wärmeerzeugern, die bei tiefen Temperaturen höchste Nutzungsgrade erzielen (Wärmepumpe, Solar, Brennwerttechnik)
zu allen anderen Heizkörpern nicht oder nur eingeschränkt funktioniert. Die Rohrdimensionierung ist in der Regel zu schwach, um die Wärmemenge unter Vollbetrieb wegzubringen. Die zentrale Regelung (z.B. auf Mischer und UmwälzpumpeUmwälzpumpe
Die Umwälzpumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe zum Transport von Heizungswasser, Sole- oder Solarflüssigkeit. Der Elektroenergieverbrauch einer Umwälzpumpe ist vor allem deshalb nicht zu unterschätzen, weil sie oft zu groß (Anschlussleistung) dimensioniert wird. Bei modernen Umwälzpumpen (Hocheffizienzpumpen) passt sich das Fördervolumen und damit die elektrische Leistung dem Wärmebedarf an. Voraussetzung für den Einsatz solcher optimierterPumpen ist ein hydraulischer Abgleich.
) hat keinen Einfluss mehr, u.v.a.m.. Also die Rohrleitungen für Vor- und RücklaufRücklauf
Mit Rücklauf bezeichnet man die Rohrleitung in einem Heizkreis, in dem das abgekühlte Heizungswasser vom Heizkörper weggehend zum Heizkessel zurück fließt. In Solaranlagen ist der Rücklauf die Rohrleitung vom Wärmetauscher des Speichers zum Solarkollektor in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit.
sollten zum Vor und Rücklauf Ihres vorhandenen Kessels geführt werden (müssen Sie für die thermische Ablaufsicherungthermische Ablaufsicherung
Die thermische Ablaufsicherung ist eine Sicherheitseinrichtung in Heizkesseln, die der Verfeuerung von festen Brennstoffen dienen. Bei Überschreiten einer oberen Temperaturgrenze (110°C) öffnet ein Thermostatventil den Zulauf von kaltem Leitungswasser. Das kalte Wasser strömt durch einen im Heizkessel angebrachten Wärmetauscher, um so überschüssige Kesselwärme abzuführen.
ohnehin verlegen) Eine Einbindung ohne PufferspeicherPufferspeicher
Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser (nicht Trinkwasser!). Pufferspeicher werden eingesetzt zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Verbrennung (Festbrennstoffe), zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme (Holzheizungen, Solaranlagen). Pufferspeicher können drucklos (Material auch Kunststoff) oder (überwiegend) mit Heizungsanlagenvordruck (Stahl) betrieben werden.
ist auch nicht ratsam, da ein optimaler Abbrand nicht gewährleistet werden kann (Wärmeüberschüsse). Ein Pufferspeicher mit 50 Liter Volumen pro kW HeizleistungHeizleistung
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. 
(wasserführend) sollte schon sein. Ein Mischer zur Vorlauftemperaturreglung nach dem Pufferspeicher sollte eingebaut werden, der Ölkessel heizt dann auch auf den Puffer, was dessen WirkungsgradWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
ebenfalls verbessert.


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wikiman
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.10.2010, 22:07   
Hallo zusammen,

ich habe auch ein Hydraulik/Puffer Problem. Vor kurzem habe ich eine Luft WP (Heliotherm) sowie einen wassergeführten Pellet/Scheiholz-Kamin (Wohnzimmer) installiert bekommen. Mit dem Heizungsbetrieb war ausgemacht, dass die Hydraulik so aufgebaut wird, dass die WP wie auch der Pelletbrenner autonom das (KWF 40) Haus heizen können (inkl. WW). Die WP funktioniert klasse; der Pellet Kessel (CTM) auch. Wenn ich aber den CTM starte, dann dauert es mir zu lang, bis sich die WP abschaltet (2-3 Stunden);
d.h. die Wärme wird vielleicht (ich bin Amateur) zu weit oben (oder unten) eingeschichtet; und wenn der obere Bereich mit 60 Grad "voll" ist, geht die Einschichtung nach unten.
Ich benötige aber nur ca. 30 Grad für die FBH und nur (!) 43 Grad für WW (kein Legionellenproblem, da Plattenwärmetauscher).

Ich hab mal die Hydraulik angehängt. Ich hab dem Heizungskollegen gesagt, dass wir über die Hydraulik nochmal reden müssen und er hat sich auch bereit erklärt, dies zu optimieren , wenn er weiss , wie ...???

Kann mir jemand einen Tipp oder Hinweis geben, was man optimnieren könnte, damit die Wärme aus dem Pelletkessel direkt für die FBH genutzt werden könnte ? (vielleicht auch ein Ventil wie bei der WP Einspeisung, z.B. auf Höhe der Solareinspeisung o.ä. ?)

Besten Dank
Manfred
hydraulik.jpg

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von wikiman am 27.10.2010, 22:16 ]


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 30.10.2010, 19:56   
Ich denke nicht dass der Pelletkessel zu hoch eingebunden ist, eher zu tief. Das gilt sowohl für den VorlaufVorlauf
Mit Vorlauf bezeichnet man die Rohrleitung eines Heizungssystems, in der das Heizungswasser vom Heizkessel weggehend zum Heizköper hinfließt oder, bei Solaranlagen, die Rohrleitung vom Solarkollektor zum Speicher in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit. Der Vorlauf hat im Regelfall eine höhere Temperatur als der Rücklauf. 
als auch für den RücklaufRücklauf
Mit Rücklauf bezeichnet man die Rohrleitung in einem Heizkreis, in dem das abgekühlte Heizungswasser vom Heizkörper weggehend zum Heizkessel zurück fließt. In Solaranlagen ist der Rücklauf die Rohrleitung vom Wärmetauscher des Speichers zum Solarkollektor in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit.
. Der Pelletkessel liefert nicht sofort Wärme nach dem Anheizen, in der Regel wird erst Wärme an den PufferspeicherPufferspeicher
Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser (nicht Trinkwasser!). Pufferspeicher werden eingesetzt zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Verbrennung (Festbrennstoffe), zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme (Holzheizungen, Solaranlagen). Pufferspeicher können drucklos (Material auch Kunststoff) oder (überwiegend) mit Heizungsanlagenvordruck (Stahl) betrieben werden.
geführt, wenn eine bestimmte Mindesttemperatur des Kesselwassers erreicht ist. Leider ist die Dokumentation zu dem Kessel im Netz nicht sehr aussagefähig bezüglich der Höhe dieser Temperatur. Sie sollte aber etwa bei 50°C + liegen. Diese Temperatur würde ich möglichst hoch einführen - für die Warmwasserbereitung brauchen Sie ja mindestens auch 50°C im Pufferspeicher bei einer Warmwasserzapftemperatur von 43° (Temperaturdifferenz im PlattenwärmetauscherPlattenwärmetauscher
Plattenwärmetauscher sind Wärmetauscher bei denen zahlreiche mit Vertiefungen versehene Platten (Kupfer, Edelstahl, auch Kunststoffe) so miteinander verbunden sind, dass zwei Wasserkreisläufe aneinander durch den Plattenwerkstoff getrennt vorbeiströmen können, ohne sich dabei zu vermischen. Durch das Vorbeiströmen kann das wärmere Medium dem kälteren Medium Wärme übertragen bzw. tauschen. 
). Die WärmepumpeWärmepumpe
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.
schaltet möglicherweise auch deshalb nicht ab, weil die Warmwasserführung (Vorrang) dies verhindert. 
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


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moorheizer
wenige Beiträge


  geschrieben: 24.10.2011, 09:10   
Hallo und guten Morgen, 
ich möchte die Heizung meines Hauses um eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung und einen wasserführenden Kaminofen erweitern. 2010 wurde eine neue Flüssiggasheizung, Viessmann Vitodens 200-W 4,8-15 eingebaut. Das Haus wird komplett über FBH beheizt. Ein zweiter Kreis mit HK als Zusatz ist ebenfalls vorhanden, wird aber nicht genutzt, d.h. die HK-Pumpe regelt auf 0. Für die Umrüstung möchte ich den vorhandenen WW-Speicher gegen einen Viessmann Vitocell 360-M Schichtspeicher mit 750l austauschen, als Kollektoren möchte ich 3 Viessmann VITOSOL 300-T Typ SP3A verwenden. Als Kaminofen schwebt mit ein Olsberg Tolima Aqua Compact 10 vor. Um im Sommerbetrieb eine Stagnation der Kollektoren zu vermeiden, möchte ich einen WT zur Poolbeheizung verwenden. Meine Frage nun, ist diese Kombination sinnvoll und wie hoch ist der Aufwand für den hydraulischen Abgleich und MSR??

Viele Grüße

Markus


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