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Thema: weniger HKV-Einheiten bei gestiegendem Verbrauch
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 > ]
VerfasserThema: weniger HKV-Einheiten bei gestiegendem VerbrauchDruckerfreundliche Version
boga
wenige Beiträge


  geschrieben: 24.07.2007, 20:07   
Hallo,
die letzte Heizkostenabrechnung versetzte mich mal wieder in Schrecken, Betrug die Forderung der Nachzahlung für 2005 noch 320€ so sind es nun trotz bemühungen Heizkosten weiter zu sparen und des verkürzten Zeitraums, da Ende Oktober ausgezogen, 518€, was nicht nur an der Preissteigerung um 18,35% liegen kann.
Bei der Abrechnung fiel mir zudem auf das bei weniger HKV-Einheiten im ganzen Haus der Energieverbrauch trotzdem gestiegen ist, da ich denke das Verhältniss von Energieverbrauch zu HKV-Einheiten sollte sich, solange keine Veränderungen vorgenommen werden, nicht oder zumindest kaum ändern, mit 2004 kann ich es leider nicht vergleichen da im Laufe des Jahres eine neue Heizung eingebaut wurde.

2005
165 HKV-Einhheiten
47,83 Verbrauchseinheiten
413,86 kW/h/HKV-Einheit

2006
145HKV-Einheiten (-20, -12,12%)
40,3 (-7,52, -15,74%) bzw. 31,24 (Abrechnungszeitraum bis 31.10) (-16,59, -34,69%) Verbrauchseinheiten
73520 kW/h (+5233kW/h, +7,66%)
507,03 kW/h/HKV-Einheit (+22,51%)


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boga
wenige Beiträge


  geschrieben: 24.07.2007, 20:09   
Energieverbrauch für 2005
68287 kW/h


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 25.07.2007, 06:12   
Die HKV EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
und der Energieverbrauch haben nicht miteinander zu tun.

Die HKV Einheiten untereinander bilden den Kostenverteilschlüssel. Wieviel Einheiten sie aber anzeigen hängt vom Heizverhalten, der Witterung, dem JahresnutzungsgradJahresnutzungsgrad
Der Jahresnutzungsgrad eines Heizkessels bzw. einer Heizanlage berücksichtigt die während eines Jahres auftretenden Verluste, wie den Abstrahlungsverlust, den Betriebsbereitschaftsverlust, bei Anlagen auch den Verteilungsverlust und den Bereitschaftsverlust der Warmwasserbereitung.
und einigen anderen Faktoren ab.

Ein Vergleich der Einheiten von einem Jahr zum anderen ist NICHT möglich.


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 25.07.2007, 10:47   
Die 68287 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
sind vermutlich die Energiemenge die mit dem Gas ins Haus gekommen ist und vom Gasversorger abgerechnet wurde. Davon kommt jedoch nur ein Teil (je nach Heizungssystem zwischen 70 und 90 %) als NutzwärmeNutzwärme
Mit Nutzwärme bezeichnen wir die von der Heizungsanlage in die zu beheizenden Räume abgegebene, tatsächlich genutzte Wärmemenge.
beim Verbraucher in der Wohnung an. Abgezogen werden muss ggf. außerdem noch ein Teil EnergieEnergie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.
für die Warmwasserbereitung (minus 10 bis 20%). Übrig bleibt die Wärme, die dann mit den HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
gezählt wird. Der angezeigte Wert kann allerdings auch nicht direkt mit der physikalischen Einheit kiloWattstunde (kWh) verglichen werden. Der Wert ist eher gleichzusetzen mit einer Zahl, die sich aus der "Summe der Einschaltdauer eines Heizkörpers" ergibt. Das ist aber kein exaktes Mass für die abgegebene Wärmemenge. Und so entscheidet auch nur das Verhältnis der angezeigten Zahlenwerte über die Verteilung der Kosten.


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boga
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.07.2007, 11:15   
danke, erstmal für die antworten.

grundsätzlich versteh ich das ja, nur verwundert mich das bei steigendem Verbrauch nicht auch die HKV-Einheiten mehr werden, sondern weniger. ich denke wenn die geräte funktionieren, sollten sie jedes jahr gleich funktionieren.
also wenn diese geräte eine zuverlässige funktion haben, sollte sich meiner meinung das verhältniss von kW/h zu HKV-Einheiten nur in einem sehr begrenzten Rahmen schwanken und nicht um 22%.

die rechnung ist auch auschliesslich für die Heizkosten.


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 27.07.2007, 16:12   
Leider ist dem nicht so.

Die HKV erfassen ja nur die Wärme die an den Heizkörpern abgegeben wurde.

Wärmeverluste der Heizanlage, Rohrverluste, AbgasverlusteAbgasverlust
Mit dem Abgasverlust ist die Wärmemenge gemeint, die mit den warmen Abgasen ungenutzt aus dem Wärmeerzeuger entweicht. Die Höhe des Abgasverlustes wird maßgeblich von der Abgastemperatur beeinflusst. Je höher die Temperatur ausfällt, umso schlechter ist der Ausnutzungsgrad des zugeführten Brennstoffes. Ein Abgasverlust tritt nur auf, wenn der Brenner arbeitet, also Brennstoff verbrannt wird. Die maximal zulässige Höhe des Abgasverlustes ist in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegt. Der Wert wird vom Schornsteinfeger im Rahmen der Abgasverlustmessung ermittelt (ausgenommen Brennwerttechnik) und im Abgasprotokoll (Schornsteinfegerprotokoll) vermerkt. Der Abgasverlust wird in % angegeben.
u.s.w. können sie ja nicht erfassen.

Diese Verluste hängen aber sehr stark von den Einstellungen der Heizung, dem Witterungsverlauf und dem Heizverhalten ab.

Weiterhin ist noch die Warmwasserbereitung mit einzubeziehen.

Daher kann das Verhältnis kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
und HKV EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
sehr stark schwanken.


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jonas1
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.07.2007, 21:05   
Hallo in die Runde, ich habe das gleiche Problem. Wir sind von einem Verbrauch von 2200 Liter Heizöl/Jahr auf 5400 Liter gestiegen, jedoch haben die HKV Einheiten einen Sprung von 130 runter auf 97 gemacht... das kann doch nicht sein, oder? Klar sind Verbrauch und HKV Einheiten nicht direkt proportional jedoch müssten die Heizkörper erheblich mehr Wärme abgegeben haben um diesen extrem erhöten Wert zu rechtfertigen und somit auch mehr Messflüssigkeit verdunstet sein. Kann mir Jemand diese Sache erklären ohne nur zu sagen die Zähler unterliegt halt Schwankungen? Werde auf mir die Berechnungsgrundlage offen legen lassen. Müsste bei Anerkennung 1253€ für eine 43qmm Wohnung nachzahlen....
Gruß Jonas...


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  jonas1
jonas1
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.07.2007, 21:09   
vorletzter Satz: "auf" ist zu viel und qm statt qmm...

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Kulle
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.07.2007, 23:11   
Hallo zusammen,

neben der Kostensteigerung hatten sich bei uns die Umrechnungsfaktoren erhöht (5 von 6), ohne dass die Heizkörper ausgetauscht wurden, und was mathematisch bedeutet,dass sich damit die Kostenzuteilung zu unserer Wohnung erhöht hat. Es wurden allerdings die Heizkostenverteiler ausgetauscht, was nach meinem Verständnis nicht zu erhöhten Kosten führen darf, da ein Gerätewechsel nichts mit Energieumwandlung oder Energieverbrauch zu tun hat.

Die Erfahrungen, wie sie oben beschrieben sind, haben wir auch erlebt. Es konnte bisher keiner eine plausible Erklärung liefern.
Kleine Schwankungen kann ich nachvollziehen.
Die absoluten Kostensteigerungen konnte ich bisher auch nachvollziehen anhand der verbrauchten Mengen von Gas und den Preisen, die ich beim Gaslieferant abgefragt habe. Die Verteilung auf die einzelnen Wohnungen kann ich mathematisch nachvollziehen, aber nicht die HKV-Werte, die in der Abrechnung einmal für die eigene Wohnung angegeben werden und die Gesamt-HKV-Einheiten, zu dem die eigenen Einheiten ins Verhältnis gestellt werden.
Das Heizverhalten durch Mieterwechsel etc bzw. die Heizstruktur der Mietwohnungen hat sich auch nicht geändert.

Wenn man einen Tacho oder Tankanzeige im Auto auswechselt, verursacht das nicht einen höheren Benzinverbrauch.

Verursachungsgerechte Verteilung sieht anders aus.

Danke für eure Antworten!


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Kulle
Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 28.07.2007, 07:20   
Wenn der HKV Typ gewechselt wird, ändert sich meist auch der UF Faktor da dieser immer Heizkörper und Gerätespezifisch ist.

Wenn beispielsweise von Einfühler- auf Zweifühler HKV gewechselt wurde ändert sich auch das Kostenverteilverhältnis weil diese beiden Gerätetypen verschiedene Kennlinien haben.

Das ist kein Fehler sondern Systembedingt.

Wenn von 2000L Ölverbrauch trotz geringerer HKV EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
nun 5000L verbraucht wurden kann das schon möglich sein. Allerdings ist da irgendwas in der Heizanlage oberfaul was ich prüfen lassen würde.


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Heizer
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