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Thema: weniger HKV-Einheiten bei gestiegendem Verbrauch
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
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VerfasserThema: weniger HKV-Einheiten bei gestiegendem VerbrauchDruckerfreundliche Version
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 29.07.2007, 15:38   
Zum Beitrag von jonas1: Ich würde mir genau ansehen, ob die Zuordnung der Ölverbrauchsmengen zu den Abrechnungszeiträumen exakt stattgefunden hat. Also Restmenge Vorjahr ist der Bestand zu Beginn des neuen Jahres (dieser Wert wird nach dem Füllstand im Grunde geschätzt). Dann kommt Öl hinzu. Am Ende des Jahres muss dann wieder die Restmenge ermittelt werden. Verbrauch ergibt sich also aus Bestandsmenge plus Zukauf minus Restmenge. Bei diesen Vorgängen geschehen regelmäßig zahlreiche Zuordnungsfehler. Falls es keine Ein- bzw. Auszüge gibt, gleicht sich dies natürlich im Laufe der Jahre aus, aber gibt es Mieterwechsel, wird die Abrechnung falsch. Bei den Kosten gilt das Prinzip "first in--> firstFirst
FirstDer First ist die oberste Begrenzung bzw. Schnittpunkt der Dachflächen eines Satteldaches oder Walmdaches. Der First stellt eine Firstlinie dar, die z.B. mit Firstziegeln bzw. Firstkappen abgedeckt ist.
out".


Zu Kulle: Tacho und Tankanzeige im Auto zeigen gerichtete und eindeutige physikalischen Größen an. Benzin fließt duch eine Leitung und nicht neben her; dies kann man eben vom Wärmefluss nicht sagen. Zwischen den Mietwohnungen gibt es einen Wärmetransport, der durch Geräte irgendwelcher Art leider nicht erfasst werden kann. Dreht Mieter A den Heizkörper zu, verringert sich bei dem drüber wohnenden Mieter die Fußbodentemperatur und damit die Raumlufttemperatur. Das ThermostatventilThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
merkt das und öffnet, so das der Heizkörper warm wird. Die Temperaturzunahme des Heizkörpers wertet der HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
aus und EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
werden gezählt. Was A gespart hat, zahlt B nun zusätzlich. In der Summe eines Hauses bleibt daher der Wärmeverbrauch näherungsweise gleich bzw. dieser ist nur noch vom Wetter abhängig. Noch etwas verrückter: Spart A, indem er sein Thermostatventil jetzt immer auf zwei statt auf drei stehn lässt, heißt das nicht zwangsläufig dass es bei A auch wirklich viel kühler wird. Mit reduzierter Wärmeabgabe durch den Heizkörper selbst erhöht sich der Zustrom von Wärme durch die Nachbarwände (die ja nun im Verhältnis wärmer werden), aber auch durch die Wärmeabgabe der Heizkörperrohrleitungen. Beide Wärmemengen werden nicht erfasst, aber durch den Heizkessel erzeugt und damit auch verbraucht. Übrigens: die Schöpfer der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
hatten nie die Vorstellung eine gerechte Vertelung der Kosten hinzubekommen. Es ging damals darum, ein einfaches Instrument zu schaffen, um den Energieverbrauch durch eine verbrauchsorientierte Kostenumlage zu senken. Wärme geht leider viele Wege, so dass die alleinige Betrachtung einer einzelnen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus niemals ein befriedigendes Ergebnis zeigt. Hier noch ein Link

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von now am 29.07.2007, 15:54 ]


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helmut0710
wenige Beiträge


  geschrieben: 05.05.2008, 10:42   
Hallo zusammen,

ich habe in diesem Jahr mal wieder eine Betriebskostenabrechnung erhalten und habe mich gewundert, dass das Verhältnis HKV zu Gasverbrauch (Gesamtgasverbrauch minus Gasverbrauch für Warmwasser)im Abrechnungszeitraum 2006/2007 zum Abrechnungszeitraum 2005/2006 um 14% und von 2004/2005 zu 2005/2006 um 22% gestiegen ist.

Sollte dieser Wert nicht annähernd gleich bleiben?


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