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Thema: Verdunstungs-Heizkostenverteiler
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Verdunstungs-HeizkostenverteilerDruckerfreundliche Version
xyaonline
wenige Beiträge


  geschrieben: 30.11.2009, 18:49   
Hallo!

Nachdem ich mich jetzt schon in das Thema eingelesen habe, bleiben trotzdem noch Fragen für mich offen.

In meiner Wohnung befinden sich 6 Heizkörper. Alle haben einen Verdunstungs-Heizkostenverteiler. Jedoch sind die Verteiler unterschiedlich.

Beispiel:
Badezimmer - Linke Skala geht bis 40, rechte Skala bis 14.

Wohnzimmer - Linke Skala geht bis 40, rechte bis 53

Nun steht in der Heizkostenabrechnung, dass alle Heizkostenverteiler auf die Einheitsskala 20 programmiert sind. Darunter sind alle Heizkörper aufgelistet mit den jeweiligen Daten. Der Umrechnungsfaktor ist jedoch bei jedem Heikörper 1,000.

Kann das richtig sein? Ich stelle mir auch die Frage wie man die programmieren soll. Oder ist die Software zum auswerten gemeint?

Ich soll jedenfalls 350 Euro verbraucht haben für zwei Monate (November+Dezember). Es wurde nur einmal abgelesen, also wurde der gesamte Verbrauch des Vormieters (Januar-Oktober) mit einberechnet. Heizung Küche, Flur, Bad sind grundsätzlich ausgeschaltet. Alle anderen nur gelegentlich. Ich und mein Mitbewohner sind fast nur zum schlafen zuhause und schlafen nachts auch ohne Heizung. Daher macht mich das etwas stutzig.

Freue mich über jede Antwort.
Grüße aus Dortmund


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 02.12.2009, 19:38   
Ihre 350 € HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
sind leider das Ergebnis eines Umstandes, welcher darin besteht, dass Ihre VorauszahlungVorauszahlung
Der Vermieter kann von den Mietern eine angemessene monatliche Vorauszahlung für die anteiligen Heizungs- und Warmwasserkosten verlangen. Die Höhe sollte sich an den tatsächlich zu erwartenden Kosten ausrichten. Die Vorauszahlung ist jährlich abzurechnen; dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens ein Jahr nach dem Ende des Abrechnungszeitraumes mitzuteilen.
nicht für den November und Dezember berechnet wurden, sondern für 12 Monate. Bezüglich Ihrer VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
verhält es sich wie folgt. Nach Ihren Schilderungen wurden in die Verdunster Skalen eingebracht. Die Linke Seite ist i.d.R. eine Millimeterskale. Die rechte Skale ist eine Produktskale und berücksichtigt die Heizkörpergröße. Die Ablesung sollte auf der rechten Seite erfolgen was wiederum den Hinweis auf den UmrechnungsfaktorUmrechnungsfaktor

Bei der Heizkostenabrechnung spiegelt der Umrechnungsfaktor (auch Bewertungsfaktor genannt) vor allem die unterschiedliche Leistung verschiedener Heizkörperbauformen und Größen bei einer bestimmten Heizwassertemperatur wieder. Außerdem spielt noch der Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler eine Rolle für die Größe des Faktors.

In der Gas-Abrechnung gibt der Umrechnungsfaktor den thermischen Energieinhalt (in kWh) des Erdgases wieder. Er wird mit dem verbrauchten Gasvolumen, das der Gaszähler in m³ anzeigt, multipliziert.

1 erklärt. Eine ZwischenablesungZwischenablesung
Eine Zwischenablesung der Stände der Heizkostenverteiler, Wasseruhren bzw. der Wärmemengenzähler ist für den ein- bzw. ausziehenden Mieter eine wichtige Maßnahme zur Zuordnung der entstandenen bzw. entstehenden Kosten. Die Kosten hierfür dürfen aber nicht mittels Nutzerwechselgebühr o.ä. auf den oder die Mieter umgewälzt werden.
für einen so kurzen Zeitraum ist mit Verdunstern nicht möglich. Der Verbrauch muss hier nach Gradtagen aufgeteilt und die Fläche anteilig gekürzt werden. Ob das geschehen ist sehen Sie in Ihrer Abrechnung daran, dass der AbrechnungszeitraumAbrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum wird bei einer Heizkostenabrechnung angegeben und umfasst in der Regel ein Kalenderjahr bzw. 12 Monate. Den Anfangs- und Endtermin kann der Vermieter selbst festlegen, jedoch müssen alle abrechenbaren Betriebskostenbestandteile einer Heiz- und Warmwassserkostenrechnung im Abrechnungszeitraum anfallen und dürfen auch nur für diesen Zeitraum abgerechnet werden. Nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes hat der Vermieter ein Jahr Zeit zur Abrechnung und zum Nachweis der Verwendung der Vorschüsse. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip kann die Auslesung aus organisatorischen Gründen auch um einige Tage vom Ende des Abrechnungszeitraumes abweichen. Bei elektronischen Heizkostenverteilern ist eine stichtaggenaue Zuordnung möglich (z.B. der 31.12. eines Jahres)
und Ihr tatsächlicher NutzungszeitraumNutzungszeitraum
Der Nutzungszeitraum ist der Zeitraum, in dem ein Mieter bzw. Wohnungseigentümer Heizung und ggf. Warmwasser einer verbundenen Heizungsanlage entsprechend der Mietvertragszeit nutzt. Der Nutzungszeitraum ist damit im Regelfall mit dem Abrechnungszeitraum identisch oder aber kürzer (Auszug oder Einzug).
voneinander abweichen. Bei dem Zeitraum der Nutzung müssen Ihre 2 Monate erscheinen. Die Wohnungsfläche ist auch geringer als die, welche in Ihrem Mietvertrag steht.


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j2nnifer
wenige Beiträge


  geschrieben: 03.12.2009, 19:01   
hallo,
bei der überprüfung unserer heizkostenabrechnung stellten wir fest,dass in einem raum der heizkostenverteiler der fa. techem einen falschen scalenwert hatte.
bei einer raumgröße von 25qmtr sollte der scalenwert für den entsprechenden heizkörper 2x54 betragen, tatsächlich war der scalenwert mit 2x66 angegeben.
die fa. techem tauschte die hkv aus und behauptet nun die angelegenheit sei damit erledigt.
wir sind der meinung, übrigens auch unser vermieter ,das wir durch die falsche scalierung über jahre eine falsche abrechnung erhielten.
kann uns jemand einen tipp geben , ob unsere vermutung richtig ist.
kann man prozentuell errechnen wieviel zuviel gemessen wurde.kann es sein, dass die heizgrundkosten dadurch falsch errechnet wurden.
vielen dank im voraus .

hermann


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Heizer
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  geschrieben: 04.12.2009, 18:04   
Ja natürlich ändert sich dadurch der verbrauchsabhängige Anteil.

Je nach Nutzung des Heizkörpers dürfte sich aber die Abweichung im einstelligem Eurobereich befinden.

Ob das früher falsch war kann man aber nun auch nicht pauschal sagen. Manchmal kommt es vor, dass neue Messungen alter Heizkörper ergeben, dass sie eine andere Scalierung bekommen sollten als bisher verwendet wurde.

Wenn dann eine Korrektur erfolgt, erfolgt sie bei allen Heizkörper dieses Typs und am effektivem Verteilschlüssel ändert sich recht wenig.


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j2nnifer
wenige Beiträge


  geschrieben: 06.12.2009, 12:30   
Ja, ich frage mich, wie man den einstelligen EURU-Bereich als Peanuts darstellen kann. Inzwischen habe ich nachgerechnet, es sind € 9 per Monat und somit ein dreistelliger Bereich für 1 Jahr.

Außerdem, wie kann ein HKV nicht falsch sein, wenn er ausgewechselt werden muss? Der Heizkörper etc. hat sich nicht verändert.
Wie komme ich darauf, dass die Antwort von einem Techem-Mitarbeiter sein könnte?=


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Nicelink
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  geschrieben: 08.12.2009, 08:59   
Wenn, wie von Ihnen beschrieben, eine fehlerhafte Bewertung vorgenommen wurde, haben Sie Anspruch auf eine Korrektur und das nach Auffassung der Gerichte rückwirkend. Sie sollten daher in jedem Fall Einspruch gegen Ihre Abrechnungen bei Ihrem Vermieter einlegen. Dieser kann gegenüber seinem Dienstleister eine schriftliche Stellungnahme und ggf. Korrektur einfordern. Mögliche Guthaben aus der Korrektur müssen Ihnen erstattet werden. Sollten sich Nachzahlungen ergeben, sind diese nur relevant insofern diese noch nicht verjährt sind. Die Verjährung setzt 12 Monate nach dem letztem Abrechnungsstichtag ein.

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