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Thema: Unverhältnismäßiger Anstieg der Heizkosten
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 > ]
VerfasserThema: Unverhältnismäßiger Anstieg der HeizkostenDruckerfreundliche Version
Berti
wenige Beiträge


  geschrieben: 09.10.2009, 14:45   
Hallo, ich habe eine hypothetische Frage. Nehmen wir an, die Heizkostenverteiler in meiner Wohnung in einem 5-Familien-Haus zeigen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren einen exakt identischen Verbrauch an und der Gaspreis ist von einem Jahr zum anderen um 9 % gestiegen. In diesem Fall würde ich vermuten, dass meine Verbrauchskosten im zweiten Winter auch um etwa 9 % höher liegen müssten. Womit ließen sich um 50 % höhere tatsächliche Verbrauchskosten erklären?

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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 11.10.2009, 19:18   
Es gibt, leider, sehr viele Gründe die eine Nachvollziehbarkeit nicht mehr ohne spezielle Fachkenntnis zulassen. Wir wollen aber an dieser Stelle keine Spekulationen betreiben, sondern so konkret wie möglich helfen und informieren. Ihre Angaben lassen leider keine konkretere Aussagen zu. Nutzen Sie die Möglichkeit einer individuellen Prüfung, siehe unter Reiter Service, oder versuchen Sie Ihre Frage zu konkretisieren.

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Berti
wenige Beiträge


  geschrieben: 12.10.2009, 09:25   
Danke für das Interesse. Ich frage, weil ich mit einer völlig unplausiblen Heizkostenabrechnung dasitze und mit meinem Einspruch nicht weiterkomme, angeblich ist alles in bester Ordnung. Da es sich um eine Differenz von etwa 200 € handelt, wird der nächste Schritt der Kontakt zu einem Anwalt sein, ich wäre mir aber sicherer, wenn ich eine Erklärung für die seltsame Abrechnung hätte. Sachverhalt: 2 NG (Nutzergruppen); NG1 = 1 Wohnung; NG2 = 4 Wohnungen. Jede NG hat ein Messgerät vorgeschaltet, bei NG2 haben außerdem alle Heizkörper Heizkostenverteiler. Es gibt die Abrechnungszeiträume I + II. In I habe ich (NG2) 100 % Verbrauch, in II 92 % Verbrauch. Die entsprechenden Verbrauchskosten sind 100 % und 148 % (Die Gaspreiserhöhung ist berücksichtigt). Bei den anderen Wohnungen der NG2 sind die Verhältnisse entsprechend. Bei NG1 dagegen sind die Verbrauchskosten von 100 % auf 27 % gefallen. Noch eine Zahl: NG1 hat 140 m2, 4 Personen, 265 € Verbrauchskosten - ich habe 91 m2, 1 Person, 638 € Verbrauchskosten. Ich akzeptiere diese Werte nicht, weiß aber nicht, wo ein Fehler zu suchen ist. Die reine Berechnung ist richtig. Ich sehe die Ursache im Messgerät von NG1. Vielleicht hat es geklemmt? Oder kann man so ein Gerät evtl. unrechtmäßig zwischendurch zurücksetzen? Automatisch müsste die NG2 einen viel höheren Anteil tragen. Übrigens gleicht der inzwischen beendete Abrechnungszeitraum III dem Zeitraum I, alles passend, logisch, nachvollziehbar. Und nun bin ich wieder bei der Ausgangsfrage: Wie verändern sich denn meine Verbrauchskosten, wenn sich mein Verbrauch verdoppelt, halbiert usw. Müssten die Verbrauchskosten dem nicht folgen (Gaspreisveränderungen selbstverständlich immer berücksichtigt)?? Die Grundkosten übrigens sind in keiner Weise zu beanstanden. Weiß jemand Rat?

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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 12.10.2009, 23:46   
Nutzergruppenabrechnungen bieten in der Tat viel Spielraum für Interpretationen. Ich empfehle Ihnen die Ablesewerte der letzten beiden Abrechnungen zu vergleichen. Der von Ihnen beschriebene Abfall des Messwertes der NG 1 könnte durch einen technischen Defekt verursacht sein. Der vergleichsweise geringe Wert verschiebt die Kosten in die NG 2 und verursacht offensichtlich das von Ihnen beschriebene Bild. Einen Anwalt kann ich Ihnen aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfehlen. Geben Sie Ihrem Vermieter vorab die Möglichkeit die NG-Zähler auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen, vielleicht sind die Geräte bereits zu lange im Einsatz...

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stud747
wenige Beiträge


  geschrieben: 15.10.2009, 15:09   
Hallo erstmal,

vorweg: ich wohne in einer 3er WG in einem 10 Parteien Haus mit mehreren WGs. In diesem haus wohne ich seit Sommer 2007 und habe nun problem mit dem Anstieg der Fernwärmekostenabrechnung.
Dazu folgendes:
-------------------------------
Angaben des Vermieters (Techembeleg wird den mietern nicht zugestellt)

Abrechungszeitraum 01.01.08-30.06.08
Verbrauch von 5,54 Strichen und somit ein Guthaben von 7,48€ (gesammte Wohnung)

Abrechungszeitraum 01.07.08-31.12.08
Verbrauch von 17,63 Strichen und somit ein Foderung von 109,57€ (gesammte Wohnung)

Abrechungszeitraum 01.01.2009-30.06.09
Verbrauch von 24,54(!!!) Strichen und somit ein Forderung von 229,41€

In den unterlagen des Vermieters sind keine Einsichten zu den Verbräuchen der einzelnen Heizkörper ind er Wohnung, deshalb habe ich nachträglich, aufgrund meiner Verwunderung über den Anstieg, eben diesen angefordert

Techem Ablesebestätigung

Abrechnungszeitraum 1.07.07-30.06.08
Verbrauch von WG-Zimmer
1: 3,6 Striche
2: 3,9 Striche
3: 2,0 Striche
4: 0,0 Striche (Küche,in der KEIN Ablesegerät ist)

Abrechungszeitraum 01.07.2008-30.06.2008
Verbrauch von WG-Zimmer
1: 15,59 Striche
2: 24,68 Striche
3: 1,0 Striche
4: 1,0 Striche (Küche OHNE Zähler)

Nun kamen mehrere Fragen auf,
- Warum wird der Küchenzähler mal als 0 und dann als 1 abgerechnet?
- In jedem Zimmer wohnt jemand, wie kann jemand 1 verbrauchen und ein anderer knapp 25, auch wenn die Zimmergröße doppelt ist (eins 12m² das andere 19m²), das Heizverhalten der Mitbewohner ist keinesweges verschwenderisch!
- Wie kann sich der Verbrauch innerhalb einer Abrechungsperiode mehr als vervierfachen, bei gleicher Mitbewohnerkonstellation?

Ich würde gerne mal wissen, was man davon halten soll, denn ich versteh es bei bestem Willen nicht!

Mit freundlichen Grüßen
Felix


_________________


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 15.10.2009, 15:22   
Sollten Ihre Angaben zu den Abrechnungszeiträumen, nämlich halbjährlich, stimmen so ist die Abrechnung generell als kritisch einzuschätzen. Zum einem sind die VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
für einen Zeitraum von 12 Monaten ausgelegt und nicht für sechs. Zum anderem dürfen Kosten für die Abrechnungserstellung nur einmal in zwölf Monaten umgelegt werden. Weiter müssten jeweils zum 30.6 und zum 31.12. Ablesungen durchgeführt werden. Die Abrechnung basiert nicht auf Ablesungen, sondern auf SchätzungenSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
und diese sind nur in begründeten Fällen zulässig. Man könnte hier beliebig weitere Gründe für eine unplausible und nicht rechtskonforme Abrechnung aufführen. Ich empfehle Ihnen, so Ihre Angaben korrekt interpretiert sind, Ihren Vermieter auf die Problematik hinzuweisen.


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Berti
wenige Beiträge


  geschrieben: 19.10.2009, 10:58   
Hallo, wir sind eine Eigentümergemeinschaft, die Heizungsanlage ist knapp 4 Jahre alt, Stichtag für das Ablesen ist jeweils der 1.7. Inzwischen habe ich mich noch einmal eingehend mit den 3 vorliegenden Abrechnungen beschäftigt und erkannt, dass die gesamten Verbrauchskosten genau in dem Verhältnis unter den beiden NG aufgeteilt werden, in dem auch die beiden Zählerstände zueinander stehen. Die Werte für NG1 sind 9,261/3,331/8,296 MWh WMZ, für NG2 5,664/17,999/14,558 MWh WMZ. Als gesamte Verbrauchskosten zu verteilen sind 1429,00 €/1702,22 €/1885,32 €. Zu erwähnen ist, dass der Verbrauch in der NG2 im 1. Winter so niedrig lag, weil zwei Wohnungen unbewohnt und eine nur wenig beheizt waren. Der Verbrauch an meinen Heizkostenverteilern ergab 13301,633 VE/12289,583 VE/9204,783 VE, als Verbrauchskosten in Rechnung gestellt wurden mir 431,87 €/638,11 €/354,82 €. Der Gaspreis hat sich von Zeitraum 1 zu 2 um 9,52 % erhöht, von 1 zu 3 um 13,1 %. Ich behaupte, dass beim Versagen des einen Messgerätes die andere NG einen entsprechend höheren Verbrauch angerechnet bekommt und dafür die Kosten mit übernehmen muss, was auf der Eigentümerversammlung in der letzten Woche als Unsinn erklärt wurde, da ja jede NG „ihr Messgerät“ hätte. Außerdem seien die Messgeräte geeicht und daher sowieso über jeden Zweifel erhaben. Der Verwalter hat mit einem Mitarbeiter der Abrechnungsfirma alles nachgerechnet und geprüft (was immer das auch heißt), aber es wäre kein Fehler zu finden. Für mich geht es um etwa 200 €, die mir für den strittigen (mittleren) Abrechnungszeitraum zu viel abverlangt wurden, während die NG1 für ihre große Wohnung nur ein Trinkgeld bezahlt hat (nach meinen Berechnungen etwa 450 € zu wenig). Ich weiß mir keinen Rat mehr, genau genommen weiß ich nicht einmal so recht, wer eigentlich mein „Gegner“ in dieser Sache ist.

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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 21.10.2009, 17:49   
Der Eindruck den Sie haben, Schattenboxen zu betreiben ist durchaus nachvollziehbar. Jedoch empfehle ich Ihnen sich hier nur auf Tatsachen zu konzentrieren und alle Interpretationen nicht zu beachten. Wenn, wie Sie schreiben, eine NutzergruppentrennungNutzergruppentrennung

Eine Nutzergruppentrennung mit Vorerfassung muss im Rahmen der Heizkostenabrechnung vorgenommen werden bzw. ist zu empfehlen, wenn

  • verschiedene Nutzer unterschiedliche Erfassungssysteme haben (z.B. eine Gruppe hat Heizkörper mit Heizkostenverteiler, eine andere Gruppe eine Fußbodenheizung mit Wärmemengenzähler)
  • z.B. in einer Etage Wohnraummieter Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip nutzen, in einer anderen Etage elektronische Heizkostenverteiler genutzt werden sollen.
  • verschiedene Gebäude mit einer gemeinsamen Heizungsanlage versorgt werden.
Wenn in einem Gebäude von einer gemeinsamen Heizungsanlage normale Wohnungsmieter und gewerbliche Mieter versorgt werden ist eine Nutzergruppentrennung mit Vorerfassung technisch nicht erforderlich. 
erfolgt, ist diese nicht einfach nach prozentualen Verhältnissen aufzuteilen, sondern nach den Regeln der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
(30/70 z.B.). In Ihrer Abrechnung muss klar erkennbar sein, welche NutzergruppeNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
hat welchen Gesamtverbrauch. Dieser bildet die Grundlage für die Höhe der verbrauchsbezogenen Kosten. Je nach angewandter Methode sind dann die GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
zu ermitteln und zu verteilen. Die Methoden für die Ermittlung der Grundkosten sind entweder eine 100 %ige VorerfassungVorerfassung
Die Vorerfassung eines Wärmeverbrauches erfolgt mittels Wärmemengenzähler. Sie dient der Erfassung von Verbräuchen einer Nutzergruppe mit gleichen Erfassungsgeräten (z.B. Heizkostenverteiler).
nach Verbrauch und dann eine Teilung nach Grund- und VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
oder eine Trennung nach Grund- und Verbrauchskosten vorab und dann eine Verteilung innerhalb der Nutzergruppen.
Wenn ein Nutzergruppenzähler defekt ist und somit zuwenig zählt wirkt sich dieses in der Tat so aus wie von Ihnen beschrieben. Die eine NG erhällt zu viele Kosten. Daraus folgt, Sie müssen einen Defekt nachweisen, leider Sie!


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Nicelink   Zur Webseite von Nicelink
Berti
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.10.2009, 10:37   
Im Zusammenhang mit meinem Problem wurden viele Punkte angesprochen, allerdings kann ich nicht sagen, dass sich mit etwas Neues erschlossen bzw. ich eine echte Hilfe erhalten hätte. Trotzdem danke!!

  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Berti
Luke
wenige Beiträge


  geschrieben: 05.11.2009, 13:35   
Hallo,

ich habe heute meine Kostenabrechnung für 2008 erhalten und muss mit Erschrecken feststellen, dass ich über 100% mehr Heizkosten bezahlen muss, ob wohl ich weniger Striche habe. (siehe Bilder)
Kann mir jemand helfen und kurz erklären, wie ich bei einer 36 qm Wohnung plötzlich soviel mehr Kosten haben kann? Im Haus waren übrigens 2008 nicht alle Wohnungen belegt. Zwei Keller Wohnungen standen fast das ganze Jahr leer.

Freu mich über Eure Hilfe, denn so viel Geld hab ich nicht.

Gruß Luke

HK 2008

HK 2007

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Luke am 05.11.2009, 13:40 ]


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