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Thema: Unverhältnismäßiger Anstieg der Heizkosten
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
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VerfasserThema: Unverhältnismäßiger Anstieg der HeizkostenDruckerfreundliche Version
Anton09
wenige Beiträge


  geschrieben: 06.11.2009, 15:38   
Ich besitze eine ca. 55 m² große ETW in einer Einheit mit 50 Wohnungen. Die Heizkosten sind in dieser Wohnung (nur ein Nutzer seit Jahren, nämlich meine Tochter ) von 2007 auf 2008 um weit mehr als 326% gestiegen. Von 2007 auf 2008 wurde von Verdunstern auf elektronische Heizkostenverteiler umgestellt und das Verteilungsverhältnis wurde von 60:40 auf 70:30 ( Grundkosten / Verbrauchskosten) geändert. Die Verbrauchskosten Heizung lagen in 2007 bei 175,- und 2008 bei 863,-. Eine Überprüfung der Ablesegeräte hat bisher keine Fehler ergeben, die Installationsfirma räumt ein, es könnte evtl. an der Montage liegen. Das Messgerät ist an einem Badheizkörper ( Handtuchradiator ) so angebracht, dass das gesamt durch den Heizkörper fließende Wasser sofort auf den Verteiler trifft.
Gibt es hier irgendwelche Erfahrungen hinsichtlich einer evtl. fehlerhaften Installation , an wen kann man sich wg. einer neutralen Überprüfung wenden.
Das System ist übrigens Duo 2000.
Danke.


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Anton09
wenige Beiträge


  geschrieben: 06.11.2009, 15:51   
als Ergänzung zu meiner Anfrage, hier noch eine Zeichnung zu der Installation

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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 08.11.2009, 09:26   
Hallo Luke, bereits die Zahlen von 2007 lassen, wenn nicht ungewöhnliches Heizverhalten die Ursache ist, auf einen LagenachteilLagenachteil
Wohnungen haben im Zusammenhang mit der Heizkostenabrechnung einen Lagenachteil, wenn sie durch ihre Lage im Wohnhaus einen objektiv höheren Wärmebedarf haben. Das gilt in der Regel für Wohnungen die ganz oben und ganz unten, ganz außen oder z.B. über Tordurchfahrten liegen. Die Auswirkung von Lagenachteilen auf die Höhe der Heizkosten kann durch den Verteilerschlüssel (Grundkosten, Verbrauchskosten) in geringem Maße beeinflusst werden. Die Lage der Wohnung ist allerdings ein den Wohnwert bestimmendes Merkmal der einzelnen Wohnung selbst und wird daher nicht durch Abschläge oder Zuschläge bei der Verteilung der Heizkosten berücksichtigt. Die objektiv entstehenden Unterschiede in der Heizkostenbelastung lassen sich lediglich im Rahmen der Festlegung der Grundmiete berücksichtigen.
Ihrer Wohnung schließen (ganz oben, ganz unten, über Tordurchfahrt, nicht aktiv heizende Nachbarn, o.ä.). Sie verantworten 2007 8,5 % der Verbraucheinheiten, obwohl Sie nur 5,5% der Fläche bewohnen. 2008 sind es dann schon 12% der Verbraucheinheiten. Nun führt der Anstieg der Insgesamt-Heizkosten bei einer verringerten Anzahl der abgelesenen Verbraucheinheiten aller Mieter zwangsläufig zu einem höheren Preis pro Verbrauchseinheit. Da Ihr Anteil an den Verbraucheinheiten steigt (hinzu gekommener LeerstandLeerstand
Der Leerstand von Wohnungen innnerhalb eines Hauses kann die Heizkosten für benachbahrte Wohnungen beträchtlich erhöhen. So steigen bereits bei zwei angrenzenden leer stehenden Wohnungen die Heizkosten um bis zu 35%, wenn 70% der Kosten verbrauchsabhängig umgelegt werden. Die verbrauchsunabhängige Komponente der Heizkostenabrechnung sichert, dass der Teil der Heizkosten, der für den Leerstand entsteht, vom Vermieter zu tragen ist.
in Nachbarschaft Ihrer Wohnung könnte der Grund sein) muss zwangsläufig auch Ihre Kostenbelastung steigen. Bitte beachten Sie: Die Anzahl der Verbrauchseinheiten einer Liegenschaft ist über verschiedene Abrechnungszeiträume nicht direkt miteinander vergleichbar. Lesen Sie dazu auch diesen Beitrag hier: http://www.heiz-tipp.de/forum-heizkostenabrechnung-kann_das_richtig_sein-35-674.html 


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Anton09
wenige Beiträge


  geschrieben: 13.11.2009, 15:35   
Hallo nochmal,
hat niemand eine Idee, wer mir bei meiner Heizkostenabrechnung helfen kann ?

Gruß


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 15.11.2009, 10:21   
Hallo Anton09, in Ihrem Fall scheinen einige ungünstige Faktoren zusammenzukommen:
1.Die Veränderung des Abrechnungsschlüssels auf 30/70 begünstigt die Wohnungen ohne LagenachteilLagenachteil
Wohnungen haben im Zusammenhang mit der Heizkostenabrechnung einen Lagenachteil, wenn sie durch ihre Lage im Wohnhaus einen objektiv höheren Wärmebedarf haben. Das gilt in der Regel für Wohnungen die ganz oben und ganz unten, ganz außen oder z.B. über Tordurchfahrten liegen. Die Auswirkung von Lagenachteilen auf die Höhe der Heizkosten kann durch den Verteilerschlüssel (Grundkosten, Verbrauchskosten) in geringem Maße beeinflusst werden. Die Lage der Wohnung ist allerdings ein den Wohnwert bestimmendes Merkmal der einzelnen Wohnung selbst und wird daher nicht durch Abschläge oder Zuschläge bei der Verteilung der Heizkosten berücksichtigt. Die objektiv entstehenden Unterschiede in der Heizkostenbelastung lassen sich lediglich im Rahmen der Festlegung der Grundmiete berücksichtigen.
und benachteiligt jene Wohnungen mit Lagenachteil (ganz oben, ganz außen, ganz unten, LeerstandLeerstand
Der Leerstand von Wohnungen innnerhalb eines Hauses kann die Heizkosten für benachbahrte Wohnungen beträchtlich erhöhen. So steigen bereits bei zwei angrenzenden leer stehenden Wohnungen die Heizkosten um bis zu 35%, wenn 70% der Kosten verbrauchsabhängig umgelegt werden. Die verbrauchsunabhängige Komponente der Heizkostenabrechnung sichert, dass der Teil der Heizkosten, der für den Leerstand entsteht, vom Vermieter zu tragen ist.
).
2. Von 2007 zu 2008 können wir einen Anstieg des Energiebezuges feststellen, da durchschnittlich und regional deutlich mehr Heiztage zu verzeichen waren.
3. Die Bezugspreise für EnergieEnergie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.
lagen in 2008 deutlich höher, vor allem für ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
.
4. Die Umstellung der HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
nach dem Verdunstungsprinzip auf elektronische Heizkostenverteiler führt in der Regel zu einer Verbesserung der Erfassungsgenauigkeit, insbesondere wenn es sich um ZweifühlergeräteZweifühlergerät
Als Zweifühlergerät wird ein elektronischer Heizkostenverteiler bezeichnet, der mit einem Temperaturfühler die Temperatur des Heizkörpers, mit dem zweiten Fühler die Raumtemperatur erfasst. Bei Heizungsanlagen mit Heizkörpern, die im Niedertemperaturbetrieb unter 55 °C arbeiten (Auslegungstemperatur), sind Zweifühlergeräte vorgeschrieben. Oberhalb 55 °C lassen sich zwar ebenfalls Zweifühlergeräte einsetzen, sie erfassen die Wärmeabgabe der Heizkörper jedoch nicht genauer als Einfühlergeräte.
handelt. Es ist also auch nicht auszuschließen, dass die bisher verrechneten Werte nicht dem tatsächlich in Anspruch genommenen WärmebedarfWärmebedarf
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.
entsprachen.
5. Infolge der Umstellung der Geräte sind einige Fehler denkbar (falsche BewertungsfaktorenBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
, Zahlendreher beim Aufschreiben, fehlerhafte Montageorte bzw. Anbringung u.a.m.) Lassen Sie sich die Grunddatenblätter für die Heizkörper von Ihrem Verwalter aushändigen. Kontrollieren Sie die Gerätenummern. Fragen Sie den Verwalter ob der hydraulische Abgleich durchgeführt wurde.
Wir helfen durch eine Plausibilitätsprüfung Ihrer HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
im Rahmen unserer eMail-Beratung ( http://www.heiz-tipp.de/service-1-beratung_per_email.html ). Sollte sich daraus ein Ansatzpunkt ergeben, kann eine gutachterliche Stellungnahme beauftragt werden.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von now am 15.11.2009, 10:26 ]


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