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Thema: Techem twin-tech Funk selbst Abrechnen
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Techem twin-tech Funk selbst AbrechnenDruckerfreundliche Version
schranzflash
wenige Beiträge


  geschrieben: 05.10.2008, 19:16   
Nabend,
Ich habe vor Jahren die HKV von Techem twin-tech und den Funk Empfänger Data Tech Memo in einem 2 WE-Haus montieren lassen.
Diese Haus wird nun nur noch von Familienangehörigen bewohnt, sodass wir uns die Ablesung und die Kosten durch die Techem ersparen wollen.
Die HKV und die Empfangsstation gingen (gegen Bezahlung) in mein Eigentum über.
Nun wollen wir ungefähr den Verbrauch im Jahr gerecht aufteilen, dazu muss keine rechtssichere Abrechnung oder sowas in der Art erfolgen, einfach nur zur Kontrolle.
Zur technik:
-Gas Heizung mit Warmwassererwärmung im Keller
-Im EG sind 8 Heizkörper mit Techem twin-tech und im 1OG 7 Heizkörper, also insgesamt 15 HKV.
Nun wüsste ich gern, wie ich die Heizkosten aufschlüsseln kann.
Zentral am Funkempfänger auslesen ist nicht möglich, da der nur eine M-BUS Schnittstelle hat.
Auf jedem HKV blinken abwechselnd HKV Nr,Verbrauch letzter Stichtag, Aktueller Verbrauch.
Ich hab mir mal alle angezeigten Werte notiert und wollte die Daten von jeder WE prozentual ins Verhältnis bringen, also die zahlen der WE zusammengerechnet und durch den Gesamtwert geteilt. Hier komme ich auf komische Ergebnisse:
EG 16% vom Gesamtverbrauch
1OG 84% vom Gesamtverbrauch.
Da kann was nicht stimmen.
Im 1OG sind vor ein paar Jahren neue Heizkörper installiert worden, hier hat die Techem auch die Heizkörper vermessen und die Geräte entsprechend programmiert.
Hier mal die Technische Dokumentation von den HKV:
EG [img]http://link.imgshare.us/05jPXv[/img]
1OG [IMG]http://oct05.imgshare.us/QeX.jpg[/IMG]
Kann mir einer sagen wie ich nun auf die Korekkten Daten komme, ich hab mal was gelesen das man die angezeigten Werte mit dem K-wert oder so multipliziern muss.
Vielen Dank


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  schranzflash
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 06.10.2008, 09:27   
Wenn ich das richtig sehe, gehen die angezeigten Werte in die Rechnung ohne weitere Faktoren ein, denn bei Ihren HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
sind die BewertungsfaktorenBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
(aus KQ x KC ermittelt) schon einprogrammiert. Also Verbrauchsanteil HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
durch Summe der Verbräuche letzter Stichtag dividieren ergibt einen Betrag in € pro Verteilereinheit. Sie machen aber einen Fehler, wenn Sie die Gesamtheizkosten durch die Summe der Verbräuche dividieren. Dadurch würde ein bestimmter Teil der Heizkosten nicht angemessen umgelegt. Denn bestimmte Kosten (z.B. für Pumpenstrom, die Schornsteinfegerkosten, für die WartungWartung
Eine Wartung umfasst die Überprüfung und ggf. Wiederherstellung der Betriebbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Regelung und anderen Werten einer technischen Anlage, wie z.B. einer Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlage. Neben allgemeinen Wartungstätigkeiten, wie die Überprüfung von Betriebsdrücken, oder der Funktionsfähigkeit von Sicherheitseinrichtungen gibt es für jede Anlage spezielle Wartungsaufgaben. Die für die Wartung entstehenden Wartungskosten dürfen im Rahmen der Heizkostenabrechnung keine Reparaturkosten, z.B. für das Auswechseln von Teilen oder Baugruppen, enthalten.
der Heizungsanlage aber auch die Verluste des Heizkessels, z.B. AbstrahlungsverlusteAbstrahlungsverlust
Der Abstrahlungsverlust entsteht bei Wärmeerzeugern (Heizkesseln, Thermen) durch Abstrahlung von Wärme höher temperierter Oberflächen (z.B. Brenneroberflächen, Kesseltüren) in den Aufstellraum. Der Abstrahlungsverlust reduziert sich mit sinkender Kesselwassertemperatur und verbesserter Wärmedämmung des Kessels, aber auch durch optimierte konstruktive Details, geringe Stillstandszeiten, eine sorgfältige leistungsseitige Dimensionierung des Kessels sowie durch Leistungsmodulation. Der Abstrahlungsverlust moderner, gut gedämmter Heizkesesel liegt unter 2%.
, Bereitschaftsverluste) fallen unabhängig vom Verbrauch an. Deshalb werden (in der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
so festgelegt) die Gesamtkosten auch mindestens zu 30% bis 50 % als GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
auf die m² WohnflächeWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
umgelegt und nur die verbleibenden Kosten als VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
nach der Summe der Verbräuche verteilt. Würden Sie nun also einen Grundkostenanteil von z.B. 50 % der Gesamtkosten festlegen, würden die Heizkosten der beiden Nutzer auch nicht derart weit auseinander liegen. Und dies würde den realen Verhältnissen in einem solchen Haus besser entsprechen als eine 100% Umlage nach dem Verbrauch.


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