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Thema: Techem - unverschämte Schätzung (Verdunster)!
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Techem - unverschämte Schätzung (Verdunster)!Druckerfreundliche Version
Kaiser
wenige Beiträge


  geschrieben: 09.07.2008, 16:12   
Hallo,

ich bekam heute meine NK-Abrechnung und war geschockt. Ich brauche mal Euren Rat. Statt 322 € (2006) sollen wir nun 703 € für 2007 berappen! Leider muß ich etwas ausholen, aber ich mach´s kurz: Im Jahr 2005 wurde ganz normal abgelesen. - Hier hatten wir einen recht niedrigen Verbrauch (Gesamt = 9,1 Einheiten). Im Jahr 2006 waren wir im Urlaub und der Mann von Techem kam trotz Terminabsprache nicht zum zweiten Termin, deshalb wurden wir (offensichtlich auf Grundlage 2005) geschätzt! - So weit OK, die Kosten mit 322 € waren zwar kein Schnäppchen, aber wir haben uns nicht beschwert. Jetzt kommts: für die Ablesung für 2007 wurde unser Sohn abgestellt, damit der Termin auch eingehalten werden könnte. Es wurde Alles abgelesen, und die Werte sind wieder super gering ... wie in 2005 überall nur 1-2 Einheiten - bis auf einen Heizkörper, da hat meine gute Frau versucht einen Luftbefeuchter (mit Sonnenblumen) zu installieren und sie hat dabei den Verdunster abgerissen. - für diese Heizung hat man uns nun 27 (!) Einheiten in Rechnung gestellt! - Wir haben wirklich geknausert und gefrohren und sollen jetzt zu unrecht so viel zahlen??? - Das kann doch nicht sein oder ? - Wer kennt die Schätzungsvorschriften in diesem Fall ?! - Ich zahle ungern 400 € mehr für Soetwas!

Danke schonmal für die Antworten!
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Kaiser am 09.07.2008, 16:20 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Kaiser am 10.07.2008, 12:25 ]


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now
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  geschrieben: 14.07.2008, 09:30   
Geschätzt werden darf bei GeräteausfallGeräteausfall
Bei der Heizkostenabrechnung kann ein Erfassungsgerät (Heizkostenverteiler, Wasser- oder Wärmemengenzähler) ausfallen. Kommt es innerhalb einer Abrechnungsperiode zu einem solchen Geräteausfall, ist der anteilige Verbrauch vom Eigentümer auf der Grundlage des Verbrauches  der betreffenden Räume in einem vergleichbaren früheren Zeitraum Räume oder vergleichbarer anderer Räume des Abrechnungszeitraumes zu ermitteln.
oder nach dem 2. vergeblichen Versuch der Ablesung. Eine SchätzungSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
, also ein Verteilung der Kosten nach vergleichbaren Zeiträumen, ist allerdings nur einmal möglich, sagen die Gerichte. Was zu geschehen hat, wenn durch Geräteausfall ein zweites Mal nacheinander geschätzt werden müsste, sagten die Gerichte bisher nicht oder ist mir nicht bekannt. Möglicherweise müsste man sich dann nach dem Durchschnitt vergleichbarer Räume des Hauses orientieren. Übrigens: Ein zweiter Ablesetermin (2006) ist noch o.k. und wenn Sie auf den Ableser vergeblich gewartet haben, ist zu fragen, ob dann eine Schätzung hätte akzeptiert werden sollen. Das würde ja die Situation erheblich verändern.


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Kaiser
wenige Beiträge


  geschrieben: 19.07.2008, 12:05   
Also dann hole ich nochmal etwas aus, auch wenn die Schätzung für 2006 bezahlt wurde und damit wohl "gegessen" ist!? - interessieren tut es mich trotzem wie gerecht ich behandelt wurde und vor allem was ich jetzt machen soll!? Ich Poste einfach mal einen Brief den ich an die Fa. Techem, Vermieterin und Hausverwaltung geschrieben habe, da geht einiges hervor:

[code]
Sehr geehrte Damen und Herrn,

ich widerspreche der Heizkostenabrechnung für das Jahr 2007. Ihre Abrechnung beinhaltet offensichtlich eine ungültige, falsche Schätzung bzgl. eines Heizkörpers. – Laut Ihrer Abrechnung soll ich 27 Einheiten an besagtem Heizkörper verbraucht haben. – Also ca. 3 Mal so viel wie z.B. im kompletten Jahr 2005 für die gesamte Wohnung an allen Heizkörpern! Einem Ablesewert in dieser Form habe und hätte ich nie zugestimmt. Zum Ablesetermin war mein Sohn David in der Wohnung, so dass ich zu dem Zustandekommen dieses Wertes keine Aussage treffen kann. Einem Telefonat mit Ihrem Unternehmen, welches jedoch ergebnislos blieb, konnte ich nur entnehmen dass für einen Heizkörper eine Schätzung veranschlagt wurde. Dazu ist Folgendes zu sagen: Im Jahr 2006 fand aus Umständen dessen Schuld nicht unbedingt bei mir lag, leider eine Heizkostenschätzung für die von mir bewohnte Wohnung statt. – Dabei verdoppelte sich für mich schon der Heizkostenbeitrag, was sich mit dem höheren Gesamtverbrauch und den gestiegenen Energiekosten rechtfertigten ließ? - Wobei sich mir an dieser Stelle bereits die Frage aufdrängte, wie sich der Gesamtverbrauch aller Parteien des Hauses innerhalb eines Jahres mehr als verdoppeln konnte und ich bei Schätzung auf Grundlage des Vorjahreswertes eine Kostenverdopplung zu tragen habe!? – Aber das nur am Rande! Für das Jahr 2007 wurde dann „erfolgreich“ mit o.g. Ergebnis abgelesen. – Eine Ablesung EINES Heizkörpers fand nicht statt, da sich aufgrund einer Installation meiner Luftbefeuchter, leider ein Ablesegerät löste. Eine Meldung dieses Umstandes erachtete ich nicht für dringend notwendig, da dieses Missgeschick nur 8 Tage vor dem stattgefunden Ablestermin für 2007 ereignete. – Offensichtlich wurde hier die Chance ergriffen um den Verbrauch auf 27 Einheiten zu schätzen!!! - Als hätte ich mit diesem Heizkörper 24 Stunden geheizt. – Genau das Gegenteil war der Fall - ich habe geknausert und das funktioniert dank Mehrfachverglasung, Jalousien und offensichtlich gut heizender Nachbarn auch ganz hervorragend! Wohl gemerkt: Bei allen anderen Heizkörpern wurden 1-2 Einheiten festgestellt! Eine adäquate Schätzung dazu wäre wohl eher angemessen gewesen! – Ich widerspreche dieser Ablesung bzw. Schätzung entschieden und fühle mich von Ihnen abgezockt.
[/code]


Weiter Infos zu den Abrechnungen:

Heizkosten 2005:
Gesamtkosten des Hauses (1308,6 m²): 5828,23 € davon
30% Grundkosten auf 62,3 m² = 83,24 €
70% Verbrauchskosten auf 62,3 m² = 81,68 €
Gesamtrechnung = 164,92 €

Heizkosten 2006 (Schätzung):
Gesamtkosten des Hauses (1308,6 m²): 11208,57 € davon
30% Grundkosten auf 62,3 m² = 160,08 €
70% Verbrauchskosten auf 62,3 m² = 155,52 €
Gesamtrechnung = 322,74 €

Heizkosten 2007 (Schätzung):
Gesamtkosten des Hauses (1308,6 m²): 10494,09 € davon
30% Grundkosten auf 62,3 m² = 149,88 €
70% Verbrauchskosten auf 62,3 m² = 549,23 €
Gesamtrechnung = 706,44 €

Der Wert der Verbrauchskosten der einzelnen Räume splittet sich wie folgt:

1. 23 Skala - Ablesewert 2,0 SM
2. 57 Skala - Ablesewert 27,0 SM <- SCHÄTZUNG!!!
3. 20 Skala - Ablesewert 2,0 SM
4. 12 Skala - Ablesewert 1,0 SM

Wie man sieht ist die Ursache deutlich! - An dem Heizkörper wo der Verdunster fehlte, fand eine Schätzung statt! Also 27 x 17,16 € = 463,32 € für diesen einen Heizkörper!

Habt Ihr Tipps für mich wie ich mich verhalten soll ?
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Kaiser am 19.07.2008, 13:04 ]


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Kaiser
wenige Beiträge


  geschrieben: 19.07.2008, 12:57   
man beachte folgendes: die werte die von der skala sind ja für 2 jahre!!!!

und am rande:
auch der anstieg von 94.000 KW GAS (2005) auf 167.000 KW GAS (2006) ist für mich nicht erklärbar. wir haben für frischwasser(warm) einen durchlauferhitzer und das haus 2005 stand auch nicht leerer als 2006!
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Kaiser am 19.07.2008, 13:02 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Kaiser am 19.07.2008, 13:12 ]


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 22.07.2008, 09:15   
1. Dividieren Sie die Energiemengen, also 167.000 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
bzw. 94.000 kWh ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
durch die beheizte Gesamtfläche (1308 m²), dann erhalten Sie rund 127 bzw. 72 kWh/m². Ziehen Sie jeweils 30 kWh/m² für die Warmwasserbereitung ab und vergleichen Sie die erhalteten Werte mit den Angaben folgender Quelle: Link Sie sehen dann, dass die Bezugsmenge für 2005 tatsächlich Fragen aufwirft. Entweder es gab 2005 sehr viel mehr Leerstand oder/und die Abrechnungsperiode des Hauses stimmte nicht mit mit dem Bezugszeitraum Erdgas überein.

2. Nehmen Sie die von Ihnen bezahlten 706,44 € für 2007 und dividieren Sie durch 12 (Monate) und durch Ihre Wohnfläche (62,3 m²), dann kommen Sie auf 94 Cent/m² und Monat. Vergleichen Sie nun mit folgender Quelle:

http://www.mieterbund.de/fileadmin/pdf/bks/2007/BKS2007_OstWest.pdf
Sie sehen, dass Sie mit Ihren monatlichen HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
pro m² nur um rund 10 Cent über den vom Mieterbund erfassten Durchschnittswerten für 2006! liegen, obwohl in 2007 mit einer Steigerung der Heizkosten von ca. 20 % zu rechen ist (Durchschnittswerte liegen beim Mieterbund noch nicht vor). Also hier scheint Ihre HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
in der Gesamthöhe plausibel.
3. Was ist denn eigentlich mit dem abgerissenen HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
geworden? Wenn dieser 8 Tage vor dem Ablesetermin abgegangen ist, sollten doch die bis dato angezeigten Verbrauchseinheiten ablesbar sein, oder ist auch das Röhrchen mit der Verdunsterflüssigkeit zerbrochen? Lassen Sie sich doch auf jeden Fall die Grundlagen der SchätzungSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
nachweisen, darauf haben Sie Anspruch.
4. Die Installation von Luftbefeuchtern ist im Übrigen nicht sinnvoll und kein Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität, denn die relative Luftfeuchtigkeitrelative Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit gibt den Anteil der momentan vorhandenen Luftfeuchtigkeit bezogen auf den maximal möglichen Luftfeuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Die relative Luftfeuchte ist eine temperaturabhängige Größe. Sie steigt bei gleich bleibendem Wasserdampfgehalt (absolute Luftfeuchte) wenn sich die Lufttemperatur verringert und umgekehrt. Der Wert der relative Luftfeuchte wird durch ein Hygrometer angezeigt.
bewegt sich bei dicht schließenden Fenstern und einer Zentralheizung meist schon in überhöhten Bereichen größer 55/60%. Luftbefeuchtung erhöht nicht nur das Infektionsrisko wegen der häufig schlechten Wasserqualität im Befeuchter sondern auch den Energiebedarf für eine behagliche Raumatmosphäre.

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von now am 22.07.2008, 09:23 ]


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Kaiser
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  geschrieben: 22.07.2008, 09:54   
Danke für die Antworten! Hier meine Antwort zu den jeweiligen Punkten:
1. Natürlich kann es einen großen Leerstand gegeben haben. Da in dem Haus ca. 16 Parteien untergebracht sind/waren, und ich viele davon kenne, kommt mir das sehr unplausibel vor. - Zugegeben ist dies recht subjektiv, aber auch nicht mehr Hauptthema bzw. hatte ich die Abrechnung 2006 so akzeptiert und möchte da nicht weiter rumrühren.
2. Mag sein, daß unsere Abrechnung 2007 nur knapp unterm Bundesdurchschnitt liegt. Guckt man sich aber das Ganze im Detail an (einzlene Heizkörper), sieht man daß unser Realverbrauch auch immer weit unterm Durchnitt lag. - egal wann man abgelesen hatte! Warum sollte ich mich einzig wegen der Schätzung eines Heizkörpers viel zu hoch abrechnen lassen? Wenn man das mal durchrechnet, wurden für diesen einen Heizkörper 463 € von der Gesamtrechnung veranschlagt!
3. Beim Abreißen entleerte meine Frau einen ein Großteil der Flüssigkeiten auf dem Teppich.
4. Der negativeffekt der Luftbefeuchter war mir bis dato noch nicht bekannt. Danke für die Info´s
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Kaiser am 22.07.2008, 10:05 ]


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  geschrieben: 22.07.2008, 10:11   
Es ist nicht ungewöhnlich, dass in einer Wohnung, die von Nachbarn umgeben ist, nur ein Heizkörper (vor allem der in der Stube, der oft auch der leistungsstärkste ist) wirklich arbeitet. Das kann in einer Auseinandersetzung nicht der Maßstab sein. Aber lassen Sie sich doch von Ihrem Vermieter erst einmal die Grundlage der SchätzungSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
nennen.


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Kaiser
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  geschrieben: 21.08.2008, 08:56   
Das macht die Hausverwaltung für den Vermieter. Im Moment warte ich noch auf deren Nachricht in Bezug auf mein anliegen. - Offensichtlich arbeitet man dort gerne langsam. Nachdem ich neulich einen Wiso bericht über Heizkostenschätzungen gesehen habe, bin ich der Meinung, daß man nach einer Gradtagstabelle schätzen müsste.

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HKVler
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  geschrieben: 05.11.2008, 14:15   
Wenn auch spät, aber hier noch eine Anmerkung von mir:

Die angegeben Verbrauchswerte der Heizkostenverteiler scheinen sehr niedrig zu sein. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die einzelnen Verbrauchseinheiten viel kosteten und geringste Änderungen große Schwankungen verursachen. Das angegebene Verbrauchsverhalten könnte auf so genannte Altverdunster hinweisen.(erkennbar an einer relativ niedrigen Montagehöhe und nur einem Verdunsterröhrchen)Es handelt sich hierbei um Heizkostenverteiler, die vor 1981 montiert wurden, also noch vor Einführung der Heizkostenverordnung. Aber genau diese Geräte - vielmehr eigentlich die Montagehöhe entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und müssen entsprechend der ab Januar 09 gültigen HKVO sowieso bis spätestens 2013 gegen aktuelle Gerätetechnik getauscht werden. Hier sind dann die zu Grunde gelegten Bewertungsfaktoren erheblich genauer und die Auflösung der Verbrauchsregistrierung ermöglicht eine genauere Verbrauchsregistrierung im Verhältnis zum Energieverbrauch.


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