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| Verfasser | Thema: Suche Tipps zu elektronischen HKV+Reduzierung der Fehlmessung beim Lüften |  |
heinze wenige Beiträge

| geschrieben: 20.12.2011, 11:50
Hallo zusammen,
kürzlich wurden die Heizkörper unserer Mietwohnung mit diesen elektronischen Heizkostenverteilern mit 2-Fühler-Messsystem ausgestattet.
Über diese Geräte und dessen Funktionsweise gibt es ne Menge zu lesen.
Doch hätte ich da mal eine Frage zum Lüften:
Schließe ich vor dem Lüften das Thermostat, warte bis die Heizung kalt ist und öffne dann erst das Fenster?
Ich befürchte nämlich, dass, wenn ich das Thermostat schließe und sofort das Fenster öffne, der Heizkörper noch warm ist, aber die Raumluft, aufgrund niedriger Wintertemperaturen sehr schnell absinkt und deshalb die Zählung sehr viel schneller erfolgt.
Außerdem befinden sich die Heizkörper in unserer Wohnung unter dem Fenster, sodass die kalte Luft direkt auf den HKV trifft und umgehend eine kalte Raumtemperatur vorgaugelt, obwohl vielleicht der Raum noch gar nicht so schnell abkühlt ist.
Ich weiß, dass man diese Fehlerquelle nicht abstellen kann.
Aber vielleicht hat jemand Tipps gefunden, dieses Problem zu minimieren?
Vielen Dank im voraus!
LG, Heinze
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now sehr viele Beiträge

| geschrieben: 23.12.2011, 17:23
Heizkostenverteiler≡Heizkostenverteiler≡
Als Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben. mit 2-Fühler-Messsystem erfassen die Oberflächentemperatur≡Oberflächentemperatur≡ Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile. am Heizkörper und die Temperatur der Umgebungsluft. Insofern haben Sie mit Ihrer Befürchtung im Prinzip recht, da die Differenztemperatur steigt. Mit steigender Temperaturdifferenz erhöht sich die Wärmeabgabe, wenn man einmal von einem gleichbleibend warmen Heizkörper ausgeht. Das führt also nicht zu einer fehlerhaften Messung. Allerdings ist die dahinter steckende Energiemenge recht klein, wenn man bei kalten Außenlufttemperaturen nicht länger als zwei, drei Minuten intensiv lüftet. Mehr ist auch gar nicht notwendig. Natürlich wäre es optimal mit dem Lüften so lange zu warten, bis der Heizkörper abgekühlt ist, aber das kann schon recht lange dauern. Lüften Sie einfach kurz und intensiv, und lassen Sie die kalte Luft sofort wieder erwärmen. Das Zurückdrehen des Thermostatventiles halte ich beim Lüftungsvorgang für weniger wichtig als sich an kurze Lüftungszeiten zu halten. Dafür häufiger lüften. Dadurch sinkt die Luftfeuchtigkeit≡Luftfeuchtigkeit≡ Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³., die trockenere Luft kann sich rascher erwärmen.
_________________ ...besser gut beraten
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