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Thema: Stromkosten für Warmwasserbereitung
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Stromkosten für WarmwasserbereitungDruckerfreundliche Version
Frankfurterin
wenige Beiträge


  geschrieben: 28.05.2011, 17:40   
Hallo Zusammen,
ich wohne in einer Wohnung in einem 3-Fam.-Haus. Die Kosten für Warmwasserbereitung hat mein Vermieter wie folgt berechnet: Gaskosten 18% der gesamten Gaskosten verteilt nach 50% Verbrauch, 50 % Wohnfläche plus Stromkosten Kompressor der Wärmepumpe verteilt nach 100% Verbrauch. Die Stromkosten wurden von meinem Vermieter geschätzt (es gibt keinen eigenen Zähler hierfür) und belaufen sich auf €520,- . Mir kommt dieser Betrag recht hoch vor. Hat hier jemand Vergleichswerte?
Grüße aus Frankfurt


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 29.05.2011, 11:37   
Wenn der Gaskessel warmes Wasser macht, was macht denn da noch die Wärmepumpe?
Mit 520 € Stromkosten hätte die WärmepumpeWärmepumpe
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.
mit etwa 2300 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
( StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
22 Cent/kWh) warmes Wasser mit einem Wärmeinhalt von ca. 4600 kWh (ArbeitszahlArbeitszahl
Die Arbeitszahl wird aus dem Verhältnis zwischen abgegebener Wärme und zugeführter Antriebsenergie über einen bestimmten Zeitraum errechnet. Da die Arbeitszahl Ausdruck der Effizienz einer Wärmepumpe ist, sollte sie möglichst hoch sein. Die in der Praxis meist schlechteren Betriebsverhältnisse als im Prüfstand führen dazu, dass die erreichbare Arbeitszahl kleiner ist als die im Prospekt angegebene Leistungszahl, die auf einen optimalen Arbeitspunkt bezogen ist.
2) bereitgestellt. Bei einer Warmwassertemperatur von 50°C entspräche dies etwa einer Wassermenge von Q/c*dt = 4600/1,16*(50-10) =  99 m³. Diese Warmwassermenge ist für ein 3-Familienhaus denkbar. Aber was macht den jetzt noch der Gaskessel? Haben Sie keine Wasserzähler?
_________________
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Frankfurterin
wenige Beiträge


  geschrieben: 29.05.2011, 17:33   
Doch, jede Wohnung verfügt über einen Warm-, einen Kaltwasserzähler sowie einen Einheitenzähler für die Fußbodenheizung. Mein Vermieter macht nun folgendes:

Es sagt, von der gesamten Gasrechnung von €2.200,- benötigt er 82% für die Heizung. Die werden dann nach Einheiten und qm umgelegt.

Für das Warmwasser benötigt er 18% des gesamten Gasverbrauchs plus €520,- für Strom, da angeblich das Warmwasser kombiniert durch Gas und Wärmepumpe betrieben wird. Der Betrag von 520,- ist ein von ihm völlig willkürlich festgelegter Betrag. Somit berechnet er für insgesamt 74 cbm Warmwasser, die im gesamten Haus verbraucht wurden, knapp € 930,-, die er dann nach Verbrauch und qm auf die Mieter umlegt.

Mir kommt dieser Betrag sehr hoch vor, zumal die ganze Heizungsanlage neu ist (aus 2007 eine VKK ecoVIT). Ich vermute, er möchte hier seinen privaten Stromverbrauch auf die Mieter verteilen.


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Nicht eingetragen
  geschrieben: 30.05.2011, 11:18   
18% des Gasverbrauchs für Warmwasser erscheint mir relativ hoch - inbesondere, weil ja auch die Wärmepumpe zur Wassererwärmung beiträgt:

Ich habe hier (EFH, 2 Personen, 130 qm, incl. Warmwasserzirkulation) einen Anteil von 14% des Gasverbrauchs für die Warmwassererzeugung - und das ohne Wärmepumpe...

Auch frage ich mich, ob eine solche Abrechnung "über den Daumen" zulässig ist - ich hätte angenommen, dass für die Wärmepumpe eine getrennte Erfassung des Stromverbrauchs zur Heizkostenabrechnung zwingend ist. Aber das Rechtsempfinden wird ja bekanntlich oft durch die Realität enttäuscht...

Gruß Bernhard
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von wohliks am 30.05.2011, 11:19 ]


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 31.05.2011, 08:25   
Wenn die verbrauchte Warmwassermenge nicht bekannt war, also keine Wasseruhren vorhanden waren, konnten bis Ende 2008 18% der Kosten pauschal für Warmwasserbereitung angesetzt werden (siehe HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
von 1989). Seit 2009 ist dies so nicht mehr möglich - allerdings gibt es nun eine andere Formel zur pauschalierten Abrechnung in Außnahmefällen. Das geht jedoch stets nur dann, wenn weder die Wärmemenge, noch die Warmwassermenge erfasst werden konnte.
Die Stromkosten für die WärmepumpeWärmepumpe
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.
werden, wenn eine SondervertragSondervertrag
Sonderverträge werden mit Gas- oder Elektrokunden der Versorger abgeschlossen, die nicht im Rahmen der Grundversorgung beliefert werden. Bei Sonderverträgen wird unterschieden zwischen standardisierten Musterverträgen und Individualverträgen. Sonderverträge werden z.B. für die Belieferung von Energie für Heizungszwecke (Erdgas, Elektroenergie für Wärmepumpen oder Nachtsstromspeicherheizungen) abgeschlossen.
mit dem Energieversorger geschlossen wurde, über einen separaten Zähler erfasst! Gibt es diesen Sondervertrag nicht, also auch keinen vom Versorger gestellten Zähler, kann ein privater Zwischenzähler eingebaut werden, der aber nicht zwingend vorgeschrieben ist. Die Stromkosten von Bestandteilen der Heizungsanlage dürfen auch geschätzt werden, wenn die Schätzgrundlagen nachvollziehbar dargelegt werden können (Berechnungsgrundlage). Dazu könnte die Erfassung der verbrauchten Warmwassermenge und die daraus errechnete Wärmemenge dienen. Da aber die für eine Wärmepumpe charakteristische ArbeitszahlArbeitszahl
Die Arbeitszahl wird aus dem Verhältnis zwischen abgegebener Wärme und zugeführter Antriebsenergie über einen bestimmten Zeitraum errechnet. Da die Arbeitszahl Ausdruck der Effizienz einer Wärmepumpe ist, sollte sie möglichst hoch sein. Die in der Praxis meist schlechteren Betriebsverhältnisse als im Prüfstand führen dazu, dass die erreichbare Arbeitszahl kleiner ist als die im Prospekt angegebene Leistungszahl, die auf einen optimalen Arbeitspunkt bezogen ist.
nicht bekannt ist, wird eine Berechnung keine belastbare Ergebnisse bringen. Ich würde der Abrechnung widersprechen und den Vermieter auffordern, die Grundlagen seiner Kostenermittlung darzulegen.
_________________
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Frankfurterin
wenige Beiträge


  geschrieben: 31.05.2011, 21:08   
Danke für die Antworten. Ich habe der Nebenkostenabrechnung widersprochen, mal schauen, was mein Vermieter jetzt macht.
Viele Grüße aus Frankfurt


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