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Thema: Schock nach Nebenkosten-Abrechnung
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Schock nach Nebenkosten-AbrechnungDruckerfreundliche Version
Spyrin
wenige Beiträge


  geschrieben: 10.11.2008, 12:52   
Ich habe vor Kurzem meine Nebenkosten-Abrechnung von 2007 bekommen und war total geschockt als ich laß, dass ich fast 550€ nachzahlen soll.
Irgendwie habe ich das Gefühl das mich mein Vermieter übers Ohr hauen will.
Ich wohne in einer 80qm Wohnung Dachgeschoss in einen 2 Parteien Haus und habe laut Rechnung Heizkosten von ca. 1630€ pro Jahr, obwohl ich kaum zu Hause war und die Heizungen 10 von 12 Monaten durchgehen kalt waren.
Die Heizkörper haben so ein Ablesegerät von Techem dran mit den Verdunstungsröhrchen.
Leider weiß ich nicht was der abgelesene Betrag bedeutet. Ich kann nur sagen, wenn ich alle Beträge zusammenzähle komme ich auf die Zahl 93.
Leider habe ich keine Einsicht auf die Originalabrechnung von Techem.
Mein Vermieter teilte mir nur den Gesamtbetrag mit, ohne Auflistung und Zusammenstellung.
Es wäre nett, wenn mir jamand helfen würde, ob diese Werte stimmen könnten, oder ob ich vielleicht sorgar betrogen werde.
Wie soll ich denn jetzt weiter vorgehen?
Danke schon mal im Voraus!


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 10.11.2008, 17:06   
Zunächst sollten Sie auf einer geordneten, nachvollziehbaren Zusammenstellung der Ihnen zugewiesenen NebenkostenNebenkosten
Als Betriebs- oder Nebenkosten dürfen in der Nebenkostenabrechnung einer gemieteten Wohnung nur folgende Positionen aufgelistet sein: Abwasser, Allgemeinstrom, Antenne/Kabelanschluß, Fahrstuhl, Grundsteuer (öffentliche Lasten), Heizungs- und Warmwasserkosten, Wasser, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Hausmeister, Gartenpflege, Gebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung, Schornsteinreinigung, Ungezieferbekämfung, Gemeinschaftswascheinrichtungen, sonstige Kosten (regelmäßig wiederkehrende Betriebskosten)
(einschl. der HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
)bestehen. Schließlich haben Sie dem Vermieter ja auch Vorschüsse dafür gezahlt - nun ist es am Vermieter, den Nachweis über die Verwendung der Mittel anzutreten. Wenn der Vermieter Einrichtungen zur VerbrauchserfassungVerbrauchserfassung

Mit Verbrauchserfassung bezeichnet man die Erfassung der Verbräuche für Heizung und Warmwasserbereitung im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Die Kosten für die Verbrauchserfassung, dazu gehört u.a. die Ablesung von Heizkostenverteilern, Wärmemengenzählern und Warmwasseruhren sowie die Erstellung der Heizkostenabrechnung, sind als Betriebskosten voll umlagefähig.

nutzt (HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
nach dem Verdunstungsprinzip) liegen auch entsprechende Abrechnungen der Fa. Techem für die einzelnen Wohnungen vor, aus denen dass Vefahren und Ihr anteiliger Verbrauch hervorgeht. Sollten Sie bezüglich der Vorlage der Abrechnung nicht weiterkommen, empfehle ich den Gang zum Mieterbund.


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mws61
wenige Beiträge


  geschrieben: 11.11.2008, 17:10   
Das Prinzip der Heizkostenberechnung ist mir schon klar einschl. der Berechnung der auf die Warmwassererwärmung entfallenden Kosten. Was aber ist für die Ermittlung der Verbrauchskosten verbindlich anzusetzen?

Nach meinem Verständnis müsste das bei einer Fernwärmeversorgung die nach Abzug der auf die WW-erwärmung entfallende Wärmemenge verbleibende Gesamtmenge sein, doch stelle ich immer wieder fest, dass von Vermieterseite gerne die (weil im Divisor sich auswirkende & natürlich geringere) Summe der Zählerstände aller Einheiten angesetzt wird.

Der Unterschied dabei ist klar: Der bei Leerständen anfallende „Wärmeklau“ geht dann zu Lasten der vermieteten Wohnungen, obwohl doch schon die Splittung in Grund- und Verbrauchskosten die anfallenden Betriebskosten und Systemverluste decken soll.

Klingt akademisch, ist aber ein reales Problem, das u.U. EUR 70-120/Jahr ausmacht. Wer weiß was Verbindliches dazu?


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 12.11.2008, 09:11   
Ist kein Problem. Die nach Abzug der Wärmemenge für Warmwasserbereitung verbleibende Wärmemenge für Heizung stellt einen bestimmten Prozentsatz der insgesamt bezogenen Wärmemenge dar. Wenn also z.B. die Warmwasserbereitung 20% und die Heizung 80% der bezogenen Wärmemenge anteilig genutzt hat, dann verhalten sich die Gesamtkosten für die beiden Anwendungsbereiche im gleichen Verhältnis. Sind die anteiligen Kosten ermittelt, verlässt das Verfahren der HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
die energetische Betrachtung aus gutem Grund: HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
erfassen keine Wärmemenge im physikalischen Sinne. Der Zählfortschritt gibt nur die Zeit der Inanspruchnahme des Heizkörpers mit einer bestimmten Temperatur wieder. Die Verteilung der VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
erfolgt daher nun nach dem Verhältnis der bei jedem Heizkörper der Wohnanlage aufgelaufenen Zählwerte. Um die spezifischen Kosten pro Zählwert zu ermitteln, dividieren Sie nun also die zu verteilenden Verbrauchskosten durch die Summe aller erfassten Zählwerte und multiplizieren den so erhalten Wert (in €/Zähleinheit) mit der pro Wohnung angefallenen Zahl. Dabei geht LeerstandLeerstand
Der Leerstand von Wohnungen innnerhalb eines Hauses kann die Heizkosten für benachbahrte Wohnungen beträchtlich erhöhen. So steigen bereits bei zwei angrenzenden leer stehenden Wohnungen die Heizkosten um bis zu 35%, wenn 70% der Kosten verbrauchsabhängig umgelegt werden. Die verbrauchsunabhängige Komponente der Heizkostenabrechnung sichert, dass der Teil der Heizkosten, der für den Leerstand entsteht, vom Vermieter zu tragen ist.
oder das sparsame Verhalten eines Mieters zu Lasten der "Neben-, Unter- oder Übermieter", richtig! Denn das Verfahren der Heizkostenabrechnung kennt keinen LagenachteilLagenachteil
Wohnungen haben im Zusammenhang mit der Heizkostenabrechnung einen Lagenachteil, wenn sie durch ihre Lage im Wohnhaus einen objektiv höheren Wärmebedarf haben. Das gilt in der Regel für Wohnungen die ganz oben und ganz unten, ganz außen oder z.B. über Tordurchfahrten liegen. Die Auswirkung von Lagenachteilen auf die Höhe der Heizkosten kann durch den Verteilerschlüssel (Grundkosten, Verbrauchskosten) in geringem Maße beeinflusst werden. Die Lage der Wohnung ist allerdings ein den Wohnwert bestimmendes Merkmal der einzelnen Wohnung selbst und wird daher nicht durch Abschläge oder Zuschläge bei der Verteilung der Heizkosten berücksichtigt. Die objektiv entstehenden Unterschiede in der Heizkostenbelastung lassen sich lediglich im Rahmen der Festlegung der Grundmiete berücksichtigen.
oder Vorteil. Wer entnommen hat, egal warum, wird in entsprechender Höhe an den Kosten beteiligt. Der Gesetzgeber wollte mit der Regelung, dass in GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
und Verbrauchskosten aufgeteilt wird, nicht nur Verluste bzw. Fixkosten erfassen, sondern auch Härten vermeiden. Dazu hat er die Option 30% bis 50% Grundkosten eingeführt. Je größer der Leerstand, um so gerechter wäre es, die verbleibenden Mieter mit einem höheren Anteil Grundkosten abzurechnen. Dann bliebe der Vermieter allerdings auch auf einem höheren Anteil Grundkosten für den Leerstand sitzen. Das Verteilungsverhältnis war in der Vergangenheit aber nicht so einfach zu verändern.


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