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Thema: Schätzung trotz Ablesebeleg?
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 > ]
VerfasserThema: Schätzung trotz Ablesebeleg?Druckerfreundliche Version
Nonvoter
wenige Beiträge


  geschrieben: 03.11.2011, 08:18   
Hallo,
vieleicht kann mir einer einen Tip geben.

Bei mir wurden im Januar 11 der Heizkostenverbrauch abgelesen. Da ich nicht zuhaus war (Ablesegeräte im Treppenhaus), erbat ich mir die Ablesewerte auf dem Postweg zukommen zu lassen. Dieses wurde von der Ablesefirma erledigt. Die Werte lagen auch im Durchschnitt der letzten Jahre.
Nun bekam ich meine Jahresabrechnung,da stehen auf einmal ganz andere Werte drin. (Verbrauch laut Ablesebeleg 4576 kWh, Verbrauch laut Heizkostenabrechnung 6448 kWh).
Auf meine Anfrage, wurde mir mitgeteilt, mein Verbrauch wurde geschätzt,da mein Wärmezähler einen Softwarefehler hatte. Ist das rechtens?
Auf den Ablesebeleg wurde garnicht mehr eingegangen. Ich erwäge nun einen Rechtsanwalt einzuschalten und bitte euch um einen Rat vorab, ob das sinnvoll ist.
Vielen Dank
Gruß Anne

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nonvoter am 03.11.2011, 11:47 ]


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  geschrieben: 04.11.2011, 16:43   
Die Vorgehensweise ist schon merkwürdig. Fakt ist, dass bei GeräteausfallGeräteausfall
Bei der Heizkostenabrechnung kann ein Erfassungsgerät (Heizkostenverteiler, Wasser- oder Wärmemengenzähler) ausfallen. Kommt es innerhalb einer Abrechnungsperiode zu einem solchen Geräteausfall, ist der anteilige Verbrauch vom Eigentümer auf der Grundlage des Verbrauches  der betreffenden Räume in einem vergleichbaren früheren Zeitraum Räume oder vergleichbarer anderer Räume des Abrechnungszeitraumes zu ermitteln.
der Verbrauch geschätzt werden kann. Im § 9a HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
, Abs. 1 heißt es:  Kann der anteilige Wärme- oder Warmwasserverbrauch von Nutzern für einen AbrechnungszeitraumAbrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum wird bei einer Heizkostenabrechnung angegeben und umfasst in der Regel ein Kalenderjahr bzw. 12 Monate. Den Anfangs- und Endtermin kann der Vermieter selbst festlegen, jedoch müssen alle abrechenbaren Betriebskostenbestandteile einer Heiz- und Warmwassserkostenrechnung im Abrechnungszeitraum anfallen und dürfen auch nur für diesen Zeitraum abgerechnet werden. Nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes hat der Vermieter ein Jahr Zeit zur Abrechnung und zum Nachweis der Verwendung der Vorschüsse. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip kann die Auslesung aus organisatorischen Gründen auch um einige Tage vom Ende des Abrechnungszeitraumes abweichen. Bei elektronischen Heizkostenverteilern ist eine stichtaggenaue Zuordnung möglich (z.B. der 31.12. eines Jahres)
wegen Geräteausfalls oder aus anderen zwingenden Gründen nicht ordnungsgemäß erfasst werden, ist er vom Gebäudeeigentümer auf der Grundlage des Verbrauchs der betroffenen Räume in vergleichbaren früheren Abrechnungszeiträumen oder des Verbrauchs vergleichbarer anderer Räume im jeweiligen Abrechnungszeitraum zu ermitteln. Der so ermittelte anteilige Verbrauch ist bei der Kostenverteilung anstelle des erfassten Verbrauchs zugrunde zu legen.
Allerdings wirft das von Ihnen beschriebene Verfahren die Frage auf, wann und wodurch der Geräteausfall bemerkt wurde. Zum Zeitpunkt der ordentlichen Ablesung ja wohl kaum, sonst wäre schon auf dem Beleg darauf Bezug genommen. Sollte der Wärmezähler tatsächlich ausgefallen sein, müsste eine Prüfprotokoll vorliegen. 
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Nonvoter
wenige Beiträge


  geschrieben: 05.11.2011, 06:57   
Vielen Dank für Ihre Antwort
Ich versuche mal kurz das bisherige geschehen zusammen zu fassen.
Ablesung am 06.01.11 / Telefonat am gleichen Tag, mit der Bitte um Zusendung der Verbrauchsdaten / Brief angekommen am 14.01.11 mit Ablesedaten vom 06.01.11 / Nebenkostenabrechnung im Juli bekommen / Widerspruch beim Vermieter eingelegt / Widerspruch abgelehnt im September mit folgender Begründung.
Hinweis auf einen Softwarefehler. Dem Schreiben lag noch ein Merkblatt der Ablesefirma bei, in dem auf einen Softwarefehler aus dem Abrechnungsjahr 2009!!! hingewiesen wurde. Weiterhin stand darin, das im den betreffenden Geräten dann die Fehlermeldung "error" erscheint.
Die Hausverwaltung meines Vermieters teilte mir abschließend mit, daß die Sache für sie damit nun erledigt sei und ich mich für weitere Fragen am die Ablesefirma wenden soll. Habe ich getan und trotz Warten und nochmaliger Fristsetztung, keine Antwort bekommen. Nun frage ich mich, wie kann man am Ablesetag, einen Wert ablesen, wenn man nur ein Error sieht? Ist ein Ableseprotokoll nicht verbindlich?
Vielen Dank für Ihre Mühe.
Gruß Anne


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Herri
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  geschrieben: 08.11.2011, 18:35   
Hallo,

also ich bin ganz neu - hier aber zu dem Problem kann ich nur sagen, schalt deinen Anwalt ein. Du musst ja nicht bis zum Äußersten gehen. Manchmal reicht es schon, wenn der Anwalt einen Brief aufsetzt und den Sachverhalt schildert. Die Firmen wollen manchmal auch nur testen, wie weit der Kunde gehen wird. Mein Tipp: Profi ran lassen und nicht mehr ärgern


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Herri
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  geschrieben: 09.11.2011, 10:55   
Außerdem ist die Sache schon sehr komisch irgendwie. Gut, dass ich das Problem noch nicht hatte bei mir. Wegen einem Softwarefehler gleich sowas,die können sich aber auch immer leicht rausreden irgendwie

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Herri
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  geschrieben: 09.11.2011, 13:28   
Hatten das Problem denn schon mehrere von euch gehabt? ich finde das einfach zu krass was die Vermieterfirmen abziehen. Das war doch bestimmt abgesprochen doer was meint ihr? Schon komisch dass der Fehler genau an dem Tag war...

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  geschrieben: 09.11.2011, 14:46   
Hallo Nonvoter, die Abrechnungsfirma ist nicht Ihr Vertragspartner - dies ist ausschließlich Ihr Vermieter. Schriftwechsel daher immer über den Vermieter führen. Der Dienstleister muss nicht antworten. Am 06.01.2011 ist der Verbrauch für das Jahr 2010 abgelesen worden, da ist der Verweis auf einen Softwarefehler in 2009 nicht mehr relevant. Softwarefehler, die die Abrechnungsfirma zu verantworten hat, können meiner Meinung nach nicht auf die Mieter abgewälzt werden. Schließlich gibt es einen Vetrag zwischen dem Vermieter und der Abrechnungsfirma, für eine den Regeln der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
entsprechende Abrechnung. Sollte die Abrechnungsfirma dem nicht nachkommen können besteht eventuell die Möglichkeit einer Schadensersatzforderung oder einer Vertragsstrafe. Sie haben Recht, es ist natürlich ein WiderspruchWiderspruch
Widerspruch gegen eine Heizkostenabrechnung in Teilen oder im Ganzen kann gegenüber dem Vermieter innerhalb einer Frist von 12 Monaten eingelegt werden.
, wenn darauf verwiesen wird, dass bei einem Fehler Error im Display auftauchen sollte, bei Ihnen aber eindeutige Werte abgelesen und protokolliert wurden. Dennoch ist ein nachträglich festgesteller Gerätefehler (der bei der Ablesung unerkannt blieb) nicht auszuschließen. Aber wie schon gesagt: Dafür sollte es dann ein Prüfprotokoll für das Gerät geben. Wärmezähler sind eichpflichtige Geräte! Ich würde der Abrechnung erneut widersprechen und Nachzahlungen nur unter Vorbehalt leisten.    
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Herri
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  geschrieben: 10.11.2011, 13:07   
Ich habe noch einen sehr guten Artikel im Internet gefunden und zwat bei der http://www.bild.de vielleicht lest ihr diesen mal durch. Ist eine Art Ratgeber und da werden auch ziemlich alle Fragen geklärt
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Herri am 10.11.2011, 14:02 ]


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Nonvoter
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  geschrieben: 10.11.2011, 15:49   
So, endlich.
Heute Post vom Abrechnungsunternehmen bekommen.
Bitte Könnt ihr Profis mal drüberschauen,ob das in Ordung ist.
Zitat:
Wie Ihnen bereits durch die Niederlassung in ... bekannt ist, wiesen einige, in der genannten Liegenschaft verbauten Wärmezähler, der defeckt Error 8002 auf. So auch in Ihrer Nutzungseinheit. Dieser Defeckt konnte am 25.02.2010 behoben werden.Aufgrund dessen hat jedoch der Wärmezähler für den Zeitraum vom 01.01.-25.02.10 keine Verbrauchswerte geliefert. Dieser Verbrauch wurde anhand der sog. Gradtagzahlen auf den gesammten Abrechnungszeitraum hochgerechnet.
Zitat Ende
Was ist also mit dem 15 % Abschlag und muß ich das so hinnehmen.
Vielen Dank
Gruß Anne


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Herri
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  geschrieben: 10.11.2011, 16:32   
hallo ihr lieben!
Ich kenn mich leider nicht so sehr gut mit heizkosten abrechnungen aus. Ist von euch jemand profi in diesen sachen außer nonvoter. Ich kenne mich da eher mit anderen themen aus. Zum beispiel mit meinem neuen hobby dem western. Das kann euch nur empfehlen auch zu machen. [url=http://www.world-of-western.com/] www.world-of-western.com[/URL]


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