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Thema: Rohrwärme in der Heizkostenabrechnung!
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 > ]
VerfasserThema: Rohrwärme in der Heizkostenabrechnung!Druckerfreundliche Version
Cheri
wenige Beiträge


  geschrieben: 05.03.2009, 13:30   
Hallo,
ich will ja wissen, ob die Rohrwärme in der Heizkostenabrechnung zulässig ist und wenn ja, in welchem Umfang. Miete schon seit 5 Jahren die Wohnung, ist Innenwohnung, vor 2 Jahren hat der Vermieter die Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, die Erneuerung die Heizkörpern in der Wohnungen, Heizanlage im Keller, Wärmedämmung, Fenstererneuerung betreffen. Habe danach auch Mieterhöhung zu bezahlen. Seit 5 Jahren bekomme ich eine nach Verbrauch gerechnete Heizkostenabrechnung, aber letztes Mal hat Vermieter 3600 Einheiten für die Rohrwärme dazugerechnet! Im Vergleich zu meinem jahrl. Durchschnitsverbrauch von ca. 50 Einheiten ist dieses Zahl nicht äquivalent und unakzeptabel ist. Möchte einen Rat bekommen, ob das überhaupt zulässig ist.


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 06.03.2009, 09:00   
Zur Erfassung der RohrwärmeabgabeRohrwärmeabgabe
Die Wärmeabgabe von ungedämmten Rohrleitungen kann beträchtlich sein und hängt vor allem von deren Oberflächentemperatur ab. Bei 80°C Oberflächentemperatur (etwa 60 Grad Übertemperatur gegenüber der Raumtemperatur) ergibt sich bei einem 3/4" Rohr eine Wärmeabgabe von etwa 70W/m. Eine wichtige Energiesparmaßnahme besteht daher in einer alle Rohrleitungen und Armaturen einschließenden Rohrwärmedämmung.
gab es in der bis Ende 2008 gültigen Fassung der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
keine Vorschrift. Die näherungsweise Erfassung der Rohrwärmeabgabe mit angebrachten HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
war umstritten. Eine SchätzungSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
der Rohrwärmeabgabe durch Ansetzen einer bestimmten, wie auch immer errechneten Zahl von Verbrauchseinheiten, wäre meiner Auffassung nach nicht zulässig. Für die ungeregelt abgegebene Wärme über Rohrleitungen gibt es ja die Grundkostenreglung, die bei hoher Rohrwärmeabgabe sinnvollerweise beim Maximalwert, also 50% angesetzt werden sollte. Wie hat denn Ihr Vermieter die 3600 Verbrauchseinheiten ermittelt?
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von now am 06.03.2009, 09:01 ]


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Cheri
wenige Beiträge


  geschrieben: 08.03.2009, 18:14   
So wie es aussieht nach Wohnfläche. Außerdem, wenn nicht diese Rohrwärmekosten wären, hätten wir ca 200€ zurückbekommen, aber so müssten wir nachzahlen und die Miete hat der Vermieter aufgrund dazugerechneten Rohrwärmekosten erhöht!

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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 08.03.2009, 19:17   
Für die Rohrwärme ist, wie now schon sagte, der Grundkostenanteil gedacht. Für eine Umrechnung in Verbrauchseinheiten oder ähnlichem gibt es weder in der alten noch in der neuen Fassung der HKVoHkVo
HkVO ist die Abkürzung für Heizkostenverordnung.
eine rechtliche Grundlage.


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lr
wenige Beiträge


  geschrieben: 17.11.2009, 16:57   
Ich wohne in einem Wohnblock 252Wg. mit Einrohrheizung.Auf uns kommt auch die VDI2077 zu.Ich will die Rohre in meiner Wohnung isolieren.Kann ich damit die damit meine Heizkostenabrechnung beeinflussen oder bringt es nichts?

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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 18.11.2009, 18:46   
Fragen Sie bei Ihrem Vermierer einmal nach ob die zusätzlichen EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
nicht bereits nach der VDI 2077 ermittelt wurden. Auch wenn diese VDI erst seit diesem Jahr "offiziell" anzuwenden ist, war doch diese Problematik seit längerem bekannt. Einige Unternehmen waren hier bereits aktiv. Eine Isolierung Ihrer Rohrleitungen würde, wenn überhaupt, nur indirekt etwas bringen, da die zusätzlichen Einheiten errechnet und nicht gemessen werden.


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lr
wenige Beiträge


  geschrieben: 20.11.2009, 17:13   
Die zusätzlichen Eiheiten werden erst im Abrechnungsjahr 2009 hinzugerechnet(mitte 2010).Ich kann mit der Definition"indirekt"nichts anfangen.Ich möchte meine gemessenen Einheiten bezahlen und nicht die errechneten.Durch die Isolierung der Heizrohre will ich die errechneten Heizkosten umgehen.Oder liege ich mit meiner Überlegung falsch?

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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 22.11.2009, 14:56   
mit indirekter Wärme ist hier die Wärme gemeint, welche durch Sie nicht beeinflusst werden kann. Nehmen wir an, alle Mieter des Hauses würden die Rohre isolieren, so kann eine Reduzierung der Gesamtkosten entstehen und das würde sich auch bei jedem Einzelnen bemerkbar machen. Sie verstehen jetzt sicher welchen Einfluss Sie allein bewirken würden, einen sehr geringen. Die Errechnung der "zusätzlichen Einheiten" werden Sie nicht verhindern können. Sie sollten es aber nicht als nachteilig für sich sehen. Durch die zusätzlichen EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
erhöht sich die Gesamtzahl der Einheiten im Haus, denn bei allen kommen Einheiten dazu. Dadurch ist man überhaupt erst in der Lage eine annähernd genaue Abrechnung zu erstellen. Neben den zusätzlichen Berechnungen sollte Ihr Vermieter aber auch die Möglichkeiten einer Optimierung bei dem Betrieb der Heizanlage nutzen.


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lr
wenige Beiträge


  geschrieben: 23.11.2009, 16:51   
ich bedanke mich für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen "lr".



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derwolff
wenige Beiträge


  geschrieben: 11.02.2011, 09:33   
Hallo, meine Wohnfläche beträt 84,40m². Das Mehrfamilienhaus gehört zu einer "Liegenschaft", es handelt sich um ein Grundstück, auf welchem unmittelbar nebeneinander ("Mauer an Mauer") 5 Wohngebäude stehen, die jedoch alle separate Eingänge haben und über keine Gemeinschaftsräume verfügen. Auch habe ich keine Zugang zu den anderen 4 Wohngebäuden. Es gibt aber nur 1 Heizungsanlage (Ölzentralheizung). In meiner Betriebskostenabrechnung ist von einer Gesamteinheit die Rede( Warmwasser & Heizung, bei Wasser 4195,20m² Wohnfläche, bei Heizung 3495,00m² beheizte Wohnfl.). Ich soll also für 4 Gebäude, zu denen ich keinen Zugang habe und auch nicht durch Abstrahlwärme o.ä. "profitiere, 40% Grundkosten für Heizung & Warmwasser mit bezahlen.
Es handelt sich hierbei immerhin um insgesamt 466,33 € bei 1.102,57 € Gesamtkosten. Das Gebaüde wurde übrigens in den 30er Jahren gebaut und ist nicht wärmeisoliert. Muss ich wirklich für die 4 anderen Wohngebäude mit bezahlen? Das erscheint mir irgendwie nicht gerecht, da ich dadurch eine Nachzahlung i. H. v. ca. 200,- € leisten soll.

Danke für jede Antwort.


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