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Thema: rechenfrage bei Heizkostenabrechnung
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: rechenfrage bei HeizkostenabrechnungDruckerfreundliche Version
Bimmel
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.09.2008, 09:31   

Liebe Heizer,

 wir (WG) haben vor einigen Wochen unsere Heizkostenabrechnung bekommen und waren mit der Höhe der Kosten nicht einverstanden. Daraufhin waren wir beim Mietverein, Gasversorger und beim Abrechnungsunternehmen. Damit wurden einige Fragen geklärt, andere jedoch nicht.

Zu den Fakten:

  • Brennstoffmenge: 5623m³ Gas
  • Brennstoffkosten: 3962,21 EUR
  • Summe der Kosten: 5143,41 EUR
  • Unser Verbrauch: 15,36MWh
  • 6 Mietparteien im Haus, wir werden als einzige per Wärmemengenzähler gezählt (ist das korrekt?)
  • wir haben nur Fussbodenheizung in unserer Wohnung
  • Brennwert laut Vermieter 10,5 kWh/m³ (Gasversorger gibt etwas anderes an)

Der letzte verbleibende Knackpunkt für uns ist eine Zahl: 116,167969EUR/MWh. Kann mir jemand vorrechnen wie die Zahl zustande kommt.

 Meine Rechnung für diesen Faktor wäre:

 5143,41EUR/(5623m³*10,5 kWh/m³)=0,08711...EUR/kWh=87,11...EUR/MWh

Meine  87,11...EUR/MWh weichen um den Faktor 0,7499 von den 116,167969EUR/MWh ab. D.h. Die Abrechnungsfirma rechnet wie folgt:

  5143,41EUR/(5623m³*10,5 kWh/m³*0,75)=0,116...EUR/kWh=116,149...EUR/MWh

Nun nochmal meine Frage: Wo kommen die 0,75 her??? 

 Ich hoffe ihr könnt mir helfen. 

 

Vielen Dank 

DIE WG

 


[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Bimmel am 27.09.2008, 09:32 ]


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 29.09.2008, 10:17   
Warum waren Sie nicht bei Ihrem Vermieter? Er ist für die HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
verantwortlich! Nun aber zu Ihren Fragen. Wenn Sie eine Fußbodenheizung betreiben, deren Verbrauch per WärmemengenzählerWärmemengenzähler
waermemengenzaehlerDer Wärmemengenzähler ist eine Messgerät zur Ermittlung der Wärmemenge, die z.B. mit dem Heizungswasser in einem Heizkreis abgegeben wird. Der Wärmemengenzähler ermittelt dazu das durchfließende Wasservolumen sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf und errechnet daraus die Wärmemenge (m*c*dt). Wärmemengenzähler sind eichpflichtig (5 Jahre). Sie spielen vor allem bei der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenabrechnung eine bedeutende Rolle.
erfasst wird, müssen die restlichen Mieter als Gruppe zusammen auch einen Wärmemengenzähler (WMZ) haben, der den Gesamtverbrauch der NutzergruppeNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
Nichtfußbodenheizer erfasst. Dieser WMZ und Ihr WMZ teilen sich die Gesamtkosten im Verhältnis der Zählerstände (Prinzip NutzergruppentrennungNutzergruppentrennung

Eine Nutzergruppentrennung mit Vorerfassung muss im Rahmen der Heizkostenabrechnung vorgenommen werden bzw. ist zu empfehlen, wenn

  • verschiedene Nutzer unterschiedliche Erfassungssysteme haben (z.B. eine Gruppe hat Heizkörper mit Heizkostenverteiler, eine andere Gruppe eine Fußbodenheizung mit Wärmemengenzähler)
  • z.B. in einer Etage Wohnraummieter Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip nutzen, in einer anderen Etage elektronische Heizkostenverteiler genutzt werden sollen.
  • verschiedene Gebäude mit einer gemeinsamen Heizungsanlage versorgt werden.
Wenn in einem Gebäude von einer gemeinsamen Heizungsanlage normale Wohnungsmieter und gewerbliche Mieter versorgt werden ist eine Nutzergruppentrennung mit Vorerfassung technisch nicht erforderlich. 
nach §5, Abs. 2 HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
). Alle anderen Rechenwege sind nicht wirklich korrekt (um zu einer halbwegs gerechneten Verteilung der Kosten zu kommen). Die Abrechnungsfirma rechnet nun wahrscheinlich mit 0,75, weil Sie eine Zahl braucht, die der produzierten Nettowärmemenge der Heizanlage entspricht (da der zweite WMZ fehlt, dessen Verbrauchswert zusammen mit Ihrem Verbrauchswert der verteilten Nettowärmemenge entsprechen würde). Was als Energiemenge des Gases reingeht und verbrannt wird, kommt ja nicht ohne Verluste als Nettowärme heraus. O,75 beschreibt da schon einen etwa-Nutzungsgrad der Heizungsanlage (AbgasverlusteAbgasverlust
Mit dem Abgasverlust ist die Wärmemenge gemeint, die mit den warmen Abgasen ungenutzt aus dem Wärmeerzeuger entweicht. Die Höhe des Abgasverlustes wird maßgeblich von der Abgastemperatur beeinflusst. Je höher die Temperatur ausfällt, umso schlechter ist der Ausnutzungsgrad des zugeführten Brennstoffes. Ein Abgasverlust tritt nur auf, wenn der Brenner arbeitet, also Brennstoff verbrannt wird. Die maximal zulässige Höhe des Abgasverlustes ist in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegt. Der Wert wird vom Schornsteinfeger im Rahmen der Abgasverlustmessung ermittelt (ausgenommen Brennwerttechnik) und im Abgasprotokoll (Schornsteinfegerprotokoll) vermerkt. Der Abgasverlust wird in % angegeben.
, Bereitschaftsverluste, u.a.) , d.h. 5623 m³ * 10,5 kWh/m³ * 0,75 = 44281 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
kommen als verteilbare Wärme bei den Mietern tatsächlich an.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von now am 29.09.2008, 10:19 ]


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Bimmel
wenige Beiträge


  geschrieben: 30.09.2008, 07:34   
Hallo,

vielen Dank für deine Antwort. Uns ist die Rechnung jetzt wieder ein bisschen klarer.

Hat es eigentlich irgendwelche Auswirkungen, dass wir nur einen WMZ haben, außer das der Wirkungsgrad der Heizung geschätzt wird?

Ein weiteres Problem sind die Höhe unserer Heizkosten: Wir haben auf einer Fläche von 100m² Kosten in Höhe von 1249,04EUR verursacht, dass macht 12,49EUR/m²a. Der Rest des Hauses (500m²) hat Heizkosten in Höhe von 1204,62EUR verursacht, dass sind 2,40EUR/m²a. Ich muss dazu sagen, dass wir im Keller wohnen. Aber verbraucht man deshalb 6mal soviel Energie?

Ursachensuche: Kann es sein, dass noch jemand von den anderen Hausbewohnern an unserem WMZ "hängt"? Hat jemand schon mal sowas erlebt? Sind die Energiekosten pro Quadratmeter und Jahr der beiden Nutzergruppen realistisch?
Gibt es Möglichkeiten die Richtigkeit der Zuordnung der WMZ zu prüfen?
Was könnten Ursachen für unseren immens hohen Verbrauch sein?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Die WG


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 30.09.2008, 08:33   
Eine Auswirkung des fehlenden WMZ für die NutzergruppeNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
ist, dass nicht nur der Wirkungsgsgrad der Heizungsanlage geschätzt wird, sondern damit auch der Verbrauchsanteil der Nutzergruppe Heizkostenverteiler.
Der Verbrauch einer nachträglich eingebauten Fußbodenheizung im Kellergeschoß kann durchaus, manchmal auch deutlich höher als der Durchschnitt liegen. Prüfen Sie durch Zusperren des Ventiles Ihres Heizkreises, ob ein anderer im Haus aufschreit, weil er keine Wärme bekommt. Prüfen Sie, ob der Temperaturfühler des WMZ im VorlaufVorlauf
Mit Vorlauf bezeichnet man die Rohrleitung eines Heizungssystems, in der das Heizungswasser vom Heizkessel weggehend zum Heizköper hinfließt oder, bei Solaranlagen, die Rohrleitung vom Solarkollektor zum Speicher in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit. Der Vorlauf hat im Regelfall eine höhere Temperatur als der Rücklauf. 
Ihres Fußbodenheizkreises eingebaut ist und nicht irgendwo anders drinsteckt (Heizungsinstallateur fragen, ob alles richtig angeschlossen ist)


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