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Thema: Problem mit "Kaltverdunstung"
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Problem mit "Kaltverdunstung"Druckerfreundliche Version
Blumenkohl
wenige Beiträge


  geschrieben: 28.12.2009, 18:47   
Hallo!
Ich bin total frustiert und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.
Ich habe wieder mal eine sehr hohe Heizkostennachzahlung bekommen. Ohne Warmwasser habe ich Heizkosten von 1038 EUR im Jahr.

Doch das eigentliche Problem ist, dass 57,7 % der Gesamtkosten (also rund 600 EUR) des oben genannten Betrages allein für die Küche bezahlen muss, welche ich höchstens 3-4 mal im Jahr für ein bis zwei Stunden heize !!!!! (Es sind im Winter auch keine Fenster gekippt o. Ä.)

Nähere Erläuterungen: Die Küche ist von zwei Seiten verglast und hat deswegen zwei sehr große Heizkörper, die daran angebrachten Messgeräte haben eine zehnfach-Skala.
Größtes Problem wird wohl der Sommer sein. Wenn die Sonne scheint, habe ich in der Küche Temperaturen gut über 30 Grad. (oder mehr, wenn ich wegen des Wetters die Fenster nicht offen lassen kann.)

Es wäre super, wenn mir jemand einen Rat hätte!


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 28.12.2009, 20:44   
Ihren Schilderungen nach zu urteilen sind bei Ihnen VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
eingebaut. Leider haben diese Geräte in Ihrer Küche große Schwierigkeiten die tatsächliche Nutzung Ihrer Heizkörper zu registrieren. Dieses liegt an der Funktionsweise der Geräte und leider nicht abstellbar. Ich kann Ihnen lediglich empfehlen, mit Ihrem Vermieter diese Tatsache, insbesondere die hohe Temperatur im Sommer, zu besprechen, denn dieser Fakt stellt möglicherweise eine starke Benachteiligung Ihrerseits dar und sollte über die Kaltmiete Berücksichtigung finden. Allerdings setzt dieses eine Grundsätzliche Bereitschaft Ihres Vermieters voraus. Sollten Sie hier nicht weiterkommen, könnte auch eine unabhängige Überprüfung der Kostenverteilung den Vermieter zu Maßnahmen wie z.B. dem Wechsel auf elektronische Geräte zwingen.    


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Blumenkohl
wenige Beiträge


  geschrieben: 28.12.2009, 21:03   
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!!
Ja es sind Verdunstungsmessgeräte eingebaut.
Da es eine sehr große Wohnanlage (Eigentümergemeinschaft) ist, hat mein Vermieter keinen Einfluss auf die Art der verbauten Messgeräte.

Wer führt denn so eine unabhängige Überprüfung der Kostenverteilung durch??

Bei meiner Nebenkostenabrechnung (durch die Hauverwaltung erstellt) lag eine Auswertung meines "Verbrauches" bei - demnach ist dieser bei mir überdurchschnittlich hoch. (Was auch klar ist, andere Wohnungen haben entweder keine verglaste Küche - oder keine süd-west-Seite - oder einen relativ teuren Sonnenschutzrollo von außen angebracht)
... ich vermute mal diese Auswertung genügt nicht als "unabhängige Überprüfung der Kostenverteilung"?



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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 29.12.2009, 19:29   
Entweder baust Du Dir auch so einen Sonnenschutz an, oder läßt die Heizkörper demontieren, wenn Du sie eh kaum an hast.

Rechtlich kannst Du da wahrscheinlich wenig machen in so einer WEG. Die anderen werden ja wohl kaum beschließen mehr zu bezahlen. Diese VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
haben leider noch Bestandsschutz. Von daher sind sie zulässig und so nicht zu beanstanden.


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 30.12.2009, 10:50   
Sonnenschutz von außen mittels einfacher Rollos oder Raffstores anbringen (lassen)! Bringt in jedem Fall auch eine verbesserte BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
im Sommer. Nachts im Sommer durch QuerlüftungQuerlüftung
Mit Querlüftung bezeichnet man die Lüftung von einer Seite der Wohnung oder des Hauses zur anderen Seite. Dieser 'Durchzug' ist eine sehr effektive Art der Lüftung. Die Querlüftung wird vorwiegend hervorgerufen durch Winddruck bzw. Windsog. Gibt es keine Druckunterschiede gibt es, wie im Sommer häufig auch keine Querlüftung.
die Wohnung so weit wie möglich herunterkühlen lassen. Heizkörper bei direkter Sonnenbestrahlung mit einer Verschattung versehen. Wenn die Heizkörper wegen der verglasten Flächen sehr groß ausgelegt sind, spricht dies für eine hohe HeizlastHeizlast
Die Heizlast ist jene Heizleistung, die einem Raum ständig zugeführt werden muss, um eine Temperatur im Raum von z. B. 20 °C konstant zu halten. Sie muss demnach genauso groß sein, wie die Summe der Wärmeverluste aus Wärmeleitung (Transmissionswärmebedarf) und Lüftung(Lüftungswärmebedarf). Die rechnerische Grundlage ist die DIN EN 12831.
des Raumes oder, anders ausgedrückt, für eine vergleichsweise schlechte Qualität der Verglasung (Es wird sich KondenswasserKondenswasser
Kondenswasser ist das Wasser (auch Kondensat, Tauwasser genannt), welches durch Erreichen der Sättigungsgrenze infolge Temperaturabsenkung von Wasserdampf entsteht. Kondenswasser entsteht auch in einem Brennwertheizkessel.
bilden). Deshalb würde ich die vielleicht ungewollte, aber durch das ThermostatventilThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
automatisch verursachte Wärmeabgabe der Heizkörper, z.B. in der Nacht im Winter bei strengen Frost (2008) nicht unterschätzen. Bei großen verglasten Flächen merkt man von der Wärmeabgabe der Heizkörper oft wenig. Ich empfehle über eine InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
mit dem Vermieter zu reden. Mindestens zur Wand oder zur Verglasung hinter den Heizkörpern sollten wärmedämmende Platten mit reflektierender Alufolie angebracht werden!  
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


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