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Thema: Oelleck?
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Oelleck?Druckerfreundliche Version
Peter_P
wenige Beiträge


  geschrieben: 30.09.2009, 16:30   
Hi!
Habe gerade meine Heizkostenabrechnung fuer den Verbrauchszeitraum 07/08 bekommen.
Gab es in Zeitraum 06/07 (jeweils Oktober bis September) noch eine Rueckzahlung von 350 Euro, werden jetzt gut 1000 Euro Nachzahlung gefordert.
Das Heizverhalten war weitgehend gleichbleibend, die Anzahl der Energieeinheiten ist leicht angestiegen.

Nun weiss ich, dass diese Einheiten nur ein relativer Wert ohen Einheit sind und nur zur anteiligen Berechnung der Heizkosten taugen.
EIn genauerer Blick auf die Abrechnung zeigt jedoch, dass die Gesamteinheiten (also die Berechnungsgrundlage fuer die Verteilung) in beiden Abrechnungszeitraeumen annaehernd gleich geblieben ist. Der Oelverbrauch und damit die Gesamtkosten sind jedoch von 9600Liter auf ueber 23000 Liter angestiegen. (+150%).
Bei einer Gesamtquadratmeterzahl von 850m² bedeutet dies einen durchschnittlichen Heizbedarf von 113kWh/m² im ersten Jahr (fruehere Abrechnungen gab es nicht! Ich wohne dort seit 2001.) und satten 280kWh fuer den naechsten.
Waehrend ersterer Wert durchaus plausibel erscheint (Altbau, Doppelfenster, geringe Isolierung) oder moeglicherweise sogar etwas niedrig (erklaerbar durch unbeheizten Leerstand), so liegt der andere Wert doch wohl jenseits von gut und boese und kann eigentlich neben einem Oelleck im Tank oder Fremdentnahme nur durch eine vollkommen fehlerhafte Messung der Tankstaende kommen.
Oder ist ein derartiger Verbrauch irgendwie anders erklaerbar?
Die Anlage versorgt ausschliesslich die Zentralheizung (Einrohrtechnik), das Warmwasser kommt separat per Durchlauferhitzer, und ist in den Sommermonaten sowie von ~22-6 Uhr komplett abgeschaltet! (kalte Rohre trotz leichtem Umlaufrauschens, im Sommer nichtmal das).

Wenn nur falsche Fuellstandsablesungen die Ursache sind (insbesondere zwischen den beiden Abrechnungszeitraeumen), so waere wuerde sich das insofern bemerkbar machen, als eine zu niedrige Abrechnung 06/07 inzwischen nicht mehr korrigiert werden kann (verjaehrt morgen, wenn ich mich nciht irre), die aktuelle hingegen korrigiert werden muesste. Und zwar drastisch nach unten (+100% Nachzahlung plus Vorschusserhoehung in de rmomentanen Fassung sind kaum tragbar).

Aber selbst dann muesste es einen durchschnittlichen Verbrauch von ungefaehr 200kWh/m² gegeben haben, was ich mir kaum vorstellen kann. Zudem es in den fraglichen Jahren (und noch immer) einigen Leerstand (ca. 180m² = 2-3 Wohnungen, ich bewohne 2) mit entsprechend geringerem Verbrauch (wenn auch natuerlich >0) gegeben hat.
Meine Frage also bleibt: ist das auch nur einigermassen erklaerbar oder hat da jemand am Oelstandszeiger gedreht?
Die Verteilung erfolgt 50/50, aber an den gemessenen Eiheiten zweiflich ich nicht bzw nur geringfuegig, und die Gesamtsumme hat sich ja auch praktisch nicht veraendert, es wurde also nicht 'laenger' geheizt)


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 03.10.2009, 18:15   
Prüfen Sie zunächst die Tankrechnungen, welche der Abrechnung zugrunde gelegt wurden. Einer der häufigsten Fehler von Abrechnungen mit Ölheizungen ist die falsche Ermittlung des Restbestandes und somit letztlich dem Verbrauch. gemäß HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
haben Sie ein Einsichtsrecht in diese Unterlagen.


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Peter_P
wenige Beiträge


  geschrieben: 06.10.2009, 15:11   
Danke fuer die Antwort.
Gestern habe ich ein Schreiben erhalten, dass die Abrechung fehlerhaft sei und am Ende des Monats eine neue kaeme (damit 1 Monat ueber der gesetzlichen Frist, aber naja).

Ich habe mich mittlerweile etwas eingelesen und eine ueberschlaegige Berechnung hat ergeben, dass die Heizungen in meiner Wohnung allesamt 1000 Stunden bei Nelnnleistung haetten laufen muessen, um so viel zu verbrauchen. (Kesselverluste bereits grosszuegig beruecksichtigt). Und da die Heizung nur 6 Monate lief und davon sogar nachts aus ist und zudem die Heizkoerper teilweise verkalkt und die Vorlauftemperatur in der Regel nicht ueber 70 (eher 60) Grad liegt... Physikalisch unmoeglich.
So, wie es aussieht, wurde der Anfangsfuellstand einfach auf 'voller Tank' geschaetzt (wie im Vorjahr auch), am Ende aber ein praktisch leerer Tank festgestellt.
Mal sehen, was da nachkommt...

Inzwischen hat sich das naechste Problem ergeben: in meinem Badezimmer wurde letztes Jahr der Zaehler ausgetauscht (Display teilweise ausgefallen). Der neue ha tnich tnur zum 1.1. statt zum 1.10. auf 0 zurueckgestellt, er zaehlt auch ca. dreimal so viel/schnell wie sein Vorgaenger. Beschriftungsmaessig ist es dasselbe Modell (Minometer M5), das gehaeuse sieht aber etwas anders aus und im Gegensatz zu allen anderen, gleich beschrifteten Modellen, zeigt er 5-Stellig mit fuehrenden Nullen an, die anderen alle ohne fuehrende Nullen.
Mal sehen, was die Abrechnung des vergangenen Jahres (08/09) ergibt. Vermutlich wieder Aerger.

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Peter_P am 06.10.2009, 15:12 ]


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