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Thema: Neues Ablesesystem- sehr hohe Nachzahlung!!!
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Neues Ablesesystem- sehr hohe Nachzahlung!!!Druckerfreundliche Version
jhol3009
wenige Beiträge


  geschrieben: 27.05.2009, 09:55   
Hallo und guten Tag,

ich möchte alle begrüßen, da ich hier neu bin und freue mich das so ein Forum betrieben wird.

Mein Problem:
Von einer Bekannten der Sohn, war im Jahr 2008 sehr selten in seiner Wohnung und ab August beruflich bis jetzt im Ausland. Die Heizungen wurden natürlich auf die kleinste Stufe eingestellt, so dass eine Unterkühlung ausgeschlossen wurde. Regelmäßig wurde die Wonung von der Mutter überwacht.
Jetzt der Schock, laut Ista wurden enorme Werte verbraucht (oder zumindest denken wir das, haben aber alle von dem System keine Ahnung).
Auszug:
doprimo 3 radio 2-Fühler Kompaktgerät 110/ 1A 75

31.3.08: 30,00
30.04. - 31.10 war der Stand 291,00
30.11. 408,00
31.12. 1179,00

Diese Werte sind fast gleich im Wohnzimmer (2 Heizkörper)

Im Badezimmer:
31.03. 76,00
30.04. 543,00
31.05. 785,00
30.06. 946,00
31.07. 1162,00
31.08. 1314,00
30.09. 1314,00
31.10. 1579,00
30.11. 2124,00
31.12. 2843,00

Obwohl der Sohn die Wohnung nicht genutzt hat und die Heizung nicht aufgedreht war, solch ein enormer Verbrauch.
Wie kann man das erklären und wie kommt man von sehr hohen Nachzahlung weg? Fakt ist, dass niemand in der Wohnung war.

Über eine Aufklärung, wie man die Zähler verstehen kann und wie es zu so einer Nachzahlung kommen kann, wäre ich dankbar.

Viele Grüße

jhol


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 27.05.2009, 21:42   
Die installierten HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
erfüllen den z.Z. höchst möglichen Standart. Die Verbrauchswertentwicklung deutet auf einen kontinuierlichen Verbrauch hin. Möglicherweise waren die Ventile zu weit geöffnet oder schließen nicht richtig. Leider haben Sie keine Angaben über die Kosten gemacht, welche angefallen sind, daher ist eine weiterführende Bewertung nicht möglich.


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 28.05.2009, 08:28   
Nicelink verweist auf die Kosten, da es unmöglich ist aus der Höhe der Verbrauchszahlen irgendeine sinnvolle Schlussfolgerung zur Höhe der individuellen Kosten zu ziehen. Das Prinzip der Heizkostenverteilung besteht ja gerade darin, dass sich die für alle Bewohner insgesamt entstandenen VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
nach dem Verhältnis der Ablesewerte der einzelnen Mieter aufteilen.
Wenn Sie sich die monatlichen Anzeigewerte des HeizkostenverteilersHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
am Badheizkörpers genau ansehen, wird ein typischer witterungsbedingter Verlauf widergegeben. Es hat also, wie Nicelink bereits schreibt, trotz kleinster eingestellter Stufe, eine Wärmeabgabe stattgefunden. ThermostatventileThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
lassen Wärme passieren, wenn der voreingestellte Temperaturwert unterschritten wird. Wenn das Ventil z.B. auf der eins gestanden hat, öffnet es, je nach Typ, bei etwa 15 °C.


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Nicht eingetragen
  geschrieben: 02.06.2009, 13:21   
Hallo, ich bin neu und freue mich, daß ich dieses Forum gefunden habe.
Ich stehe mit meiner Ista-Heizkostenabrechnung vor einem Rätsel und müßte evtl. die Abrechnung reklamieren.
Wir haben für unsere ETW mehr als die Hälfte weniger Einheiten als im Vorjahr verbraucht, müssen aber mehr als 300 € nachzahlen als im vergangenen Jahr. Diese enorme Differenz liegt offenbar in den HKV-Einheiten. Wie kann eine Wohnanlage mit 6.906 qm Wohnfläche nur 837,96 HKV-Einheiten verbrauchen? Die HKV-Verbrauchszahl schwankt ja jährlich, lag aber bisher immer zwischen 1.800 und 2.500. Wie kann man das überprüfen? Ergibt sich die HKV-Verbrauchszahl aus dem Gesamtergebnis der einzelnen Verbrauchseinheiten? Dann müßte die Hausverwaltung die Summe doch nachrechnen können?
Für eine baldige Antwort wäre ich sehr dankbar.



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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 03.06.2009, 08:25   
Ja, die HKV-Verbrauchszahl ergibt sich aus der Summme aller Verbrauchseinheiten der einzelnen Heizkörper in den Wohnungen und müsste sich natürlich aus den Ableseprotokollen o.ä. belegen lassen. Die geringe Zahl von Verbrauchseinheiten deutet auf HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
nach dem Verdunstungsprinzip hin, bei denen recht große Schwankungen von Jahr zu Jahr beobachtet werden. Ohnehin lassen sich die Verbrauchszahlen der einzelnen Jahre nicht direkt miteinander vergleichen, den die verbrauchten EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
repräsentieren keine Energiemenge im physikalischen Sinne. Zahlreiche Faktoren, wie unterschiedliche Ablesetermine, LeerstandLeerstand
Der Leerstand von Wohnungen innnerhalb eines Hauses kann die Heizkosten für benachbahrte Wohnungen beträchtlich erhöhen. So steigen bereits bei zwei angrenzenden leer stehenden Wohnungen die Heizkosten um bis zu 35%, wenn 70% der Kosten verbrauchsabhängig umgelegt werden. Die verbrauchsunabhängige Komponente der Heizkostenabrechnung sichert, dass der Teil der Heizkosten, der für den Leerstand entsteht, vom Vermieter zu tragen ist.
, veränderte HeizkurvenHeizkurve
Heizkurve, Steillheit verstellenDie Heizkurve ist die grafische Zuordnung zwischen einer bestimmten Außentemperatur und der zugehörigen Vorlauftemperatur des Heizwassers. Die Heizkurve (hier dünne Linie) zeigt z.B., dass bei 0°C das Heizwasser mit etwa 35 °C bereitgestellt wird, bei minus 10°C dagegen schon mit 42°C usw. Die Heizkurve kann in einer außentemperaturgeführten Regelung eingestellt werden und ist abhängig von Gebäude und Heizungsanlage. Sie muss am Regelgerät optimiert werden, um alle Energiesparmöglichkeiten auszunutzen. Optimal einegestellt ist sie, wenn man mit möglichst niedrigen Vorlauftemparaturen auskommt.
, Dämmmaßnahmen im weitesten Sinne, Sparbemühungen der Mieter, hydraulische Veränderungen u.a.m. beeinflussen die Gesamtzahl der Ablesewerte in einem sehr komplexen Zusammenhang. Die von Ihnen angegebene Zahl wirft dennoch die Frage auf, ob ein WiderspruchWiderspruch
Widerspruch gegen eine Heizkostenabrechnung in Teilen oder im Ganzen kann gegenüber dem Vermieter innerhalb einer Frist von 12 Monaten eingelegt werden.
zur HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
angebracht ist - ich denke ja.


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