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Thema: Kosten der Heizkostenverteiler
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 > ]
VerfasserThema: Kosten der HeizkostenverteilerDruckerfreundliche Version
Forumgast
viele Beiträge


  geschrieben: 21.11.2007, 19:39   
Hallo Leute,
wir wohnen erst seit kurzem in einer Wohnung mit Techem-Funk-Ablesegeräten. Mein Vermieter weigert sich jedoch bis zur Jahreskostenabrechnung (nächstes Frühjahr) uns mitzuteilen, wie hoch die monatliche Miete eines solchen Gerätes ist. Ich weiß, dass es verschiedene Preise gibt, aber vielleicht kann mir jemand mitteilen, wo die unterste und die oberste Preisspanne ist. Zur Info: 3-Familienhaus, je 8 Heizkörper pro Wohnung.

Danke im voraus



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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 25.11.2007, 08:10   
Bei Funk dürfte der Jahresmietpreis pro Gerät so zwischen 5-10€ betragen.

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blondie
wenige Beiträge


  geschrieben: 29.11.2007, 11:44   
Hallo,
vielleicht kann mit jemand helfen. Ich habe meine Nebenkostenabrechnung erhalten. Die Errechnung der Heizkosten erfolgt über ein digitales Ablesegerät. Bei der Abrechnung wird der abgelesene Zählerstand mit einer Bewertung multipliziert. Wo kommt diese Bewertung her? Beim Vergleich mit meiner Abrechnung aus dem Vorjahr hat sich die Bewertung z.T. fast verdreifacht. Die Bewertung ist doch abhänging von der Leistung des Heizkörpers, oder? Da die Heizkörper immer noch die gleichen sind dürfte sich an der Bewertung doch auch nichts geändert haben. Ach, noch was...die Abrechnung des Vorjahrs war nur für ein halbes Jahr. Könnte es auch damit was zu tun haben. Obwohl...logisch wäre es nicht.
LG


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 29.11.2007, 15:20   
Der Bewertungs- oder UmrechnungsfaktorUmrechnungsfaktor

Bei der Heizkostenabrechnung spiegelt der Umrechnungsfaktor (auch Bewertungsfaktor genannt) vor allem die unterschiedliche Leistung verschiedener Heizkörperbauformen und Größen bei einer bestimmten Heizwassertemperatur wieder. Außerdem spielt noch der Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler eine Rolle für die Größe des Faktors.

In der Gas-Abrechnung gibt der Umrechnungsfaktor den thermischen Energieinhalt (in kWh) des Erdgases wieder. Er wird mit dem verbrauchten Gasvolumen, das der Gaszähler in m³ anzeigt, multipliziert.

spiegelt unterschiedliche Heizkörperleistungen (Bauform, Baulänge, Einbauart) wieder. Der zahlenmäßige Wert könnte sich ändern bei einer Neubewertung der Heizkörper, anderen Heizkörpern, theoretisch auch anderen Systemtemperaturen und anderen Strömungsverhältnissen. Kein Fehler entsteht, wenn alle Faktoren mit einem gleichen Wert multipliziert würden, da die Verhältnisse untereinander gleich blieben. Mit dem AbrechnungszeitraumAbrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum wird bei einer Heizkostenabrechnung angegeben und umfasst in der Regel ein Kalenderjahr bzw. 12 Monate. Den Anfangs- und Endtermin kann der Vermieter selbst festlegen, jedoch müssen alle abrechenbaren Betriebskostenbestandteile einer Heiz- und Warmwassserkostenrechnung im Abrechnungszeitraum anfallen und dürfen auch nur für diesen Zeitraum abgerechnet werden. Nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes hat der Vermieter ein Jahr Zeit zur Abrechnung und zum Nachweis der Verwendung der Vorschüsse. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip kann die Auslesung aus organisatorischen Gründen auch um einige Tage vom Ende des Abrechnungszeitraumes abweichen. Bei elektronischen Heizkostenverteilern ist eine stichtaggenaue Zuordnung möglich (z.B. der 31.12. eines Jahres)
haben die einzelnen Faktoren nichts zu tun.


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blondie
wenige Beiträge


  geschrieben: 29.11.2007, 15:33   
Hallo, danke für die Antwort. Aber nochmal für Blondinen Da es sich um genau die gleichen Heizkörper handelt wie im Vorjahr, hätte sich an der Bewertung nichts ändern dürfen?

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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 01.12.2007, 08:05   
Der BewertungsfaktorBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
hängt nicht nur vom Heizkörper ab, sondern auch vom Messverfahren, Gerätetyp, Montageart- und Ort u.s.w.


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andi31
wenige Beiträge


  geschrieben: 21.11.2009, 17:59   
Liebe Heizkostenexperten,
nach den gesetzlichen Bestimmungen tragen die Kosten der Heizkostenverteiler bei deren Anmietung die Mieter,beim Kauf dagegen der Vermieter.Anlässlich einer Auseinandersetzung mit meiner Vermieterin zu diesem Thema,bin ich auf ein Urteil des AG Hamburg (WM 94,695) gestoßen, demzufolge diese Kosten immer zu Lasten des Vermieters gehen,insbesondere auch dann wenn -wie in meinem Fall- bereits Heizkostenverteilert vorhanden waren,und der Vermieter neue,moderne Geräte mietet.
Um einen möglichen Rechtsstreit in dieser Sache zu vermeiden,wäre ich Ihnen für Ihre diesbezüglichen Erfahrungen un Ihre kompetente Meinung sehr dankbar.
MfG
Andi31


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 21.11.2009, 20:00   
Das ist sehr eindeutig in der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
geregelt: Zu den HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
zählen u.a:

"die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur VerbrauchserfassungVerbrauchserfassung

Mit Verbrauchserfassung bezeichnet man die Erfassung der Verbräuche für Heizung und Warmwasserbereitung im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Die Kosten für die Verbrauchserfassung, dazu gehört u.a. die Ablesung von Heizkostenverteilern, Wärmemengenzählern und Warmwasseruhren sowie die Erstellung der Heizkostenabrechnung, sind als Betriebskosten voll umlagefähig.

sowie die Kosten der Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschließlich der Kosten der Berechnung und Aufteilung einschließlich der Kosten der Eichung sowie der Kosten der Berechnung, Aufteilung und Verbrauchsanalyse"

Da brauchts keinen Rechtsanwalt um zu erkennen, dass die Kosten der Erfassungsgeräte 100%ig auf den Mieter umlegbar sind.

Das angesprochene Urteil ist von 94 und bezieht sich auf Gartenkosten. Hat also damit überhaupt nix zu tun.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Heizer am 21.11.2009, 20:02 ]


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 22.11.2009, 14:46   
Zum Thema Anmietung von HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
möchte ich eine wichtige Ergänzung machen. Eine erstmalige Anmietung von Messgeräten ist unter Beachtung der §§ 4 und 7 der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
zulässig. Der Vermieter hat den Mieter unter Mitteilung der ca. Kosten vorab zu informieren. Wenn man in ein Wohnhaus einzieht in dem die Heizkostenverteiler bereits gemietet sind, muss der Vermieter dieses nicht mehr expliziert anzeigen. Will ein Vermieter seine Messgeräte nur so oder etwa im Zuge einer Modernisierung der Heizanlage erneuern und hatte bis dahin keine Gerätemiete, darf er dieses nur, wenn er die Kosten der Erstausstattung aus der Kaltmiete entfernt, denn dort sind sie nämlich bei einem Kauf enthalten und die Mieter der Miete zugestimmt haben. Aus diesem Grunde empfehlen sich die Gerätefinanzierungen zum einem von Anfang an über die Gerätemiete oder Alternativ den Kauf mit Abschluß eines Wartungsvertrages. In dem Vorgang von andi31 scheint es der Fall zu sein, dass die Ertsausstattung gekauft wurde. In dem Fall würde eine Gerätemiete eine nicht zulässige doppelte "Belastung" der Mieter darstellen.


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Nicelink   Zur Webseite von Nicelink
Heizer
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  geschrieben: 25.11.2009, 15:59   
Wo steht das?

In der Regel werden ja die alten VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
ausgebaut. Dessen Wert ist aber so minnimal, dass eine Kalkulation in der Kaltmiete höchstens theorethischen Charakter hatte.

Wird auf moderne elektronische HKVs umgerüstet, so kommt sogar eine Modernisierung in Frage. Oder sie werden halt gemietet. Die Kosten für die Mieter bleiben in etwa gleich.

Von einer Doppelbelastung kann aus meiner Sicht keine Rede sein.


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Heizer
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