Bookmarken bei: Mr. WongBookmarken bei: WebnewsBookmarken bei: YiggBookmarken bei: LinkarenaBookmarken bei: Del.icio.usBookmarken bei: Google   Information
Web heiz-tipp
Login

Ratgeber
» Heizung
» Warmwasserbereitung
» Erneuerbare Energien
» Lüftung
» Wärmedämmung
» Wasser sparen
» Strom sparen
» Heizkosten

E-Cartoon
Cartoons auf heiz-tipp.deCartoons auf heiz-tipp.de

Lexikon
ABCDEFGHIJKLMNO
PQRSTUVWXYZÄÖÜ

Interaktive Ratgeber
 Zu viel, zu teuer geheizt?
 Verbrennen Sie gerne Geld?
 Lohnt sich Modernisierung?
 Gibt's Zuschuss oder Kredit?
 Welches Heizsystem ist o.k.?
 Beispiele in meiner Nähe?
 Stromfresser Pumpen
 Wirklich sparsam gekühlt?
 Nur Wärme, wenn's nötig ist?
 Welcher Energieausweis?
 Stromverbrauch einschätzen
 Belastung durch Urlaubsflieger?

Zuletzt im Forum
 Determination of the Purpose and Objectives of the Study: How to Formulate Them Correctly
 Hilfe bei anspruchsvollem hydraulischem Sonderfall
 CBD gegen Schlafstörungen?
 Auto - Leasing gesucht
 Dass ich mich dieses jahr warm halten muss

Umfrage
Ich wünsche mehr
Produktinformationen
konkrete Arbeitsanleitungen
praktische Beispiele
zu Preisen und Kosten
zu neuen Technologien
Fördermittelinformationen

Externe Nachrichten
 IWR-Kalender
 Nachrichten diverser Seiten

einen Schritt zurück  Hilfe  einen Schritt vorheiz-tipp.de: Foren    
Im Forum suchen Erweiterte Suche Foren-Übersicht

Thema: Kosten bei Fußbodenheizung / Zentrale Heizung in einem Haus
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
Beitrag oder Antwort zum Thema verfassen
Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 | 3 > ]
VerfasserThema: Kosten bei Fußbodenheizung / Zentrale Heizung in einem HausDruckerfreundliche Version
harly
einige Beiträge


  geschrieben: 12.08.2009, 15:30   
Hallo an alle,

ich habe folgendes Problem und ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
Ich wohne in einer Eigentümergemeinschaft mit 17 Parteien in 3 Häusern. 15 Parteien haben eine normale Zentralheizung, 2 haben eine Fußbodenheizung, die aber durch die Zentralheizung versorgt wird. Alle haben Verbrauchsmesser an ihren Heizungen. Ich selber (Fußbodenheizung) habe auch eine Wärmemessuhr an meiner Heizung. Der Verteilerschlüssel ist bei uns 30/70. Nun meine Frage, muss ich mich trotzdem das ich einen Wärmemesser habe an die 30/70 beteiligen???? Oder muss ich nur den Verbrauch bezahlen der an meiner Uhr ablesbar ist??? Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.....


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  harly   Zur Webseite von harly
Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 13.08.2009, 14:18   
Ihre Abrechnung muss aus zwei NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
bestehen. Nutzergruppe eins ist die in der mit HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
erfasst wird. Nutzergruppe zwei sind die beiden Wohnungen in denen mit Wärmezählern gemessen wird. Da es sich um eine WEG-Anlage handelt könnten die Eigentümer eine Verteilung 100 % nach Verbrauch beschließen. Dieser Beschluß muss jedoch einstimmig erfolgen um wirksam zu werden.


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Nicelink   Zur Webseite von Nicelink
harly
einige Beiträge


  geschrieben: 22.08.2009, 20:02   
Hallo, vielen Dank für die Info. Sorry dafür das ich mich erst jetzt melde. Hatte leider einige Viren auf dem PC und musste alles neu installieren. Gott sei Dank hatte ich noch alle Daten gesichert.

Ich habe zu oben noch eine Frage. Die 100% Verbrauch Abrechnung - wie funktioniert das????


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  harly   Zur Webseite von harly
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 23.08.2009, 09:42   
Das funktioniert so, wie es Nicelink beschrieben hat. Beschließen alle Eigentümer einer Wohnanlage, die mit einer gemeinsamen Heizungsanlage versorgt wird, dass die gesamten HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
zu 100% nach Verbrauch abgerechnet werden, dann wird die Summe der Heizkosten durch die Summe der Verbrauchseinheiten aller Eigentümer dividiert. Man erhält einen Preis pro Verbrauchseinheit. Dieser wird mit der individuellen Zahl der Verbrauchseinheiten (je Wohnung) multipliziert. Wenn man richtig gerechnet hat, fließt von allen Eigentümern genau so viel Geld für Heizkosten auf das Konto des Verwalter, wie Heizkosten ausgegeben wurden. Es gibt bei diesem Verfahren also keine GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
pro m². Grundsätzlich ist diese Verfahren ungünstig, weil bestimmte Kosten für die Heizung immer und verbrauchsunabhängig entstehen. So profitieren z.B. die Pflanzen oder sensible Einrichtungsgegenstände eines Wohnungseigentümers, der sich das ganze Jahr über im Ausland aufhält auch von der RohrwärmeabgabeRohrwärmeabgabe
Die Wärmeabgabe von ungedämmten Rohrleitungen kann beträchtlich sein und hängt vor allem von deren Oberflächentemperatur ab. Bei 80°C Oberflächentemperatur (etwa 60 Grad Übertemperatur gegenüber der Raumtemperatur) ergibt sich bei einem 3/4" Rohr eine Wärmeabgabe von etwa 70W/m. Eine wichtige Energiesparmaßnahme besteht daher in einer alle Rohrleitungen und Armaturen einschließenden Rohrwärmedämmung.
und dem Wärmetransport über die Wände des Nachbarn. Bei einer 100 % Verteilung nach Verbrauch würde dieser sich weder am "Wärmeklau" noch an den konstanten BetriebskostenBetriebskosten
Die Betriebskosten einer Anlage, z. B. einer Zentralheizung, sind die Kosten, die neben den Verbrauchskosten (Brennstoffe) und den Kapitalkosten (Anschaffung) entstehen. Sie werden daher auch betriebsgebundene Kosten genannt. Zu den Betriebskosten gehören die Kosten für den Betriebsstrom (Hilfsenergie), Aufwendungen für Bedienung, Überwachung (z. Betriebskosten Schornsteinfegergebühren), Pflege, Reinigung, Wartung sowie für eventuell notwendige Versicherungen.
wie Abrechnungskosten, WartungWartung
Eine Wartung umfasst die Überprüfung und ggf. Wiederherstellung der Betriebbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Regelung und anderen Werten einer technischen Anlage, wie z.B. einer Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlage. Neben allgemeinen Wartungstätigkeiten, wie die Überprüfung von Betriebsdrücken, oder der Funktionsfähigkeit von Sicherheitseinrichtungen gibt es für jede Anlage spezielle Wartungsaufgaben. Die für die Wartung entstehenden Wartungskosten dürfen im Rahmen der Heizkostenabrechnung keine Reparaturkosten, z.B. für das Auswechseln von Teilen oder Baugruppen, enthalten.
, Schornsteinfeger, StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
für UmwälzpumpenUmwälzpumpe
Die Umwälzpumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe zum Transport von Heizungswasser, Sole- oder Solarflüssigkeit. Der Elektroenergieverbrauch einer Umwälzpumpe ist vor allem deshalb nicht zu unterschätzen, weil sie oft zu groß (Anschlussleistung) dimensioniert wird. Bei modernen Umwälzpumpen (Hocheffizienzpumpen) passt sich das Fördervolumen und damit die elektrische Leistung dem Wärmebedarf an. Voraussetzung für den Einsatz solcher optimierterPumpen ist ein hydraulischer Abgleich.
usw. beteiligen.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von now am 23.08.2009, 09:47 ]


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  now   Eine eMail senden an now   Zur Webseite von now
harly
einige Beiträge


  geschrieben: 25.08.2009, 11:20   
Hallo, vielen Dank für die Super Erklärung. Ich habe noch einmal eine Frage zu dem weiter oben angesprochenen Thema.
Zitat-Anfang von Nicelink: "Ihre Abrechnung muss aus zwei Nutzergruppen≡Nutzergruppe bestehen. Nutzergruppe eins ist die in der mit Heizkostenverteilern erfasst wird. Nutzergruppe zwei sind die beiden Wohnungen in denen mit Wärmezählern gemessen wird. Da es sich um eine WEG-Anlage handelt könnten die Eigentümer eine Verteilung 100 % nach Verbrauch beschließen. Dieser Beschluß muss jedoch einstimmig erfolgen um wirksam zu werden." Zitat Ende. Also Nutzergruppe 1 sind die 15 Parteien, die zum Ablesen Röhrchen an der Heizung haben. Nutzergruppe 2 wären dann die 2 Wohnungen die Fußbodenheizung haben. Wie müsste nun die Abrechnung meiner Wohnung Wohnung ausschauen damit diese nicht falsch berechnet wird??? Muss ich mich an dem Schlüssel 30/70 auch beteiligen????


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  harly   Zur Webseite von harly
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 25.08.2009, 11:37   
Ja

  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  now   Eine eMail senden an now   Zur Webseite von now
Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 25.08.2009, 11:39   
Es gibt mehrere, genauer gesagt zwei Möglichkeiten, diese Abrechnung zu erstellen. Zum einem durch eine 100 %ige VorerfassungVorerfassung
Die Vorerfassung eines Wärmeverbrauches erfolgt mittels Wärmemengenzähler. Sie dient der Erfassung von Verbräuchen einer Nutzergruppe mit gleichen Erfassungsgeräten (z.B. Heizkostenverteiler).
der NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
oder durch eine Trennung in Grund- und VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
und dann eine Aufteilung in Nutzergruppen. Je nach Anwendung können dann auch untreschiedliche Grund- und Verbrauchskostenregelungen getroffen werden. Eine detaillietere Darstellung, z.B. grafisch, in diesem Forum ist leider nicht möglich. Alternativ steht Ihnen hier unsere Beratung per Email unter dem Reiter Service zur Verfügung.


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Nicelink   Zur Webseite von Nicelink
harly
einige Beiträge


  geschrieben: 08.06.2010, 17:51   
Hallo, nun ist das Jahr vergangen und ich habe meine Heizkostenabrechnung bekommen. 1500 Euro Nachzahlung. Ich weiss nicht was dort los ist. In den letzten Jahren hatte ich einen Verbrauch von ca. 1000 Euro, nun mehr als das Doppelte. Dazu muss ich noch sagen, wir haben eine "Neue Abrechnung" früher wurde die Gesamtsumme nach MEA berechnet. Als wir das merkten haben wir nun wieder die alte Abrechnungsmethode, die uns genauer erschien. Doch jetzt das böse Ergebnis. Ich habe die TECHEM Rechnung mal per pdf gespeichert und zum download bereitgestellt. Könnte sich da jemand erbarmen und mal nachschauen ob die Abrechnung für die Fußbodenheizung so in Ordnung ist???? http://home.arcor.de/.... - Ich würde mich natürlich sehr über eine Antwort freuen ......
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von harly am 11.08.2010, 16:20 ]


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  harly   Zur Webseite von harly
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 12.06.2010, 11:35   
Es ist in Ihrer Abrechnung nicht nachvollziehbar, wie die Aufteilung der beiden NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
erfolgt ist. Die Erläuterung (3) ist nicht zu finden. Da würde ich zuerst suchen, denn die Aufteilung scheint mir doch recht verdächtig. Es sieht so aus, als hätte man die Verbrauchseinheiten (47225,953) den durch WärmemengenzählernWärmemengenzähler
waermemengenzaehlerDer Wärmemengenzähler ist eine Messgerät zur Ermittlung der Wärmemenge, die z.B. mit dem Heizungswasser in einem Heizkreis abgegeben wird. Der Wärmemengenzähler ermittelt dazu das durchfließende Wasservolumen sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf und errechnet daraus die Wärmemenge (m*c*dt). Wärmemengenzähler sind eichpflichtig (5 Jahre). Sie spielen vor allem bei der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenabrechnung eine bedeutende Rolle.
erfassten Kilowattstunden (22.251,000) gleich gesetzt. Dies würde erklären, warum die EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
und die Kilowattstunden den gleich Preis haben (abgesehen von Rundungsfehlern). Da fehlt sicher die VorerfassungVorerfassung
Die Vorerfassung eines Wärmeverbrauches erfolgt mittels Wärmemengenzähler. Sie dient der Erfassung von Verbräuchen einer Nutzergruppe mit gleichen Erfassungsgeräten (z.B. Heizkostenverteiler).
der HeizkreiseHeizkreis
Als Heizkreis bezeichnet man ein in sich geschlossenes, meist separat regelbares System der Wärmeverteilung, z. B. für einen Gebäudeabschnitt, einen Raum oder einzelne Raumzonen. Heizkreise werden gebildet aus den angeschlossenen Heizkörpern, den dazugehörigen Ventilen, den Rohrleitungen für Vor- und Rücklauf, eventuell einer Heizkreispumpe (Umwälzpumpe) und eventuell einem Heizungsmischer. Heizkreise gehen häufig von einem so genannten Heizkreisverteiler ab. Der Wärmeverbrauch eines Heizkreises kann durch einem Wärmemengenzähler erfasst werden.
mit HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
mittels Wärmemengenzähler bzw. eine Differenzbildung zu einem Summenwärmezähler. Dass Sie 16733 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
für 113,39 m² WohnflächeWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
benötigen ist für ein Nichtniedrigenergiehaus durchaus plausibel.
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  now   Eine eMail senden an now   Zur Webseite von now
harly
einige Beiträge


  geschrieben: 22.06.2010, 10:25   
Hallo,
sorry das ich mich erst jetzt zu Deinem Beitrag melde. Ich war im Krankenhaus und musste operiert werden.
Könntest Du mir, das was Du geschrieben hast, noch einmal für Dumme erklären??? Und was kann ich machen um diese Rechnung zu reklamieren.....


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  harly   Zur Webseite von harly
Seite [ 1 | 2 | 3 > ]
Beitrag oder Antwort zum Thema verfassen
Preise vergleichen für
StromGas