Bookmarken bei: Mr. WongBookmarken bei: WebnewsBookmarken bei: YiggBookmarken bei: LinkarenaBookmarken bei: Del.icio.usBookmarken bei: Google   Information
Web heiz-tipp
Login

Ratgeber
» Heizung
» Warmwasserbereitung
» Erneuerbare Energien
» Lüftung
» Wärmedämmung
» Wasser sparen
» Strom sparen
» Heizkosten

E-Cartoon
Cartoons auf heiz-tipp.deCartoons auf heiz-tipp.de

Lexikon
ABCDEFGHIJKLMNO
PQRSTUVWXYZÄÖÜ

Interaktive Ratgeber
 Zu viel, zu teuer geheizt?
 Verbrennen Sie gerne Geld?
 Lohnt sich Modernisierung?
 Gibt's Zuschuss oder Kredit?
 Welches Heizsystem ist o.k.?
 Beispiele in meiner Nähe?
 Stromfresser Pumpen
 Wirklich sparsam gekühlt?
 Nur Wärme, wenn's nötig ist?
 Welcher Energieausweis?
 Stromverbrauch einschätzen
 Belastung durch Urlaubsflieger?

Zuletzt im Forum
 Klingel und Tür Sprechanlegen in Karlsruhe Sparkosten?
 Update April 11, 2021 => Sell CVV/Passport/Fullz/eGift
 Victory at the Olympics is like flying into space
 Update April 11, 2021 => Sell CVV/Passport/Fullz/eGift
 Buy Valid Cvv CC Dumps Track 1/2 CC SSN DOB Track -

Umfrage
Ich wünsche mehr
Produktinformationen
konkrete Arbeitsanleitungen
praktische Beispiele
zu Preisen und Kosten
zu neuen Technologien
Fördermittelinformationen

Externe Nachrichten
 IWR-Kalender
 Nachrichten diverser Seiten

einen Schritt zurück  Hilfe  einen Schritt vorheiz-tipp.de: Foren    
Im Forum suchen Erweiterte Suche Foren-Übersicht

Thema: Hohe Nachzahlung / Anzeige von Verbrauch auf EHKV
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
Beitrag oder Antwort zum Thema verfassen
Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Hohe Nachzahlung / Anzeige von Verbrauch auf EHKVDruckerfreundliche Version
ehack
einige Beiträge


  geschrieben: 17.01.2010, 15:31   
Hallo,

zuerst einmal vorweggenommen stelle ich fest, dass egal in welchen Ratgebern und Foren man sich über Heizkostenabrechnungen informiert, erhebliche Probleme mit EHKV auftreten. Wir zählen auch zu diesen.

Wir wohnen in einer ETW-Anlage (Baujahr 1981) mit 24 WE mit einer Erdgasheizung. In 2008 wurden EHKV in allen Wohnungen angebracht. Auf diesen steht zwar delta-T, müsste aber ein Siemens 2-Fühler-Gerät sein.

Wir mussten eine Nachzahlung der Heizkosten in Höhe von 700 € für das Jahr 2008 leisten,
obwohl der Gesamtverbrauch der Wohnanlage nur 4,4 % und die Gesamtkosten um 18,4 % stiegen.
Unsere Gesamtkosten stiegen also um 80 %. In den Jahren von 1998 bis 2007 stiegen die Kosten moderat.

Aufgrund dieser hohen Nachzahlung notierte ich die Zählerstände im Jahr 2009 für den Zeitraum vom April bis Ende September, in denen definitiv die Thermostatventile zugedreht waren.

Wie kann es sein, dass die EHKV trotzdem zählen?

Beispiel:

Bad und Dusche. Diese haben keine Fenster und es sind Rippen-Heizkörper angebracht
Küche: Ist ein flacher Heizkörper angebracht

In diesen 3 Räumen wurde ein nicht unerheblicher Verbrauch angezeigt.

Das Gegenteil ist das Schlafzimmer und das Wohzimmer. Diese zeigen nach SW und im Sommer ist es hier bombig warm. Doch die Zähler zeigten einen Verbrauch von 0 an!

Was kann hier die Ursache sein?



  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  ehack
Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 17.01.2010, 19:49   
Geräte, auf Basis eines Zweifühlersystems stellen die z. Z. genaueste Erfassung durch HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
dar. Allerdings können diese Geräte auch Verhältnisse aufzeigen, welche durch z.B. VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
, im besonderen s.g. Altverdunster mit einer Ampulle, nicht aufzeigen konnten. Grund ist in der Hauptsache die wesentlich höhere Anzeigegeschwindigkeit. Ihr Problem könnte z.B. ein defektes bzw. nicht vollständig schließendes Ventil oder ein verschlissener Thermostatkopf sein. Ein anderer Umstand könnte aber auch sein, dass Ihre Heizkostenverteiler im Bad und Küche auf Grund, nach EN 834, unplausible Verhältnisse von Raum- und Heizkörperoberflächentemperaturen registrieren. In einem solchem Fall schalten die Geräte in einen Einfühlerbetrieb um. Dieses hat zur Folge, dass eine feste Basistemperatur, auch Starttemperatur genannt, angenommen wird und die durch z.B. das Duschen entstehende releativ hohe Raumtemperatur das Geräte zum zählen aktiviert. Sie sollten folgende Prüfungen durchführen. In welchem Modus laufen Ihre Heizkostenverteier? Welche Raumtemperaturen können Sie in den betroffenen Räumen messen? Schließen Ihre Ventile richtig? Bitte beachten Sie, die Starttemperatur eines Heizkostenverteilers im Zweihfühlermodus beträgt 23 °C! Wir empfinden diese Temperatur eher als kalt.
_________________


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Nicelink   Zur Webseite von Nicelink
Plumpaquatsch
wenige Beiträge


  geschrieben: 25.01.2010, 21:09   
Im Herbst 2007 wurde bei uns umgerüstet von Gas (bei mir Gamat-Außenheizer bei Anderen Gasetagenheizung) auf Fernwärmeheizung. Ich erhielt neue Bötje-Heizkörper. Bei der 1. Abrechnung erhielt nicht nur ich eine enorme Heizkostenrechnung mit einer 100% Steigerung zur geschätzten Vorauszahlung und vorigen Gasrechnungen. Dem Mieterverein viel bisher nur eine "unwirtschaftliche Handhabung der Heizanlage auf. Auch der Wassserverbrauch des Gesamthauses stieg um 100 % des Gesamthauses. Bei mir und einer Nachbarin (uns Altmieter will die Hausverwaltung wegen unserem "Goldenen Vertrag" loswerden. Das wäre nicht 1.Versuch) haben auffällig hohen Bewertungsfaktoren, die selbst der Mieterverein auf dem 1. Blick nicht beurteilen kann. Ich habe den hiesigen Beiträgen entnommen, dass es oft zu Falscheinschätzungen kommen kann und Unterschiede beim Elektronischen HKV kommen kann, aber nichts wie hoch normalerweise die BF sind. Sind so hohe Werte bei NEUEN HK normal. Alles was ich gefunden habe, lag bei max 2,6, sonst eher 1,8????

bei mir für
1 Bötje HK 40x90x4,5 cm ca. 2,5 fach BF in 8 m² Küche.
1 Bötje HK 120x50x9,5 cm ca. 5,3 fach BF in 13 m²-Zimmer. Laut Bötje-Webseite max. 1604 W bei 70/50/20°C sonst 1020 W!!!!
3 Bötje HK 80x50x9,5 cm ca. 3,6 fach BF 1 in 8 m²-Küche, 2 in 33m² Zi.
2-Rohre, elekt. Heizverteiler Mino. M6

66 m² mit einem 33-m²Zi 3. Etage, Mitte.

Meine NAchbarin hat Faktoren um 5-9 bei ihren alten HK (an der neuen Fernwärme).

In der Bauphase 07/08 waren 6 Leerstand-Whg im Haus in Sanierung und wurden von Bauarbeitern beheizt und teilweise bewohnt. wie die WG über und unter mir. Es gibt außerdem Wohnungen von 70, 80, 90 m², 2 x 160 m² (letztere 2008 in letzter Heizphase bezogen).

Da wir beide ein sparsamer Mensch bin und nicht glauben kann dass eine neue EN-Öko-Heizung das doppelte verbraucht, wie ein oller Gamat.Da die ganze RG vor Betrügereien und Schlamperfehlern strotzt, bitte ich um fachkundige Meinung, bis die Mieterverein-Überprüfung kommt.

Zumal bei uns keine Einschätzung vor Ort angenommen wurde und keine Bauabnahme stattfand. Schon in der Bauphase hatte die Firma beträchtliche Schwierigkeiten mit dern Anlage und beim Einbau, sogar Pfusch bei der Warmwasserverteilung. Bis zu der RG wusste ich auch nichts von der Existenz der Bewertungsfaktoren:



  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Plumpaquatsch   Zur Webseite von Plumpaquatsch
Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 25.01.2010, 22:24   
Ihren Schilderungen nach zu Urteilen sind es nicht die BewertungsfaktorenBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
sondern der Vorgang vom Übergang der "Alten" zur neuen Heizung. Derartige Vorgänge bedürfen einer sorgfältigen Abgrenzung von s.g. Bauwärme zur gelieferten Wärme an Mieter. So müssen z. B. mindestens 75 % der Nutzer an das Versorgungsnetz angeschlossen sein um eine plausible Abrechnung erstellen zu können. Erfolgt eine schrittweise Inbetriebnahme so muss eine andere Art der Abrechnung gewählt werden. Legen Sie daher einen Blick auf die in der Abrechnung angegebenen Daten der Wärmeversorgung und der gelieferten Wärmemenge. Fragen Sie Ihre Nachbarn, welcher NutzungszeitraumNutzungszeitraum
Der Nutzungszeitraum ist der Zeitraum, in dem ein Mieter bzw. Wohnungseigentümer Heizung und ggf. Warmwasser einer verbundenen Heizungsanlage entsprechend der Mietvertragszeit nutzt. Der Nutzungszeitraum ist damit im Regelfall mit dem Abrechnungszeitraum identisch oder aber kürzer (Auszug oder Einzug).
bei Ihnen auf der Abrechnung angegeben ist. Nach Ihren Ausführungen müssten zahlreiche Mieter hier von einander abweichende Daten vorfinden. Fragen Sie Ihren Vermieter ob die Bauwärme abgezogen und Leerstände berücksichtigt wurden.

_________________
...besser gut beraten

zur persönlichen Beratung per eMail
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 25.01.2010, 22:26 ]


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Nicelink   Zur Webseite von Nicelink
Beitrag oder Antwort zum Thema verfassen
Preise vergleichen für
StromGas