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Thema: Hilfe bei Heizkostenabrechnung?
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Hilfe bei Heizkostenabrechnung?Druckerfreundliche Version
Fragenstellerin
wenige Beiträge


  geschrieben: 09.04.2009, 10:46   
Hallo zusammen!

Ich hoffe mir kann hier jemand helfen..
Habe schon das Forum durchsucht aber leider keinen Fall gefunden der zu unserem passt.

Wir sind im November 08 umgezogen, d.h. der offizielle Einzugstermin war Januar 09, konnten aber schon vorher rein um zu renovieren (wenn wir unsere Nebenkosten für den Zeitraum zahlen - ist ja klar).

Nun haben wir die Heizkostenabrechnung erhalten, und ich bin fast vom Stuhl gefallen.. Wir sollen für 2 Monate (= 5,6 verbrauchte Striche) 200€ zahlen.
Es wurde eine Zwischenablesung gemacht und trotzdem wurde in den Grundkosten nach Gradtagen abgerechnet.

Nun frage ich mich ist das in Ordnung?
Kann man nach Gradtagen aufteilen obwohl 2 Monate vorher eine Zwischenablesung gemacht wurde und dann im Dezember ja wieder abgelesen wurde?

Grundkosten sind für mich feste Kosten, und Verbrauchskosten sind eben abhängig wieviel man verheizt.
Warum kostet denn der Kasten im Keller im Winter mehr als im Sommer?

Ich danke schon mal im Vorraus und hoffe mir kann jemand helfen ob ich mich wehren kann oder ob ich es kampflos hinnehmen muss..

LG
Fragenstellerin


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 10.04.2009, 08:26   
Eine ZwischenablesungZwischenablesung
Eine Zwischenablesung der Stände der Heizkostenverteiler, Wasseruhren bzw. der Wärmemengenzähler ist für den ein- bzw. ausziehenden Mieter eine wichtige Maßnahme zur Zuordnung der entstandenen bzw. entstehenden Kosten. Die Kosten hierfür dürfen aber nicht mittels Nutzerwechselgebühr o.ä. auf den oder die Mieter umgewälzt werden.
des Verbrauches kann, aber muss nicht vorgenommen werden,um den Verbrauch zwischen vorigem und neuem Wohnungsnutzer aufzuteilen. Eine rein rechnerische Kostenaufteilung nach GradtagszahlenGradtagszahl
Die so genannte Gradtagszahl stellt einen Maßstab für den Temperaturverlauf einer Heizperiode dar. Je höher die Gradtagszahl ausfällt, um so kälter war es und um so mehr musste geheizt werden. Die monatliche Gradtagszahl wird vom Deutschen Wetterdienst als Differenz zwischen der mittleren Außentemperatur an den Heiztagen und einer festgelegten Rauminnentemperatur (z.B. 19°C), multipliziert mit der Anzahl der Heiztage, ermittelt. Die Summe der Zahlen aus allen Monaten bildet dann die Jahresgradtagszahl. Die durchschnittliche Gradtagszahl und deren Verteilung auf die einzelnen Monate spielt im Verfahren der Heizkostenabrechnung eine Rolle. Und zwar immer dann, wenn Mieter oder Eigentümer im Verlaufe einer Abrechnungsperiode Ein- oder Ausziehen. Dafür ist eine durchschnittliche Verteilung der Gradtagszahlanteile in der so genannten Gradtagszahltabelle der Heizkostenverordnung festgeschrieben.
ist bei HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
nach dem Verdunstungsprinzip wegen der technischen Besonderheiten dieses Gerätetyps immer eine Trennung nach Gradtagzahlen sogar zu empfehlen. Zwischenablesungen an diesen Heizkostenveteilern sind nur dann sinnvoll, wenn wenigstens 400 Gradtagszahlen verstrichen sind ( siehe http://www.heiz-tipp.de/modules.php?name=DocTree&dtIsBlk=y&dtFull=y&dtId=656&gradtagszahltabelle ). Bei den GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
, also der teilweisen Umlage der HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
nach m², muss eine Bewertung der für den AbrechnungszeitraumAbrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum wird bei einer Heizkostenabrechnung angegeben und umfasst in der Regel ein Kalenderjahr bzw. 12 Monate. Den Anfangs- und Endtermin kann der Vermieter selbst festlegen, jedoch müssen alle abrechenbaren Betriebskostenbestandteile einer Heiz- und Warmwassserkostenrechnung im Abrechnungszeitraum anfallen und dürfen auch nur für diesen Zeitraum abgerechnet werden. Nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes hat der Vermieter ein Jahr Zeit zur Abrechnung und zum Nachweis der Verwendung der Vorschüsse. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip kann die Auslesung aus organisatorischen Gründen auch um einige Tage vom Ende des Abrechnungszeitraumes abweichen. Bei elektronischen Heizkostenverteilern ist eine stichtaggenaue Zuordnung möglich (z.B. der 31.12. eines Jahres)
relevanten WohnflächeWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
nach Gradtagszahlen vorgenommen werden. D.h. die von Ihnen bewohnte Wohnfläche erhält nachvollziehbar im Winter ein größeres Gewicht als im Sommer.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von now am 10.04.2009, 08:31 ]


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pina
wenige Beiträge


  geschrieben: 21.04.2009, 11:26   
Hallo ihr Spezialisten! Ich habe eine Wohnung geerbt die im Vorjahr leer gestanden hat und seit Januar 2009 an eine Familie vermietet werden konnte. Nun stehe ich vor der ersten Nebenkostenabrechnung und bin nicht sicher, wie ich die durchführen soll. Genau gesagt habe ich zwei Probleme:
1. Die Firma techem erstellte in der Vergangenheit immer vom 31.03. des Vorjahres bis zum 01.04. des laufenden Jahres eine Heizkostenabrechnung. Es existieren elektronische Messgeräte. Nun habe ich bei Einzug der Familie die Zählerstände (zwei Zahlen) mit den Mieteren zusammen abgelesen und werde diese Stände an techem melden. Dann bekommen die Mieter aber eine Heizkostenrechnung für die Monate Jan. bis März zzgl. der techem-Abrechnungskosten. Ist das rechtlich in Ordnung?
2. Im Wohnzimmer dieser Wohnung befindet sich ein Kachelofen. Um Heizkosten der Ölheizung zu sparen haben die neuen Mieter den ganzen Winter über fast ausschließlich den Kachelofen mit Holz beheizt und die Heizkörper im Wohnzimmer abgedreht. Bemerkenswert dabei ist nur, dass die Mieter dadurch eine Zimmertemperatur von über 30 Grad erreicht haben und diese auch all die Monate über als angenehm empfanden. Wie reagieren die Heizkostenmessgeräte auf eine so hohe Raumtemperatur, wenn gleichzeitig die Heizkörper selbst abgedreht sind. Kann es sein, dass der gewünschte Einspareffekt dadurch zunichte gemacht wurde, weil die Messgeräte auf die hohe Zimmertemperatur reagiert haben? Dann bekomme ich als Vermieter bestimmt Ärger mit den Mietern, da die mit einer Rückzahlung rechnen.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand eine qualifiziert Antwort auf die beiden Fragen geben könnte. Herzlichen Dank im voraus.


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 21.04.2009, 15:12   
zum ersten Teil und Frage.
Die Abrechnungskosten eines Dienstleisters werden summiert mit den HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
auf alle Mieter nach ihrem anteilgem Verbrauch umgelegt. Die ZwischenablesungZwischenablesung
Eine Zwischenablesung der Stände der Heizkostenverteiler, Wasseruhren bzw. der Wärmemengenzähler ist für den ein- bzw. ausziehenden Mieter eine wichtige Maßnahme zur Zuordnung der entstandenen bzw. entstehenden Kosten. Die Kosten hierfür dürfen aber nicht mittels Nutzerwechselgebühr o.ä. auf den oder die Mieter umgewälzt werden.
war wichtig und richtig, so können die Kosten zwischen dem LeerstandLeerstand
Der Leerstand von Wohnungen innnerhalb eines Hauses kann die Heizkosten für benachbahrte Wohnungen beträchtlich erhöhen. So steigen bereits bei zwei angrenzenden leer stehenden Wohnungen die Heizkosten um bis zu 35%, wenn 70% der Kosten verbrauchsabhängig umgelegt werden. Die verbrauchsunabhängige Komponente der Heizkostenabrechnung sichert, dass der Teil der Heizkosten, der für den Leerstand entsteht, vom Vermieter zu tragen ist.
und dem Mieter korrekt aufgeteilt werden.

zum zweiten Teil und Frage.

Wenn die Raumtemperatur tatsächlich uber einen längeren Zeitraum über 30°C lag, müssen Sie davon ausgehen, das die Geräte dieses registriert haben. Elektronische HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
arbeitenArbeit
Arbeit im physikalischen Sinne stellt die in einem Vorgang verbrauchte Wärme- bzw. Energiemenge dar. Die physikalische Einheit ist die kiloWattstunde (kWh). Eine Energiemenge von einer kWh wird verbraucht, wenn z.B. ein Heizgerät mit einer Anschlussleistung von 1 kW eine Stunde ununterbrochen in Betrieb ist. 
auf Basis einer Temperaturdifferenz zwischen Heizkörperoberfläche und Raumluft. Ist diese größer als 4 KelvinKelvin
Das Kelvin (K) ist nach dem internationalen Einheitensystem die Basiseinheit der Temperatur. Es besitzt die gleiche Skalierung (Skaleneinteilung) wie °C, aber im Gegensatz dazu einen absoluten Nullpunkt bei -273,15 °C. Folglich ist entspricht eine Temperatur von 0°C in Kelvin ausgedrückt 273,15 K.
Ein Kelvin wird auch für die Angabe von Temperaturdifferenzen genutzt. Dabei entspricht ein Kelvin einem Temperaturunterschied von einem Grad. Wird also z.B. Luft von 17°C auf 20°C erwärmt, entspricht dies einem Temperaturunterschied von 3 Grad (veraltet) oder 3 K. Wir finden das Kelvin z.B. in der Einheit für den U-Wert W/(m²K).
(°C) und höher als 23°C, müssen die Geräte beginnen zu zählen. Bitte prüfen Sie ob es tatsächlich zu einem Zählfortschritt kam. Anhand der Abrechnung können Sie erkennen wie hoch der Kostenanteil für diese EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
, wenn angefallen, ist.


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pferdehuf
wenige Beiträge


  geschrieben: 21.04.2009, 19:28   
Habe soeben meine NK für 2008 erhalten. Frage eines Laien: Auf der Heizkostenabrechnung ist der Gesamtverbrauch an Heizöl um 10.000 Liter höher als im Vorjahr. Die Gesamtverbrauchswerte aller Mieter liegen jedoch unter dem des Vorjahres. Kann das sein? Zeigt sich der Ölverbrauch nicht auch an den abgelesenen Einheiten? Habe weniger Einheiten verbraucht, muss aber 50 % mehr bezahlen. Danke im Voraus

  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  pferdehuf
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 22.04.2009, 10:44   
Präzise Ölverbrauchsangaben anzugeben sind immer problematisch, wenn es keine Durchflussmengenmessung gibt. Im Normalfall wird der Anfangsbestand zu Beginn der Heizperiode ermittelt (aus dem Füllstand geschätzt), dann kommt der Zukauf hinzu und am Ende des Jahres bleibt Öl im Tank übrig; die Menge die für die nächste Abrechnungsperiode den Anfangsbestand darstellt. Fehlerquellen: Ablesetag des Füllstandes nicht am 31.12. bzw. 1.1., falsche Volumenermittlung, unterschiedliche Füllstande in Batterietankanlagen u.a.m.. Und selbst wenn das alles auszuschließen ist, entspricht die Anzahl der Verbrauchseinheiten an den Heizkörpern nicht der verbrauchten Ölmenge, da die Zähleinheiten auf HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
nicht die verbrauchte Energiemenge im physikalischen Sinne wiederspiegeln.


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