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Thema: HeizkostenVO- konforme Nutzergruppen
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: HeizkostenVO- konforme NutzergruppenDruckerfreundliche Version
siggi
wenige Beiträge


  geschrieben: 24.01.2008, 19:49   
ein hallo an alle kundigen, unsere abrechnung 2007 ist da.. die reinen heizkosten betreffend haben wir in unserer wohnung den umständen entsprechend(das haus ist energetisch eine katastrophe... habe ich mir gerade nochmal hier berechnen lassen) noch ganz gut geheizt. da unsere wohnung einen separaten wärmemengenzähler hat, ist das ganz gut ablesbar.. wir haben (nach kwh) nur 9% des gesamten hausverbráuches, bei einem wohnflächenanteil von ca. 22% finde ich das ganz ok.
nun wird aber durch die ng-aufteilung vor erneuter splittung wieder alles in einen topf geworfen. gibt es eine hkvo- konforme möglichkeit, unseren energieverbrauch auch separat zu berechnen? zur zeit subventionieren wir ganz klar den notwendigerweise hohen bedarf der anderen mieter. die ww- bereitung erfolgt zentral, so dasz die frage der "gemeinschaftlich entstandenen" kossten zu berücksichtigen ist.
freue mich auf eine antwort, sollten noch ergänzungen nötig sein.. mach ich gerne. danke schonmal vorab.
siggi (ps: es gibt noch zwei weitere ng mit jeweils separatem wmz im haus.. es wird aber alles erstmal zusammengeworfen, nach 30/70 aufgeteilt, wieder "ausgespuckt" und dann wieder in jeder ng 30/70 aufgeteilt... in den andren beiden ng sind verdunsterröhrechen, nur für unsere whg gibt es nur den wmz im keller..)


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 25.01.2008, 11:12   
Hallo Siggi, es wäre hilfreich die Struktur der HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
nochmal darzustellen, also wie groß ist die Gesamtfläche, welche NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
gibt es, wie erfolgt die Abtrennung der Nutzergruppen usw.. Wenn eine Skizze möglich ist, an meine eMail schicken.


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 26.01.2008, 17:24   
In solchen Anlagen erfolgt die Verteilung meist so:

Zuerst werden alle Kosten zusammengerechnet. Die Kosten für die Warmwasserbereitung werden von den HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
abgezogen. Alsdann werden die restlichen Heizkosten nach GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
und verbrauchsabhängigen Kosten ausfgeteilt. Die Grundkosten nach m² der beiden NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
und die VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
an Hand der Ablesewerte der beiden WärmemengenzählerWärmemengenzähler
waermemengenzaehlerDer Wärmemengenzähler ist eine Messgerät zur Ermittlung der Wärmemenge, die z.B. mit dem Heizungswasser in einem Heizkreis abgegeben wird. Der Wärmemengenzähler ermittelt dazu das durchfließende Wasservolumen sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf und errechnet daraus die Wärmemenge (m*c*dt). Wärmemengenzähler sind eichpflichtig (5 Jahre). Sie spielen vor allem bei der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenabrechnung eine bedeutende Rolle.
für die VorerfassungVorerfassung
Die Vorerfassung eines Wärmeverbrauches erfolgt mittels Wärmemengenzähler. Sie dient der Erfassung von Verbräuchen einer Nutzergruppe mit gleichen Erfassungsgeräten (z.B. Heizkostenverteiler).
. Dann werden die für die jeweiligen Nutzergruppen ermittelten Kosten wieder zusammengerechnet und gleich wieder in Grund- und Verbrauchskosten aufgeteilt. (es ist möglich, dass der Verteilschlüssel bei der VorverteilungVorverteilung
Der Wärmeverbrauch einer einzelnen Nutzergruppe mit gleicher Ausstattung von Geräten zur Heizkostenerfassung (Heizkostenverteiler) wird summarisch mit Wärmemengenzählern erfasst, um so zu einer Vorerfassung der Verbrauchskosten zu kommen. Es ist sinnvoll, die Gesamtheizkosten zunächst in Grundkosten und Verbrauchskosten vorzuverteilen, um alle Wärmeverbraucher unabhängig von der Art der Erfassung und Verbrauchshöhe an den Grundkosten angemessen zu beteiligen.
und innerhalb der Nutzergruppe unterschiedlich ist. Daher ist dieser Zwischenschritt nötig) Nun werden die Kosten innerhalb der Nutzergruppen jeweils nach HKV oder WMZ verteilt. Fertsch.


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