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Thema: Heizkostenverteiler elektr / Verdunster
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Heizkostenverteiler elektr / VerdunsterDruckerfreundliche Version
ClausSt
wenige Beiträge


  geschrieben: 14.10.2009, 10:21   
Ich bewohne eine Dachwohnung als Eigentumswohnung neueren Datums mit hervorragender Dämmung.
Die Heizkörper sind mit Verdunstungsröhrchen durch ISTA bestückt.Ich nutze die Heizkörper die über Fernwärme gespeist werden nicht. Stelle jedoch fest, dass die Verdunstung trotzdem einen Verbrauch anzeigt, klar durch die Wärme die über die Inverteranlage einströmt.Die Hausgemeinschaft will nicht auf elektronische Verteiler umrüsten.Muß ich jetzt bis 2013 (Umrüstpflicht) warten oder nicht, das heißt aber auch zahlen für nicht stattgefundenen Verbrauch!Im Bad wurde jetzt ein Handtuchheizkörper installiert,bei der Meßgerätebestückung wurde mir jetzt duch ISTA erklärt das hier kein Verdunster angebracht werden kann.Elektronisches Erfassungsgerät sei nicht statthaft, weil im Haus nur Verdunster installiert sind. Ist das richtig?ich verstehe immer nur, ich muß zahlen für etwas was ich nicht erhalten habe.Ich habe energetisch gehandelt und werde nur zusätzlich zur Kasse gebeten!Kann mir bitte jemand bei der Auflösung meiner Fragen helfen? Im voraus Danke.



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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 15.10.2009, 15:10   
Leider sind Ihre Schlußfolgerungen richtig! Bis auf die Problematik mit dem neuem Badheizkörper haben Sie keine Möglichkeit eine Änderung allein durchzusetzen. Interpretiert man jedoch die HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
, im Bezug auf die Ausstattungspflicht, könnte man u.U. eine Umrüstung auf elektronische HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
daraus ableiten. Eine Umrüstpficht für VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
besteht nicht generell. Nur Geräte die in der Verordnung vorgegebene Faktoren bzw. die heutigen Anforderungen nicht erfüllen müssen ersetzt werden. Vielleicht ist eine Aufklärungsarbeit über die Funktionweise sowie Nachteile eines verdunsters hier hilfreich.


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numero
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  geschrieben: 16.10.2009, 10:24   
Wir hatten bis 2007 Verdunster als Heihkostenverteiler. An meinem Handtuchheizkörper im Bad war damals auch ein Verdunster angebracht von Minol.

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numero
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  geschrieben: 16.10.2009, 10:59   
Wo steht das mit der Umrüstungspflicht 2013?

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energiewissen
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  geschrieben: 17.10.2009, 15:47   
Hallo, eine Frage:
Gibt es elektronische Heizkostenverteiler mit Schnittstelle zum Auslesen der Daten (über Bus oder per Funk, WLAN).
Hätte man die Daten aller EHKV sowie der WW-Uhren und des (z.B. Gas-) Hauptzählers, könnte man die Heizkostenabrechnung praktisch in Echtzeit machen und diese, so stelle ich mir das vor, komfortabel mit einem Webbroser (Internet oder nur lokal) darstellen.
Informationen wie z.B. wieviel EURO habe ich heute in Zimmer XY verheizt stünden zur Verfügung, dies mit der Hoffnung auf sparsameren Umgang mit Energie.


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Nicelink
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  geschrieben: 19.10.2009, 20:34   
Derartige Systeme gibt es. Voraussetzung ist jedoch der Einsatz von elektronischen HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
per Funk. M-Bus Systeme dagegen eignen sich eher bei Einsatz von Wärmezählern.


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numero
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  geschrieben: 29.11.2009, 12:36   
Wir haben 2008 von Verdungstern auf elektro. Heizkostenverteiler umgestellt. 2008 wurde die Erfassungsrate der EHKV mit 25 % errechnet. Es wäre interessant, welche Erfassungsrate mit den Verdunstern erzielt wurde. Kann mir jemand sagen, wie die Verdunstereinheiten in KWh umgerechnet werden?



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numero
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  geschrieben: 29.11.2009, 12:44   
Zweite Frage: Die Bewertungsfaktoren wurden nach Änderung von Verdunstern auf EHKV 2008 neu ermittelt. Dabei hat der Dienstleister die Auslegungstemperatur weiterhin mit 90/70/20 zugrunde gelegt. Ist dies korrekt oder schreibt nicht die EN 442 die Auslegungstemperatur mit 75/65/20 vor?

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Nicelink
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  geschrieben: 30.11.2009, 15:43   
Umrüstpflicht: Die Pflicht zur Umrüstung wurde in der neuen Heizkostenverordnung berücksichtigt. Danach müssen veraltete Messgeräte, also solche die den gesetzlichen Anforderungen und Normen nicht entsprechen, bis zum 31.12.2013 ausgetauscht werden.  Erfassungsquote: bei einer Erfassungsquote von unter 34 % sollte Ihre Verwaltung prüfen lassen ob es sich hier um eine s.g. EinrohrheizungEinrohrheizung
Bei einer Einrohrheizung sind die einzelnen Heizkörper in Reihe miteinander verbunden. Der Rücklauf des ersten Heizkörpers wird dabei zum Vorlauf des zweiten Heizkörpers, dessen Rücklauf wiederum zum Vorlauf des dritten wird, usw. usf.. Die Vorlauftemperatur ist demnach bei jedem folgenden Heizkörper geringer, was eine entsprechende Dimensionierung der Heizkörpergröße erfordert. Damit ein abgesperrter Heizkörper nicht zu einem Durchlussstopp führt, müssen spezielle Kurzschlussstrecken (Bypass) und Zweiwegeventile eingesetzt werden. Wegen der stetigen Abnahme der Temperatur in einem Strang, kann nur ein begrenzte Zahl von Heizkörpern in einem Heizkreis angeordnet werden.
handelt. Wenn sich dieses bestätigt muss ggf eine Korrektur der Abrechnung gemäß VDI 2077 erfolgen. VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
haben diesen Fakt durch ihr träges Anzeigeverhalten verschleiert. BewertungsfaktorBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
: Die Temperaturen zur Ermittlung der KC-Werte bei den von Ihnen genannten Temperaturen durchgeführt, Prüfkabine nach EN 834/835. Die Leistungsangaben von Heizkörperproduzenten ist dagegen auf 75°C begrenzt. Daher kommen hier unterschiedliche WattWatt
Das Watt ist die physikalische Einheit der Leistung. Leistung ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann.
  • Ein Heizkessel hat eine thermische Leistung von z. B. 18 kW (also 18000 Watt), wenn er in einer Stunde eine Wärmearbeit von 18 kWh verrichten kann. Dazu muss er etwa 1,8 Liter Heizöl oder 1,8 m³ Erdgas verbrennen.
  • Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Ein Fotovoltaikmodul hat eine Leistung von 50 Watt, wenn es bei einer Spannung von 12 Volt eine Stromstärke von ca. 4,2 Ampere liefert.
- Angaben zustande


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