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Thema: Heizkostenverteiler
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: HeizkostenverteilerDruckerfreundliche Version
kruse
wenige Beiträge


  geschrieben: 09.11.2010, 00:16   
Hallo,

ich habe ein Problem mit meiner Heizkostenabrechnung. Ich bewohne eine kleine Wohnung (40 qm). Bei mir wurden Mitte des vorigen Jahres die Verdampferröhrchen gegen elektronische Heizkostenverteiler ausgetauscht. Ich habe meine Betriebskostenabrechnung bekommen und soll 1000 € nachzahlen für Heizkosten.

Im Wohnzimmer hatte ich einen Zählerstand von 352 und im Bad 1958. Es kann doch nicht sein, dass ich im Bad einen so hohen Verbrauch habe. Bei den Verdampferröhrchen gab es nie Probleme, da brauchte ich nie Geld nachzahlen.
Kann es sein, dass der Heizkostenverteilen falsch zählt?

Anja


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 09.11.2010, 09:00   
Das kann sein, ist aber höchst unwahrscheinlich, denn Sie haben es in der Regel mit zugelassenen und sehr erprobten Geräten zu tun. Eher werden Fehler bei der Festlegung des BewertungsfaktorsBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
oder der Programmierung der HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
gemacht. Dann gibt es ja auch noch Ablesefehler, sofern die Geräte nicht per Funk ausgelesen werden. Kontrollieren Sie jetzt noch einmal dier Zählerstände von 2009. Die müssen im Speicher der Heizkostenverteiler noch auslesebar sein (Wechsel in der Anzeige). Dann lassen Sie sich die Heizkörperdatenblätter von Ihrem Vermieter zeigen. Ob Sie im Bad einen hohen Verbrauch hatten oder nicht kann in einem Forum nicht beatwortet werden. Es gibt zu viele Faktoren, die eine Rolle spielen (Lage des Raumes, Nutzergewohnheiten, Temperaturen in den Nachbarräumen, Fensterkippstellung, hydraulische Problem der Heizung u.a.m.).    
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


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ehack
wenige Beiträge


  geschrieben: 09.11.2010, 19:46   
Egal wo man sich informiert. In jeder Hinsicht führen diese EHKV immer wieder zu erheblichen Problemen. Vor allem betrifft dies natürlich den Verbraucher, der dann teilweise erhebliche Nachzahlungen leisten muss, bzw. dann sehr hohe Heizkosten im Vergleich zu vorher hat. Uns betrifft das auch, da sich unsere Heizkosten von einem Jahr auf das andere fast verdoppelt (von 800 auf 1500 €) haben.

Selbst Heizungsfachfirmen bestätigen, dass diese EHKV immer wieder Probleme bereiten.

Es wird immer wieder gebetsmühlenartig erklärt, dass diese EHKV genauer und besser den Verbrauch ermitteln, und dann wird immer darauf hingewiesen, dass die Einrohrheizung schuld ist, dass ein Ablgeich nach weiß was ich DIN durchgeführt werden muss, dass die Heizung entlüftet werden muss etc., etc. etc.

Ich glaube, keiner fühlt sich dafür so richtig zuständig.

Meiner Meinung nach gehören diese EHKV in den Müll, da diese mehr Probleme aufwerfen als lösen.



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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 09.11.2010, 23:09   
Ich kann Ihren Unmut für eine ggf. hohe Nachzahlung verstehen, jedoch finde ich in Ihren Ausführungen zahlreiche Hinweise für den Bedarf an Aufklärung. Die von Ihnen und zahlreichen Forumlesern festgestellte Änderung nach einer Umstellung auf elektronische Messgeräte wird oft zu einseitig interpretiert. Die Kostenverteilung mit einem VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
hat in der Vergangenheit deshalb keine Unmut erzeugt, da das Gerät, auf Grund seiner physikalischen Wirkungsweise, nicht in der Lage war eine derart differenzierte Ermittlung vorzunehmen. Allein die Trägheit mit der die Flüssigkeit verdunstet macht deutlich wie "genau" dieses Gerät in der Vergangenheit den anteiligen Verbrauch verteilen konnte. Bergiffe wie KaltverdunstungKaltverdunstung
Mit Kaltverdunstung bezeichnet man die Verdunstung der Anzeigeflüssigkeit (Methylbenzoat) aus Heizkostenverteilern, ohne dass der Heizkörper Wärme abgegeben hat. Die Kaltverdunstung findet immer statt, besonders aber bei höheren Umgebungstemperaturen. Um den entstehenden Fehler in der Heizkostenabrechnung auszugleichen erhalten die Heizkostenverteiler eine so genannte Kaltverdunstungsüberfüllung.
oder Warmablesung stehen für mangelhafte Verteilgenauigkeit. Ein elektronischer HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
registriert hingegen innerhalb weniger Minuten eine Wärmeabgabe und speichert zu dem die Werte ab. Berücksichtigen Sie auch, dass Heizkostenverteiler nur Kosten verteilen, welche durch den Gas- oder Ölverbauch entstanden sind. Preiserhöhungen können in einer solchen Wechselphase die veränderungen noch deutlicher ausfallen lassen. Eine Kostenverschiebung innerhalb eines Hauses nach der Umstellung auf elektronische Heizkostenverteiler muss entstehen, da ja eine individuellere, dem Verbrauch entsprechende Verteilung gefordert ist. Nicht selten gibt es auch Anfragen ob Ergebnisse der Verdunster nicht einer groben Pauschlierung gleich kommen, was eine entgegengesetzten Standpunkt darstellt. Verdunster und elektronische Heizkostenverteiler sind beides zugelassene und geprüfte Geräte. Sind sie entsprechend korrekt montiert und finden in ihren Heizanlagen die geforderten temperaturabhängigen Einsatzgrenzen liefern sie auch bestimmt die richtigen Ergebnisse. Auf jeden Fall sollte man den Heizkostenverteiler dazu nutzen sein Verbrauchsverhalten zu prüfen und das kann man nur mit einem elektronischen Heizkostenverteiler


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numero
viele Beiträge


  geschrieben: 11.11.2010, 10:32   
Auf der anderen Seite muss immer wieder festgestellt werden, dass beim Wechsel von Verdunstern zu EHKV oft die Kosten bei den Mehrverbrauchern einer Einrohrheizung drastisch steigen (um 100 % ist keine Seltenheit)und die Reduzierung der Kosten bei den Wenigverbrauchern drastisch sinken. Das hat nicht nur mit der Genauigkeit der EHKV zu tun, sondern die EHKV messen ausschließlich die Wärmeabgabe an den Heizkörpern, wogegen die Verdunster auch z.B. mindestens einen Teil der Rohrwärme messen, dadurch werden Nutzer, welche z.B. ihre Wohnung überwiegend oder ganz über die Rohrwärme heizen auch zu Kasse gebeten werden. Eine Messdienstfirma schreibt auf ihrer homepage, dass bei Einrohrheizungen, welche nicht optimal eingestellt sind (z.B. kein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde),keine EHKV eingesetzt werden sollten! Die Wärmeversorgung sei bei den einzelnen Wohnungen nicht gleich, sondern unterschiedlich.

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ehack
wenige Beiträge


  geschrieben: 11.11.2010, 16:50   
@numero

>>Eine Messdienstfirma schreibt auf ihrer homepage, dass bei Einrohrheizungen, welche nicht optimal eingestellt sind
(z.B. kein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde),keine EHKV eingesetzt werden sollten!

Ich bin mir nicht sicher, ob sie diese Messdienstfirma nennen können oder dürfen.

Ich möchte den Rahmen dieses Forums nicht sprengen, aber vielleicht wäre die Information hilfreich, wer einen hydraulischen Abgleich durchführt, die Messdienstfirma, ein Heizungsfachmann?

Da ich in einer ETW wohne, denke ich dass, eigentlich die Hausverwaltung dafür zuständig, bzw. verantwortlich ist, bzw. dies evtl. mehr in Richtung Rechtsbeistand geht.


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numero
viele Beiträge


  geschrieben: 12.11.2010, 19:28   
@ehack

Der hydraulische Abgleich wird nicht von der Messdienstfirma vorgenommen, sondern von einer Heizungsfachfirma.Der Verwalter ist hierfür zwar zuständig, wird aber erfahrungsgemäß selten die Initiative ergreifen.

Hier der link: www.bfw-gohl.de/l?Information:Einrohrheizung



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numero
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  geschrieben: 12.11.2010, 19:30   
Berichtigung:www.bfw-gohl.de/?Information: Einrohrheizung


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VeteranoAlfredo
wenige Beiträge


  geschrieben: 14.11.2010, 11:41   
Hallo Anja, ich habe das gleiche Problem, habe dies auch schön ausgiebig hier im Forum diskutiert.

Zu den Werten in Deinem Badezimmer mit fast 2000 Einheiten. 1. Frage: wie Groß ist der Heizkörper? Höhe x Länge und Tiefe in mm. 2. Frage: die Heizkper haben unterschiedliche Bewertungsfaktoren. Mein Heizkörper om Wohnzimmer hat einen Bewertungsfaktor von 1,958 während der im Badezimmer 0,556 als Faktor hat, dass muss b ei der Abrechnung berücksichtigt werden. Würde mich mal interessieren


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