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Thema: Heizkostenverteiler
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 > ]
VerfasserThema: HeizkostenverteilerDruckerfreundliche Version
Silava1816
wenige Beiträge


  geschrieben: 22.11.2006, 20:20   
Hallo und guten Abend,
wir haben eine Frage zu den Heizkostenverteiler. Wir wohnen in einen 2 Familienhaus jede Wohnung hat ca. 100 m² Wohnfläche. Vor einer Woche wurden techem funk Heizkostenverteiler an alle Heizkörper installiert. Jetzt meine frage: in unserer Wohnung sind neue Platten Heizkörper angebracht, in der Wohnung unten sind alte Rippenheizkörper(Gliederheizkörper) angebracht, müssen nicht alle Heizkörper gleich sein um eine genaue Abrechnung erstellen zu können? Kann uns hier jemanden weiterhelfen?

Danke und Gruß
Salvasilava


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 24.11.2006, 08:19   
Nein, es müssen nicht alle Heizkörper gleich sein. Unterschiedliche Heizkörper (Bauform, Konstruktion, Länge, Anschlußart) haben auch unterschiedliche UmrechnungsfaktorenUmrechnungsfaktor

Bei der Heizkostenabrechnung spiegelt der Umrechnungsfaktor (auch Bewertungsfaktor genannt) vor allem die unterschiedliche Leistung verschiedener Heizkörperbauformen und Größen bei einer bestimmten Heizwassertemperatur wieder. Außerdem spielt noch der Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler eine Rolle für die Größe des Faktors.

In der Gas-Abrechnung gibt der Umrechnungsfaktor den thermischen Energieinhalt (in kWh) des Erdgases wieder. Er wird mit dem verbrauchten Gasvolumen, das der Gaszähler in m³ anzeigt, multipliziert.

für die Bewertung. Wichtig ist, dass der Dienstleister (hier Techem) die richtigen Faktoren den unterschiedlichen Heizkörpern (aus einer Tabelle mit mehreren 1000 Heizkörpertypen) zuweist.
_________________
...besser gut beraten
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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 25.11.2006, 18:26   
Jede Heizkörperbauform wurde im laufe der Jahre ein- oder mehrmals im Labor gemessen und dabei der Montageort, der Wärmeübergangswiederstand und natürlich die LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
gemessen bzw. festgelegt.

Nur unter diesen Voraussetzungen haben die HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
ihre Zulassung erhalten. Dabei ist über die Zeit eine Datenbank entstanden, die einige 100 Tausend versch. Heizkörpertypen und Bauformen enthält. Mit diesen Daten wird bei Techem jeder Heizkostenverteiler "gefüttert" der dann entsprechend gleich den Verbrauchswert korigiert. Der Monteur programmiert sozusagen den UmrechnungsfaktorUmrechnungsfaktor

Bei der Heizkostenabrechnung spiegelt der Umrechnungsfaktor (auch Bewertungsfaktor genannt) vor allem die unterschiedliche Leistung verschiedener Heizkörperbauformen und Größen bei einer bestimmten Heizwassertemperatur wieder. Außerdem spielt noch der Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler eine Rolle für die Größe des Faktors.

In der Gas-Abrechnung gibt der Umrechnungsfaktor den thermischen Energieinhalt (in kWh) des Erdgases wieder. Er wird mit dem verbrauchten Gasvolumen, das der Gaszähler in m³ anzeigt, multipliziert.

ein.

Dadurch sind die Anzeigewerte vergleichbar, da eine bestimmte Wärmeabgabe einem bestimmtem Zählfortschritt entspricht unabhängig von Größe und Bauform des Heizkörpers. Das nennt man Produktscale.

Andere Messdienste arbeitenArbeit
Arbeit im physikalischen Sinne stellt die in einem Vorgang verbrauchte Wärme- bzw. Energiemenge dar. Die physikalische Einheit ist die kiloWattstunde (kWh). Eine Energiemenge von einer kWh wird verbraucht, wenn z.B. ein Heizgerät mit einer Anschlussleistung von 1 kW eine Stunde ununterbrochen in Betrieb ist. 
aber meist mit der Einheitsscale. Hier wird der Umrechnungsfaktor erst bei der Abrechnung berücksichtigt. Das Ergebnis ist aber dann identisch.


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tkiefer
wenige Beiträge


  geschrieben: 28.11.2006, 10:45   
Hallo,
als "nichtswissender" Mieter würde mich interessieren, wie man die Anzahl von Heizkostenverteilern pro Heizkörper ermittelt. An einem Heizkörper in meiner Wohnung sind derer 2 im Abstand von ca. 30cm angebracht (Heizkörper = Gusseisen, ca. 25cm tief, ca. 1m hoch, ca. 80cm breit - müsste nochmal nachmessen). Der Raum hat ca. 25m2 und ist durch eine große Doppelschiebetür mit einem Nebenraum von ca. 20m2 mit eigenen ca. 60cm breiten Heizkörper verbunden. Raumhöhe ist über 3m (Altbau). Sinnvollerweise ist der Heizkörper gegenüber der Fensterseite entfernt (5m Entfernung), was die Heizleistung/gefühlte Wärme im Raum erheblich senkt...

Nun bin ich im Zweifel, ob die o.g. Anbringung der zwei HKV korrekt ist. Wie kann man dies nachprüfen?

Vielen Dank für eine Antwort

Thoams


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 28.11.2006, 18:37   
Zwei HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
bringt man in der Regel an langen Heizkörpern an, die infolge ihrer Baulänge nicht gleichmäßig warm werden. Jeder Heizkostenverteiler zählt dabei praktisch nur eine Teilwärmeleistung des Heizkörpers, was sich in entsprechend geringeren UmrechnungsfaktorenUmrechnungsfaktor

Bei der Heizkostenabrechnung spiegelt der Umrechnungsfaktor (auch Bewertungsfaktor genannt) vor allem die unterschiedliche Leistung verschiedener Heizkörperbauformen und Größen bei einer bestimmten Heizwassertemperatur wieder. Außerdem spielt noch der Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler eine Rolle für die Größe des Faktors.

In der Gas-Abrechnung gibt der Umrechnungsfaktor den thermischen Energieinhalt (in kWh) des Erdgases wieder. Er wird mit dem verbrauchten Gasvolumen, das der Gaszähler in m³ anzeigt, multipliziert.

widerspiegelt . Man könnte sogar sogar noch mehr, z.B. 5 Heizkostenverteiler anbringen, wenn, vereinfachend gesagt, jeder nur für ein Fünftel des Heizkörpers zuständig wäre.
Fragen Sie Ihren Vermieter nach dem Heizkörperdatenblatt, was zur Klassifizierung des Heizkörpers (Bestimmung der Umrechnungsfaktoren) durch das Dienstleistungsunternehmen angelegt worden ist.
_________________
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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 02.12.2006, 19:29   
Also 2 HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
im Abstand von 30cm sind nicht notwendig. Wie now schon sagte ist das in der Regel bei Heizkörpern ab 2-3 Meter Baulänge der Fall. Abhängig vom Haizkörperund HKV Fabrikat.

Allerdings ist es auch nicht falsch wenn man an kurzen Heizkörpern mehrere Geräte anbringt, sofern man das im UmrechnungsfaktorUmrechnungsfaktor

Bei der Heizkostenabrechnung spiegelt der Umrechnungsfaktor (auch Bewertungsfaktor genannt) vor allem die unterschiedliche Leistung verschiedener Heizkörperbauformen und Größen bei einer bestimmten Heizwassertemperatur wieder. Außerdem spielt noch der Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler eine Rolle für die Größe des Faktors.

In der Gas-Abrechnung gibt der Umrechnungsfaktor den thermischen Energieinhalt (in kWh) des Erdgases wieder. Er wird mit dem verbrauchten Gasvolumen, das der Gaszähler in m³ anzeigt, multipliziert.

berücksichtigt. Es ist aber Geldverschwendung da man natürlich mehr Miet- und Ablesekosten hat.


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Sundimmer
einige Beiträge


  geschrieben: 15.02.2007, 12:45   
Meine ETW war vom 1.1.2006 bis 31.08.2006 nicht vermietet. In dieser Zeit waren alle 4 Heizkörper am Heizungs-Hauptstrang per Absperrventil abgesperrt und ausserdem alle Thermostatventile auf Stellung "0". Lt. Hausmeister handelt es sich um ein "Einrohrsytem", welches mit EHKV Typ 55 (TECHEM) mit Funkübertragung ausgerüstet sind.

Im o.g. Zeitraum hat ein HKV trotzdem ca. 210 Einheiten gezählt (die anderen jeweils 0). Daraufhin habe ich den fraglichen HKV austauschen und überprüfen lassen. Wie mir TECHEM jetzt mitteilt, ist der überprüfte HKV in Ordnung.

Wie kann die Wärmeregistrierung dann zustandekommen? Mit welchem minimalem Wärmeeintrag ist im Fall von Systemfehlern zu rechnen bzw. wo liegen eventuelle Toleranzgrenzen?

Zum Vergleich:
Heizperiode 2005 insgesamt 614 Einheiten, während des Leerstandes ungeheizt 210 Einheiten (Zeitraum 1.1.2006 bis 28.08.2006.

Wer hat eine plausible Erklärung bzw. Antworten auf meine Fragen?



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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 15.02.2007, 15:06   
In EinrohrheizungenEinrohrheizung
Bei einer Einrohrheizung sind die einzelnen Heizkörper in Reihe miteinander verbunden. Der Rücklauf des ersten Heizkörpers wird dabei zum Vorlauf des zweiten Heizkörpers, dessen Rücklauf wiederum zum Vorlauf des dritten wird, usw. usf.. Die Vorlauftemperatur ist demnach bei jedem folgenden Heizkörper geringer, was eine entsprechende Dimensionierung der Heizkörpergröße erfordert. Damit ein abgesperrter Heizkörper nicht zu einem Durchlussstopp führt, müssen spezielle Kurzschlussstrecken (Bypass) und Zweiwegeventile eingesetzt werden. Wegen der stetigen Abnahme der Temperatur in einem Strang, kann nur ein begrenzte Zahl von Heizkörpern in einem Heizkreis angeordnet werden.
kann eine Erwärmung des Heizkörpers über den BypassBypass
Ein Bypass ist eine Einrichtung in Heizungsanlagen, die einen zu hohen Pumpendruck, hervorgerufen durch geschlossene Heizkörperventile, abbaut. Der Bypass sitzt unmittelbar hinter der Umwälzpumpe. Der Öffnungsdruck kann eingestellt werden. In Anlagen mit leistungsgeregelten Pumpen kann der Bypass entfallen. Das Vorbeifließen von Heizungswasser auch bei geschlossenen Ventilen sichert dagegen eine Bypassstrecke in einer Einrohrheizung. Der Bypass wird in diesem Falle durch ein Rohr zwischen dem Zwei-Wege-Thermostatventil und dem Rücklauf realisiert. Ohne diese "Kurzschlussstrecke" würde beim Absperren des Ventils der Durchfluss im Heizkreis unterbrochen und der folgende Heizkörper bliebe kalt.
(KurzschlussstreckeKurzschlussstrecke
Eine Kurzschlussstrecke wird in einer Einrohrheizung benötigt, damit das Heizungswasser bei zugedrehtem Themostatventil am Heizkörper vorbei fließen und den folgenden Heizkörper mit Heizwasser versorgen kann. Voraussetzung dafür ist die Installation eines Zweiwegeventiles. Eine Kurzschlussstrecke kann man auch als Bypass oder Weiche bezeichnen.
) des Heizkörpers erfolgen. Es kommt zu einer WärmeübertragungWärmeübertragung
Wärme wird von einem zum anderen Körper bzw. Medium übertragen durch Konvektion, Wärmeleitung und/oder Wärmestrahlung.
durch WärmeleitungWärmeleitung
Jeder Stoff leitet Wärme mehr oder weniger gut in Abhängigkeit von der Struktur und der Dichte. Die Weiterleitung beruht darauf, das Wärme die atomare Struktur eines Stoffes in Schwingungen versetzt, die von Atom zu Atom weitergegeben werden.
und ggf. auch zu einer Mikrozirkulation über den Rücklaufanschluß (dort befindet sich bei einer Einrohrheizung ein T-Stück). Allerdings ist dieser Vorgang natürlich ausgeschlossen, wenn das Absperrventille des Kreises zu ist. Da wäre dann noch die Sonne, die bei sehr starker Einstrahlung zu einer Temperaturanhebung des Heizkörpers führt und der Zähler diese Temperatur erfasst. Allerdings erst oberhalb von 28°C (wenn ich mich nicht irre).
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Sundimmer
einige Beiträge


  geschrieben: 15.02.2007, 19:41   
Hm,
an Sonneneinstrahlung habe ich auch schon gedacht, aber die 3 Fenster -unter welchen jeweils ein Heizkörper angebricht ist - sind nach N-NO ausgerichtet, d.h. wenn überhaupt Sonneneinstrahlung in Frage kommt, dann wohl in den frühen Morgenstunden.

Gibt es eigentlich Erfahrungswerte für die Grössenordnung von tolerierbaren Messverfälschungen durch die beschriebenen Effekte bei Einrohrheizungen? Müssten sich nicht alle HKV in etwa gleich verhalten?

Ich beabsichtige die beobachteten 210 Einheiten bei der Heizkostenabrechnung nicht zu akzeptieren, weil physikalisch definitiv keine Heizenergie verbraucht werden konnte und dafür Zeugen benannt werden können. Habe ich Chancen damit durchzukommen oder ist die HKV-Anzeige unanfechtbar?

Was wird in der DIN EN 834 geregelt? Kann mir jemand diese Europa-Norm zugänglich machen?



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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 16.02.2007, 06:18   
In der EN steht nur drinne wie ein HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
aufgebaut ist und was er für technische Normen erfüllen muß.

Dieses Jahr2006 im Juli kam es fast überall in Leerwohnungen, die nicht gelüftet wurden zu fehlzählungen weil die Temperatur auf teilweise über 40 Grad gestiegen ist.

Nach obiger EN müssen die HKV aber schon ab 30 Grad anfangen zu zählen.


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Heizer
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