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Thema: Heizkostenabrechnung
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Heizkostenabrechnung Druckerfreundliche Version
Doris
wenige Beiträge


  geschrieben: 10.09.2008, 15:01   
Habe seit ein paar Wochen meinen alten Wärmezähler mit einem neuen der Marke Techem ausgewechselt. Nun kommt in der Messkapsel-Anzeige "kommulierte Energie" und kommuliertes Volumen" in kWh. Wie erfolgt hierfür die Berechnung der eingesetzten Energie (Heizöl). Hat mir jemand eine Musterabrechnung od. wie erstelle ich nun die Abrechng?

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  geschrieben: 12.09.2008, 10:20   
WärmemengenzählerWärmemengenzähler
waermemengenzaehlerDer Wärmemengenzähler ist eine Messgerät zur Ermittlung der Wärmemenge, die z.B. mit dem Heizungswasser in einem Heizkreis abgegeben wird. Der Wärmemengenzähler ermittelt dazu das durchfließende Wasservolumen sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf und errechnet daraus die Wärmemenge (m*c*dt). Wärmemengenzähler sind eichpflichtig (5 Jahre). Sie spielen vor allem bei der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenabrechnung eine bedeutende Rolle.
werden im Rahmen der HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
dazu benutzt, um den individuellen Wärmeverbrauch zu erfassen. Die aufzuteilenden HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
werden dann im Verhältniss der erfassten Verbrauchswerte aufgeteilt. Vereinfachtes Beispiel für ein Zweifamilienhaus: Für Mieter A werden 10 MWh Verbrauch angezeigt, für Mieter B 15 MWh. Die Heizkosten betrugen 2000 € (Die Energiemenge, die im gekauften Öl steckt, ist dabei unwichtig). Also sind für einen Verbrauch von 10 plus 15 MWh = 25 MWh 2000 € Kosten angefallen. 1 MWh verursacht demnach Kosten von 2000€/25 MWh= 80 €/MWh. Mieter A hat also 800 € zu zahlen, Mieter B 1200 €. Das ist wie gesagt stark vereinfacht und berücksichtigt die Berechnung des Kostenanteils für Warmwasserbereitung und die Aufteilung in VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
und GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
nicht. Wie haben Sie denn bisher abgerechnet? Durch den neuen Wärmezähler ändert sich an der Art der Abrechnung nichts. Kommulierte EnergieEnergie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.
ist die aufsummierte Gesamtenergiemenge vom Start weg. 


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ThomasMTK
wenige Beiträge


  geschrieben: 12.09.2008, 11:17   

Hallo liebe Heizer und Heizerinnen :-)

ich habe ein ernstes Problem mit meiner Heizkostenabrechnung 2007.  In der Abrechnung 2006 (kaltes Jahr) hatte ich einen Heizkostenverbrauch von 4.445 Einheiten(gemessen am in der Wohnung befindlichen Einheitenzähler). Soweit so gut. Jetzt soll ich im Jahr 2007 sage und schreibe 12.000 Einheiten verbraucht haben. Das sind 270% mehr Verbrauch! Interessant ist auch die Tatsache, dass der Vermieter den Zähler im Oktober 2007 hat austauschenlassen und der alte Zähler mit den Messadten bei der Wartungfirma ist. Ich habe seinerzeit beim Austausch keinen Zählerstand gesehen geschweige denn quittiert.

Welche Möglichkeiten habe ich nun, gegen diese sehr zweifelhafte Abrechnung meines Heizungsverbrauch vorzugehen?

Ich hoffe, jemand kann mir hier einige Tipps geben.

Danke schonmal vorab

Thomas 

 

 

 



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  geschrieben: 13.09.2008, 14:04   
Das Quittieren eines Ablesewertes ist in der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
nicht zwingend vorgeschrieben, jedoch sollte es ein Protokoll mit dem Endstand des WärmemengenzählersWärmemengenzähler
waermemengenzaehlerDer Wärmemengenzähler ist eine Messgerät zur Ermittlung der Wärmemenge, die z.B. mit dem Heizungswasser in einem Heizkreis abgegeben wird. Der Wärmemengenzähler ermittelt dazu das durchfließende Wasservolumen sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf und errechnet daraus die Wärmemenge (m*c*dt). Wärmemengenzähler sind eichpflichtig (5 Jahre). Sie spielen vor allem bei der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenabrechnung eine bedeutende Rolle.
geben, dass man Ihnen auf Anforderung zur Einsicht vorlegen sollte. Weshalb wurde denn der Zähler gewechselt? Die EichfristEichfrist
Für die Eichfrist bzw. Eichdauer gilt:
  • Stromzähler 16 Jahre
  • Gaszähler 8 Jahre
  • Wärmemengenzähler 5 Jahre
  • Kaltwasseruhr 6 Jahre
  • Warmwasseruhr 5 Jahre
Nach Ablauf der Frist werden die Zähler nicht in jedem Fall neu geeicht oder ausgetauscht. Bei Strom- und Gaszählern bsw. wird eine repräsentative Stichprobe gezogen und überprüft. Ergibt sich keine unzulässige Abweichung, wird die Eichdauer aller Zähler einer Serie verlängert, ohne das neue Eichmarken angebracht werden. Wasseruhren und Wärmemengenzähler werden in der Regel gegen neue getauscht. Werden eichpflichtige Zähler nach Ablauf der Gültigkeit weiter bei Abrechnungen weiter benutzt, so kann die Abrechnung angefochten werden.
für Wärmemengenzähler beträgt 5 Jahre, ein Wechsel wird dann erforderlich. Zur Zahl der EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
: Wärmemengenzähler zeigen den Wärmeverbrauch meist in kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
an. Dividieren Sie den Jahreswert, also z.B. die 12000 durch die m² gemietete WohnflächeWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
. Ein Wert zwischen 125 und 160 kWh entspricht dem Durchschnittsverbrauch in der Bundesrepublik in der Heizperiode 2006/2007. Unterschiede ergeben sich vor allem infolge der regionalen Temperaturunterschiede, aber auch durch die Lage der Wohnung im Haus bzw. der wärmtechnischen Eigenschaften (gut oder nicht gut gedämmt) der Wohnung.


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