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Thema: Heizkosten Schätzung
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Heizkosten SchätzungDruckerfreundliche Version
Cassiel
wenige Beiträge


  geschrieben: 07.02.2010, 13:19   
Moin Moin,

ich mußte für das Jahr 08 ziemlich viel nachzahlen weil meine Heizkosten geschätzt wurden....
Der 1. Ablese Termin konnte nicht wrgenommen werden und beim 2. blesungstermin ist keiner von der Ablesefirma erschienen.. Meine Frau und ich haben uns nichts dabei gedacht und nunja, wir mußten ca. 300€ nachzahlen.
Nebenbei wurden bei der Ablesung überall neue Ablesegeräte installiert (natürlich nicht bei uns weil ja keiner vom Ableseservice vorbeikam).

Nun war der Ablesetermin in diesem Jahr, und man sagte uns man könne die "alten Geräte" jetzt nicht austauschen (das würde 80€ kosten.. was letztes Jahr noch kostenfrei war)... aber was mich viel mehr ärgert:

Usere Heizkosten sollen nun schon wieder geschätzt werden und das sehe ich nicht ein, da man ja die alten Geräte ablesen kann.
Das jedoch lehnt der Ableseservice ab.

Begründung des Ablesedienstes:
Ihre "alten Geräte" beinhalten flüssigkeit und diese wird sicherlich schon komplett verdunstet sein nach 2 Jahren....

meine Frau und ich heizen wirklich nicht viel (unsere normale Raum Temperatur liegt zwischen 17 und 20°C.) und selbst ich als "doofer" Laie sehe das die füllstände noch zu min. 50 - 70% voll sind an den ablese Geräten.

meine fragen hierzu:

Was kann ich gegen die nächste Schätzung machen? Die Ordnungsmäßige Erfassung des Verbrauchs sollte doch eigentlich gewährleistet sein.

Gibt es eventuel die möglichkeit Geld zurückzubekommen (von der 1. Schätzung).?

Mit freundlichen und Hoffnungsvollen Grüßen
Cassiel


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David74
wenige Beiträge


  geschrieben: 08.02.2010, 16:47   
Hallo,

ich bin am 21.02.09 aus meiner Wohnung ausgezogen und habe nun meine Heizkostenabrechnung für 09 bekommen.Für 59 Tage soll ich 446€ bezahlen.Nur zum vergleich, ich habe für das komplette Jahr 2008 707€ bezahlt.Abgerechnet wurde nach Gradzahltagen da Verdunstersystem. Habe in vielen Foren gelesen das Gradzahltage die bessere Art ist, aber ich halte es für unverschämt die Heizkosten der Nachmieter mitzahlen zu müssen. Weiss jemand ob ich was dagegen machen kann???

Gruss David



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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 08.02.2010, 19:39   
@cassiel: Wenn der von Ihnen beschrieben Fall so abgelaufen ist ensteht folgende rechtliche Situation. Der Vermieter ist verpflichtet eine Ablesung durchzuführen, zwingend. Hierzu beauftragt er einen Dienstleister. Eine SchätzungSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
darf durchgeführt werden und ist zulässig, wenn der Vermieter nachweisen kann, dass er alles versucht hat um eine Ablesung zu ermöglichen. I.d.R. werden den Mietern zwei kostenfreie Termine ermöglicht. Danach muss die Hausverwaltung entscheiden ob ein kostenpflichtiger dritter Termin folgen soll. Das nunmehr auf Grund des fehlenden Ampullentausches wieder eine Schätzung erfolgen muss ist formell richtig. Allerdings ist nunmehr die Frage zu beantworten, hat die Verwaltung alles getan um Sie zur Ablesung aufzufordern und kann sie belegen, dass Sie der Aufforderung nicht nachgekommen sind, dann ist die Schätzung rechtens. Sollte dieses jedoch nicht der Fall sein ist die Schätzung nicht durch Sie zu vertreten und Sie hätten ein KürzungsrechtKürzungsrecht

Werden die Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser entgegen den Vorschriften der Heizkostenverordnung nicht verbrauchsabhängig abgerechnet, haben Nutzer gemäß § 12 Abs. 1 Heizkostenverordnung das Recht, den auf sie entfallenden Anteil um 15% zu kürzen.

, da die Abrechnung einer Pauschalierung nahe kommt. Allerdings ist die bwertung durch gerichte nocht nicht eindeutig entschieden worden. Daher kann hier auch kein eindeutitiges JA zu einer Kürzung der berechneten HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
erfolgen.

_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 08.02.2010, 19:41 ]


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Nicelink
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  geschrieben: 08.02.2010, 19:46   
@david74: Das die HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
so hoch sind liegt daran, dass Ihr AbrechnungszeitraumAbrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum wird bei einer Heizkostenabrechnung angegeben und umfasst in der Regel ein Kalenderjahr bzw. 12 Monate. Den Anfangs- und Endtermin kann der Vermieter selbst festlegen, jedoch müssen alle abrechenbaren Betriebskostenbestandteile einer Heiz- und Warmwassserkostenrechnung im Abrechnungszeitraum anfallen und dürfen auch nur für diesen Zeitraum abgerechnet werden. Nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes hat der Vermieter ein Jahr Zeit zur Abrechnung und zum Nachweis der Verwendung der Vorschüsse. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip kann die Auslesung aus organisatorischen Gründen auch um einige Tage vom Ende des Abrechnungszeitraumes abweichen. Bei elektronischen Heizkostenverteilern ist eine stichtaggenaue Zuordnung möglich (z.B. der 31.12. eines Jahres)
nur Heizmonate umfasst. Auf Grund der Messgeräte, hier VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
, muss Ihr Verbrauch nach Gradtagen errechnet werden. Diese geschieht aus dem Grund, da ein Verdunster in dieser kurzen Zeit, zwei Monate, keine plausiblen Verbräuche liefern kann. Wenn keine anderen Punkte in Ihrer Abrechnung Fragen aufwerfen, dann werden Sie mit diesem Ergebnis leben müssen, leider!
_________________


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Cassiel
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  geschrieben: 09.02.2010, 14:18   
Vielen dank für diese Hinweise, Tipps

Wäre es nicht theoretisch möglich die Ablesegeräte abzulesen und auf 2 Jahre zu berechnen (dürfte doch theoretisch keinen großen Unterschied machen ob ich auf 12 oder 24 monate rechne) und da ich mir mehr als 100% sicher bin das Wir ziemlich "über den Tisch gezogen" worden sind, wäre es schön zu wissen ob es da eventuel eine möglichkeit gibt die mir das Recht gibt eine abbrechnung auf 2 Jahre zu fordern (wobei ich leider denke das es sowas nicht geben wird).

Vielen Danke
Cassiel


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Nicelink
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  geschrieben: 09.02.2010, 18:44   
Ihre Intension kann ich gut verstehen. Den Ablesewert auf zwei Jahre zu verteilen würde ich nicht wollen. Bedenken Sie, dass eine Ampulle nur für eine Heizperiode eine s.g. KaltverdunstungsvorgabeKaltverdunstungsvorgabe
Um die Kaltverdunstung und die damit verbundene fehlerhafte Zuordnung von Verbrauchseinheiten in Heizkostenabrechnungen zu kompensieren, erhalten Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip eine Überfüllung. Diese Überfüllung oder Vorgabe entspricht der Eigenverdunstung der Flüssigkeit für eine heizfreie Zeit von 120 Tagen (nach DIN 4713 bzw. EN 835).
hat. Sie würden also gegenüber den anderen Mietern deutlich benachteiligt werden. Eine SchätzungSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
erfolgt im Normalfall auf Basis des prozentualen Anteils des Vorjahres. Haben Sie im Vorjahr 4 % des gesamten Anteils, so werden Sie in diesem Jahr mit der selben Bewertung rechnen müssen. Eine Einigung mit dem Vermieter auf ein anderes Ergebnis ist natürlich immer möglich.
_________________


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David74
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  geschrieben: 10.02.2010, 14:44   
@Nicelink:hallo, erstmal danke für die antwort.ich hab aber mal gelesen das bei über 400gradzahltagen eine ablesung sinnvoll wäre.bei mir sind es 440 gradzahltage von der letzten ablesung bis zum auszug. an den abrechnungen der letzten jahre (im schnitt 750striche) zu der aktuellen(978striche) erkenn ich halt einen grossen unterschied und finde es nicht richtig die verschwendung der nachmieter zahlen zu müssen.gruss David

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Nicelink
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  geschrieben: 15.02.2010, 23:31   
Das ist korrekt so! Jedoch ist der Stichtag wohl der 31.12. und dann würden die Gradtage bzw. Promille nicht ausreichen. Es ist hier eine Auslegungssache. Wenn der Ablestermin immer zum selben Datum stattfinden würde, wäre eine Berechnung nach dem tatsächlichem Einsatz nachvollziehbar. Jedoch beziehen sich die Kosten wiederum nicht auf diesen Zeitraum, sondern auf den der Abrechnung. Aus diesem Grunde sollten die Ablesungen, besonders bei VerdunsternVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
und anderen nicht speicherfähigen Geräten, ein Zeitfenster von plus/minus 14 Tagen zum Stichtag nicht überschreiten. Zieht kein Mieter aus ist es relativ unkritisch. In Ihrem Fall zeigt sich aber ein gerätespezifischer Nachteil.

_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 15.02.2010, 23:32 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 15.02.2010, 23:33 ]


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David74
wenige Beiträge


  geschrieben: 17.02.2010, 11:04   
@Nicelink:hab aber jetzt von den Nachbarn erfahren das zwei Heizkörper gegen größere ausgetauscht wurden und die Brunata diese Heizkörper abgelesen haben.Die hätten doch alle ablesen können. Machen sich größere Heizkörper beim Verbrauch der Verdunster bemerkbar?

Das kann doch alles nicht richtig sein.

Gruss David


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Nicelink
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  geschrieben: 17.02.2010, 21:14   
Bei einem Heizkörperwechsel ansich ändert sich nichts. Die alten Geräte kommen wieder an die neuen Heizkörper. Ändert sich jedoch die Heizkörperleistung ist dieses schon nicht mehr so einfach. Das Hindernis ist hier die KaltverdunstungsvorgabeKaltverdunstungsvorgabe
Um die Kaltverdunstung und die damit verbundene fehlerhafte Zuordnung von Verbrauchseinheiten in Heizkostenabrechnungen zu kompensieren, erhalten Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip eine Überfüllung. Diese Überfüllung oder Vorgabe entspricht der Eigenverdunstung der Flüssigkeit für eine heizfreie Zeit von 120 Tagen (nach DIN 4713 bzw. EN 835).
. Diese ist als s.g. Überfüllung in der Ampulle. Die Messung beginnt also nicht bei Null sondern bei +5. Es verdunstet also erst die Überfüllung bevor das Messgerät einen Verbrauch anzeigt. Wird während der Laufzeit ein neuer größerer Heizkörper installiert fehlt nicht nur diese Überfüllung, der BewertungsfaktorBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
ändert sich auch noch. Hier bleibt zwangsläufig und korrekter Weise nur die Berechnung auf Promill-Basis für diesen Zeitraum
_________________


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