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Thema: Heizkosten geschätzt? Gibt es nächstes Jahr Geld zurück??
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Heizkosten geschätzt? Gibt es nächstes Jahr Geld zurück??Druckerfreundliche Version
kookie
wenige Beiträge


  geschrieben: 22.04.2009, 19:26   
Hallo erstmal.... bin total verzweifelt seitdem ich meine Nebenkostenabrechnung bekommen habe.
Laut jener soll sich 206 € nachzahlen. Und das, obwohl ich erst am 15.08.2009 eingezogen bin. Abrechnungszeitraum ist daher deutlich 15.08.2009 - 31.12.2009. Ich konnte zu den 2 (!) Ableseterminen nicht da sein, hab den zweiten knapp verpasst und nun sowas. Ich hab mit meiner Vermieterin gesprochen und die meinte ich MUSS das jetzt zahlen und auf die nächste Abrechnung warten, bzw bis im Dezember das nächste mal abgelesen wird.
Aber das ist alles viel zu hoch geschätzt. Meine Wohnung hat 35 qm, ich zahle monatlich 40 € an Nebenkosten, und 60 € an Heizung. Die Schätzwerte betragen zB für Kaltwasser 70,530 und dass, obwohl wir jetzt April haben und ich stehe erst bei 58. Das gleiche beim Warmwasser, da wurde 50,105 geschätzt und ich bin jetzt gerade bei 42.
Für mich ich das völlig suspekt wie man solche Werte "erfinden" kann... Die Heizkosten sind vermutlich genauso horrend geschätzt worden. Ich bin selten zuhause an Wochenenden, bin sehr sparsam, und hab erst mitte November angefangen zu heizen, den halben Dezember war ich komplett weg.
Was kann ich jetzt tun?? Soll ich einfach zahlen und hoffen, dass ich bei der nächsten Abrechnung das Geld zurückbekomme? Bzw. ist das überhaupt möglich?
Ich hoffe mir kann jemand helfen, das ist meine erste eigene Wohnung und ich kenn mich da nicht so aus. DANKE!!



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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 22.04.2009, 23:03   
Der von Ihnen beschriebene Sachverhalt trifft nicht wenige Mieter alljährlich. Grundsätzlich gilt aber, dass eine Ablesung stattfinden muss. Es werden zwei kostenfreie Termine durch das Dienstleistungsunternehmen angeboten. Werden oder können diese nicht wahrgenommen werden, sind weitere Termine kostenpflichtig und vom Verursacher zu tragen. Eine SchätzungSchätzung
Eine Schätzung des anteiligen Wärme- und Wasserverbrauchs ist u.a.
  • bei einem Geräteausfall oder
  • wenn Nutzeinheiten nach mindestens zwei Ableseversuchen nicht zugänglich sind
zulässig. Die Schätzung muss an Hand nachvollziehbarer Regeln erfolgen, so z.B. nach vergleichbaren Werten für die betroffenen Räume aus den Vorjahren oder nach vergleichbaren Räumen in der betreffenden Abrechnungsperiode. Wenn allerdings mehr als 25 Prozent der Gesamtfläche eines Hauses / Liegenschaft nicht erfasst werden können, wird eine Schätzung als nicht mehr vertretbar angesehen. In diesem Fall werden alle Heizkosten nach einem festen Maßstab, meist der Quadratmeterzahl, verteilt.
nach zwei vergeblichen Versuchen ist nicht Konform der Verordnung und daher nicht ohne weiteres zulässig. Der Vermieter hat dafür Sorge zu tragen, dass abgelesen werden kann. Das eine Ablesung notwendig ist, zeigen auch die Abweichungen der Schätzungen von den z.Z. vorhandenen Zählerständen, zumindest bei den Wasserzählern. Auf eine Erstattung wegen zu hoher Schätzwerte bei der nächsten Abrechnung zu warten ist ein Irrtum. Es handelt sich bei dieser Art der Abrechnung um eine s.g. Verteilabrechnung d.b., die Abrechnung ist abschließend. Eine Berücksichtigung in der Folgeabrechnung würde zu einer nicht korrekten Abrechnung führen. Schlagen Sie Ihrem Vermieter vor die Ablesewerte dem Abrechnungsunternehmen mitzuteilen und eine korrigierte Abrechnung zu erstellen. Der Hinweis auf die deutlich abweichende Schätzung sollte als Grund mit benannt werden.


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kookie
wenige Beiträge


  geschrieben: 23.04.2009, 19:24   
Danke erstmal für die Antwort.
Allerdings verstehe ich eine Sache nicht ganz. Bei der nächsten Ablesung wird doch sicherlich deutlich, dass ich wahrscheinlich im Dezember z.B. erst bei 80 (Kaltwasser) angelangt bin. Das würde ja heißen, dass ich dann im Laufe des Jahres viel zu viel vorausgezahlt habe und und ich dadurch das Geld logischerweise zurückbekomme???


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 23.04.2009, 20:11   
...bei der Wasserabrechnung wird sich eine Korrektur, bedingt dadurch, dass die Zählerstände der Wasserzähler kommuliert erfasst werden, ergeben. Bei der Heizkostenverteilung wird das jedoch nicht der Fall sein, da die Geräte nur Jahreswerte liefern können. Sollten in Ihrer Wohnung VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
zur Anwendung kommen, müssen Sie davon ausgehen, dass die HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
auch für den laufenden AbrechnungszeitraumAbrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum wird bei einer Heizkostenabrechnung angegeben und umfasst in der Regel ein Kalenderjahr bzw. 12 Monate. Den Anfangs- und Endtermin kann der Vermieter selbst festlegen, jedoch müssen alle abrechenbaren Betriebskostenbestandteile einer Heiz- und Warmwassserkostenrechnung im Abrechnungszeitraum anfallen und dürfen auch nur für diesen Zeitraum abgerechnet werden. Nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes hat der Vermieter ein Jahr Zeit zur Abrechnung und zum Nachweis der Verwendung der Vorschüsse. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip kann die Auslesung aus organisatorischen Gründen auch um einige Tage vom Ende des Abrechnungszeitraumes abweichen. Bei elektronischen Heizkostenverteilern ist eine stichtaggenaue Zuordnung möglich (z.B. der 31.12. eines Jahres)
geschätzt werden müssen. Um eine korrekte Abrechnung zu erhalten sollte daher in jedem Fall eine Ablesung ermöglicht werden, auch wenn diese erst mit einem kostenpflichtigem dritten Termin möglich wird. Eine Nachablesung sollte auch in einem kurzem Zeitraum nach dem Stichtag erfolgen. In Ihrem Fall ist jedoch der Zeitraum für eine Nachablesung deutlich überschritten. So Ihr Vermieter seinen Pflichten nachgekommen ist, kann, wie bereits beschrieben, eine Korrektur der vorliegenden Abrechnung möglicherweise nur auf Kulanz erfolgen.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 23.04.2009, 20:15 ]


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