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Thema: heizkosten fussboden-/wandheizung
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: heizkosten fussboden-/wandheizungDruckerfreundliche Version
michi
wenige Beiträge


  geschrieben: 31.12.2007, 14:16   
hallo,
eine frage an erfahrene mitglieder zu heizkostenabrechnungen!
wir bewohnen in einem 3-familienhaus eine dachgeschosswohnung mit fußbodenheizung. die anderen zwei wohnungen sind mit wandheizkörpern ausgestattet. vorlauftemperatur der fußbodenheizung liegt 40°, die der wandheizung bei 60°. der verbrauch wird von den uhren abgelesen und prozentual (Einheiten) auf die verbrauchte ölmenge umgelegt. ist das so korrekt, denn bei dieser art von abrechnung bin ich mit meinen 40° vorlauftemperatur deutlich im nachteil gegenüber den 60° vorlauftemperaturen der anderen wohnungen, oder berücksichtigen die heizkostenzähler die temperaturdifferenz?
vielen dank für ratschläge bzw. aufklärung
mfg michi


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  michi
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 01.01.2008, 19:30   
WärmemengenzählerWärmemengenzähler
waermemengenzaehlerDer Wärmemengenzähler ist eine Messgerät zur Ermittlung der Wärmemenge, die z.B. mit dem Heizungswasser in einem Heizkreis abgegeben wird. Der Wärmemengenzähler ermittelt dazu das durchfließende Wasservolumen sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf und errechnet daraus die Wärmemenge (m*c*dt). Wärmemengenzähler sind eichpflichtig (5 Jahre). Sie spielen vor allem bei der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenabrechnung eine bedeutende Rolle.
berücksichtigen die Temperaturdifferenz und bilden aus dem Produkt von Wassermenge, Temperaturdifferenz zwischen Vor- und RücklaufRücklauf
Mit Rücklauf bezeichnet man die Rohrleitung in einem Heizkreis, in dem das abgekühlte Heizungswasser vom Heizkörper weggehend zum Heizkessel zurück fließt. In Solaranlagen ist der Rücklauf die Rohrleitung vom Wärmetauscher des Speichers zum Solarkollektor in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit.
und der spezifischen WärmekapazitätWärmekapazität
Die Wärmekapazität ist eine materialspezifische Größe. Sie zeigt an, wie viel Wärme durch den Baustoff aufgenommen werden kann. Sehr schwere dichte Stoffe (z.B. schwere Steine) haben eine hohe, leichte Stoffe, wie z.B. Wärmedämmstoffe haben eine geringe Wärmekapazität. Allerdings gibt es in der Gruppe der Wärmedämmstoffe auch beträchliche Unterschiede. So hat Mineralwolle eine geringe, eine Dämmschicht aus eingeblasenen Zelluloseflocken dagegen eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität. Die Wärmekapazität sagt nicht direkt etwas über die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien aus. Wasser hat eine besonders hohe Wärmekapazität, weshalb es sich gut zum Speichern von Wärme eignet.
von Wasser die Wärmemenge. HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
(sitzen auf dem Heizkörper mittig) berücksichtigen keine Temperaturdifferenz, sie erfassen nur die Temperatur am Anbringungsort und die Zeit.


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