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Thema: Heizkosten / Widerspruch
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Heizkosten / WiderspruchDruckerfreundliche Version
Mimo
wenige Beiträge


  geschrieben: 08.02.2011, 23:37   
Meiner extrem hohen Heizkostenabrechnung (1200 € Nachz.) für 2008/09 (35 % der Gesamtheizkosten = 2,75 €/m²) habe ich widersprochen. Das Haus hat 12 WE, wobei 9 an die zentale Heizungsanlage angeschlos-sen sind - meine Wohnung 56 m²: OG,Eckwohnung, Dach/ Dachboden/ Fassade ungedämmt, rechts u. links längere Zeit Leerstand. Der Vermieter hat den Einspruch erst einmal abgewiesen, allerdings meine Argumente nur z.T. beantwortet und das Zustandekommen der Kosten nicht erläutert. Im Vergleich der letzen 3 Jahre fallen unterschiedliche Flächenangaben auf: Zu Grunde gelegt wurden für
Heizkosten / Warmwasserkosten
2007/08 340,9 m²beh.NF / 340,9 m²NF
2008/09 374,6 m²beh.NF / 392,2 m²NF
2009/10 407,6 m²beh.NF / 407,6 m²NF
Die Gesamtfläche blieb mit 654 m² gleich. Meiner Bitte nach Erklärung der unerschiedlichen Flächen und ob und in welcher Größe Leerstände berücksichtigt worden sind, wurde nicht entsprochen. Informationen über den Verbrauch der anderen Wohnungen wurden mit Verweis auf Datenschutz abgelehnt. Konsultation des örtlichen Mietervereins brachte kein verwertbares Ergebnis außer: erst einmal unter Vorbehalt zahlen. Wer kann helfen: Kann ich die Abrechnung mit der Begründung unklare Flächen u. Verteilerschlüssel, nicht berücksichtigte Leerstände weiter und mit welchen Argumenten anfechten oder muß ich tatsächlich zahlen? Muß bei Widerspruch generell erst einmal unter Vorbehalt gezahlt werden, um ggf. rechtl. Schritte des Vermieters zu vermeiden?

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Mimo am 10.02.2011, 11:39 ]


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  geschrieben: 13.02.2011, 12:42   
Die Bezugsfläche für die GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
ist regelmäßig die Wohn- oder NutzflächeNutzfläche
Die Nutzfläche oder Gebäudenutzfläche ist in der Regel größer als die Wohnfläche. Oft ist im Gebäudebestand jedoch nur die Wohnfläche bekannt. Sie kann daher für die Erstellung von Energieausweisen entsprechend den Regeln zur  Datenaufnahme  und  Datenverwendung  im Wohngebäudebestand (EnEV 2007) vereinfachend mit dem Faktor 1,2 aus der Wohnfläche errechnet werden. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit beheiztem Keller ergibt sich ein Faktor von 1,35.
bzw. die direkt bzw. indirekt beheizbare Wohn- oder Nutzfläche. Daher ist eine Korrektur dieser Fläche bei LeerstandLeerstand
Der Leerstand von Wohnungen innnerhalb eines Hauses kann die Heizkosten für benachbahrte Wohnungen beträchtlich erhöhen. So steigen bereits bei zwei angrenzenden leer stehenden Wohnungen die Heizkosten um bis zu 35%, wenn 70% der Kosten verbrauchsabhängig umgelegt werden. Die verbrauchsunabhängige Komponente der Heizkostenabrechnung sichert, dass der Teil der Heizkosten, der für den Leerstand entsteht, vom Vermieter zu tragen ist.
nicht zulässig. Die Fläche müsste also in verschiedenen Heizperioden gleich bleiben wenn nicht einzelene Gebäudeteile durch Abriss oder Neubau weg oder hinzugekommen sind. Auf den Grundkosten des Leerstandes bleibt salopp gesagt der Vermieter sitzen. Der für Ihre Wohnsituation (außen, oben, Leerstand) berechnete WärmebedarfWärmebedarf
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.
dürfte beim 1,5 bis 2- fachen des Bedarfes einer Mittelwohnung liegen. Es wäre aus meiner Sicht zu prüfen, ob durch den Leerstand eine Mietminderung in Frage kommt. Immerhin handelt es sich um einen Mangel der Mietsache, bei deren Berechnung der HeizlastHeizlast
Die Heizlast ist jene Heizleistung, die einem Raum ständig zugeführt werden muss, um eine Temperatur im Raum von z. B. 20 °C konstant zu halten. Sie muss demnach genauso groß sein, wie die Summe der Wärmeverluste aus Wärmeleitung (Transmissionswärmebedarf) und Lüftung(Lüftungswärmebedarf). Die rechnerische Grundlage ist die DIN EN 12831.
von beheizten Nachbarwohnungen ausgegangen wurde.
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