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Thema: fehlerhafte Messung des HKV
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: fehlerhafte Messung des HKVDruckerfreundliche Version
Chazal
wenige Beiträge


  geschrieben: 24.02.2009, 15:14   
Hallo,

ich habe bereits alle Beiträge durchgeforstet aber nirgendwo so richtig mein Problem gefunden.

Mir kommen die gezählten Einheiten unserer Wohnung zu hoch vor. Das Wohnzimmer wird mit viel Glück ab und zu mal 20°C warm. Dabei läuft die Heizung Tag und Nacht auf der 5. Habe testweise auch schon mal den Drehgriff abmontiert und auch die Voreinstellung voll aufgdreht. Hilft nichts.
Umso mehr bin ich über die vielen Einheiten und die damit verbundenen Kosten überrascht.
Die Wohnanlage hat 32 Wohnungen, insgesamt 1674qm, unsere Wohnung hat 58qm. 4 Etagen, wir ganz oben, Fernheizung.
Lt. letzter Abrechnung 106220 kWh Fernwärme geliefert, insgesamt 112.293 Einheiten gezählt. Abrechnung erfolgt 50%/50%.
Wir hatten 6.641 Einheiten, davon allein über 5.000 im Wohnzimmer. Das ist erstmal nachvollziehbar, da hier auch am meisten geheizt wird.
Allerdings habe ich angesichts der hohen Rechnung (795,04€) mal die Werte im Haus verglichen. Ich komme da im Durchschnitt auf 65,37 Einheiten je qm (meine Wohnung und Einheiten dabei weggelassen). Für meine Wohnung ergeben sich 113,66 Einheiten je qm. Das scheint mir doch sehr viel mehr als der Durchschnitt. Und das obwohl, das Wohnzimmer selten mehr als 20°C erreicht. Die Leute unter uns haben es immer schön warm und dabei wesentlich weniger Einheiten. Die Wände sind irgendwie gedämmt, ebenfalls die oberste Geschßdecke.
So, nun komme ich mal zu meiner Frage. Kann es möglich sein, dass der HKV mehr zählt, als tatsächlich ankommt? So wie ich das verstehe mißt dieser ja nicht die Wärmemenge, sondern rechnet sich diese irgendwie aus. Wenn ich aber nun ganz oben wohne und gar nicht die "Normalleistung" ankommt, dann "weiß" das der HKV ja nicht und zählt munter weiter. Kann es also sein, dass die Werte und damit auch die Abrechnung falsch ist? Wie kann ich dies dem Vermieter nachweisen und vor allen dazu bringen diesen Mangel abzustellen?
gibt es irgendwie ne Praktikermethode, wie ich mit einfachsten Hilfsmitteln feststellen kann, wie hoch die Zulauf- und Ablauftemperatur ist? Vielleicht mal ein Themometer auf die Leitungen legen?

Vielen Dank für die Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Chazal


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muffeline
einige Beiträge


  geschrieben: 25.02.2009, 08:59   
Mir gehts ähnlich, die Bude wird nicht warm, aber der Zähler rennt und rennt. Welche Firma steht denn an dem Messgerät dran?

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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 25.02.2009, 10:46   
Hallo Chazal,

wenn es trotz ununterbrochenem Heizbetrieb nicht warm genug wird (min. 20°C), liegt ein Mangel der Mietsache vor - informieren Sie den Vermieter und fordern Sie ihn auf, den Mangel abzustellen. Die Ursachen sind vielfältig: Mangelhafte WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
, zu klein dimensionierte Heizkörper, zu niedrige VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
, zu geringer Volumenstrom durch den Heizkörper...
Die Funktionsfähigkeit der HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
anzuzweifeln bringt in der Regel nichts. Es handelt sich um ein ausgereifte Geräte mit sehr geringer Ausfallrate.
Wenn Sie ganz oben wohnen, haben Sie rechnerisch, aber auch praktisch und statistisch belegbar, immer einen höheren WärmebedarfWärmebedarf
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.
, was sich dann auch in einer höheren Zahl von Verbrauchseinheiten wiederspiegeln muss. Die Leute unter Ihnen haben es immer schön warm, weil sie nach oben hin keine Wärmeverluste haben, wahrscheinlich aber auch nicht nach unten, wenn dort ein anderer Mieter heizt.
Es ist möglich, dass die Anzahl der Verbrauchseinheiten nicht die vom Heizkörper abgegebene Wärmemenge repräsentiert. Am Anbringungsort des Verteilers (bei etwa 75% Bauhöhe) kann bei voll geöffnetem Ventil zwar die gleiche Temperatur herrschen wie bei einem vergleichbaren Heizkörper einer anderen Wohnung, z.B. im Erdgeschoss. Aber infolge eines geringeren Heizwasserdurchflusses könnte die RücklauftemperaturRücklauftemperatur
Mit Rücklauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Wärmeerzeuger zurückfließenden Heizungswassers.
bei Ihrem Heizkörper deutlich niedriger als bei dem Heizkörper im Erdgeschoss ausfallen. Ein solcher Zustand, der als fehlender oder mangelhafter hydraulischer Abgleichhydraulischer Abgleich
Mit hydraulischer Abgleich bezeichnet man die optimale Abstimmung des Wasserdurchflusses durch Heizkreise bzw. einzelne Heizkörper und Rohre entsprechend den Erfordernissen. In jedem Heizkreis bzw. über jedem Heizkörper sollte annähernd der gleiche Druck und damit die gleiche Durchflussmenge zur Verfügung stehen. Fehlender hydraulischer Abgleich führt zu überhöhter oder zu geringer Wärmeabgabe einzelner Heizkörper, ungleichmäßiger Durchströmung einzelner Heizkreise, zu Strömungsgeräuschen und einem hohen Pumpenstrom. Ein durchgeführter hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für die Anwendung der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern.
bezeichnet wird, führt zu einer längeren Einschaltdauer des weniger gut durchströmten Heizkörpers (im Obergeschoss!), der ja dadurch eine geringere HeizleistungHeizleistung
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. 
aufweist. Es kommt bei annähernd gleicher OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
am Anbringungsort des Heinzkostenverteilers bei längerer Einschaltdauer zu einer größeren Zahl von Verbrauchseinheiten obwohl unter Umständen nicht wirklich mehr Wärme abgenommen wurde.
Wenn Sie Temperaturen am VorlaufVorlauf
Mit Vorlauf bezeichnet man die Rohrleitung eines Heizungssystems, in der das Heizungswasser vom Heizkessel weggehend zum Heizköper hinfließt oder, bei Solaranlagen, die Rohrleitung vom Solarkollektor zum Speicher in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit. Der Vorlauf hat im Regelfall eine höhere Temperatur als der Rücklauf. 
oder RücklaufRücklauf
Mit Rücklauf bezeichnet man die Rohrleitung in einem Heizkreis, in dem das abgekühlte Heizungswasser vom Heizkörper weggehend zum Heizkessel zurück fließt. In Solaranlagen ist der Rücklauf die Rohrleitung vom Wärmetauscher des Speichers zum Solarkollektor in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit.
messen wollen, besorgen Sie sich ein einfaches Infrarotthermometer, es geht ja nur um den Vergleich mit einem Heizkörper in einer Wohnung im Erdgeschoss. Die Messung erfolgt berührungslos auf lackierten (nicht metallisch blanken) Flächen!


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Chazal
wenige Beiträge


  geschrieben: 26.02.2009, 18:22   
Hallo,

vielen Dank für die schnellen Infos.
Natürlich meinte ich nicht, dass der HKV an sich selbst falsch zähle. Aber so wie ich es jetzt noch einmal erklärt bekommen habe, zählt er mehr, da er von einer ordnungsgemäß eingestellten Anlage ausgeht. Das ist also nicht der fehler des Gerätes, sondern der der Anlage.
Das mit dem Mietmangel habe ich beim Vermieter bereits angesprochen. Dies stellte für mich jedoch gewissermaßen nur einen Nebenkriegsschauplatz dar.
Primär ging es mir darum, ob es möglich wäre, dass anlage- bzw. einstellungsbedingt letztlich falsche Werte angezeigt und abgerechnet werden.
Heute (und nach drei Jahren) wurde übrigens durch eine Firma ein neuer und größerer Heizkörper eingebaut. Der Installateur meinte aber interessanterweise das es weder am Heizkörper liege noch an dessen Größe. vielmehr am mangelnden hydraulischen Abgleich. Aber er mache eben nur das, was der Vermieter beauftrage.
Somit habe ich jetzt unabhängig voneinander zwei übereinstimmende Meeinungen und werde mich diesbezüglich mal zum Mieterbund begeben.
Denn wenn neben einem Mietmangel auch noch eine offenkundig falsche Abrechnung vorlag, dann ist das natürlich nicht in Ordnung und ich will die falsch zu hoch abgrechneten Heizkosten auch wieder haben. Und das wenns geht für alle drei Jahre.
Daneben habe ich mal noch eine Frage zur Vor- und Rücklauftemperatur. Im Keller steht die Anlage, die den gnazen Block versorgt. Da sind auch an zwei Leitungen Temperaturanzeigen zu sehen. SInd das die Temperaturen, die ich in etwa bei uns oben messen müßte, wenn die Anlage ordentlich eingestellt ist? Brauche ich dafür unbedingt ein Infrarot-Meßgerät? Wo kann man sowas leihen? Ich habe mal im Baumarkt Thermometer gesehen, die rund sind, quasi nur aus einer Anzeige bestehen und auf der Rückseite befindet sich ein metallischer Zylinder. Die Dinger liegen beim heizungszubehör. Würde sowas auch gehen?

Mit freundlichen Grüßen


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meggy1
wenige Beiträge


  geschrieben: 28.02.2009, 10:54   
hallo,

frage:
wie verhält es sich wennan den Heizkörpern keine messgeräte (verdunsterröhrchen) angebracht sind und die berechnung nur über den umbauten raum (in m3) berechnet wird.
ist dies zulässig.
wie werden die kosten auf andere wohnungen umgelegt?


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now
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  geschrieben: 01.03.2009, 08:59   
Infrarotthermometer mit hinreichender Genauigkeit bekommen Sie schon für unter 30 € (mal googeln). Da lohnt sich die Ausleihe nicht wirklich, zumal die Möglichkeit einer berührungslose Oberflächentemperaturmessung sich auch für andere Probleme als sinnvoll erweist (z.B. zum Aufspüren von WärmebrückenWärmebrücke
Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.
). Die von Ihnen beschriebenen ThermometerThermometer
Thermometer sind Messgeräte zur Bestimmung der fühlbaren Temperatur eines Mediums. Für die Erfassung der Oberflächentemperatur eines Baustoffes benötigt man ein Infrarotthermometer, welches die vom Baustoff abgegebene Strahlungswärme erfasst.
aus der Abteilung Heizungszubehör eignen sich nicht, es handelt sich um Einsteckthermometer, wie sie auch bei Ihnen im Heizungskeller hängen. Die sind zu ungenau und dienen nur zur Orientierung. Wenn Sie nicht weiter kommen mit den Thermometern, schicken wir Ihnen gerne auch eins gegen geringe Leihgebühr. Melden Sie sich in diesem Fall über das Kontaktmodul mit dem Problem und Ihrer Adresse.


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now
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  geschrieben: 01.03.2009, 09:07   
Hallo meggy1: Die ausschließliche Berechnung über m³ oder m² ist in Häusern mit mehr als zwei Wohnungen nicht zulässig, es muss hier immer auch einen verbrauchsabhängigen Anteil geben. Wenn dies nicht passiert, haben Sie ein KürzungsrechtKürzungsrecht

Werden die Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser entgegen den Vorschriften der Heizkostenverordnung nicht verbrauchsabhängig abgerechnet, haben Nutzer gemäß § 12 Abs. 1 Heizkostenverordnung das Recht, den auf sie entfallenden Anteil um 15% zu kürzen.

nach §12 der HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
, siehe hier: http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-655.html


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Paulinchen
wenige Beiträge


  geschrieben: 25.03.2009, 22:55   
Hallo,

ich wohne in einer größeren Wohnanlage. Zur Verteilung der Heizkosten werden elektronische Heizkostenverteiler verwendet. Im vergangenen Jahr wurden die Heizkostenverteiler unterjährig ausgetauscht. Seit diesem Zeitpunkt werden an 2 Heizkörpern Einheiten gezählt, auch wenn die Heizkörper nicht in Betrieb sind. In einem Zimmer zeigt der Heizkostenverteiler für 3 Monate 1300 Einheiten an. Der Heizkörper war noch nicht in Betrieb. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Danke und freundliche Grüße

Paulinchen

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Paulinchen am 25.03.2009, 22:56 ]


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  geschrieben: 30.03.2009, 14:35   
Hallo Paulinchen, informieren Sie den Vermieter über das Verhalten der HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
und bitten Sie ihn um Aufklärung. Wahrscheinlich ist das Verhalten dadurch zu erklären, dass nach dem Tausch Heizkostenverteiler mit einem Zweifühlersystem zum Einsatz gekommen sind. Diese reagieren bereits bei einer Differenz zwischen der OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
am Heizkörper und der Raumlufttemperatur von mehr als 4 Grad, was sich für die Hand aber noch als sehr kühl darstellt. Eine leichte, unbemerkte Erwärmung kann z.B. über den metallischen Kontakt zwischen Rohrleitung und Heizkörper erfolgen. Doch keine Panik, allein durch den Einsatz eines anderen, genaueren und höher auflösenden Messverfahrens entstehen ja keine höheren HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
insgesamt - in der Verteilung kommt es jetzt nur zu einem anderen Preis pro Verbrauchseinheit.


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