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Thema: Fehler in Heizkostenabrechnung von Kalorimeta
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Fehler in Heizkostenabrechnung von KalorimetaDruckerfreundliche Version
filli3
einige Beiträge


  geschrieben: 21.11.2010, 23:14   
Hallo und guten Tag,
ich habe für das Jahr 2008, also etwas länger her, eine Heizkostenabrechnung Mitte 2009 erhalten, in der im Gegensatz zum Jahr 2007 erheblich höhere K-Werte ausgewiesen waren. Ich hab der Abrechnung dem Vermieter gegenüber wiedersprochen, der wiederum alles an die Abrechnungsfirma Kalorimeta weitergeleitet hat. Es gab das übliche von mir hier schon nachgelesen Blabla von wegen "Anpassung aufgrund aktueller Erkenntnisse...." und so. Es kam im letzten Monat zu einem Gerichtsverfahren, innerhalb dessen der Richter auch meine Ansicht vertrat, dass die K-Werte sich nicht einfach so lapidar ändern können, ohne dass sich an der hardware, wie Heizkörper, Messgeräte usw. was verändert hat und das es hier weitere Aufklärung bedarf, damit die Heizkosteabrechnung vom Vermieter als fällig angesehen werden kann. Da er keine weitere Aufklärung eingereicht hat, wurde seine Klage innerhalb eines Versäumnisurteils kostenpflichtig abgewiesen. Kurz vor Ablauf der Einspruchsfrist, hat der Anwalt des Vermieters Einspruch gegen das Urteil eingelegt und ein Schriftstück aus der Rechtsabteilung von Kalorimeta als Begründung beigefügt und den Antrag gestellt, das Versäumnisurteil aufzuheben und die Klage nunmehr zuzulassen. Zum Schreiben aus der Rechtsabteilung von Kalorimeta:
man lese und staune... Kalorimeta gibt einen Abrechnungsfehler zu, der die Heizkostenabrechnung für 2007 betrifft. In der seien falsche K-Werte zugrunde gelegt worden und ich hätte demnach in 2007 zu wenig Heizkosten bezahlt. Mit der Abrechnung für 2008 wären diese Fehler korrigiert worden und deshalb die höheren K-Werte. Sie stellen weiterhi fest, dass die Abrechnung 2008 ordnungsgemäß und mangelfrei sei und ich die Nachzahlung bezahlen muss. Und auch, weil obendrein eine Vergleichbarkeit zweier Abrechnungen nicht vom Vermieter geschuldet wird. In gleichem Atemzug weisen sie noch darauf hin, dass mir ein Vorgehen gegen die nun von Kalorimeta als falsch behauptete Abrechnung für 2007 nicht mehr vorgehen kann, da die 12- Monatsfrist längst verstrichen ist.... HAMMER, ODER? Hat irgendjemand eine Idee, wie ich gegen diesen Winkelzug vorgehen kann?? Anmerken muss ich noch, dass die Messeinrichtungen im Jahr 2007 erstmalig eingerichtet wurden und damit eigentlich für Kalorimeta eine gesteigerte Sorgfaltpflicht oblag- zu mindest aus meiner Sicht.

MfG
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 21.11.2010, 23:14 ]


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Nicelink
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  geschrieben: 22.11.2010, 22:15   
Das ein Fehler bei der Berwertung passieren kann, wird wohl jeder, bei entsprechender Berichtigung, akzeptieren. Falsch ist jedoch die Annahme, dass dieses durch eine Berichtigung im Folgejahr korrigiert werden kann. Eine HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
ist für das jeweilige Jahr abschließend. Dieses verbietet sich schon allein aus der Tatsache, dass z.B. bei einem Nutzerwechsel nicht ein neuer Mieter für HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
aus dem Vorjahr aufkommen kann. Es kann daher lediglich eine Korrektur des Jahres 2007 erfolgen. Sollte eine Berichtigung in die Verjährung geraten sein, bleibt der Vermieter auf eventuellen Nachzahlungen sitzen, Guthaben hingegen müsste er auszahlen. Die Abrechnung 2008, mit den nun korrekten BewertungsfaktorenBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
, hat zudem keine Verbindung zu 2007 da die Kosten ja vom Vermieter für das jeweilige Jahr angegeben wurden. Beachten Sie ggf. auch, wenn bei allen Mietern die Bewertungsfaktoren korrigiert worden sind, erfolgt nicht zwangsläufig eine Kostenverschiebung. Die Einspruchsfrist für Mieter sind nicht 12 Monate sondern liegt darüber. Einen Ein- oder WiderspruchWiderspruch
Widerspruch gegen eine Heizkostenabrechnung in Teilen oder im Ganzen kann gegenüber dem Vermieter innerhalb einer Frist von 12 Monaten eingelegt werden.
legen Sie zudem nicht bei dem Dienstleister sondern bei Ihrem Vertragspartner ein und das, ist Ihr Vermieter.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 22.11.2010, 22:18 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 22.11.2010, 22:19 ]


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filli3
einige Beiträge


  geschrieben: 24.11.2010, 19:14   
Hallo, durch meine kurze Schilderung wird doch nicht alles ganz deutlich. Die Abrechnung 2008 ist die Streitgegenständliche, mit immenser Nachforderung. Dieser habe ich meinem Vermieter gegenüber widersprochen um den Grund der Erhöhung der Bewertungsfaktoren im Rahmen meines Kontrollrechtes als Mieter, zu erfahren. Darauf gab es diese üblichen "blablabla" Antworten. Antworten von seinem Messdienst Kalorimeta, die mein Vermieter an sein Anschreiben an mich anhängte, mit denen ich mich aber nicht zufrieden gab. Daraufhin hat mein Vermieter Klage auf Zahlung eingereicht. Die Klage wurde im Rahmen eines Versäumnisurteil abgewiesen, weil der Richter die Erklärungsversuche auch nicht für Ausreichend befand. Gegen dieses Urteil gibbets das Rechtsmittel des begründeten Einspruchs binnen 14 Tagen. Dieser Einspruch liegt nun seit einigen Tagen vor. Die Begründung kommt aus der Rechtsabteilung des Messdienstes und wurde vom Anwalt des Vermieters übernommen und ist seinem Anschreiben an das Gericht angehängt. Kalorimeta räumt nun eine, eine fehlerhafte Abrechnung 2007 erstellt zu haben. Sie hätten für diese Abrechnung 2007 die Faktoren nicht richtig zugeordnet und diese sodann mit der Abrechnung 2008 korrigiert. Natürlich weisen sie in der Abrechnung 2008 nicht darauf hin. Ich bin davon ausgegangen, dass 2008 nicht richtig ist aus welchen Gründen auch immer. Mit diesem Winkelzug sind sie erstmal aus dem Schneider, denn sie haben so mit Abrechnung 2008 schon korrigiert und ich habe die Nachzahlung am Hals. Die 2007 ner Abrechnung habe ich anstandslos bezahlt, weils die allererste war und ich dadurch keine Vergleichszahlen hatte.

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 24.11.2010, 19:22 ]


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filli3
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  geschrieben: 24.11.2010, 19:40   
Meine Verteidigung beruht auf einem urteil vom LG Berlin 63. Zivilkammer Az: 63 S 100/07. Es lässt sich hier nachlesen:

http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/bs/10/page/sammlung.psml?doc.hl=1&doc.id=KORE537082008%3Ajuris-r01&showdoccase=1&documentnumber=5&numberofresults=3000&doc.part=L&doc.price=0.0¶mfromHL=true

Die Entscheidungsgründe unter 7 tens.

Für Mieter sehr interessant, die ähnliches erleben:

"Bei Berücksichtigung des heizkörperspezifischen Bewertungsfaktor K., der die Wärmeübertragungsverhältnisse zum Messwertaufnehmer des Heizkostenverteilers ausgleicht, kommt ein Koeffizient zur Anwendung, der sich auf das Messprinzip des installierten Erfassungsgerätes bezieht.

Für Abrechnungseinheiten mit elektronischen Heizkostenverteilern, die im 2 Fühler-Prinzip arbeiten, wurde der oben genannte Koeffizient aufgrund aktueller Erkenntnisse angepasst.

Hierdurch ergeben sich Veränderungen der Umrechnungsfaktoren für alle Heizkostenverteiler innerhalb einer Liegenschaft in vergleichbaren Umfang. Im Ergebnis errechnen sich in der Regel in Summe höhere Verbrauchswerte als Grundlage für dir Ermittlung des Kostenanteils je Einheit ( mehr Verbrauchseinheiten, kleinerer Preis pro Verbrauchswert.)

Da die notwendige Anpassung der Umrechnungsfaktoren für die einzelnen Heizkosten in unserer abrechnungstechnischen Datenverarbeitung nicht schon Anfang 2008 erfolgte, sind leider die Ablesebelege zur Ablesung 31.12.2008 noch die „alten“ Umrechnungsfaktoren ausgedruckt worden, zur Heizkostenabrechnung um 31.12.2008 aber schon mit angepassten Umrechnungsfaktoren die abgelesenen Anzeigeneinheiten der elektronischen Heizkostenverteiler in Verbrauchseinheiten zur Verteilung der angefallenen verbrauchsbedingten Heizkosten umgerechnet worden. Sie sind somit nicht zu beanstanden".

Oder ähnliche Schreiben als Anwort von kalorimeta bekommen.

edit:

Dieses Zitat ist ein Beispiel. Ich habe vom Sinn her das gleiche bekommen und andere mit den für mich relevanten Datumsangaben.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 25.11.2010, 19:51 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 25.11.2010, 20:02 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 25.11.2010, 20:04 ]


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Nicelink
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  geschrieben: 24.11.2010, 21:11   
Der Abrechnung 2008 haben Sie widersprochen, weil Sie mit einer Ihrer Meinung nach zu hohen Forderung abgeschlossen hat. Ein Vergleich mit der Abrechnung 2007 hat nunmehr ergeben, dass die UmrechnungsfaktorenUmrechnungsfaktor

Bei der Heizkostenabrechnung spiegelt der Umrechnungsfaktor (auch Bewertungsfaktor genannt) vor allem die unterschiedliche Leistung verschiedener Heizkörperbauformen und Größen bei einer bestimmten Heizwassertemperatur wieder. Außerdem spielt noch der Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Heizkostenverteiler eine Rolle für die Größe des Faktors.

In der Gas-Abrechnung gibt der Umrechnungsfaktor den thermischen Energieinhalt (in kWh) des Erdgases wieder. Er wird mit dem verbrauchten Gasvolumen, das der Gaszähler in m³ anzeigt, multipliziert.

in 2007 falsch waren aber bereits für 2008 korrigiert wurden. Das bedeutet, dass die Abrechnung 2008 korrekt, im Bezug auf die BewertungsfaktorenBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
, erstellt wurde. Ich würde Ihnen empfehlen Ihre Abrechnungen mit Blick auf die Kosten und die Verbräuche prüfen zu lassen.


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filli3
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  geschrieben: 25.11.2010, 19:46   
Nicht ganz....
der Messdienst behauptet jetzt!! (früher was anderes), der Fehler sei in 2007, weil ich den anderen Schilderungen, weshalb, bisher keinen Glauben geschenkt habe.
Das werde ich auch weiterhin nicht tun. Sie sollen belegen, dass der Fehler in 2007 gemacht wurde.
Ich muss nichts glauben. Mein Recht ist es, nachvollziehen zu können.

Ich hab die beiden Abrechnungen hier schon überprüfen lassen und man hat mir geraten, Aufklärung zu verlangen. Genau das probier ich seit eineinhalb Jahren, bekomme aber keine entsprechenden Daten zur Überprüfung...

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 25.11.2010, 19:46 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 25.11.2010, 19:59 ]


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Nicelink
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  geschrieben: 29.11.2010, 23:49   
natürlich sollen Sie alle Möglichkeiten nutzen Transparenz zu erhalten. Allerdings stellt sich die Frage, wo sehen Sie einen Fehler und(!) in welchem Jahr! Berücksichtigen Sie bitte, dass Vergleiche zwischen einzelnen Jahren zwar legitim und zur Nachvollziehbarkeit geeignet scheinen, jedoch nicht miteinander verknüpft werden können da HeizkostenabrechnungenHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
abschließend für das jeweilige Jahr gelten.


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filli3
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  geschrieben: 01.12.2010, 13:42   
...lesen Sie dazu bitte zum Einen,die Entscheidungsgründe, im speziellen Punkt 7 des obig von mir angegeben Urteils (Beitrag vom 24.10. 19:40).
Zum Anderen, geht es hier nicht um die formelle Wirksamkeit einer Abrechnung, sondern um die Inhaltliche.
Lesen Sie dazu bitte meine Stellungnahme zum Einspruch des Klägers gegen das Versäumnisurteil:

"Der Messdienst des Klägers räumt ein, Fehler gemacht zuhaben.

Damit werden alle vorherigen Behauptungen, weshalb mit der Heizkostenabrechnung für das Jahr 2008 höhere Faktoren ausgewiesen werden, schlicht und einfach zur Lüge.

Vorspiegelung falscher Tatsachen im Geschäftsverkehr und das über einen nicht unerheblichen Zeitraum von anderthalb Jahren, halten wir zumindest für sehr bedenklich.

Es ist richtig, dass die streitgegenständliche Betriebskostenabrechnung den formellen Anforderungen genügt, obwohl nicht unerhebliche Abweichungen zur Vorjahresabrechnung vorliegen, hier insbesondere die immense Erhöhung der Bewertungszahlen, die als Grundlage der Verbrauchsbestimmung- und Abrechnung im Rahmen der Heizkosten von entscheidender Bedeutung sind.
Eines Abgleichs bedarf es nicht. Auch muss sich der Vermieter nicht dazu äußern, damit die Abrechnung formell richtig ist

Durch diese Rechtssprechung zu § 565 BGB soll dem Vermieter Rechtssicherheit gegeben werden, nicht mehr wegen kleiner formeller Fehler seinen ganzen Nachzahlungsanspruch zu verlieren

Soweit aber ein gleichwohl vorgenommener Abgleich auffällige Abweichungen oder Schwankungen gegenüber den Ansätzen und Werten anderer Abrechnungszeiträume offenbart, kann dies in besonderer Weise dazu Anlass geben, die inhaltliche Richtigkeit der betreffenden Posten zu bezweifeln und sie einer Überprüfung auf ihre sachliche Berechtigung zu unterziehen.
In diesem Rahmen trifft den Kläger, trotz aller formeller Richtigkeit, die volle Darlegungs- und Beweislast, die Richtigkeit seiner Abrechnung/Abrechnungen zu erbringen.

Dazu benötigen wir die Einsicht, oder Überlassung der entsprechenden Unterlagen und Daten. Selbstverständlich kämen wir auch für die Kosten für Kopien und, oder Versand auf.

Solcherlei Dokumente fehlen dem Antrag des Klägers vom 17.11.2010. Deren Beibringung wird auch nicht in Aussicht gestellt. Eine Zeugenaussage allein, kann diese Beweismittel auch nicht ersetzen.

Der Kläger hatte anderthalb Jahre Zeit und Gelegenheiten uns weitere Erkenntnismöglichkeiten, durch entsprechende Nachweise, erlangen lassen zu können.

Dem ist er auch in dieser Frist nicht nachgekommen".

Meine Anträge lauten auf:
1. Aufrechterhaltung des Versäumnisurteils
und 2. Feststellung der Erledigung des Rechtsstreites

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 01.12.2010, 13:44 ]


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Nicelink
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  geschrieben: 01.12.2010, 17:39   
eine rechtliche Wertung kann natürlich in diesem Forum nicht erfolgen. Dazu ist es nicht geeignet und darüber Hinaus würde es auch den Rahmen sprengen.
Ggf. steht hier noch der Service von heiz-tipp zur Verfügung wo auch entsprechende Unterlagen ausgetauscht und einer induviduellen Prüfung zugeführt werden können. Es würde mich intressieren welches Ergebnis Sie in diesem Fall erreichen konnten!


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filli3
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  geschrieben: 31.01.2011, 18:51   
Hallo und guten Abend,
Morgen gehts weiter und ich hab noch eine dringende Frage, die ich gern noch im Verlauf des heutigen abends beantwortet hätte...: Ist es notwendig,also zwingend, für ein elektronischen Einfühlermessgerät andere Umrechnungsfaktoren zu verwenden, als wenn der gleiche Heizkörper mit einem Zweifühlermessgerät ausgestattet wäre...?

Ich muss noch etwas genauer werden... installiert ist ein Zweifühlergerät. Dem sollen aber die Bewertungsfaktoren eines Einfühlergerätes zugeordnet sein sollen. Die Geräte sind von Kalo und eigentlich baugleich, bis auf den 2. Fühler... Wichtig für den c Wert ist ja der Übergang von Heizkörper auf das Messgerät. Der dürfte gleich sein.
Gruß filli
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von filli3 am 31.01.2011, 19:37 ]


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