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Thema: Fehlender hydraulischer Abgleich
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
Seite [ 1 | 2 > ]
VerfasserThema: Fehlender hydraulischer AbgleichDruckerfreundliche Version
Beargear
wenige Beiträge


  geschrieben: 06.12.2009, 03:05   
Hallo allerseits

Ich bin Mieter einer 1-Zi Wohnung im 2. Obergeschoss eines Häuserblocks mit 24 Parteien. Die Wohnungen unter mir sind seit jeher unbewohnt. Die Wohnung ist zusammen mit einer weiteren von gleicher Grösse, die einzige komplett nach energetischen Massnahmen renovierte Wohnung im gesamten Block. Die Plattenheizkörper sind von Zehnder, ausgerüstet mit Thermostatventilen von Heimeier. Trotz dieser Massnahmen fällt meine Abrechnung exorbitant hoch aus. Pro Jahr sind 500€ zur Nachzahlung fällig bei Nebenkosten von 960€ (80€ mtl.). Weil mein Heizverhalten nach meiner Meinung nicht aussergewöhnlich ist, habe ich eine umfassende Recherche gestartet und unter Anderem festgestellt, dass kein hydraulischer Abgleich realisiert wurde, obschon 2008 eine neue Anlage installiert wurde (von Oel auf Gas). Meine Fragen: Ist es grundsätzlich erlaubt, nach dem Verteilerprinzip abzurechnen wenn kein hydraulischer Abgleich vorhanden ist? Kann ich in einer Beschwerde das Argument "fehlender hydraulischer Abgleich" einbringen?

Besten Dank für die Belehrung im Voraus

Beargear


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 06.12.2009, 11:56   
Grundsätzlich können Sie Mängel bei Ihrem Vermieter anzeigen, wenn dieser seinen Pflichten, z.B. dem ordnungsgemäßen Betrieb der Heizanlage, nicht nachkommt. Allerdings hat dieses keinen Einfluss auf Ihre Heizkostenabrechung denn, diese verteilt nur und vergleicht letztlich die VorauszahlungenVorauszahlung
Der Vermieter kann von den Mietern eine angemessene monatliche Vorauszahlung für die anteiligen Heizungs- und Warmwasserkosten verlangen. Die Höhe sollte sich an den tatsächlich zu erwartenden Kosten ausrichten. Die Vorauszahlung ist jährlich abzurechnen; dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens ein Jahr nach dem Ende des Abrechnungszeitraumes mitzuteilen.
mit den entstandenen Kosten. Sie sollten Ihnen bekannte Mängel unbedingt anzeigen, da Sie sonst die Auswirkungen billigend in kauf nehmen würden. Unabhängig von Ihren Schilderungen möchte ich Ihnen noch einen heiz-tipp geben! Wenn die Wohnungen unter Ihnen permanent nicht beheizt werden, kann sich das deutlich auf Ihre HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
auswirken. Fragen Sie bei Ihrem Vermieter nach, ob er für eine Grundbeheizung dieser Wohnungen sorgt!


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Beargear
wenige Beiträge


  geschrieben: 06.12.2009, 22:35   
Thanks Nicelink, mach ich. Ich wünsche frohe Festtage!

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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 07.12.2009, 06:53   
Vielfach wird die Meinung vertreten, dass ein fehlender hydraunischer Abgleich die Verteilgerechtigkeit negativ beeinflusst.

Aus technischer Sicht kann ich dem nicht folgen.

Es wird die abgegebene Wärme des Heizkörpers gemessen. Egal ob dieser durch schlechten Abgleich nur gerinfügig warm wird oder voll Pulle.

Hat noch jemand Argumente dafür?


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 07.12.2009, 21:25   
Heizer, das ist so nicht richtig. Eine Heizkostverteiler erfasst nicht die vom Heizkörper abgegebene Wärme. Lediglich wird die am Anbringungsort gemessene Temperatur über die Zeit integriert. Das ist keine Wärmemenge! Die erfasste Temperatur muss daher eine für die HeizleistungHeizleistung
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. 
repräsentative Temperatur sein. Bei allen Heizkörpern einer Heizungsanlage muss bei geöffneten ThermostatventilenThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
sich die repräsentaive Temperatur am gleichen Ort einstellen, also dort wo der HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
angebracht ist. Deshalb spielt ein sorgfältig durchgeführter hydraulischer Abgleichhydraulischer Abgleich
Mit hydraulischer Abgleich bezeichnet man die optimale Abstimmung des Wasserdurchflusses durch Heizkreise bzw. einzelne Heizkörper und Rohre entsprechend den Erfordernissen. In jedem Heizkreis bzw. über jedem Heizkörper sollte annähernd der gleiche Druck und damit die gleiche Durchflussmenge zur Verfügung stehen. Fehlender hydraulischer Abgleich führt zu überhöhter oder zu geringer Wärmeabgabe einzelner Heizkörper, ungleichmäßiger Durchströmung einzelner Heizkreise, zu Strömungsgeräuschen und einem hohen Pumpenstrom. Ein durchgeführter hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für die Anwendung der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern.
eine entscheidende Rolle bei der Verteilgerechtigkeit. 
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


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Heizer
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  geschrieben: 08.12.2009, 08:28   
Es ist mit ja bekannt, dass HKVs nur Temperaturveläufe messen und daraus Rückschlüsse auf die abgegebene Wärmemenge gezogen werden.

Es ist aber nicht richtig, dass der Montagepunkt bei allen Heizkörpern gleich ist. Je nach Typ und Größe gibt es verschiedene Anbringungsorte.

Aber zurück zum Thema:

Ich habe immer noch nicht verstanden warum der hydraulische Abgleich einfluß auf die Messung haben soll.

Änmdert sich das Temperaturgefälle im Heizkörper? Und wenn ja ändert es sich dann nicht in allen Heizkörpern?

Und selbst wenn nicht, was macht das für einen Unterschied bei der Messung aus?


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 08.12.2009, 09:06   
Hallo Heizer, der Montagepunkt ist an jedem Heizkörper bei EN konformer Montage gleich. Da die Norm eine Spanne vorgibt, hat sich die ARGE auf einen einheitlichen Montagepunkt von 75 % der Bauhöhe und 50 % der Baulänge verständigt. Die Annahme Montagepunkte sind je Heizkörper unterschiedlich kommt lediglich daher, dass diese unterschiedlich angeschlossen oder einen anderen Strömungsverlauf innerhalb der Heizfläche haben können

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Nicelink
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  geschrieben: 08.12.2009, 09:27   
unterschiedliche VorlauftemperaturenVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
führen zu unterschiedlichen Anzeigeverhalten. Da bei der Ermittlung des Preises je Einheit jedoch hier nicht unterschieden wird ist es wichtig, dass alle an einem Heizstrang befindlichen Abnehmer die gleichen Bedingungen haben. Auch aus diesem Grund müssen z.B. bei temperaturgesteuerten HeizkreisenHeizkreis
Als Heizkreis bezeichnet man ein in sich geschlossenes, meist separat regelbares System der Wärmeverteilung, z. B. für einen Gebäudeabschnitt, einen Raum oder einzelne Raumzonen. Heizkreise werden gebildet aus den angeschlossenen Heizkörpern, den dazugehörigen Ventilen, den Rohrleitungen für Vor- und Rücklauf, eventuell einer Heizkreispumpe (Umwälzpumpe) und eventuell einem Heizungsmischer. Heizkreise gehen häufig von einem so genannten Heizkreisverteiler ab. Der Wärmeverbrauch eines Heizkreises kann durch einem Wärmemengenzähler erfasst werden.
NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
gebildet werden.


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Heizer
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  geschrieben: 08.12.2009, 14:44   
Bei allem Respekt, aber nun wird wird es leider falsch.

Badheizkörper haben zum Beispiel den Montagepunkt auf oder am senkrechten Wasserkanal. Also nix mit 50% Baulänge.

Platten- und Rippenheizkörper geringer Bauhöhe haben nach wie vor eine Montagehöhe von 50%.

Selbiges gilt für Kermi Therm X2 in allen Bauhöhen.

Und bei Bodenkanalkonvektoren und Nieschenheizkörpern wirds erst lustig.

In Einrohranlagen hat praktisch jeder Heizkörper eine andere VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
. Dennoch wird in der Regel nur eine NutzergruppeNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
gebildet.

Bleibt aber immer noch die Frage was das alles mit dem hydraulischem Abgleich zu tun hat.


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HKVler
einige Beiträge


  geschrieben: 15.12.2009, 11:47   
Hallo Heizer,

die Montagestelle von Heizkostenverteiler ist entsprechend der Norm an der Stelle, wo sich über einen entsprechend großen Betriebsbereich ein hinreichend genauer Zusammenhang zur abgegegenenen Wärmeenergie ermitteln lässt.
Richtig ist, dass bei den am meisten vorkommenden heizkörpern wie Platten und Gliederheizkörper die Montagestelle in 50% Baulänge und 75% Montagehöhe empfohlen ist. Dies ist im Idealfall auch die Stelle des thermischen Mittels. Die Abweichungen hiervon werden in thermischen Ankopplungsfaktoren berücksichtigt.

Bei Heizkörpern mit einem völlig anderen Aufbau, bzw. Durchströmung können auch andere Montagestellen notwendig werden. Wichtig ist hierbei dann die Vergleichbarkeit mit allen anderen Heizkostenverteilern der jeweiligen Liegenschaft.

Der hydraulische Abgleich ist für eine korrekte Verbrauchskostenerfassung mit HKV sehr wichtig. Zum einen um eine gleichmäßige Energieverteilung im Gebäude sicherstellen zu können, da ansonsten für Nutzer in exponierten Lagen die Vorlauftemperatur unnötigerweise zu hoch eingeregelt werden muss. Dadurch wird in erster Linie Energie verschwendet, aber auch unterschiedliche Rahmenbedingungen für die Heizkostenverteiler geschaffen.



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