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Thema: falsche Angaben Grunddatenblatt / Kc-Wert. Bitte um Hilfe
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: falsche Angaben Grunddatenblatt / Kc-Wert. Bitte um HilfeDruckerfreundliche Version
pippo-Berlin
wenige Beiträge


  geschrieben: 17.03.2011, 22:50   
Hallo liebe Leute aus diesem Forum!
Ich habe folgendes Problem:
Im Februar 2010 sind bei unserer WEG neue HKV von Techem (VHKV Data III) installiert worden. Fast alle anderen Wohnungen sind mit Guß-Rippenheizkörpern bestückt. Ich habe selst auch noch 2 davon, habe aber 6 Flächenheizkörper einbauen lassen. Eine horrende Nachzahlungsforderung hat mich jetzt stutzig gemacht und ich habe mich etwas genauer mit der Thematik befasst. Ich habe mir vom Verwalter die Grunddatenblätter für meine Heizkörper angefordert.
Techem hat lediglich LängexHöhexTiefe der Heizkörper (HK) eingetragen und eine Normleistung irgendwie errechnet, die von den Herstellerangaben (Buderus Logatrend Plan / bzw. Profil) abweichend sind.
Daraus ergeben sich jetzt einige Fragen, die ich hoffe hier beantwortet zu bekommen.
1. Frage:
Normleistung welche Vor- und Rücklauftemperatur ist jetzt zur Errechnung bindend und wo (Gesetz oder DIN) ist das dokumentiert?

2. Frage:
Abgesehen von den falschen Normleistungen ergibt sich durch Division ja eigentlich der Kc-Wert. Kann der den bei folgenden HK-Abmessungen stimmem?
160x60x10 cm Kc-Wert = 2,00
80x60x10 cm Kc-Wert = 2,00
60x60x10 cm Kc-wert = 1,99
260x60x6,4 cm Kc-Wert = 2,03
Im Vergleich zu den Rippenheizkörpern jeweils 58 cm hoch
9 Rippen Kc-Wert = 1,75
22 Rippen Kc-Wert = 1,75
Nach meiner Logik misst der HKV beim Flächenheizkörper doch direkter an der Wärmequelle und beim Rippenheizkörper doch nur zwischen den Rippen. Also muss der Kc-Wert für Flächenheizkörper doch kleiner sein! Oder?

3. Frage:
Wer legt den Kc-Wert fest? Und kann ich mich darauf verlassen, das dieser für meinen Heizkörpertyp auch stimmt?

4. Frage:
Ich habe irgenwo immer wieder gelesen, dass bei einer HK-Breite über 200 cm 2 HKV installiert werden müssen. Stimmt das? Und hätte ich einen Nachteil, wenn jetzt nur 1 HKV am Heizkörper (260 cm lang) montiert ist?
5. Frage:
Der Verwalter hat bei der Abrechnung lediglich die Zählerstände zu Grunde gelegt. Kann ich davon ausgehen, dass der Bewertungsfaktor bereits im HKV einprogrammiert wurde?
Über eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar, da nächste Woche Techem zur Überprüfung kommt!
Grüße aus Berlin

_________________


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  pippo-Berlin
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 27.03.2011, 10:10   
In der DIN EN 835 ist definiert: “Der BewertungsfaktorBewertungsfaktor
Der Bewertungsfaktor ist ein Korrekturfaktor in der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern. Er dient der Berücksichtigung unterschiedlicher Heizkörperleistungen. Nach DIN EN 835 ist der Bewertungsfaktor KQ "...der (dimensionslose) Zahlenwert der in Watt ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer Vorlauftemperatur von 90°C, einer Rücklauftemperatur von 70°C und einer Lufttemperatur von 20°C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5m vor der Heizfläche gemessen.
KQ ist der (dimensionslose) Zahlenwert der in WattWatt
Das Watt ist die physikalische Einheit der Leistung. Leistung ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann.
  • Ein Heizkessel hat eine thermische Leistung von z. B. 18 kW (also 18000 Watt), wenn er in einer Stunde eine Wärmearbeit von 18 kWh verrichten kann. Dazu muss er etwa 1,8 Liter Heizöl oder 1,8 m³ Erdgas verbrennen.
  • Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Ein Fotovoltaikmodul hat eine Leistung von 50 Watt, wenn es bei einer Spannung von 12 Volt eine Stromstärke von ca. 4,2 Ampere liefert.
ausgedrückten Normleistung des Heizkörpers. Die Normleistung ist die Wärmeleistung eines Heizkörpers, die in einer klimastabilen Prüfkabine bei einer VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
von 90 °C, einer RücklauftemperaturRücklauftemperatur
Mit Rücklauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Wärmeerzeuger zurückfließenden Heizungswassers.
von 70 °C und einer Lufttemperatur von 20 °C gemessen wird. Dabei wird die Lufttemperatur in 0,75 m über dem Fußboden in einem Abstand von 1,5 m vor der Heizfläche gemessen.”
Der Kc-Wert ist ein Korrekturfaktor für den Temperaturabfall zwischen der Heizwassertemperatur und dem Messwertaufnehmer (Temperaturfühler) des HKV. Kc-werte werden auf einem Prüfstand nach DIN 4704 ermittelt. Es handelt sich meist um Prüfstände des Dienstleistungsunternehmens.
Die DIN EN 834/835 schreibt die Montage von zwei Geräten vor, wenn ein Gliederheizkörper mehr als 40 Segmente besitzt oder wenn er länger als zwei Meter ist. Bei Plattenheizkörpern werden ab vier Metern Baulänge zwei Geräte angebracht.
Ja, bei den meisten HKV werden die Bewertungsfaktoren einprogrammiert.
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


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HKVler
einige Beiträge


  geschrieben: 05.04.2011, 10:56   
Hallo,

grundsätzlich die Anmerkung – es handelt sicher um einen elektronischen Funk-Heizkostenverteiler und nicht wie angegeben um einen VHKV.
zu 1) die Frage wurde von now beantwortet. Die Norm für die Heizkörperleistung ist entsprechend der DIN EN 442 zwar auf die Auslegung 75/65/20 festgelegt, die Normen DIN EN 834 und 835 fordern allerdings als Bewertungsleistung die Auslegung bei 90/70/20.
zu 2) Die EHKV von Techem sind immer so genante 2-Fühler Geräte. Dies bedeutet, dass es auch 2 Ankopplungsfaktoren gibt. Einen für den Heizkörperfühler und einen für den Raumluftfühler. Die Berechnung des Kc-Werts ist soweit korrekt, stellt aber im Ergebnis die Multiplikation der beiden vorgenannten einzelnen Ankopplungsfaktoren dar. Da aber jetzt diese beiden Faktoren wieder im Zusammenhang stehen, sind die selbst errechneten Kc-Werte durchaus plausibel.

zu 3) der wird von einem unabhängigen Institut gemessen, oder zumindest stichprobenweise geprüft.

zu 4) Die genannten 2 Meter Grenzlänge sind für Verdunstungsheizkostenverteiler typisch. Für EHKV gibt es keine festgelegte Grenzlänge, wobei sich hier die von now genannten 4 Meter etabliert haben.

zu 5) wenn der Ablesewert nicht mit einem Gesamtbewertungsfaktor berücksichtigt ist, dann ist davon auszugehen, dass es so genannte produktkodierte Geräte sind. Dies ist bei Techem auch typischerweise immer der Fall.

Güsse
HKVler


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gerricus
wenige Beiträge


  geschrieben: 08.11.2013, 15:32   
Da ich seit Jahren eine große Heizkosten-Nachzahlung leisten muss und andere mit derselben Wohnungsgröße wesentlich weniger in einem erstklassig isoliertem Haus zahlen, habe ich mich bei der Techem erkundigt, ob eventuell verkehrte Daten meiner Heizkörper im elektronischen Messgeräte eingespeist sein können.
Die Techem sagte mir, dass die Wattleistung meiner Heizkörper gemäss Herstellerangabe gespeichert wären und mein betreffender Heizkörper l/b/h 100x18x90cm 4.600 Watt Leistung hätte.
Sehr zu meinem Erstaunen bemerkte ich, dass alle baugleichen Heizkörper immer mit einer Heizleistung von lediglich 2.600 Watt beschrieben werden. Kann es sein, dass die Techem evtl eine falsche Wattzahl zugrunde legt und ich deshalb immer so hohe Heizkosten habe?


_________________


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Cied1974
einige Beiträge


  geschrieben: 11.11.2013, 11:20   
Lass es doch am besten von einem Anwalt überprüfen.

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collien13
wenige Beiträge


  geschrieben: 20.02.2014, 11:38   
Hallo, bitte um Hilfe. Hier die Fakten:
2 baugleiche Häuser, mit baugleichen Wohnungen und BAUGLEICHEN Heizkörpern. Am Beispiel eines Heizkörpers: 715 W - Bewertungsfaktor 0,31. In der anderen baugleichen Wohnung, baugleicher Heizkörper: 715 W - Bewertungsfaktor 0,92. Kann das sein? Laut Abrechnungsfirma soll es an verschiedenen Heizkesseln liegen. Hausverwalter sagte mir aber, es wird die Größe und Wattzahl des Heizkörpers zu Grunde gelegt.
Weiterhin handelt es sich um eine Einrohrheizung, bei der einige Wohnungen von der Rohrwärme leben. Somit verdreifacht sich auch noch mein Ablesewert. Hilfe.....


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andreaswerner
wenige Beiträge


  geschrieben: 18.03.2014, 13:54   
wow. Hier sind die Experten für die richtige heizen. Schaut mal auch auf Facebook: Energieeffizienz gefällt mir. Da baut sich was auf und die Wissenden sind gesucht!!! Danke.
https://www.facebook.com/energieeffizienzgefaelltmir

Apfelheizung


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eestimait
wenige Beiträge


  geschrieben: 01.10.2014, 21:12   
Hallo allerseits!

Kann mich jemand aufklären?
In unserem Haus mit 7 Wohnungen wurden vor einem Jahr die alten Ableser mit den neuen (digitalen - Minometer M7) ersetzt. Auf der neuen Abrechnung ist der Bewertungsfaktor der Heizkörper nun plötzlich 2,83 Mal höher, auch wenn die Heizkörper die alten sind.
Mein Anteil von den Gesamtheizeinheiten ist nun von 11% auf 25% gestiegen und damit auch natürlich die Heizkosten der Wohnung.
Ist dies irgendwie zu erklären?

Liebe Grüße,
Eestimait


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