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Thema: Faktor bei der Heizkostenabrechnung
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Faktor bei der HeizkostenabrechnungDruckerfreundliche Version
Mona77
wenige Beiträge


  geschrieben: 22.01.2007, 11:00   
Hallo, vielleicht kann mir jemand hier helfen: Ich habe meine Heizkostenabrechnung bekommen, und so sieht sie aus:
Ich habe genau ein halbes Jahr noch in der Wohnung gewohnt, soll aber für 700 Euro geheizt haben.
Im Jahr davor lagen die Kosten bei 900 Euro - FÜR DAS GANZE JAHR !
Das Dilemma ist, dass wir elektronische Zähler bekommen haben, und die Abrechnungsfirma einen ominösen Faktor benutzt...
Wie kommt der zustande ? ( Im Jahr davor hatten wir noch Verdunstungsröhrchen )

Mein Nachfolger soll für das andere halbe Jahr 900 Euro bezahlen...

Die Heizkosten sind doch nicht derart gestiegen, dass dabei 700 Euro Mehrkosten entstehen können ???

Vielen Dank im voraus
Mona


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Mona77
Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 22.01.2007, 16:43   
Zum einen sind auf Grund der stark gestiegenen Energiekosten die Abrechnungen von Natur aus um ca. 20-30 höher und zum anderen waren die zwei lezten Winter ziemlich lang was zusätzlich nochmal 20-30% höheren Heizverbrauch verursachte. Alles in allem ist also mit ca. 50% höheren HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
zu rechnen.

Die Faktor richtet sich nach dem jeweiligen Heizkörper an dem der HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
montiert ist. Großer Heizkörper hoher Faktor und kleiner Heizkörper kleiner Faktor. Dabei werden die Abmessungen, die Anzahl der Platten, KonvektionsblecheKonvektionsblech
Ein Konvektionsblech ist ein an der Rückseite der mit Heizwasser durchströmten Platte eines Heizkörpers angebrachtes Blechprofil mit rechteckigem oder trapezförmigen Querschnitt. Durch den dadurch entstehenden senkrechten Strömungskanal vergrößert sich die wärmetauschende Oberfläche und die Strömungsgeschwindigkeit der aufsteigenden Warmluft. Ein Konvektionsblech am Heizkörper erhöht die Konvektionsleistung.
zwischen den Platten oder die Anzahl der Rippen bei Rippenheizkörper berücksichtigt. Weiterhin spielt noch der WärmeübergangswiderstandWärmeübergangswiderstand

Der Wärmeübergangswiderstand ist der Widerstand, der dem Wärmestrom beim Übergang von einem Medium zum anderen Medium entgegenwirkt. Ein Wärmeübergangswiderstand ist z.B. zu beachten, wenn man die Wärmeübertragung von einem Heizkörper an einen Heizkostenverteiler oder den Wärmeübergang bei Wärmetauschern betrachtet. Eine Außenwand hat z.B. einen inneren Wärmeübergangswiderstand (zur Innenluft) und einen äußeren Wärmeübergangswiderstand (zur Außenluft). Die Werte sind abhängig von der Luftgeschwindigkeit. Die Kenntnis über den Wärmeübergangswiderstand wird bei der präzisen Ermittlung des U-Wertes eines Bauteils benötigt (Zahlenwerte in der DIN EN 12831). Änderungen des Wärmeübergangswiderstandes, verursacht z.B. durch Vorhänge oder Mobiliar im Wohnraum, können Auslöser eines Befalls mit Schimmelpilzen sein.

von Heizkörper zum Heizkostenverteiler eine Rolle. Der richtet sich nach dem Fabrikat, der Form der Sigge u.s.w.

Ein kleiner Heizkörper erwärmt sich auf sagen wir 50 Grad und gibt dabei eine bestimmte Wärmemenge ab. Dabei zählt der Heizkostenverteiler sagen wir am Tag 100 EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
. An einem anderem doppel so großen Heizkörper wird auch bei 50 Grad 100 Einheiten auf dem Gerät stehen.Jedoch hat der Heizkörper auf Grund der doppelten Größe auch doppelt so viel Wärme abgegeben und daher auch doppelt so viel Heizkosten verursacht. Dieses Ungleichgewicht wird mittels der Faktoren ausgeglichen.

Bei den alten VerdunsternVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
war das bereits in der Scale berücksichtigt. Der Verdunster an einem kleinen Heizkörper hatte sagen wir eine Scale bis 50 Striche und der an einem großen Heizkörper hatte eine Scale bis sagen wir 200 Striche.


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Mona77
wenige Beiträge


  geschrieben: 24.01.2007, 10:17   
Hallo Heizer, danke für die prompte Antwort ! Das mit den Faktoren ist ja interessant...Können dabei Fehler passieren ?
Ich habe ja eine Kostensteigerung von 80 % im Laufe eines Jahres, und das macht mich stutzig.
Es handelt sich übrigens um die Abrechnung von 2005, u.zw. vom 1.1. bis 30.06., und eben in diesem halben Jahr soll ich fast so viel verbraucht haben wie das ganze Jahr davor ?

Ehrlich gesagt, kommen mir da Zweifel, ob diese Faktoren, die ja das erste Mal benutzt wurden, so stimmen können ?

Mona


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 26.01.2007, 19:42   
Die Faktoren werden nach der Montage der Messgeräte ermittelt und dann erst wieder wenn nach vielen Jahren neue Messgeräte montiert werden.

So lange die Messgeräte an den Heizkörpern sind, ändert sich auch nix an den Faktoren.

Bei der Berechnung der Faktoren können natürlich Fehler passieren. Welche habe ich in dem Thema "Die wirklichen Fehler..." beschrieben.


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