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Thema: EN DIN 835
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: EN DIN 835Druckerfreundliche Version
andi31
wenige Beiträge


  geschrieben: 29.10.2009, 20:06   
Meine Frage die im Forum noch nicht beantwortet wurde lautet:ist von einer ordnungsgemäßen Heizkostenabrechnung auszugehen, wenn der Wärmeverbrauch durch Heizkostenverteiler(Verdunster) in einer Wohnung erfaßt wird in der das ganze Jahr über(auch in den heizfreien Monaten) Raumtemperaturen von deutlich über 20°C herrschen,oder sind derartige Erfassungsgeräte für diese Wohnungen untauglich?
P.S.Ist was am Gerücht dran,dass die heizfreien Tage für diese Geräte von 120 auf 142 verlängert wurden?
Mfg
Andi


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 01.11.2009, 19:25   
HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
müssen für die Bedingungen in denen Sie zum Einsatz kommen geeignet sein. Grundsätzlich werden Heizkostenverteiler nach den in der DIN bzw. EN festgelegten Temperatureinsatzgrenzen ausgewählt. Leider wird nicht selten vergessen, dass Räume auch technologisch oder nutzungsbedingt aufgeheizt werden, welches dann wiederum einen Geräteeinsatz verbietet. Wird z.B. eine Heizanlage mit einer AuslegungstemperaturAuslegungstemperatur
Die Auslegungstemperatur ist die maximale (notwendige) Temperatur des Heizungswassers, die bei der tiefsten Wintertemperatur gerade ausreicht, um das Gebäude durch die Heizungsanlage mit der erforderlichen Wärmemenge zu versorgen. Die erforderliche Heizkörperleistung jedes einzelnen Raumes wird für diesem Fall bestimmt. Sie muss mindestens der Heizlast bei Auslegungstemperatur entsprechen. Die Auslegungstemperatur ist abhängig von den örtlichen Klimabedingungen und liegt in Deuschland meist zwischen -12°C und -16°C.
von 70°C / 50°C betrieben, dürfte ein VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
noch zum Einsatz kommen. Werden aber in dem GebäudeGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
in einzelnen Räumen ständig Geräte oder ähnlich hohe AbwärmeAbwärme
Abwärme entsteht bei der Umwandlung von Energie, z.B. durch den Stoffwechsel im Menschen, bei elektrischen Geräten oder bei der Stromerzeugung (Kühltürme). Um den Wirkungsgrad zu verbessern und Wärme nicht ungenutzt in die Umwelt abzugeben ist es möglich und ratsam Abwärme zu nutzen bzw. zurückzugewinnen (Wärmerückgewinnung). In sehr gut gedämmten Häusern spielt die Abwärme, z.B. von elektrischen Geräten, eine so große Rolle, dass sie einen erheblichen Beitrag zur Deckung der Heizlast leistet.
erzeugende Apparate betrieben, so verbietet sich der Verdunster, da er nicht mehr geeignet ist. Ein klassisches Beispiel ist der Kamin in der Wohnung. Hier sind Verdunster fehl am Platz. Eine Änderung bzw. eine höhere KaltverdunstungsvorgabeKaltverdunstungsvorgabe
Um die Kaltverdunstung und die damit verbundene fehlerhafte Zuordnung von Verbrauchseinheiten in Heizkostenabrechnungen zu kompensieren, erhalten Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip eine Überfüllung. Diese Überfüllung oder Vorgabe entspricht der Eigenverdunstung der Flüssigkeit für eine heizfreie Zeit von 120 Tagen (nach DIN 4713 bzw. EN 835).
gibt es derzeit nicht!


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andi31
wenige Beiträge


  geschrieben: 05.11.2009, 16:07   
Hallo Nicelink,
Ist Ihre Antwort auf meine Frage bezüglich der Tauglichkeit von "Verdunstern" bei Überschreitung der EN DIN 835 auch dahingehend zu verstehen,dass bei regelmäßiger und durchgehender Aufheizung der Wohnanlage infolge von Fehlbedienung der Heizanlage(z.B.fehlender Nachttemperaturabsenkung und Witterungssteuerung)verbunden mit perfekter Wärmedämmung des Gebäudes der Einsatz dieser Geräte nicht zugelassen war,wenn zudem feststeht,dass der Heizenergieverbrauch des Gebäudes im Abrechnungzeitraum 134 kWh je qm,in vergleichbaren Gebäuden aber nur 64 kWh je qm betrug(lt.Sachverständigengutachten).
Für eine Klarstellung in dieser Sache im Voraus besten Dank.
Mfg
A.Wrobel


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Nicelink
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  geschrieben: 05.11.2009, 18:09   
Nein! Ist der VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
auf Grund der Anlagenparameter, hier die AuslegungstemperaturenAuslegungstemperatur
Die Auslegungstemperatur ist die maximale (notwendige) Temperatur des Heizungswassers, die bei der tiefsten Wintertemperatur gerade ausreicht, um das Gebäude durch die Heizungsanlage mit der erforderlichen Wärmemenge zu versorgen. Die erforderliche Heizkörperleistung jedes einzelnen Raumes wird für diesem Fall bestimmt. Sie muss mindestens der Heizlast bei Auslegungstemperatur entsprechen. Die Auslegungstemperatur ist abhängig von den örtlichen Klimabedingungen und liegt in Deuschland meist zwischen -12°C und -16°C.
der Anlage, bestimmt und zulässig, muss der Betreiber der Anlage auch sicherstellen, dass diese so betrieben wird. Wird eine Heizanlage, wie beschrieben, im Dauerbetrieb gefahren, hätte dieses zur Folge, dass die Verdunster entsprechend mehr anzeigen. Eine "Nichteignung" ist daraus nicht ableitbar. Fraglich ist, wenn ein Sachverständiger für das GebäudeGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
einen Kennwert von 64 KWh/m² ausweist, ob es sich dann nicht um eine Anlage handelt, welche im Niedertemperaturbereich arbeitet müsste. Hier kommt ein Verdunster schlicht an seine physikalischen und auch Zulassungsgrenzen.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 05.11.2009, 18:11 ]


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