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Thema: Elektronische Heizkostenverteiler
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Elektronische HeizkostenverteilerDruckerfreundliche Version
JPS2009
wenige Beiträge


  geschrieben: 25.11.2009, 13:29   
Liebe Alle,
ich bin ganz neu hier und hoffe auf Hilfe bezüglich meiner letzten Heizkostenabrechnung. Ich wohne in meiner Wohnung seit dem 16.11.08 und mir ist die Abrechnung für die letzten 6 Wochen in 2008 gerade ins Haus geflattert. Was mich sehr entsetzt: Ich soll 117, 39 € Heizkosten zahlen, obwohl ich nicht einmal (!!) die Heizung an hatte. In der Wohnung sind an den Heizungen überall elektronische Heizkostenverteiler, deren Werte ich schon überprüft habe, die stimmen leider. Nun frage ich mich aber, wie es in manchem Räumen (z.B. dem Wohnzimmer) zu einem Verbrauch von 202 Einheiten in 6 Wochen kommen konnte, obwohl ich nicht geheizt habe, im Schlafzimmer sind es aber nur 20 Einheiten (wo ich die Heizung gleichermaßen immer zugedreht hatte). Kann das richtig sein? Wie können solche Werte zustande kommen, obwohl die Heizungen immer zu sind? In der Wohnung ist es immer warm, alle Wohnungen im Haus sind vermietet und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Frostschutz angesprungen sein sollte, da es eben im gesamten Haus und besonders meiner Wohnung so warm ist. Zumal ich in Freiburg wohne, wo man eh 8 Monate im Jahr im T-Shirt rumlaufen kann.... Kann mir jemand erklären, wie diese elektronischen Heizkostenverteiler funktionieren und vor allem wie ich zukünftig vermeiden kann, dass die Dinger Unmengen an Einheiten zählen, ohne dass ich heize oder sonst etwas tue, was das erklären könnte? Ich habe gerade mal die Werte für dieses Jahr abgelesen, auch diese erscheinen mir unglaublich hoch und sind vor allem sehr unregelmäßig in den einzelnen Räumen (über 600 Einheiten im Wohnzimmer, nur 30 im Schlafzimmer). Habe ich eine Chance darauf, Einspruch einzulegen gegen diese Zählung? Darf der Vermieter mir aufgrund der 6 Wochen im Jahr 2008 für 2010 die Miete erhöhen (was er wegen den hohen Heizkosten tun möchte), auch wenn ich in diesem Jahr vielleicht weniger verbraucht habe?
Vielen Dank für Eure Antwort und herzliche, bekümmerte Grüße aus dem Breisgau!


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 25.11.2009, 15:37   
Wenn die HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
einen Verbrauch registrieren, dann ist der Heizkörper auch gelaufen. Entweder ist das Ventil nicht 100% dicht und eine geringe Menge Heizwasser läuft immer durch oder beim Lüften im Winter springt der Heizkörper kurz an, weil die kalte Luft über das ThermostatventilThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
strömt.

Du sagst es ist immer warm in der Wohnung. Dann fallen natürlich auch HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
an die zu zahlen sind.

Wenn Du der Meinung bist, dass Du die Heizkörper nicht brauchst kannst Du sie ja ausbauen lassen, wenn der Vermieter mitspielt.

Dann würde ich mir aber vorsichtshalber noch einen Pullover kaufen

Spaßeshalber kannst Du ja mal ein ThermometerThermometer
Thermometer sind Messgeräte zur Bestimmung der fühlbaren Temperatur eines Mediums. Für die Erfassung der Oberflächentemperatur eines Baustoffes benötigt man ein Infrarotthermometer, welches die vom Baustoff abgegebene Strahlungswärme erfasst.
auf den abgestellten Heizkörper legen und nach sagen wir einer Stunde ablesen. Nanach dasselbe Thermometer irgendwo mitten im Raum.

Ich könnte fast wetten, dass Du da einen messbaren Temperaturunterschied feststellen wirst. Und dieser wird folgerichtig von den Heizkostenverteilern registriert. Die modernen elektronischen ZweifühlergeräteZweifühlergerät
Als Zweifühlergerät wird ein elektronischer Heizkostenverteiler bezeichnet, der mit einem Temperaturfühler die Temperatur des Heizkörpers, mit dem zweiten Fühler die Raumtemperatur erfasst. Bei Heizungsanlagen mit Heizkörpern, die im Niedertemperaturbetrieb unter 55 °C arbeiten (Auslegungstemperatur), sind Zweifühlergeräte vorgeschrieben. Oberhalb 55 °C lassen sich zwar ebenfalls Zweifühlergeräte einsetzen, sie erfassen die Wärmeabgabe der Heizkörper jedoch nicht genauer als Einfühlergeräte.
sind da recht empfindlich und messen im hundertstel Grad Bereich.


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JPS2009
wenige Beiträge


  geschrieben: 25.11.2009, 20:48   
Vielen Dank für Deine Antwort.
Dass das Ventil nicht richtig dicht ist, wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber zu ist die Heizung immer gewesen und zwar absolut. Warm ist es, weil ich von allen Seiten mitbeheizt werde. Ich wohne im ersten Stock und es sind viele Familien im Haus, die die Kinderzimmer irre warm machen. Aus diesem Grund werden ja auch 30 % der Kosten von allen Mietern auf alle umgelegt, was ich in Ordnung finde. Das erklärt aber nicht meine eigenen Anteile, die ich verbraucht haben soll, obwohl immer alle Heizkörper abgedreht sind. Möglich sind natürlich auch kleinste Temperaturunterschiede, spürbar sind die aber nicht, zumindest nicht, wenn man die Hand auf die Heizung berührt. Sie fühlt sich kalt an. Und Kosten in der Höhe hatte ich früher in meiner alten Wohnung, obwohl ich dort geheizt habe... Von daher wäre es mir das Liebste, wenn ich gar keine Heizkörper hätte, aber da spielt die Vermietergesellschaft mit Sicherheit nicht mit!
Außerdem kann ich mir die immensen Unterschiede zwischen Schlaf- und Wohnzimmer nicht erklären. Sowohl die Heiz- als auch die Lüftgewohnheiten sind gleich und die Temperatur ebenfalls. Gibt es eine Erklärung dafür, dass ich im Wohnzimmer das 30fache verbraucht haben soll?


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 26.11.2009, 06:56   
Die möglichen Gründe habe ich oben schon aufgezählt. Defektes Ventil, Rohrwärme oder die Lüftung.

Ggf. kommt noch Wärmestau hinzu, wenn das Sofa oder ähnliches vor dem Heizkörper steht.


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 27.11.2009, 16:14   
Für die Hand ist alles "kühl", wenn die OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
unter etwa 36°C liegt. Bei so genannten EinrohrheizungenEinrohrheizung
Bei einer Einrohrheizung sind die einzelnen Heizkörper in Reihe miteinander verbunden. Der Rücklauf des ersten Heizkörpers wird dabei zum Vorlauf des zweiten Heizkörpers, dessen Rücklauf wiederum zum Vorlauf des dritten wird, usw. usf.. Die Vorlauftemperatur ist demnach bei jedem folgenden Heizkörper geringer, was eine entsprechende Dimensionierung der Heizkörpergröße erfordert. Damit ein abgesperrter Heizkörper nicht zu einem Durchlussstopp führt, müssen spezielle Kurzschlussstrecken (Bypass) und Zweiwegeventile eingesetzt werden. Wegen der stetigen Abnahme der Temperatur in einem Strang, kann nur ein begrenzte Zahl von Heizkörpern in einem Heizkreis angeordnet werden.
wird durch das Vorhandensein eines Bypasses das Ventil und das Rücklaufrohr am Heizkörper erwärmt, was infolge WärmeleitungWärmeleitung
Jeder Stoff leitet Wärme mehr oder weniger gut in Abhängigkeit von der Struktur und der Dichte. Die Weiterleitung beruht darauf, das Wärme die atomare Struktur eines Stoffes in Schwingungen versetzt, die von Atom zu Atom weitergegeben werden.
zu Zählungsfortschritten am HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
führt. Sehr hohe Pumpendrücke verursachen gelegentliche Durchströmungen trotzt geschlossenem Ventil. 
_________________
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