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Thema: Elektonische Zähler... Erfahrungen..
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Elektonische Zähler... Erfahrungen..Druckerfreundliche Version
frtz800d
einige Beiträge


  geschrieben: 18.12.2009, 20:42   
Hallo,

wir haben vor ein paar Tagen einen Hinweis von der Hausverwaltung erhalten in dem uns angekündigt wird, dass die bisherige Ablesung der Zähler durch ein elektonisches System ersetzt werden soll.

Es handelt sich um ein Funksystem welches wohl an allen Heizkörpern (5 Stück) befestigt werden soll.

Weiterhin wird der wmz und der kwz+wwz ebenfalls mit einem Funksystem zur elektonischen Erfassung der Zählerstände ausgetauscht.

Wir fragen uns nun welchen Vorteil wir als Mieter von solch einem System haben.

Folgende bedenken sind vorhanden.

1. Wir haben hier Wlan.
Wenn hier alles verfunkt wird dann bricht die Verbindung nachher ab.

2.Bis jetzt hatten wir bei Fragen immer einen kompetenten Ableser.
Wir konnten den Eintrag in die Unterlagen immer überprüfen.

Jetzt wird alles elektronisch geregelt.

3. Ob die Verbindung verschlüsselt ist und ob sie wirklich manipulationssicher ist .. keine Ahnung..

Man kann zwar immer noch manuell Ablesen aber der ganze Aufwand..

Wir haben nun 14 Tage Zeit Widerspruch einzulegen.

Daher die Frage an Euch was haltet Ihr von solch einem System?



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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 19.12.2009, 15:22   
die Erfassung mittels Funkgeräten hat durchaus seine Vorteile.
Zum einen ist die Anwesenheit zur Ablesung nicht mehr erforderlich. Dieses ist sicher ein gewichtiges Argument was jeden einzelnen betrifft. Weitere Vorteile der Funkerfassung ist, dass es dadurch nicht mehr zu Differenzen durch notwendige Nachablesungen in der Abrechnung gibt. Die Abrechnung kann also stichtagsgenau erfolgen. Verzögerungen wegen nicht erreichter Mieter fallen ebenfalls weg. Grundsätzlich bietet jedoch die elektronische Erfassung, ob mit oder ohne Funk, deutliche Verbesserungen in der Qualität der Abrechnung. Ein VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
ist zwar günstig, kommt aber bei der Erfassung schnell an seine Grenzen. SommerzählungSommerzählung
Mit Sommerzählung bezeichnet man den Zählforschritt von Heizkostenverteilern bei sehr warmer Umgebungsluft, obwohl die Heizkörper aus sind. Sommerzählung findet man häufig in Dachgeschosswohnungen mit hoher Sonneneinstrahlung. Da mit dem sommerlichen Zählfortschritt keine entstandenen Heizkosten verbunden sind (Heizung aus) kann man die Sommerzählung meist vernachlässigen. Das trifft aber nicht zu, wenn bei vielen Mietern nur wenige von der Sommerzählung betroffen sind. 
und der Fakt nie geheizt und trotzdem Striche geehören mit den modernen Geräten der Vergangenheit an. Zu berücksichtigen ist bei einem Wechsel auf elektronische Geräte, dass sich hier durchaus starke Abweichungen von den bisherigen Abrechnungsergebnissen ergeben können. Grund ist, die elektronischen Geräte können das tatsächliche Nutzerverhalten wesentlich genauer erfassen oder anders ausgedrückt, die Verdunster haben bisher schlicht ein sehr ungenaues Ergebnis geliefert.


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numero
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  geschrieben: 08.01.2010, 18:09   
Wir haben bei der Umstellung von Verdunstern zu elektronischen Heizkostenverteiler schlechte Erfahrungen gemacht. Die Spreizung von Vielverbrauchern und Wenigverbrauchern ist drastisch, d.h. Die Vielberbraucher hatten zwischen 50 und 100 % 2008 gegenüber 2007 nachzuzahlen und viele Wenigverbraucher bekaemen enorme Rückzahlungen. Wir haben eingehende Untersuchungen vorgenommen. Das Ergebnis war, dass wir mit den Verdunstern keine Wenigverbraucher hatten und die Verteilung ausgewogener war. Warum? Die elektronischen Heizkostenverteiler messen nur die Wärmeabgabe der Heizkörper während verdunster z.B. bei unserer Einrohrheizung auch zumindest die Rohrwärme messen. Elektronische Heizkostenverteiler sind deshalb nicht zu empfehlen, wenn die Rahmenbedingen nicht erfüllt sind wie z.B. Hydraulischer Abgleich, Senkung der Heizkuve (Vorlauftemperatur) und einen Verteilerschlüssel der nicht höher ist als 50/50, d.h. 50 Grundkosten und 50 nach Verbrauch. Dies alles war bei uns nicht erfüllt. Die Erfassungsrate beträgt 22,5 % also viel zu wenig.
Dadurch wurden 47,5 % (70-22,5)ebenfalls nach dem Verhältnis der gemessenen Einheiten verteilt, obwohl diese Verbrauch nicht durch Messung nachgewiesen wurde.

Deshalb kann ich nicht verstehen, warum es immer wieder heisst, die elektronischen Heizkostenverteiler messen genauer. Das ist eine Scheingenauigkeit und kann sich nur auf die Messung Heizkörperwärmeabgabe beziehen. Jetzt kommt sicher wieder das Argument. Mit den elektronischen Heizkostenverteiler wurden die Probleme aufgedeckt. Es war nicht zu verantworten, bei uns bereits 2008 auf der Basis der alten Heizkostenverordnung mit unserem Verteilungsschlüssel 30/70 und ohne die Möglichkeit des Korrekturverfahrens zur Brücksichtigung der Rohrwärme einzuführen. Jetzt haben die Vielverbraucher den Schaden ohne Möglichkeit hiergegen rechtlich vorzugehen.



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numero
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  geschrieben: 08.01.2010, 18:12   
zumindest soll heissen zumindest einen Teil der Rohrwärme messen. Dies sind Fakten, obwohl ein Vergleich von einem Jahr zum anderen sicherlich Fragen aufwirft.

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frtz800d
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  geschrieben: 08.01.2010, 20:17   
Ich habe in einem anderem Thema bereits angesprochen, dass die Heizleistung hier im DG selbst auf höchster Stufe sehr niedrig ist.

Wenn man eine Entlüftung in kurzen Abständen durchführt verbessert sich der Zustand.

Kann es aber weiterhin sein, dass die Heizung nicht genügend Leistung in den Raum absorbiert aufgrund von Qualitätsmängel?

Gibt es für Vermieter daher bestimmte Normen welche Eigenschaft eine Heizung besitzen muss um den Kostenvorteil einer effizienten Energienutzung an seinen Mieter weiterzugeben?
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von frtz800d am 08.01.2010, 20:18 ]


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numero
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  geschrieben: 09.01.2010, 12:11   
Hier sollte man mal nachschauen, ob nicht Wasser nachfüllt werden muss.

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Nicelink
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  geschrieben: 11.01.2010, 09:51   
@numero
den Schlussfolgerungen und dem Vergleich zwischen VerdunsternVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
und elektronischen HeizkostenverteilernHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
kann ich nicht zustimmen. Das physikalische Prinzip eines Verdunsters ist schlicht und ergreifend nicht geeignet derartige Verbräuche zu erfassen. Eine Erfassung von Rohrwärme, welche zudem eine nicht regulierbare und somit Zwangswärme darstellt, zeigt doch deutlich, dass ein Verdunster Wärme registriert, welche aus der Umgebung kommt. Wenn die Verdunstungscharakteristik des Methylbenzoates nicht so träge sein würde, wäre das Ergebnis der Anzeige ähnlich der eines elektronischen Gerätes. Das elektronische Geräte eine bessere und gerechtere Erfassung ermöglichen steht ausser Frage. Im Bezug auf die Problematik EinrohrheizungEinrohrheizung
Bei einer Einrohrheizung sind die einzelnen Heizkörper in Reihe miteinander verbunden. Der Rücklauf des ersten Heizkörpers wird dabei zum Vorlauf des zweiten Heizkörpers, dessen Rücklauf wiederum zum Vorlauf des dritten wird, usw. usf.. Die Vorlauftemperatur ist demnach bei jedem folgenden Heizkörper geringer, was eine entsprechende Dimensionierung der Heizkörpergröße erfordert. Damit ein abgesperrter Heizkörper nicht zu einem Durchlussstopp führt, müssen spezielle Kurzschlussstrecken (Bypass) und Zweiwegeventile eingesetzt werden. Wegen der stetigen Abnahme der Temperatur in einem Strang, kann nur ein begrenzte Zahl von Heizkörpern in einem Heizkreis angeordnet werden.
stimme ich Ihnen voll zu! Es müssen neben der VDI 2077 auch die genannten Anlagenparameter berücksichtigt und ggf. geändert werden. 
_________________


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numero
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  geschrieben: 11.01.2010, 18:20   
@Nicelink besten Dank für die Auskunft. Meine Ausführungen bezogen sich ausschließlich auf unsere Gegebenheiten mit der Einrohrheizung und nicht vorhandenen Rahmenbedingungen. Bei einer Erfassungsrate von 0.225 kann mit den erfassten Einheiten keine verursachungsgerechte Erfassung der Wärmeabgabe erfolgen. Außerdem ist der Bewohner nicht in der Lage die Heizkosten zu regulieren.Der Grundgedanke der Heizkosten-verordnung ist doch die Energieeinsparung. Bei einer sehr hohen Vorlauftemperatur wie bei uns, kann nicht mehr von Energieeinsparung gesprochen werden. Es ist deshalb aus meiner Sicht nicht zu empfehlen Verdunster durch elektronische Heizkostenverteiler zu ersetzen, wenn nicht vorher die Rahmebedingungen (Hydraulischer Abgleich, Verteilerschlüssel 50/50, Absenkung der Heizkurve damit über die Heizkörper unc nicht über die Rohrwärme geheizt wird und u.U. Anwendung des Korrekturverfahrens, wenn die Kriterien hierfür erfüllt sind.

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zirkomat
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  geschrieben: 11.01.2010, 22:27   
Hallo, hab was zum Thema EINrohrheizungen und el. Hkv zu sagen. Ich habe eine vermietete ETW 65m².
Anfang 2009 wurde das Ganze Haus (44Parteien) mit el. Hkv. ausgestattet zudem der Verteilerschlüssel auf 30/70 geändert. Was zufolge hat, das manche Mieter im EG die EinrohrHeizungsStränge die durch die Abstellkammer führt, nutzen und die Heizkörper gänzlich ausdrehen können (nachweislich durch den Hausverwalter). Das Gegenteil ist im obersten Stock der Fall, hier ist der Vorlauf bereits abgekühlt und man muss die Heizkörper aufdrehen, wodurch das Erdgeschoss nochmal profitiert... Also teilt sich der Verbrauch auf das 1.OG zu 25% und der Rest 75% auf das 2.OG.. Wie soll ich meinem Mieter erklären das er 3.930.-Heizkosten hat und der Untermieter gerademal 680.-Euro.
Für Tipps wäre ich Dankbar. Grüße
_________________


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Nicelink
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  geschrieben: 14.01.2010, 13:09   
Diese Abrechnung ist nicht zu akzeptieren und entspricht auch nicht den aktuell gültigen Verfahren zur Erstellung einer Abrechnung im Bezug auf die VDI 2077. Ihre Hausverwaltung muss prüfen, oder prüfen lassen, ob die Faktoren für eine Korrektur nach VDI 2077 gegeben sind. Ihren Schilderungen nach ist der Punkt zu Viel- und  Wenigverbrauchern zumindest schon erfüllt. Wenn Ihr Mieter hier widerspricht und Ihre Verwaltung nicht aktiv wird laufen Sie Gefahr auf den Kosten sitzen zu bleiben.    
_________________


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